Jung, pleite, verzweifelt

Jung, pleite, verzweifelt

Barracuda

Nein, es geht nicht um das Reality-TV-Programm, auch wenn das Spielthema die Mitspieler als Barbesitzer in diese Situation bringt. Und ein Rosin, der den Spielern aus der Patsche hilft, ist auch nicht zu finden.

Eine Reihe Bars, die vom Namen her an Mittelmeer-Gefilde erinnern,sind für die Spieler zu pachten. Jeder hätte gerne fünf Anteile an Bars, aber die kosten teuer Pacht – und wer nicht mehr zahlen kann, geht pleite und scheidet aus dem Spiel aus. Wir mit seinem Geld am besten haushalten kann, hat die besten Chancen zu gewinnen. Das Spiel stammt aus dem Verlag Drei Hasen in der Abendsonne und erweckt auch mit seinem äußeren eben jenen Urlaubsflair, den ich soeben angesprochen habe..

» Weiterlesen

Firmenwachstum

Fusion von Distributoren

Auf der Spiel werden wir von Herausgebern häufiger an ihre deutschen Distributoren verwiesen. Diese von uns liebevoll als „Kraken“ bezeichneten Firmen, von denen es mehrere gibt, sind häufig auch selbst als Herausgeber tätig.

Zu diesen Kraken gehört auch Asmodee, die unter anderem die französischen Rechte an Pokémon halten. Im Jahre 1995 in Frankreich gegründet, wurde Asmodee 2008 auch in Deutschland mit einer Tochter aktiv und ist international tätig. Und hat jetzt bekanntgegeben, dass sie mit dem Heidelberger Spieleverlag fusionieren.
» Weiterlesen

Give me Five!

Five!

Spiele bringen Menschen zusammen. Schon seit Urzeiten setzen sich Menschen an einen Tisch (oder sonstwohin), um miteinander zu spielen – und dabei treten Kommunikationshindernisse, wie zum Beispiel verschiedene Sprachen, oft in den Hintergrund.

Und Spielen macht Spaß – Es zerstreut, lenkt vom Alltagsstress ab, lässt bestenfalls Probleme vergessen, und man lernt sogar oft unterbewußt noch etwas. Von daher sind Spiele sicherlich gut geeignet, Kontakte zu knüpfen – ein Gedanke, der seitens des Verlages Steffen-Spiele dazu führte, angesichts des großen Flüchtlingsstroms, der Deutschland 2016 erreichte, eine Spielesamlung herauszugeben – mit verschiedenen, einfach zu erklärenden Spielen, und mit Anleitungen in den häufigsten Sprachen der Flüchtlinge.

» Weiterlesen

Re-View – ein Blick zurück auf 2016

Del’Roh kommentiert mal 2016
…und was hat das mit Spielen zu tun? Nun, teilweise auch damit… und mit Entwicklungen, Zeitgeschehen, was auch immer. Und da sowieso zum Jahreswechsel alle möglichen Leute da ihre Kommentare publizieren – tue ich, Del’Roh, das jetzt auch mal. Warum auch nicht – immerhin ist 2016 so einiges passiert, vieles davon eher unerfreulich, aber wenn man schon nach vorne blicken will, sollte man doch auch mal im Kopf behalten, was gerade passiert ist. Insofern – das was jetzt kommt, ist eine persönliche Meinung, die ihr natürlich nicht teilen müsst – wieso auch. Aber vielleicht interessiert euch ja auch mal meine Sichtweise anderer Dinge als „nur Spiele“.

Dass dank diverser Konflikte Flüchtlinge nach Europa, und eine Menge davon auch nach Deutschland strömen, ist, denke ich, hinreichend bekannt. Dass damit einige Leute ein Problem haben, und gerne alles über einen Kamm scheren, ist leider eine Tatsache. Insofern ist es natürlich zu begrüßen, wenn man spielerisch dabei helfen kann, gegen Vorurteile und Integrationsprobleme vorzugehen. Einen Ansatz dazu gibt es mit einem netten kleinen Spiel, dessen Rezi gleich im Anschluss an diesen Artikel folgt.

Dass die Spieleszene auch immer internationaler und bunter wird, haben wir nicht nur auf der diesjährigen SPIEL gemerkt. Auch scheinen sich Spieler-Typen breiter zu fächern oder zu vermischen. Es fiel mir dieses Jahr zB auf der RPC, aber auch auf der NordCon oder der FeenCon auf, dass vermehrt auch Brettspiele, die nicht unbedingt genre-verwandt mit den klassischen Rollenspielen sind, auf Cons Einzug halten. Rollenspieler, die Quadropolis spielen – schönes Spiel, aber auf der RPC? Ich war überrascht. Offenbar klappt hier das Crossover besser als mit den Computer“rollenspielern“. Und was das Internationale angeht – immer mehr internationale Verlage schaffen es, den Standard des German Games bzw Eurogames zu erreichen. Die Finnen schaffen das schon seit Jahren, die Japaner schaffen es nun aber auch (Minerva 2015 war der Anfang, Yokohama ist der nächste Schritt – Rezi dazu demnächst), und der Trend zum eher hochwertigen Spiel führt dazu, dass in Spielgruppen nicht mehr jeder das Spiel selbst haben „muss“ – zumindest sind das die Tendenzen, die ich beobachten kann. Es wird eher abgewägt „wer von unseren Mitspielern kauft sich welche Neuheit“ als dass alles einfach eingesackt wird – dafür sind viele Spiele einfach eine Ecke teurer geworden, als dass das noch so einfach ginge.

Die Rollenspiel-Elemente sind aber auch ins Brettspiel mehr eingeflossen – solche mit ansatzweise Tabletopcharakter werden häufiger, und die Qualität steigt – Koop-Spiele „gegen das Spiel“ oder „gegen einen Leiter“ Im Sinne von Dungeon Crawls sind wieder „In“, und sind um vieles komplexer geworden als seinerzeit beispielsweise Hero Quest, was ja viele heute noch kennen und spielen (wenn auch mit massenweise Hausregeln – war einfach zu einfach…). Abenteuercharakter haben auch diverse Escape-Room Spiele, die man fast als das Gesellschaftsspieläquivalent von Abenteuermodulen sehen kann – es bleibt zu beobachten, ob von daher vielleicht der ein oder andere zum Rollenspiel finden wird.

Dann mal etwas persönliches – und was auch das Blog betrifft. Ihr habt es ja sicherlich gelesen, letztes Jahr hatte unsere Lieblingskakerlake einen Schlaganfall. Dass Roach mir davon selber berichten konnte – und zwar schon wenige Tage danach – beruhigt zwar ein wenig, aber ich war trotzdem ganz schön von den Socken. Immerhin… er ist ja nur 10 Jahre älter als ich… und nicht nur mein Kollege, sondern auch mein bester Freund. Bitte alle Daumen drücken, dass er schnell wieder „voll einsatzfähig“ ist. Seit ich das Blog soweit größtenteils alleine geschrieben habe merke ich umso mehr, wie viel Arbeit Roach da reinsteckt… Danke dir dafür, Roach… du wirst wieder, das weiß ich.

Wer leider nicht wieder wird – das sind seit 2016 eine ganze Menge Leute. Es hat mich teilweise ganz schön geschockt, wer da alles einfach tot umfällt… das fing Anfang des Jahres mit David Bowie an (grüß Major Tom), kurz darauf Colin Vearncombe – wer das ist? Nun, Leute meiner Altersklasse kennen ihn vermutlich als „Black“, der hat Musik gemacht, mit der ich groß geworden bin… dann im Februar Peter Lustig. Ja, der mit dem Löwenzahn, kennt ihr auch noch (nein, bitte nicht abschalten). Dann mal ein Politiker, den ich ernstnehmen konnte (recht selten der Fall) – Hans-Dietrich Genscher im März. Als der im Amt war konnte man noch die FDP ernst nehmen, und ich denke, er hat geholfen, einen dritten Weltkrieg zu verhindern. Sowas fehlt heutzutage…
Im April dann Prince – der nächste aus der Musikerriege, einer der ganz Großen, auch wenn er eher klein war, seine Stimme umso größer… Purple Rain ist eines der geilsten Musikstücke überhaupt, dammit… und im Mai – wer die nicht kannte, hat nie Privatfernsehen geschaut – Erika Berger.
Der Juni war dann das „Finale der Fäuste“ – erst Cassius Clay aka Muhammed Ali, dann zwei Schauspieler, die ich sehr mochte – Götz George (Schimanski war ein Grund, überhaupt Tatort zu gucken, der war wenigstens nicht so fürchterlich „korrekt“, der war glaubhaft), dann Carlo Pedersoli, euch sicherlich besser bekannt unter seinem Künstlernamen – Bud Spencer. Irgendwie kenne ich fast niemanden, der den nicht mochte, und der hatte weit mehr drauf als „nur“ lustig irgendwelche Mooks zu verdreschen. Bin ja früher manchmal sogar mit ihm verglichen worden… Ciao, Bulldozer, Sheriff Craft, Kommissar Rizzo, oder wie auch immer er in seinen Rollen hieß.
Im Herbst dann ein großer Verlust für die Spieleszene – Harald Bilz. Wem der Name nicht direkt was sagt, dem sei gesagt, dass es den Heidelberger Spieleverlag in dieser Form ohne ihn sicher nicht gäbe. Ihr hattet ihn sicher mal gesehen, ohne es vielleicht zu wissen – der mit dem Hut. Der spielt jetzt auch in einer „anderen Liga“.
Im November waren dann einmal mehr Künstler an der Reihe – erst Oleg Popov, dann Leonard Cohen… Ende des Monats verschwand plötzlich Fidel Castro von der Bildfläche, ob das wohl ein Schock nach der US-Wahl war?
Und im Dezember – waren es für George Michael dann wirklich die „Last Christmas“, da ist wieder ein ganz Großer weniger… auch Musik, mit der ich groß geworden bin, herrlich provokant… zu guter letzt – Carrie Fisher weilt auch nicht mehr unter uns. Möge die Macht mit dir sein, Leia…

Eine ganze Menge „Promis“ weniger, vielleicht mehr, als man auf dem Schirm hatte, und es waren noch viel mehr, ich habe jetzt einfach mal diese heruasgepickt, weil es Leute sind, mit denen ich mich wieso auch immer zumindest mal beschäftigt habe, viele davon habe ich gemocht. Und ich… ich bin 2016 „die Antwort“ geworden, zumindest laut Douglas Adams. Und was machen die Amis? Die wählen Donald Trump… na happy new year sag ich da nur…

Okay. Trübsal blasen ist nicht. Eben hat es geschneit… der erste Schnee… ich freu mich drüber, auch wenn viele fluchen. Schnee gehört dazu. Ist schließlich Winter. Genauso wie Spielen zum Leben dazugehört. Es geht weiter, das Spielen geht sowieso weiter, und ich bin gleich auf dem Spielemarathon in Mülheim, und Ende der Woche auf der Morpheus in Herne… zum Spielen. Vielleicht sieht man sich.

Besondere Weihnacht

Weihnachtsspecials

Der Winter ist eine Zeit, in der sich viele Rollenspielrunden verstärkt treffen. Im Sommer locken zu viele andere Gelegenheiten, aber im Winter werden viele „häuslich“.
Allerdings dabei auch gelegentlich der Gedanke auf, die aktuelle Festzeit irgendwie im Abenteuer zu verarbeiten.
Natürlich kann man hierfür auch einfach die Spielercharaktere dazu verpflichten, die Aufgabe des Geschenkebringers zu übernehmen – oder die Weihnachtsgeschichte nach Dickens nacherzählen. Für wirklich stimmige Weihnachtsabenteuer kann man aber vielleicht als Vorbild bekannte Fernsehprogramme verwenden.
» Weiterlesen

Darwin lässt grüßen…

Evolution – Der Einstieg

Wer das „Großspiel“ des gleichen Namens kennt, weiß zumindest, worum es hier geht: Nur die stärksten – oder auch am besten entwickelten – werden überleben, das wußte auch schon Darwin.

Schmidt Spiele präsentiert mit Evolution – Der Einstieg eine handliche, abgespeckte Version dieses Spiels, das sich recht flink spielt, und auch gerade neue Spieler, die sich vor großen Spielen vielleicht scheuen, eher ansprechen sollte – der Untertitel „klein und gemein“ passt sehr gut. In der handlichen kleinen Schachtel im Mitbringformat findet der geneigte Spieler:

» Weiterlesen

Fürstentum im Kartenformat

Die Burgen von Burgund – Das Kartenspiel

Ein Trend der jüngeren Vergangenheit ist es, beliebte Spiele, die aufzubauen ein etwas größerer Aufwand ist, oder die schlicht viel Platz zum Spielen erfordern, als Alternativversionen mit Würfeln oder Karten herauszubringen, die das Thema und auch zumindest in etwa das Spielprinzip beibehalten.

Ein schönes Beispiel dazu ist Die Burgen von Burgund – Das Kartenspiel aus dem Hause Ravensburger, respektive Alea. Das beliebte Gesellschaftsspiel, von eingefleischten Fans liebevoll „BuBu“ genannt, nun als reine Kartenversion, in einer handlichen kleinen Schachtel, und natürlich auch günstiger als das „Original“. Und was verbirgt sich in dem kleinen Karton?

» Weiterlesen

…und hüte dich vor dem Intriganten…!

Mit List und Tücke

Dieser Rat ist durchaus ernstzunehmen – zumindest, wenn man vorhat, eine Partie Mit List und Tücke zu spielen. Die Neuheit aus dem Hause Kosmos kommt in einer handlichen kleinen Schachtel daher, die gut in die Tasche passt und sich dementsprechend gut mitnehmen lässt.

Was also soll man denn tun mit „List und Tücke“? Nun, strenggenommen… störende Individuen um die Ecke bringen… oder zumindest „entfernen“, um es mal diplomatisch auszudrücken, immerhin möchte man ja selbst den meisten Einfluss haben, und nicht irgendwer. Dazu befinden sich in der Schachtel folgende Materialien:

» Weiterlesen

Kraterkraxelei

Haus der Sonne

Haus der Sonne ist die Übersetzung des Namens des Vulkans Haleakala aus dem Hawaiianischen. Und um eben diesen Vulkan geht es in diesem hübschen Zweipersonenspiel aus dem Hause Feuerland – die beiden Spieler übernehmen die Rollen von Schamanen, die Statuen möglichst hoch auf dem Hang des Vulkans aufstellen wollen, ohne dass diese von der Lava erwischt werden.

Wie wir es von Feuerland schon gewohnt sind, weiß das Spiel mit sehr ansprechender Artwork und schönem Material zu überzeugen. Das sicherlich etwas ausgefallene Thema wird dementsprechend recht anschaulich umgesetzt – ein Blick in die rechteckige Schachtel (nennen wir das jetzt Feuerland-Format?) zeigt, dass diese recht gut gefüllt ist:

» Weiterlesen

Zwei sind immer noch zu viel

Dungeon Busters

Korea hat eine ungewöhnlich aktive Brettspielszene; sogenannte „paper iyagi“-Cafes, in denen man Brettspiele testen und ausleihen kann, existieren bereits seit Anfang des Jahrtausends.

Die koreanischen Verlage haben auch meist einen großen gemeinsamen Stand auf der Spiel, wo sie für internationalen Vertrieb auch Kontakt mit anderen Verlagen aufnehmen. So hat Mayday Games mit Dive Dice kooperiert und dieses Spiel auf Englisch produziert

in einer sehr kleinen quadratische Schachtel finden wir neben einer englischen Spielregel

  • 35 Kampfkarten (je sieben in fünf Farben)
  • 15 Gegnerkarten
  • eine Schatzkarte
  • 45 Edelsteinmarker (je 15 in drei Farben)
  • ein Startspielermarker

Finanziert wurde das Ganze vor etwa einem Jahr über Kickstarter.

Die Edelsteine stecken in einem Stanzbrett, aus dem sie sich allerdings leicht herauslösen lassen. Die Gegnerkarten zeigen neben einem Monster ein oder zwei Schatzkisten mit Edelsteinen. Außerdem zeigen sie die Kampfkraft des jeweiligen Gegners an. Unterteilt sind sie in drei Gruppen zu je fünf Karten, mit steigender Kampfkraft.

Die Kampfkarten tragen Werte von 1-7 und zeigen jeweils ein Heldenbild in koreanischen Manhwastil. Sie passen hervorragend zum Thema.

Zu Spielbeginn erhält jeder Spieler die Kampfkarten einer Farbe bzw. weniger, wenn weniger als fünf Spieler mitspielen. Hier gibt es in der Spielanleitung einen kleinen Druckfehler. Die Gegnerkarten werden gemischt und aus jeder Fünfergruppe wird eine Karte zufällig entfernt – verdeckt. Der Startspieler (<a href=“http://www.roachware.org/2011/12/langeweiler/“>Startspieler-Witz</a>: der mutigste Spieler) übernimmt die Rolle des Anführers und deckt das oberste Monster – aus der schwächsten Klasse – auf.

Jetzt wählt jeder Spieler geheim eine seiner Kampfkarten und legt diese vor sich ab. Laut Spielregel sind unverbindliche Absprachen möglich – hierbei darf natürlich auch gelogen werden.

Auf Kommando des Anführers hin werden dann die Kampfkarten aufgedeckt. Wenn zwei Spieler oder mehr Karten mit dem gleichen Kampfwert aufgedeckt haben, nehmen Sie nicht am Kampf teil. Die Kampfwerte der übrigen Spieler werden addiert und mit der Kampfkraft des Monsters verglichen. Jetzt können zwei Situationen entstehen:
1) die Kampfkraft der Gruppe ist niedriger als die des Monsters. In diesem Fall muss der Spieler, der die niedrigste Kampfkraft gelegt hatte, aus seinen gesammelten Schätzen das größte Farbset (Satz gleichfarbiger Edelsteine) auf die Beutekarte spielen. Wenn mehrere Spieler die gleiche niedrigste Karte gespielt haben – und daher nicht am Kampf teilgenommen haben –, müssen auch sie jeweils ihren größten Satz abgeben.
2) wenn die Kampfkraft der Gruppe größer ist als die des Monsters, gilt es als besiegt. Die beiden Spieler mit den niedrigsten gewerteten (!) Karten erhalten beginnend mit der niedrigsten Karte aus dem Vorrat Schätze wie auf der Monsterkarte angegeben. Außerdem werden jetzt die Beuteschätze an die Spieler mit gewerteten Karten verteilt, immer ein Edelstein nach Wahlspielers reihum nach aufsteigendem Wert der gewerteten Karte.

Gespielte Kampfkarten bleiben offen liegen, so das man eine gewisse Übersicht hat, was die Mitspieler noch so anstellen können die Monsterkarte eines besiegten Monsters erhält der Spieler, der hier die stärkste gewertete Karte gespielt hat. Ein siegreiches Monster darf sich in die Spielschachtel zurückziehen.

Wenn die vier Gegnerkarten der 1./2. Stufe bekämpft sind, erhalten die Spieler jeweils ihre Kampfkarten zurück. Das Spiel endet, wenn die zwölfte und letzte Gegner Karte abgehandelt ist.

Punkte gibt es für gesammelte Edelsteine. Wer den größten Satz gleichfarbiger Edelsteine besitzt – dies wird nach Farbe getrennt abgerechnet –, erhält drei Punkte. Für jeden Satz dreier verschiedener Edelsteine gibt es noch einmal drei Punkte. Schließlich gibt es einen Punkt für jeden Edelstein.

Wie zu erwarten, gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. Bei Gleichstand werden die besiegten Gegnerkarten gezählt und es gewinnt der Spieler, der die meisten besitzt.

Eine interessante Variante wäre es, keine Absprachen durchzuführen. Hierbei muss man aber damit rechnen, dass viele Gegnerkarten nicht besiegt werden.

Eine Partie ist schnell beendet, meist dauerte sie nicht länger als eine Viertelstunde. Allerdings muss vor Spielern mit Analyseparalyse gewarnt werden. Diese könne das Spiel erheblich in die Länge ziehen.

Oft entstehen durch verlorene Kämpfe große Beutestapel, um die dann gestritten wird. Da aber niemand bei der Beuteverteilung dann leer ausgehen will, werden sich die Spieler in diesem Fall überraschend gut an die Absprachen halten.

Durch die kurze Spielzeit rechnet das spielt sich ideal als Lückenfüller, Aufwärmspiel, oder auch als Absacker. Im Webshop von Mayday Games ist das Spiel für ca. 10 Dollar erhältlich.In Deutschland ist es allerdings deutlich teurer.

Hersteller Mayday Games in Lizenz von Dive Dice
Autor Tomohiro Enoki
Künstler Osamu Inoue, Yasuhito Kimura, Tori Hasegawa
Spieler -3-5
Denken 7
Glück 5
Geschicklichkeit 0
Preis ca. 10 US-$

Dungeon Busters bei Amazon.