Crash and Burn, Baby, yeah!

Einige unserer Leser haben sich sicher gewundert: Was ist in den letzten Tagen eigentlich vorgefallen?

Ich kann es kurz zusammenfassen: eine Kombination aus Idiotie und nicht gehaltenen Reklameversprechen führte dazu, dass das Blog seit Samstag, dem 6. Mai bis heute komplett vom Internet verschwunden war.

Zum einen ist nämlich am Samstag, dem 6. aus nicht mehr genau zu eruierenden Gründen das ganze Blog von der Platte des Hosters verschwunden. Ich kann nicht einmal die Verantwortung ganz von mir weisen: Um die betreffende Zeit herum hatte ich Tests mit einer Ersatz-Wiki-Software für das ConWiki gemacht, und es ist natürlich möglich, dass hierbei das Blog in Mitleidenschaft geraten sein kann.Man sollte meinen, das sei kein großes Problem, aber » Weiterlesen

Fan-Magazin für Wolsung

Urdapedia #1

Manchmal plant man, aber das Leben spielt einem einen Streich. So geschehen mit meiner Rezension zu diesem Zusatzheft zu Wolsung.

Erhalten hatte ich das Heft im Januar 2016 auf der Morpheus, die Urform dieses Artikels habe ich, soweit ich mich erinnern kann, am 16./17. Mai vorigen Jahres geschrieben. Am 18. wollte ich den Artikel dann online stellen.

Wie der geneigte Leser sich vielleicht erinnert, hatte ich am 18. Mai dann morgens „meinen“ Schlaganfall. Während der folgenden zwei, drei Monate im Krankenhaus hatte ich dann zwar mein Notebook zur Hand, den Computer, auf dem der Artikel stand, aber nicht. Und als ich dann aus dem Krankenhaus kam, wurde durch den unumgänglichen Updatelauf mein Computer so weit zerschossen, dass ich ihn komplett neu aufsetzen musste. Den Artikel habe ich dadurch dann leider erst einmal vergessen gehabt. Als mich jetzt die Redaktion Phantastik darauf ansprach, habe ich den Artikel natürlich erst einmal (vergeblich) gesucht – er hätte ja auch auf einer meiner externen Festplatten stehen können –, und dann neu geschrieben. So kommt es, dass erst jetzt diese Rezension online gehen kann.

Wolsung ist ein steampunkiges Rollenspiel, das in einem fantastischen 19. Jahrhundert spielt und das wir hier in der englischen Version besprochen haben.

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Lügerüben

Bad Beets

Dass Kinder bestimmte Dinge nicht essen mögen, ist nicht sonderlich ungewöhnlich meist trifft diese Abscheu auf Gemüse bestimmter Arten – oftmals ausgerechnet Gemüsesorten, die, zu Recht oder nicht, als besonders gesund gelten. Typische Vertreter hierfür sind Spinat (dessen angeblicher hoher Eisengehalt sich ja inzwischen als Ergebnis eines Schreibfehlers erwiesen hat), Brokkoli und Rote Bete – zumindest, wenn man Kinder in den USA fragt. Mir selbst ist eine derartige Aversion gegenüber den roten Rüben hierzulande weniger bekannt; ich muss jedoch zugeben, dass die gekochten roten Rüben, wie man sie in den Niederlanden erhält, meinetwegen gerne in diesem Land bleiben dürfen; in anderen Formen (als Salat, sauer eingelegt usw.) habe ich dieses Gemüse immer schon gemocht.

Diese Tatsache wiederum überraschte die Hersteller des Spiels Bad Beets, als ich sie auf der Spiel 2015 traf. In den vereinigten Staaten scheint es beinahe ein sportlicher Wettstreit für Kinder zu sein, die ihnen aufgetischt roten Rüben anderen zuzuschustern oder gar dem Familienhund damit zu füttern. Jedenfalls ist es das, was die Spieler in diesem Spiel versuchen – möglichst schnell ihre Rüben loszuwerden, wobei es noch mit die langsamste Methode ist, wenn man sie selber isst.

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Bachelor sucht…

Billionaire Banshee

Billionaire BansheeUnser modernes Fernehen strotzt ja geradezu von „Realität“. Ob Polizei, Rettungsdienste, Gerichte, Restaurants in Schwierigkeiten… Nur wenige Zuschauer interessiert, dass „geskriptete“ Realität im Endeffekt genauso fiktiv ist wie beispielsweise der Mentalist oder die Simpsons. Ob Landwirte Ehepartner suchen, Übergewichtige mit Gewalt abnehmen wollen, Individuen mit solchen konfrontiert werden, deren Persönlichkeit ihnen diametral gegenübergestellt ist – das Fernsehpublikum sitzt wie gebannt vor dem Bildschirm und saugt alles auf.

In den USA haben auch sogenannten Dating-Shows immer noch ein gutes Publikum. Es ist also kein Wunder, dass sie auch als Thema für Rollenspiele (ein Gratis-Rollenspiel findet man beispielsweise hier) oder auch in „klassischeren“ spielen am Spieltisch herhalten müssen. In der Regel sind solche Spiele dann auch satirisch bis ironisch. So wie Billionaire Banshee aus dem Hause Game Yay Fun!, das mit Hilfe von Ad Magic und Kickstarter finanziert wurde – und zu dem es auch eine Erweiterung auf Englisch gibt.

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Muh-Mau

Muh-Mau

Kuhno

KuhnoVielen Spielern sind Kühe heutzutage nur noch aus dem Fernsehen bekannt. Hand aufs Herz: wer von uns weiß heutzutage noch, wie eine Kuh sich hinlegt oder aufsteht? Denn ja, auch wenn sie nur eine halbe Stunde am Tag schläft, legt sich die durchschnittliche Kuh 16-mal am Tag hin und steht auch wieder auf.

Um Kühe geht es auch beim Spiel Kuhno von Zoch. Im Kreis um einen Kuhfladen herum sind vier Positionen vorgegeben, an denen sich die Kühe positionieren können, wobei sie einige Regeln zu beachten haben

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Aliens spielen Bridge

PaiMiAhhh

PaiMiAhhhNach einer SPIEL spielen wir in der Redaktion gerne "heiteres Länderraten"; d.h., wir sehen uns die Spiele an, ignorieren bewusst die Herstellerangaben und versuchen zu erraten, aus welchem Land ein bestimmtes Spiel stammt. Bei diesem Spiel – dessen Titel auf keine bestimmte Sprache hinweist – tippten wir auf Korea (obwohl uns die Schriftzeichen nicht gerade als koreanisch vorkamen). Für chinesisch wollten wir das Spiel eigentlich nicht halten, mussten dann aber feststellen, dass der Herausgeber HomoSapiensLab als Taiwanese wohl doch unter chinesisch fällt.

Es ist ein Kartenspiel, auf dem mehr oder weniger quadratische Gesichter in verschiedenen Farben die Kartenwerte darstellen. Die Illustrationen wirken auf den unvoreingenommenen Betrachter eben tendenziell koreanisch-japanisch, was unseren Irrtum wohl erläutern dürfte. Schon beim ersten Überfliegen der Spielregel (ohne den Text zu betrachten, nur aus den Illustrationen) weckte PaiMiAhhh den Eindruck eine Bridge-Variante zu sein.

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Etwas andere Endzeit

No Return Corebook

„Mal wieder Endzeit?“ war der erste Gedanke den ich hatte, als mich in Herne jemand ansprach und auf den Stand von No Return deutete. Endzeitsettings gibt es ja eine ganze Reihe, von vielen davon bin ich eher wenig begeistert (es gibt Ausnahmen, was bei mir vor allem dann der Fall ist, wenn man sich nicht wie in irgendeinem Zombiefilm vorkommt).

Nun also die Frage – ist dieses hier das sich No Return nennt eine solche Ausnahme? Der freundliche Mensch mit Mütze, der mir dieses Corebook in die Hand drückte, sagte, dass dem so sei, und ein erster Überblick überraschte auch eher positiv, also habe ich mich getreu unserem Motto „if it’s a game, we’re game“ drauf eingelassen, und – das hat sich gelohnt.

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Pantheon-Splitter

Splittermond – Die Götter

Hier liegt mir nun ein Band vor, auf den ich schon sehr gespannt war, und der auf der letzten SPIEL dann endlich da war – wer auch einen Priestercharakter durch Lorakis führt, wird es sicherlich nachempfinden können. Zwar waren solche Charaktere schon von Beginn an spielbar, aber über ihren Hintergrund – insbesondere eben über die Götter, in deren Auftrag sie ja unterwegs sind – war nicht allzu viel veröffentlicht worden.

Inwieweit hat sich das nun mit diesem Band gebessert? Deutlich, würde ich sagen, wenn auch in bekannter Splittermond-Manier nicht total in Stein gemeißelt. Wie auch schon in anderen Publikationen wird auch hier dem Spieler wie auch dem Spielleiter eine ganze Menge Freiraum gelassen – etwas, was Splittermond-Spieler erfahrungsgemäß eher schätzen.

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Diablo vu?

Im Feuer der Dämonen

Ein Spielbuch zu rezensieren ohne dabei allzu viel über den Inhalt zu verraten, denn den soll der Leser ja entdecken – normalerweise ganz schön schwierig, in diesem konkreten Fall fällt es mir aber etwas leichter.

Im Feuer der Dämonen ist der zweite Band der Reihe „Destiny Quest“ – das Abenteuer setzt sich aus mehreren Quests zusammen, die jede für sich einen eigenen Subplot bieten, deren Reienfolge zwar nicht völlig frei wählbar, aber in einem bestimmten Rahmen schon variabel ist. Schon an dieser Aufmachung erkennt man, welches Genre hier Pate gestanden hat, oder sogar konkret, welche Serie – wer Blizzards „Diablo“-Spiele kennt, wird manches Déja vu haben, was dem Spiel aber keinen Abbruch tun muss.

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Wo laufen sie denn?

Bookmaker

BookmakerAuch wenn man sie nicht sofort sieht (weil man das Fern­glas falsch herum hält?) bieten laufende Pferde auf schönem grünem Rasen für so manchen einen unwider­stehlichen Anreiz, auf ihre Schnelligkeit zu wetten. Diejenigen, die diese Wetten anbieten, versuchen natürlich, durch Anpassung der Quoten das ganze für sich besonders gewinn­bringend anzusetzen. Überraschungen, wenn einmal die Pferde nicht so mitspielen, wie sie sollten, sind natürlich nie ausgeschlossen.

Buchmacher, Pferderennen und Wetten bieten nicht nur für Schriftsteller und Fernseh­schaffende ein Thema, auch Brettspiele zu dem Thema sind weit verbreitet. Rennbahn­atmosphäre soll aber vor allem mit dem Spiel Bookmaker aus dem Hause Giochi Uniti entstehen. In diesem Spiel betätigt man sich selbst nämlich als Buchmacher und versucht, die Mitspieler zu Wetten zu verführen, mit denen man selber den meisten Gewinn macht.

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