R.I.P. Arthur C. Clarke

Copyright Michele crudele, verwendung unter GNU Free Documentation License 1.2
Und schon wieder eine Todesmeldung. Zur Zeit häufen sie sich…

Sir Arthur C. Clarke, der bekannte Science-Fiction-Autor, ist laut (u.a.) einem Bericht der Times gestern morgen verstorben. Der 90jährige Schriftsteller hatte seit vier Tagen wegen Atemproblemen im Krankenhaus gelegen.

Clarke war vor allem bekannt wegen seiner Romane, wenn auch sien großer Durchbruch erst mit der verfilmung von 2001: A Space Odyssey durch Stanley Kubrick kam. Neben der vierteiligen Serie (weitere Titel: 2010, 2061 und 3001) hatte er insgesamt mehr als 100 Bücher geschrieben, die heute Kultstatus besitzen.
Clarke war im Dezember 1917 in Taunton als Sohn eines Bauern geboren worden, bevor er in den Staatsdienst ging. Im 2. Weltkrieg arbeitete er in einer Arbeitsgruppe, die u.a. an verbesserungen des Radar arbeitete. Schon 1945 postulierte er orbitale Relaisstationen, die heutzutage als geostationäre Satelliten bekannt sind. Auch in vielen anderen Dingen war er seiner Zeit voraus. Eine Anekdote berichtet, dass er den Britischen Astronomen Sir Patrick Moore berichtigte, als dieser meinte, die Menscheit werde den Mond bis 1980 betreten: er meinte, es werde noch vor 1970 geschehen…
Seit Ende der '50 Jahre lebte Clarke in Ceylon, wo er nun auch verstorben ist. Er hinterläßt einen Roman, den er mit Frederik Pohl schrieb, der aber noch nicht veröffentlicht wurde. The Last Theorem soll noch dieses Jahr erscheinen, die Arbeit der Autoren an dem Roman soll bereits abgeschlossen gewesen sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.