Der Oberste-5-Stock

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Tja, ist schon eine Weile her, dass das 'Top-5-Stöckchen' durch die Blogs gegangen ist, aber jetzt scheint es neu belebt zu sein. Michael "Simia“ Masberg hat es mir zugeworfen, und ich will 'mal nicht so sein, wenn es auch schwer ist, die 5 Abenteuer herauszusuchen, die mir persönlich am besten gefallen haben. Immerhin ist diese Liste ziemlich beweglich – ein Abenteuer, das heute drin ist, kann ohne weiteres nächste Woche wieder 'rausgefallen sein, weil ich ein anderees im Augenblick wieder besser finde.

Die Herren von Chorhop

Als Spielleiter wie auch als Spieler ist das Abenteuer sicher eines der besten, die ich je gesehen habe. Es bietet – wenn man von der [i]möglichen[/i] aber nicht notwendigen Ploteisenbahn zu Beginn absieht, ein ziemlich freies Spiel, das die nötige Motivation sowohl für Krämer- und Söldner- wie auch für Ritterseelen bietet, eine interessante Herausforderung und ein denkwürdiges Erlebnis.

Funkenflug

Von Paddy "Swafnir“ Fritz, habe ich auf der ersten KingCon bei ihm selbst gespielt. Sicher nicht für jede Gruppe spielbar, aber mir hat es damals sehr viel Spaß gemacht, auch wenn die Gruppe meinen Charakter fast die ganzen Verhandlungen mit den PRAioten hat führen lassen (ein wahrer Eiertanz, denn wir wollten ja nicht, dass bestimmte Dinge bekannt wurden, andererseits wollte ich auch nicht unbedingt gerade einen PRAiosgeweihten anlügen). Schön fand ich vor allem, dass bei diesem Abenteuer die Praiosdiener nicht so stereotyp dargestellt wurden, und man einen gewissen Respekt für sie erwerben konnte – was leider eine Seltenheit ist.

Das Kloster des wahren Glaubens

Ein Abenteuer aus den Pfaden des Lichts. Ist mir vor allem in Erinnerung, weil die Gruppen, die ich hindurch geführt habe, teilweise doch eine ganze Menge über die Götter erfahren haben – und weil so manche Entscheidung schwierig ist: dem Praiosgeweihten die Wahrheit erzählen – was ihm möglicherweise das Herz bricht – oder ihn mildtätig (?) anlügen?

Wenn Kinderaugen staunen

Aus der Anthologie Schwarze Splitter. Hat mir besonders gut gefallen, weil es einmal die Möglichkeiten Orons näher beleuchtete und dabei wegging von den Klischees, aber dennoch sehr stimmig blieb.

Der Strom des Verderbens

Einde der ersten echten Detektivgeschichten als Rollenspielabenteuer, an die ich mich erinnen kann. Zwar spielt man als Spielleiter ein wenig Schaffner bei der Ploteisenbahn, aber die schlimmsten Stellen lassen sich ausbügeln, wenn man seine Spieler kennt.

Sicher mag nicht jeder mit dieser Auswahl übereinstimmen – gerade beim letzten kann ich mir vorstellen, dass der eine oder andere da ganz anmderer Meinung ist.

Aber jetzt nehme ich das Stöckchen und werfe es weiter … an Wusselpompf

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