Dafür gebe ich ein Arm und ein Bein…

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Munchkin Zombies

…denn "Hiiiiiiirrrrrnnnn“ wollen die Zombies, wenn sie es denn erst mal haben, sicher nicht wieder abgeben. Ja, richtig erkannt – in dieser Folge aus dem Munchkinversum sind die Spieler sozusagen mal die Monster, genauer die Zombies, und das in unterschiedlichster Couleur – verstrahlt, verseucht, verflucht und was nicht noch. Entsprechend makaber fallen auch die Ausrüstungsgegenstände aus, mit denen sich die Zombie-Munchkins so ausstatten: Zwar brauchen auch die Zombies für die meisten Waffen Hände, aber diese Waffen können zB auch Hände sein, oder Arme, und Beine, und was nicht noch. Da kriegt die "Handgranate“ eine ganz neue Bedeutung.

Auch entsprechend ungewohnt sind dementsprechend die möglichen Gegner – das sind größtenteils eben Opfer, wie man sie aus möglichst splatterigen Zombiefilmen eben kennt, und die werden durch die Mitspieler dann zB aufgepimpt mit "Schrotflinte“, oder besser "doppelläufiger Schrotflinte“ (über die Dampfwalze will ich mal kein weiteres Wort verlieren, das ist einfach… naja, Munchkin eben).

Damit sich auch Zombies ein wenig voneinander abheben, haben sie keine "Klassen“, sondern "Mojos“ – die erfüllen den gleichen Zweck, und es kann unterschiedliche positive wie negative Effekte haben, wenn man zB ein Atomzombie oder ein Voodoozombie ist. Ansonsten funktioniert das Spiel grob wie gehabt – als Besonderheit können Zombies "Kräfte“ haben, was ein wenig an die entsprechenden Gegenparts aus "Munchkin beißt“ erinnert – und zwar können diese abhängig vom tatsächlichen Level entwickelt werden. So gibt es dann zB "schnelle“, "starke“ oder sogar "kluge“ (ja, ehrlich!) Zombies. Manche dieser Kräfte ermöglichen es erst, bestimmte Gegenstände überhaupt zu verwenden usw. Wie sonst auch wandern überzählige Handkarten zum niedrigstleveligen Munchkin, ähem Zombie, ähem – ach ist doch egal, ist hier doch dasselbe!

Zu Beginn des Spiels bekommt jeder Zombie erst mal je 4 Karten von beiden Stapeln, also Türen wie Schätze – und ist dementsprechend mit ganz guter Wahrscheinlichkeit auch schon einigermaßen gerüstet. Briefkästen oder Vogelhäuschen geben brauchbare Helme ab, und ein paar Fiesigkeiten, um die Gegner der Mitspieler aufzupimpen haben bei Munchkin ja noch nie geschadet.

Auch in den Aktionen – ja, es gibt nicht nur simples "Level up“ – sind ein paar "nette“ Überraschungen versteckt (fiesgrinsinrichtungdertestspieler hehehe!), da muß man unter Umständen noch früher aufpassen, ob nicht jemand mal eben den ersehnten 10. Level erreicht, was auch hier wie gewohnt das Spiel beendet. Natürlich ist auch dieses Munchkin mit all seinen Vorgängern mischbar – mit welchen besonders gut, ist vielleicht eher eine Geschmacksfrage. Spaß macht es jedenfalls so oder so, und das Thema ist allemal munchkinlastig genug, daß es jetzt mal fällig war.

Hersteller Pegasus
Autor Steve Jackson
Spieler 3-x
Denken 5
Glück 4
Geschicklichkeit 0
Preis € 14,95

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