Die Vorlieben von Tentakel-Aliens…

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Tentacle Bento

Tentacle Bento

…kennt man ja aus diversen Animes und Mangas – hübsche Mädchen. Die gibt es in Hülle und Fülle an der Takoashi Universität, und daher haben die Aliens diese infiltriert und wollen jetzt die Studentinnen… nun, "einkassieren“.

Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines dieser Aliens, und versucht, für sich die meisten Mädchen abzugreifen (und zu verhindern, daß die Mitspieler das tun). Dazu muss man aus den Karten (insgesamt sind es 108) "Captures“ bilden, die man dann vor sich ablegt – aber sicher“ sind sie da noch nicht, abgerechnet wird zum Schluss.

Die 108 Karten setzen sich wie folgt zusammen:

  • 44 Studentinnen (davon 4 All-Stars)
  • 28 Captures
  • 28 Orte
  • 4 Events
  • 3 Charaktere
  • eine Spielrichtungskarte (letztere kann auch mal gewechselt werden – deshalb sind die Pfeile auf der Rückseite auch andersherum)

.

Mit Ausnahme der Events und der Charaktere gehört jede Karte zu einer Farbe – und entspricht damit einer der Eigenschaften Niedlich, Smart, Sexy oder Sportlich.

Die Kartenqualität ist sehr gut, sie sind griffig, lassen sich gut mischen und die Illustrationen sind sowieso das, wovon das Spiel lebt – sie strotzen nur so von niedlich gezeichneten Manga-Mädchen. Fanservice? Logo. Ecchi? Ja, meistens. Hentai? Nein, zum Glück nicht, obwohl schon mal Tentakel im Bild sind, aber die können sich benehmen. Außerdem gibt es auf jeder Karte noch einen – meist frechen – Kommentar. Passt ins Bild.

Zu Beginn erhält jeder Spieler 7 Karten (oder 13, wenn man zu zweit spielt), die übrigen werden als Zugstapel verdeckt in die Mitte gelegt und die oberste umgedreht daneben, um den Feldstapel zu beginnen. Wer an der Reihe ist, zieht nun entweder eine verdeckte Karte, oder nimmt die oberste Karte vom Feldstapel, oder – dritte Möglichkeit – eine beliebige Karte vom Feldstapel, dann muss man allerdings auch alle Karten darüber nehmen, und die gewählte Karte muss sofort in einer edlen Capture gespielt werden.

Was ist eine Capture? Nun, es gibt die sogenannten "lausigen“ Captures, die einfach aus einem beliebigen Mädchen, einem Ort und einer Capture bestehen, und die "edlen“ – da sind alle Karten von derselben Farbe, außerdem dürfen bei einer edlen Capture bis zu drei Studentinnen mitgenommen werden, oder ein All-Star (die in einer lausigen gar nicht gefangen werden können).

Eine edle Capture hat allerdings immer irgendwelches Chaos zur Folge – welches, hängt davon ab, von welcher Art die Capture war (wenn ein All-Star dabei war wird es noch chaotischer, die haben ihre eigenen Regeln, die dann auch jeweils auf der Karte stehen).

Dann gibt es noch die Events (die man nie auf der Hand haben darf) – tauchen sie auf, werden sie abgehandelt, taucht die vierte auf, ist das Schuljahr vorbei und es wird gezählt (gefangene Studentinnen sind Pluspunkte, Studentinnen auf der Hand Minuspunkte, All-Stars zählen wie fünf). Also kann man sich nie so sicher sein, wie viel Zeit man noch hat – das Ende kann sehr plötzlich kommen. Die Charaktere schließlich sind eher dazu da, Gegner zu blockieren und noch mehr Durcheinander anzurichten.

Insgesamt ein recht einfaches Spielprinzip, durchaus witzig, und natürlich mit einiger Schadenfreude; Natürlich lebt das Spiel vom Thema, den Illustrationen und dem Drumherum. Es spielt sich recht schnell, allerdings wird auch oft mal wieder eine Karte angeschaut, gefolgt von einem „WAS passiert da grad WO?“ (Lachsalve). Wer Spaß an diversen Ecchi-Klischees hat, kommt hier sicherlich auf seine Kosten. Und das ist ja auch die Hauptsache, oder?

Übrigens: wir haben das Spiel in Deutschland nicht finden können, der Herausgeber steht aber auf der SPIEL, auf Stand 2C-136.

Hersteller Soda Pop Miniatures
Autor John Cadice, Deke Stella, Chris Birkenhagen
Künstler Groundbreaker Studios, Andrea Cofrancesco, Nicole Cepeda, Gunship Revolution
Spieler 2-4
Denken 4
Glück 4
Geschicklichkeit 0
Preis ca. US-$ 19,95

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