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Gravity Maze

Gravity MazeThinkfun ist bekannt für Spiele, die die Hirnzellen auf das äußerste beanspruchen. Die von uns besprochenen Amaze und auch WordARound sind hierfür gute Beispiele. Und auch das Gravity Maze fällt wieder in diese Gruppe.

Das Spiel ist insofern im selben Genre wie Amaze als dass es um 'Labyrinthe' geht, bei denen der Weg von A nach B gesucht werden muss. Aber damit endet dann auch schon die Verwandtschaft: Bei Gravity Maze baut man das Labyrinth, und wenn es erst einmal richtig gebaut ist, tun eine Kugel und die Schwerkraft den Rest. Insofern erinnert es auch an die kompetitive Version von Cuboro,

In der findet sich folgendes Material:

  • die Spielregel auf Englisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Portugiesisch und Deutsch
  • ein Spielbrett
  • 10 Plastiksäulen
  • 3 Metallmurmeln
  • 60 Aufgabenkarten

Die Plastiksäulen sind quadratisch und so konstruiert, dass Kugeln, die hineingeraten, üblicherweise eine Ebene niedriger wieder seitlich herauskommen. SIe sind unterschiedlich hoch und farblich codiert: die höchste ist blau (5 Einheiten), hin zu kommen 2 grüne Türme (vier Einheiten hoch), 2 gelbe (drei), zwei violette (zwei) und zwei schwarze (eine Einheit hoch), als zehnte Säule gibt es noch eine rote Säule, die eine Einheit hoch ist. Die Säulen können so auf das Spielbrett gesteckt werden, dass sie nicht umfallen.

Auf den Karten steht auf einer Seite jeweils eine Aufgabe, dargestellt als zwei oder mehr Säulen, die an bestimmter Stelle auf das Spielbrett gesteckt werden, sowie einer Reihe weiterer Säulen, mit denen die Kugelbahn vervollständigt werden soll. Um anzuzeigen, welches Ende der Säule nach oben gehört und in welche Richtung die Säule gedreht werden muss, hat jede Säule Markierungen, die dies eindeutig festlegen.

Für eine korrekte Kugelbahn gibt es ein paar Regeln, die aber größtenteils selbstverständlich sein sollten – außerdem rollt die Kugel auch in den meisten Fällen nicht weiter, wenn man den Weg falsch baut. Der Weg darf immer nur maximal eine Ebene auf einmal nach unten gehen, dann muss es eine Säule horizontal, gehen bevor es wieder nach unten geht.

Auf der Rückseite der Karten findet sich jeweils eine Lösung – meist die einzige, aber es gibt auch Aufgaben, die man mit mehreren Konfigurationen lösen kann. Sie kommen in je 15 Karten der Schwierigkeitsstufen einfach, mittel, schwierig und Experte; und die Einteilung trifft auch gut zu. Anders als bei Amaze fällt man auch nur sehr selten auf bereits bekannte Wege zurück – man muss jede Aufgabe neu angehen, wodurch die Aufgaben nicht so repetitiv wirken.

Gravity Maze ist ein nettes Logikpuzzle, das dreidimensionales Denken fördert. Mich weiß es zu faszinieren – und wird das wohl auch noch einige Zeit tun, denn bislang bin ich erst durch einen Teil der Aufgaben durch.

Hersteller ThinkFun
Autor Oliver Morris
Künstler k. A.
Spieler 1
Denken 9
Glück 0
Geschicklichkeit 0
Preis ca. 29,95 €

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