SPIEL Tag 3

Abgestürzter Mond, spanische Rollenspiele und neue Hired Guns

Drei Viertel der Messe habe ich hinter mir, noch merke ich meine Füße, und mitgebracht habe ich heute… einiges an Durcheinander, aus diversen Herkunftsländern. Da fallen auch… na, sagen wir mal „Genussmittel“ drunter, denn in Halle 6 kann man zB exotische Biere (BrauArt, 6 L113) oder auch leckere Metvarianten (Der Metmann, 6 K113) probieren (Empfehlung des Tages – Ragnarok – Met mit Macadamianuss).

Weitere Fundstücke, wenn auch eher fürs Hirn als für die Leber, findet ihr unter anderem hier:

  • Uno ist stinklangweilig? Stimmt. Das sieht auch Game Factory (3 F111) so – und hat das Spielprinzip um eine ganze Reihe Ereignis-, Ärger- und was nicht noch an Karten aufgestockt. Das Ergebnis nennt sich „Frantic“ und ist nur eine der vielen Neuheiten des Schweizer Verlages.
  • When the Moon falls down to Earth… von Axxis Ende der 80er besungen, ist es nun letztendlich passiert. Das Ergebnis ist Tsukuyumi von King Racoon (6 F114), wo sich diverse Fraktionen rund um diesen Mond strategisch gewaltig was aufs Dach geben… das Material spricht für sich.
  • Frosted Games (1 D124) bietet eine ganze Reihe interessanter Neuheiten – unter anderem Reykholt, ein Anbauspiel Rosenberg’scher Herkunft.
  • Hard Boiled Games (2 D116) stocken noch einmal die Hired Guns, ohne die meine Spieler Cosa Nostra kaum noch spielen wollen, auf – für jede der fünf „Söldnerfraktionen“ gibt es einen weiteren Gangster.
  • Aus Spanien kommen diesmal unter anderem – Rollenspiele! Ja, auf Spanisch (das kann sich aber – vielleicht – in Zukunft ändern, wir werden euch informieren wenn es da neues gibt). Thematisch unter anderem Blacksad (mir Originalartwork), oder die cthulhhuesquen „unaussprechlichen Kulte“ (wieso unaussprechlich… ich kann doch Spanisch…). Zu finden bei nosolorol (4 F111).
  • Da dieser Stand im Prinzip auch eine Art Pavillon ist, findet man dort auch GenX – und deren Neuheiten, zu denen zB Macbeth gehört (frohes Königsmorden); von Crazypawn gibt’s Alice (wer sich „wundert“ welche Alice, sollte mal Lewis Carroll lesen), und bei Shikoku (von GDM) sollte man auf dem Weg zur Pagode möglichst nicht vom mittleren Weg abweichen.

Ansonsten – auch SPIEL-Veteranen pflügen sich ein wenig orientierungslos durch das Durcheinander, das durch die neuen Hallen entstanden ist. Man muss sich erst daran gewöhnen, dass einige Stammplätze einfach nicht mehr existieren. So… und gleich gehts wieder weiter… Ring frei zur „letzten Runde“. Euch noch angenehmes Frühstück, man sieht sich auf der SPIEL!

 

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