Archiv für roach

Finanzexperten

moneyDie (in Zukunft hoffentlich wieder) wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Nach mehreren Wochen krankheitsbedingter Pause beginne ich jetzt wieder mit der Übersicht. Am Wochenende habe ich auf der SPIEL noch von einer ganzen Reihe kommender Projekte gehört, so dass auch in den nächsten Wochen jede Menge Gelegenheiten zu finden sein werden, sein Geld zu investieren.

Auf der SPIEL waren aber auch mehrere Plattformen vertreten, neben der SpieleSchmiede und Giochistarter hzabe ich auch eine Plattform gefunden, die zur Zeit ähnlich wie GameSalute bei der Produktion und beim Fulfillment hilft, demnächst aber auch selbst als Finanzierungsplattform aktiv werden will (/und dann einen ähnlichen Service bieten will wie die Spieleschmiede): der Boardgamestarter (BGS) aus Großbritannien. Im gespräch kündigte man mir dort an, demnächst mit den ersten Projekten starten zu wollen.

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Spiel – Abschluss

SPIELSchlussbemerkungen

Nachdem gestern die Messe zu Ende ging, ist es an der Zeit, ein paar Kommentare über das ‘Drum und Dran’ abzugeben, nachdem ich in den letzten Tagen das Augenmerk auf die ausgestellten Spiele legte. Aber auch über die Zusammenstellung derselben gibt es natürlich noch etwas zu sagen.

Wenig Vorwürfe machen kann man der Messe natürlich über den Termin, auch wenn es sich natürlich störend auswirkte, dass der Lokführer-Streik ausgerechnet dieses Wochenende traf. Und wer stattdessen mit dem Flugzeug und der Lufthansa reisen will, hat heute und morgen ganz ähnliche Probleme. Der Effekt schien mir aber zumindest Samstag nicht sonderlich stark zu sein, am Sonntag hatte ich schon eher das Gefühl, dass es leerer war als sonst. Dennoch kam man laut Veranstalterangaben auf einen neuen Besucherrekord mit 158.000 Besuchern.

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Spiel – Tag 4

SPIELHalle 4 und Reste

Inzwischen ist die Messe geschlossen, und die meisten Stände dürften auch schon wieder abgebaut sein. Bevor es so weit kommen konnte, haben wir aber noch die Gelegenheit genutzt, noch die letzten Stände anzusehen, und ‘Reste’ einzusammeln. Um diese geht es daher auch in diesem Rundgang, bevor dann morgen noch unser Abschlussbericht (mit unseren Kommentaren zum ganzen drum und dran) kommt.

Die Füße haben es zumindest bei mir ganz gut ausgehalten. Allerdings dürfte da auch geholfen haben, dass wir mehrere Termine bei größeren Herausgebern/Partnern/Distributoren hatten, bei denen wir unseren Füßen ein wenig Ruhe gönnen konnten. Das hat uns aber nicht abgehalten, uns weiter umzusehen.

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Spiel – Tag 3

SPIELHalle 3: Groß und klein

Es ist fast vollbracht: der dritte Tag liegt jetzt auch hinter uns. Mit einigen wenigen Ausnahmen haben wir, so hoffen wir zumindest, alle Stände gesehen. Ausnahme ist ein Teil der Halle 4, der morgen früh dann noch besichtigt werden muss.

In Halle 3 waren wir allerdings froh, dass eine ganze Menge Anbieter uns die Spiele zusenden will. Ich darf gar nicht daran denken, wie beladen wir gewesen wären, wenn wir alles hätten zum Wagen schleppen müssen – und wie voll derselbe dann geworden wäre. Letzteres allerdings eher wegen der (geringen) Größe des fahrbaren Untersatzes.

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Spiel – Tag 2

SPIELHalle 1

Verglichen mit den anderen Hallen ist alle 1 recht unregelmäßig aufgebaut. Zum einen reichen die Gänge fast alle nicht von einer Seite der Halle bis zur anderen, da sie durch Stände unterbrochen werden. Zum zweiten hat die Halle selbst die Form eines unregelmäßigen Vielecks. Und dazu kommt dann noch, dass hier große und kleine Stände bunt neben- und durcheinander stehen, während diese beispielsweise in Halle 3 doch halbwegs logisch sortiert sind.

Das hat uns natürlich nicht davon abgehalten, zu versuchen, alle Stände “abzuklappern”, wobei uns auffiel, wie viele Stände Ankündigungen hatten, dass demnächst ein Spielprojekt bei Kickstarter starten werde. Auch hatten hier die Spieleschmiede (mit der Spiele-Offensive) und Giochistarter (auf dem Stand von Giochix.it) hier eigene Stände. Allerdings hat uns diese Entwicklung veranlasst, über eine Änderung an unserem Erstverkaufstags-Versprechen nachzudenken, indem wir eine zusätzliche Klausel einfügen werden, die speziell für geplante Crowdfunding-Projekte gedacht ist. Mehr hierzu in den nächsten Tagen.

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Spiel – Tag 1

SPIELHalle 2: Rollenspiel und mehr

Der erste Tag der diesjährigen SPIEL ist auch schon wieder vorbei, und noch sind meine Füße nicht mehr als nur leicht verärgert. Dafür haben wir heute ein Bild gesehen, bei dem wir nur noch mit den Ohren schlackern konnten: keine fünf Minuten nach der offiziellen Startzeit der SPIEL (naja, offiziell sollten die Tore um 10 Uhr aufgehen, um 5 vor 10 war der Zustrom aber bereits im vollen Gange) stand an einem Stand eine Schlange, die über die Breite von zwei Ständen hin und zurück ging, und alles nur für Leute, die die Spiele eines bestimmten Standes erwerben wollten. Der Stand: Japon Brand. Und, wie zu erwart befürchten war, waren heute Abend bereits elf Spiele komplett ausverkauft. Und bei den anderen war wohl auch nur noch ein sehr beschränkter Vorrat vorhanden.

Dass gut verkauft wurde, war aber nicht nur (wie schon Tradition ist) bei den Japanern zu hören. Sogar die Stände, die in der Halle 4 ‘ausgelagert’ waren, waren sehr zufrieden. Dabei ist die Halle 4 nur teilweise in Verwendung – eine Doppelreihe Stände, mehr nicht – und die Halle ist von den drei anderen durch die Galeria getrennt, wo vor allem Aktionsspielbereiche für Kinder zu finden sind.

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10 mm im 27. Jh.

Dropzone Commander

Dropzone Commander

Der 10 mm Maßstab ist ja sonst eher im historischen Tabletop-Bereich beheimatet. Hawk Wargames hat nun mit Dropzone Commander ein Setting geschaffen, das SciFi-Gefechte in eben diesem Maßstab ermöglicht. Hier vorliegend ist die 2-Spieler-Starterbox, mit der man zumindest kleinere Skirmishes sofort (nach Zusammenbau) spielen kann.

Aber zunächst ein wenig zum Hintergrund: Im 27. Jahrhundert hat die Menschheit schon einiges hinter sich. Nachdem man im 22. Jahrhundert endlich die Fusion erforscht hatte (und damit auch endlich einigermaßen aufgehört hatte, sich wegen fossiler Brennstoffe die Köpfe einzuschlagen), entdeckte man dann die Überlichtgeschwindigkeit, und damit wurde der Weltraum geöffnet. Bald traf man auf eine Alienrasse – die Shaltari – die offenbar über eine hochtechnisierte Zivilisation verfügten, und nahm zunächst friedlichen Kontakt mit ihnen auf. Später fanden die Menschen heraus, dass die Shaltari sie eigentlich eher als Verbündete im Kampf gegen eine andere Shaltari-Fraktion haben wollten, denn die Menschen haben etwas, was die Shaltari eher nicht haben – schiere Masse. Da das den Menschen eher missfiel, trennte man sich – nun ja, etwas frostig, wenn auch nicht verfeindet. 2506 fiel dann eine seltsame weiße Kugel auf die Erde – keiner verstand, was es mit ihr auf sich hatte, nur, dass mit ihr eine Warnung kam: Dass ein Feind im Anmarsch sei, den man nicht abwehren könne, und man die Erde verlassen solle. Einige Menschen folgten diesem Aufruf, und wollten sich zu den Koordinaten begeben, die als Fluchtmöglichkeit angegeben worden waren, die überwältigende Mehrheit wollte bleiben – das Militär wollte diese sog. Fahnenflüchtigen sogar aufhalten – die meisten schafften es dennoch. Und wie angekündigt kamen ein Jahr später die von den Menschen als “Scourge” bezeichneten Aliens an, und löschten fast die ganze Weltbevölkerung aus – einzig und allein einige ferne Kolonien überlebten diesen Überfall. Nachdem sich so also die United Colonies of Mankind (UCM) einigermaßen berappelt hatten, versuchten sie, herauszufinden, was das eigentlich war… einige Zeit später erschienen plötzlich wohl Nachfahren derer, die die Erde verlassen hatten, mittlerweile als Cyborgs – die Post-Human Republic. Sonderlich freundlich begegnete man sich nicht, aber man schoss sich auch nicht gleich aus dem Orbit. Und somit haben wir die großen 4 Spieler im galaktischen Konflikt – wenn auch aktuell mit der Resistance eine fünfte Fraktion erscheint – die Menschen, die gegen die Scourge vorgehen und mit recht krude wirkender Technologie gegen diese fremdartigen (wie sich mittlerweile herausgestellt hat parasitären, karbon-basierende Lebensformen übernehmenden) Wesen zu stellen.

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Spiel – Tag 0

SPIELPressekonferenz und Neuheitenschau

Auch dieses Jahr ist Roachware selbstverständlicherweise wieder auf der SPIEL anwesend – trotz Beinproblemen und anderen Unwägbarkeiten. Immerhin haben mir die Ärzte empfohlen, viel zu laufen…

Die Pressekonferenz, die wie immer heute stattfand, hatte dieses Jahr ein neues “Highlight”: aus unerfindlichen Gründen schaltete das Mikrofon sich mehrere Male auf ganz leise. Ansonsten aber gab es wieder interessante Informationen. So ist die SPIEL wieder um ca. 20% Fläche gewachsen, dieses Jahr sind 832 Aussteller gemeldet (2013: 823) aus 41 Nationen (39). Deshalb wurde die Halle 4 noch hinzugenommen – was auch der letztes Jahr anscheinend unangenehmen Toilettenknappheit entgegen wirken sollte, da die Toiletten der Halle 4a hierdurch ebenfalls verfügbar sind. Aber was war an Spielen interessant?

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Eine Schatztruhe voller Magie

Serpent01

Serpent’s Tongue – Magi’s Chest

Vorweg eine Erklärung: Roach und ich haben eigentlich einen Grundsatz: Wir besprechen alle Spiele, die man uns dazu gibt, solange es eben Spiele sind – nur bei einem Wort haben wir bisher die Grenze gezogen: “Trading”. Nun habe ich hier ein Spiel, in dem dieses Wort zwar nicht direkt vorkommt, aber der Aspekt ist zumindest grenzwertig vorhanden. Warum, das erkläre ich weiter unten, aber der Aspekt ist meiner Meinung nach (glücklicherweise!) zu vernachlässigen, zumindest insoweit, dass nicht die dickere Brieftasche über die Gewinnchancen entscheidet, wie das sonst bei Trading Games leider der Fall ist. Von daher nun zur Besprechung von „Serpent’s Tongue“.

Zuerst einmal – in Serpent’s Tongue lernt man quasi das Zaubern. Aber nicht nur indem man irgendwelche Karten spielt – nein, das ganze ist mit allem drum und dran, mit einer eigenen Sprache und Schrift, Gesten usw., die man auch lernen muss, denn der Mitspieler muss jeweils anerkennen, ob ein Zauber entsprechend gelungen ist. Dieses Ambiente wird durch die opulente Ausstattung noch unterstützt.

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Strategie klassisch und straightforward

Assaultous

Assaultous

Zunächst wundert man sich, daß ein komplettes Strategiespiel in diese handliche Schachtel passen soll – kaum größer als ein Taschenbuch, ist sie aber vollgepackt mit allem, was man dazu braucht.

In der Schachtel findet man:

  • Die Anleitung in Englisch und Spanisch
  • 24 Terrainfelder in Hexform (stabiler Karton)
  • 6 Kasernen (Karton)
  • 44 Einheitsmarker (in rot und blau, Karton, je 1 Kommandant, 6 Arbeiter, 12 Armeen und 3 Türme)
  • 16 Taktikkarten
  • 2 Schnellreferenzkarten
  • 24 Resourcencounter (Holz, 12 in gold und 12 in silbern)
  • 1 Würfel (Standard W6)

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