Archiv für roach

Wiedergeburt

RPC 2013 auf der Rheinschau

Eine gute Woche vor dem Start ist das Programmheft der RPC jetzt online gegangen. Man kann es von der Homepage der RPC herunterladen.

Bei einem ersten flüchtigen Blick über das Programm fallen ein paar Sachen auf. So vermisse ich im Ausstellerverzeichnis den Nackten Stahl – dass Games Workshop nicht auf der RPC steht, hat ja inzwischen Tradition.

Nach dem Lärm- und Zugluft-Chaos des letzten Jahres wurde dieses Mal die Rollenspiel-Rundenarena komplett von der restlichen RPC getrennt: während die eigentliche RPC in Halle 5.2 der Kölnmesse stattfindet, ist die Spielrunden-Vergabe und -Arena in Halle 4.1, genauso wie die beiden Workshop-Räume. Dies dürfte zumindest dafür sorgen, dass das Geräuschniveau bei diesen Runden und Workshops niedriger liegt als voriges Jahr. Vorausgesetzt, das Wetter ist dieses Jahr besser (und auch besser als zu der Zeit, da ich dies hier tippe), sieht auch das Freigelände sehr voll aus – und groß: die gesamte Front von Hallen 2, 4 und 5 zum Rhein hin.

Auch der Veranstaltungsplan sieht sehr gut gefüllt aus. Zudem habe ich den eindruck, dass dieses Jahr die Computerstände nicht ganz so zahlreich sind, und hege daher die leise Hoffnung, dass auch der Lärmdruck in der Haupthalle erträglich sein könnte.

Ich werde mir die RPC 2013: A Realm Reborn auf jeden Fall ansehen und hinterher davon berichten.

Lords vom Kai

EW2Die Schrecken der schwarzen Lords

Seit einiger Zeit gibt es zur Solo-Abenteuerbücherserie Einsamer Wolf ja auch ein Mehrspieler-System (das wir auch rezensierten. Zu diesem Rollenspielsystem gibt s auch ein Abenteuer – oder genauer gesagt, eine Kampagne, Unter dem Titel ‘Die Schrecken der schwarzen Lords’ wird gleich eine ganze Gruppe Kai-Lords losgeschickt.

Zu den Äußerlichkeiten: das Buch hat das typische Taschenbuch-Format, einen glatten Kartoneinband mit einer Karte der Lande auf zwei weiteren Kartonseiten, und die Seitenzählung endet bei 183. Danach kommen noch eine Würfelersatz-Tabelle, ein zweiseitiger Charakterbogen, und eine zweiseitige Kampftabelle. Der Einband zeigt neben einem der genannten schwarzen Lords drei weitere Monster, allerdings ist der Titel stellenweise recht schlecht zu erkennen, weil das Titelbild klein gemustert ist und starke Kontraste aufweist. Das ist aber auch schon der einzige technisch-handwerkliche Mangel an dem ganzen Buch. Was die Druckqualität, das Lay-out, Druckfehler und Illustrationen angeht, gilt genau dasselbe, was auch in ober verlinkter Rezension gesagt wurde.

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Finanzexperten

money

Die wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Wie jede Woche, auch diesmal wieder die neuen Crowdfunding-Projekte im Spielebereich. In der SpieleSchmiede gibt es kein neues Projekt. Dafür gibt es mehrere Dutzend neuer Projekte von Kickstarter (KS), Indiegogo (IG) und Ulule (UL). Außerdem weise ich noch einmal auf ein StartNext-Projekt hin – StartNext (SN) scheint weithin unbekannt zu sein. Bei Gesprächen stellte ich fest, dass Ulule auch in Deutschland bekannter zu sein scheint als StartNext. Allerdings ist das aus einer nicht-repräsentativen Stichprobe geschlossen.

Beinahe gleich verteilen sich die Projekte im Tabeletop-Bereich auf Kickstarter und Indiegogo. Das überrascht, denn Kickstarter scheint international wesentlich bekannter und beliebter zu sein. Ulule hat dieses Mal sogar ein Rollenspielprojekt im Angebot für alle, die einigermaßen Franzosisch können.
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Gelidus

20192019: The Arctic

Eines der letzten Gebiete, dessen Reichtum an Bodenschätzen bislang nahezu unangetastet geblieben ist, ist die Arktis. Langsam aber sicher beginnen jetzt die Gesellschaften, die Bodenschätze ausbeuten, damit, sich für die Arktis zu interessieren. Hierbei werden sie aber nicht nur durch das schlechte Wetter behindert, sondern oft auch durch die hohe Politik, denn das Gebiet rund um den Pol ist teilweise umstritten, teilweise sind die Besitzverhältnisse auch nicht so deutlich, wie man sich das wünschen könnte.

Um die hierdurch zu erwartenden Auseinandersetzungen um die Bodenschätze – sowohl aus wirtschaftlicher wie aus politischer Sicht – geht es im Spiel 2019: The Arctic, das von dem polnischen Verlag Sinonis hergestellt wird, und in Deutschland neuerdings auch vom Schwerkraft-Verlag importiert und vertrieben. Die deutsche Ausgabe entspricht laut Schwerkraft-Verlag bis in die Einzelheiten der Originalausgabe (wird vom selben Hersteller hergestellt), der einzige Unterschied ist die Sprache der Spielanleitung. Wir haben unser Rezensionsexemplar schon etwas länger, unserer Rezension liegt also die englische Version in zweiter Auflage zugrunde – die genau wie die deutsche Ausgabe verbessert hergestellte Spielfiguren hat.

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Finanzexperten

money

Die wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Wie jede Woche, auch diesmal wieder die neuen Crowdfunding-Projekte im Spielebereich. In der SpieleSchmiede gibt es kein neues Projekt, ebenfalls bei StartNext. Dafür nehme ich mit Ulule (UL) eine weitere Plattform in die Übersicht auf. Ulule ist zwar vor allem für den französischen Markt gedacht, bietet aber Crowdfunding für den gesamten europäischen Bereich. Das heißt, dass man wohl davon ausgehen kann, dass die eventuell noch hinzuzuzählenden Versandkosten deutlich niedriger sein dürften als in den USA basierte Projekte. Allerdings: Sowohl Indiegogo – das sowieso Projekte aus der ganzen Welt unterstützt – als auch Kickstarter – das bis jetzt nur Projekte aus Großbritannien hinzugenommen hat – bieten ebenfalls europäische Optionen an. Dennoch sind bei beiden natürlich die amerikanischen Projekte in der Überzahl.

Was die Unterteilung angeht, bin ich immer noch unsicher: im Tabletop-Bereich habe ich eine ziemliche Überlappung zum Rollenspielbereich (Miniaturen funktionieren meist für beide Bereiche), und vom Rollenspiel- zum Brettspielbereich gibt es auch Überlappungen (nicht nur, wenn Würfel angeboten werden). Und diesmal haben wir sogar ein Projekt, das Brettspiele und Tabletops vereinigt. Ich bin immer noch offen für Vorschläge, wie man die Projekte sinnvoll sortieren kann.
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Aleas iactare

JakHigJackal & High

Zoch ist ein Verlag, der bekannt ist für Spiele, die wie Kinderspiele aussehen, die aber auch Erwachsenen viel Spaß bereiten können. Weniger bekannt ist, dass der Verlag auch richtige Familienspiele herstellt, wie zum Beispiel das an dieser Stelle bereits besprochene Mille Grazie. Irgendwo zwischen diesen beiden Optionen liegt Jackal & High, das sich von der Verpackung her in diesem Bereich nicht festlegt, obwohl das Motiv gut zum Spiel passt.

Auf der Schachtel (Format: ca. 13 cm×13 cm×4 cm) sieht man zwei … naja, es sollen Schakale sein, auch wenn sie mich in der Farbgebung eher an Koyoten erinnern – gerade der vordere hat eine typische Fellzeichnung für einen nordamerikanischen Koyoten. Der eine der beiden hat eine Karte in der Pfote, der andere drei Würfel, die dem unbedarften (und unwissenden) zufälligen Betrachter verformt vorkommen. Wer genauer hinsieht, stellt fest, dass auf den dreieckigen (!) Seiten wohl auch die Zahl 7 zu sehen ist, was den Schluss zulässt: es handelt sich hierbei um achtseitige Würfel. Heutzutage auch bei Nicht-Rollenspielern nicht mehr absolut unbekannt, aber dennoch selten.
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Animalis Rotare

bimbammBim Bamm!

Drei Hasen in der Abendsonne ist ein neuer Verlag, dessen Spiel Sonne und Mond ich bereits vor einiger Zeit besprochen habe. Allerdings erschien neben diesem Spiel noch ein zweites, mit dem lautmalerischen Titel Bim Bamm!. Der Titel lässt eher vermuten, dass man ein reines Kinderspiel vor sich hat – was allerdings nur teilweise stimmt.

Auch das Aussehen und Format der Schachtel scheinen diese Vermutung zu unterstreichen: Die Schachtel hat mit etwa 13 cm×13 cm×4 cm ziemlich genau dieselbe Größe wie beispielsweise Jackal & High von Zoch (Rezension dieses Spiels in den nächsten Tagen).

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Seehelden

AC2Achtung Cthulhu! Heroes of the Sea

Vor einiger Zeit habe ich ja aus der Achtung-Cthulhu!-Kampagne im 2. Weltkrieg das Abenteuer um die drei Könige des Tschechischen Widerstands besprochen. Inzwischen gibt es – bereits seit einiger Zeit – das zweite Abenteuer der Serie mit dem Titel Heroes of the Sea. Wie auch das erste, kann man das Abenteuer auch bei Drivethrough erwerben – was in diesem Fall mein Glück war.

Der Datenträger, auf dem ich die Dateien für dieses Abenteuer hatte, ist nämlich vor einiger Zeit ‘verstorben’ (eine externe Festplatte, die auf den Boden fällt, macht so etwas manchmal…). Als ich jetzt letztens bei Drivethrough meine Bibliothek durchsah, stellte ich fest, “He, das habe ich ja auch noch, das müsste ich aber dringend ‘mal rezensieren”. Getestet hatte ich es wenigstens schon…

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Gentes Iaponiæ

ShinobiShinobi – War of Clans

Japan, Zeit der Clankriege. Die Situation ist verworren, man weiß nicht, wessen Loyalitäten bei welchem Clan liegen. Dennoch versuchen die Clans, ihre Streitmächte auszubauen, um die macht in Japan zu übernehmen. Es war eine Zeit, die wie geschaffen scheint für das eine oder andere Brettspiel, aber es gibt nur wenige. Das alte Shogun / Samurai Swords / Ikusa dürfte dem einen oder anderen noch bekannt sein, aber das ist eine große Ausnahme.

Um so überraschender, dass ausgerechnet aus Russland ein Spiel kommt, das die Wirren der Sengoku-Periode, wie diese Zeit in Japan heißt, thematisiert. Man versucht, die Armeen des eigenen Clans zu vergrößern und die der anderen Clans klein zu halten. Leider aber versuchen die anderen Spieler dasselbe – und von denen favorisiert jeder einen anderen Clan.

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Calipha Quintus

alrashidAl-Rashid

Harun al-Rashid (oder auch ar-Rashid) war der 5. Kalif der Abbasiden und ist in der westlichen Welt vor allem bekannt als der Kalif, der in vielen der Geschichten von Tausendundeiner Nacht erwähnt wird. Historisch ist er auch und vor allem unter Muslimen umstritten, da seine Taten teilweise doch arg brutal waren und auch sein Lebenswandel nicht immer zu Jubelstürmen Anlass gab. So ließ er seinen Bruder ermorden, um selber auf den Thron zu gelangen oder auch Anatolien verwüsten. Neben seiner Tätigkeit als Kriegsherr ist er aber auch bekannt für die weitreichenden Handelsbeziehungen seines Reiches, die bis nach Franken, Indien und China reichten.

Der italienische Verlag Yemaia ist noch recht klein: Er hat erst zwei Spiele produziert. Eines davon heißt wie der Herrscher Al-Rashid, auch wenn man selber den Herrscher nicht spielt. Stattdessen spielt man eine Familie, die versucht, die Gunst des Herrschers zu erlangen.

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