Archiv für The Roach

Conroller

Seit meinem Schlaganfall merke ich verstärkt, wie wichtig Barrierefreiheit im täglichen Leben sein kann. Bei weitem nicht jedes Gebäude – in Deutschland nicht einmal jedes öffentliche Gebäude – ist für den Nutzer eines Rollstuhls oder eines Rollators (oder auch einer Zimmer Frame) gut zugänglich.

Leider gilt diese Beschränkung auch bei Cons. Bei manchen Cons muss man mehrere Treppen steigen, um die Spieltische zu erreichen, was für einen schwerbehinderten Spieler leicht einmal ein großes Problem darstellen kann. Dass diese Spieler dann erst gar nicht das Risiko eingehen wollen, später vor Treppenhäusern das Handtuch werfen zu müssen und unverrichteter Dinge wieder heimfahren zu müssen, kann man sich vielleicht vorstellen.

Leider ist mir bislang keine Informationsquelle bekannt, auf der man nachschlagen kann, wie es mit der Behindertenfreundlichkeit der verschiedenen Cons aussieht. Deshalb gibt es ab dem heutigen Tag ein Conwiki, das über die Menüzeile oben in diesem Block erreicht werden kann.

Zur Zeit enthält das Wiki noch ein paar wenige rudimentäre Angaben zu ein paar Cons, auf denen ich bereits häufiger war (als ich noch beweglich war), aber da mein Wunsch ist, diese Informationen für den gesamten deutschsprachigen Raum zusammen zu tragen, darf natürlich jedermann die Conliste erweitern und die Angaben bei den Einzelcons ergänzen.

Weitergehende Angaben zu den Cons, wie beispielsweise Eintrittspreise, können natürlich selbstverständlich auch hinzugefügt werden. Wer einen Kon hinzufügt wird aber gebeten, Angaben zur Barrierefreiheit mit anzugeben.

<emY>Update: Ein paar <del>niedere Lebensformen</del> Spammer haben das Wiki so zugemüllt, das es bereits nach ein paar Wochen nicht mehr benutzt werden kann. ‚Ich muss mich jetzt erst einmasl auf die Suche nach einem leichter zu administrierenden Wiki-System machen, und dann wird neu gestartet…</em>

 

Juwelenblasen

Bubblee Pop

Spiele vom Match-3-Typus sind ja nicht unbedingt neu. Als kleine Zwischendurchspiele für den Computer beispielsweise bei Facebook gibt es sie seit einigen Jahren, das erste dieser Art war wohl „Bejeweled“. In unserer kurzlebigen Zeit dürfte wohl Candy Crush der0bBekannteste Vertreter dieser Art Spiele sein. Inzwischen haben sie auch das Smartphone erobert, und bereiten sich weiter aus – sogar auf dem Brettspieltisch ist man vor ihnen nicht mehr sicher.
Aus Frankreich – genasuer: aus der kleinen Gemeinde Moras, die nur ungefähr 500 Einwohner hat – kommt ein solches Spiel; der Verlag nennt sich Bankiiiz. Auch hier gibt es farbige Blasen, die auf einen Planeten herabfallen. Wenn hierbei Dreierreihen entstehen, lösen sich diese Reihen auf, und der Spieler erhält Punkte.

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Privatangebot

Privatangebot

in persönlicher Sache

Mittlerweile dürfte es den meisten Lesern dieses Blogs ja bekannt sein, dass ich im frühen vorigen Jahr – in etwa Mitte Mai – durch eine Hirnblutung einen Schlaganfall erlitten habe, an dessen Folgen ich zur Zeit noch laboriere. Unter anderem auch die Tatsache, dass die dringend benötigte Reha von der Rentenversicherung des Bundes bislang abgelehnt wurde, hindert mich daran, wieder erwerbsfähig zu werden. Zwar habe ich seit dem Schlaganfall gute 80 Kilo abgenommen und wiege nur noch 123 Kilo, ich war aber linksseitig gelähmt und habe die Effekte noch nicht abschütteln können.

Allerdings ist durch meinen Gewichtsschwund eine andere Situation entstanden: Kurz vor meinem Schlaganfall hatte ich noch eine ziemliche Menge T-Shirts gekauft, in der damals für mich notwendigen Größe 5XL. Wenn ich jedoch jetzt eines dieser T-Shirts überstreife, flattert das regelrecht um meine doch deutlich schlankere Figur. Diese T-Shirts kann ich nicht mehr anziehen, beispielsweise wenn ich auf Cons gehen will; auch auf die Reha – wenn ich sie denn erhalten sollte – kann ich sie nur schlecht mitnehmen.

Da ich persönlich mit T-Shirts dieser Größe nichts mehr anfangen kann, andererseits aber neue benötige, habe ich mir überlegt: es gibt doch sicher unter den Lesern einige, die sich für T-Shirts in dieser Größe interessieren.

Es handelt sich hierbei in erster Linie um (nahezu) ungetragene Hemden der Marke tFruit of the Loom: im Höchstfall habe ich sie dreimal getragen und anschließend jeweils sofort gewaschen, die allermeisten sind sogar ungetragen
insgesamt sind es je fünf Hemden in schwarz, graumeliert, und tiefblau, sowie eine ganze Reihe weißer Hemden (schätzungsweise ein Dutzend). Von den schwarzen und tiefblauen Hemden gibt es auch je 2, 3 mit einem weißen Roachware-Aufdruck in der neuen Ambigrammform, wie sie seit etwa zwei Jahren den Kopf dieser Seite ziert.

Wenn sich jemand für das eine oder andere dieser Hemden  interessiert, kann ersiees mir eine Mail schicken an Shirt@roachware.org und mir ein Angebot machen. Wenn jemand hier am Niederrhein wohnt und die Hemden persönlich abholen möchte, ist auch das natürlich möglich – und würde mich vom Kopfzerbrechen erlösen, wie ich die Hemden dem Interessenten zukommen lassen soll.

Einen bestimmten Preis möchte ich hier jetzt nicht nennen, sondern ich hoffe, dass man mir ein Angebot macht,“ dass ich nicht ablehnen kann“.

Dies ist explizit keine Versteigerung, es ist also möglich, dass ich mit einem „die Hemden sind bereits weg“ ein Angebot ablehnen muss. Dennoch, auch um die Hemden nicht wegschmeißen zu müssen würde ich sie gerne auf diesem Weg loswerden.

Update: Inzwischen sind die Hemden vergriffen.

Wenn Esel rennen

Donkey Derby

Der Verlag Franjos ist ja auf diesem Blog auch ein gerngesehener Gast; bekannt für relativ einfache Spiele mit wertigen Bestandteilen, häufig aus Holz. Leider schafft es der Verlag nur selten, mehr als ein Spiel in einem Jahr herauszubringen.

Gegeneinander zu rennen – oder andere Wesen gegeneinander rennen zu lassen – ist ein Zeitvertreib, dem die Menschheit seit vielen 1000 Jahren huldigt. Pferde, Schnecken, Strauße, Windhunde, Hamster – all diese Tiere „dürfen“ sich zum Vergnügen der Menschheit quälen. Gerade in Südeuropa werden auch oft Rennen veranstaltet von Tieren, die er dafür bekannt sind, sich störrisch allen Versuchen zu widersetzen, sie zu höherer Geschwindigkeit anzusparen: Esel. Und genau das ist das Thema dieses Spiels, bei dem man auf die schnellsten Esel auf der Bahn wettet.
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Jung, pleite, verzweifelt

Jung, pleite, verzweifelt

Barracuda

Nein, es geht nicht um das Reality-TV-Programm, auch wenn das Spielthema die Mitspieler als Barbesitzer in diese Situation bringt. Und ein Rosin, der den Spielern aus der Patsche hilft, ist auch nicht zu finden.

Eine Reihe Bars, die vom Namen her an Mittelmeer-Gefilde erinnern,sind für die Spieler zu pachten. Jeder hätte gerne fünf Anteile an Bars, aber die kosten teuer Pacht – und wer nicht mehr zahlen kann, geht pleite und scheidet aus dem Spiel aus. Wir mit seinem Geld am besten haushalten kann, hat die besten Chancen zu gewinnen. Das Spiel stammt aus dem Verlag Drei Hasen in der Abendsonne und erweckt auch mit seinem äußeren eben jenen Urlaubsflair, den ich soeben angesprochen habe..

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Firmenwachstum

Fusion von Distributoren

Auf der Spiel werden wir von Herausgebern häufiger an ihre deutschen Distributoren verwiesen. Diese von uns liebevoll als „Kraken“ bezeichneten Firmen, von denen es mehrere gibt, sind häufig auch selbst als Herausgeber tätig.

Zu diesen Kraken gehört auch Asmodee, die unter anderem die französischen Rechte an Pokémon halten. Im Jahre 1995 in Frankreich gegründet, wurde Asmodee 2008 auch in Deutschland mit einer Tochter aktiv und ist international tätig. Und hat jetzt bekanntgegeben, dass sie mit dem Heidelberger Spieleverlag fusionieren.
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Finanzexperten

Crowdfunding-ÜbersichtDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht. Gefühlt (ich führe keine Statistik) war der Ertrag diese Woche ein wenig geringer. Ich hoffe allerdings, dass mir nicht noch Projekte durch die Lappen gingen – bei einem der regelmäßigen Speicherschritte hatte ich Projekte in zwei Kategorien verloren, und hoffe, sie alle wiedergefunden zu haben.

Für Leute, die ein eigenes Crowdfunding-Projekt aufziehen wollen, bietet Crowdfunding-de eine zusammenstellung mit vier neuen Tipp – unter anderem ein Fragebogen zum Projekt, damit man sich besser über die Gefahren und Chancen, aber auch über Stolperfallen im klaren wird.

Auf dem jährlichen Tribeca Film Festival, das nächsten Mittwoch beginnen wird, sind laut einem Bericht von Crowdfundinsider insgesamt zehn Filme gemeldet, die über Indiegogo finanziert wurden.

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Finanzexperten

moneyDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht.

Ich weiß nicht, was Kickstarter getan hat, aber seit heute morgen tun es die Auswahllisten für die Versandländer wieder auf meinem Computer. Und das, bevor ich das letzte Update installiert hatte… (und bevor jetzt jemand sagt "Aber das Firefox-Update ist doch schon mehrere Tage alt“: ich nutze für die Übersicht eine getrennte Installation eines 'Portable Firefox‘, um beim Schreiben keine Probleme durch 'normalerweise geöffnete' Webseiten zu haben.)

Außerdem veröffentlichte Kickstarter diese Woche eine Statistik zur Zwei-Milliarden-Grenze. Am 11. Oktober überschritt der Gesamtbetrag an Pledges, die über Kickstarter gemacht wurden, nämlich diese Grenze. Nachdem es fast fünf Jahre (genauer: 4 Jahre und 10 Monate) gedauert hatte, bis Kickstarter die erste Milliarde zusammen hatte, war die zweite Milliarde deutlich einfacher: nur ein Jahr und sieben Monate später war die zweite Milliarde voll. Kickstarter feierte dies mit einer eigenen Seite auf seiner Website, die außerdem noch mehr Statistiken zeigt.

Für Leser sicher noch am interessantesten dürfte die Frage sein, welches denn das erfolgreichste Brettspielprojekt war. Das ist glücklicherweise leicht zu beantworten – obwohl Kickstarter diese mit Rollenspielen und Computerspielen in eine Kategorie zusammenfasst – und Computerspiele benötigen bekanntlich meist ein deutlich höheres Budget. Aber das erfolgreichste Projektunter "Games“ (in gepledgtem Betrag gerechnet) war … Exploding Kittens. mehr als 219.000 Pledger haben mehr als 8 3/4 Millionen für das Spiel ausgegeben.

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Finanzexperten

moneyDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Ein neues Wochenende, eine neue Übersicht. Sie hat wieder ein ziemliches Kickstarter-Übergewicht, und ich fürchte,d as die sogar noch weiter wachsen wird.

Mir sind nämlich diese Woche die ersten Projekte aufgefallen, die in Frankreich beheimatet sind. Seit Mittwoch ist es für französische Interessenten möglich, eigene Projekte bei Kickstarter anzubieten. Dass Kickstarter sich bereits eine Woche vorher für Spanien geöffnet hatte, hat sich bislang aber noch nicht in Spieleprojekten niedergeschlagen.

Natürlich gibt es auch wieder ein paar Projekte, die kurz vor Toresschluss noch 'ein wenig Liebe brauchen könnten'. Dieses Mal sind es ein Tabletop-, und zwei Brettspielprojekte. Das Tabletop-Skirmish-System Immortal EUF ist im 5. Jahrhundert in Britannien angesiedelt. Aus Polen kommt Achaia EUF; das Spiel um Macht und Einfluss im Trojanischen Reich soll jetzt als englische Ausgabe erscheinen. Und aus Australien kommt mit Zoolu ein Kartenspiel auch für Kinder.

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Neues aus Schnutenbach

Dunkles Vermächtnis

„Ein spannendes Abenteuer in der Welt von Schnutenbach“ steht auf der Titelseite dieses "Szenariobandes“ aus dere Schnutenbach-Serie von Karl-Heinz Zapf. Neben Szenariobänden gehören laut der Übersicht vorne in diesem Band auch "Abenteuerbände“ is diese Reihe – ein wenig kontraintuitiv enthalten die Abenteuerbände allerdings mehrere Abenteuer, während Szenariobände nur ein einzelnes Abenteuer zu enthalten scheinen.

Übrigens sollte man hier die Anmerkung "in der Welt von Schnutenbach“ ernst nehmen: Das Abenteuer spielt nicht im eigentlichen Schnutenbach, sondern ist nur durch geographische Nähe an Schnutenbaczh gekoppelt. Der Schauplatz liegt an einem verfallenen, nur noch wenig gebrauchten Weg durch den Waisenwald, dessen eines Ende eben in Schnutenbach liegt. Man könnte aber den Waisenwald auch durch einen beliebigen anderen als verwunschen geltenden Wald ersetzen und Schnutenbach mit einem anderen, ein wenig von den Zivilisationszentren entfernten Dorf, und das Abenteuer mehr oder weniger unverändert übernehmen. Eine fantastische Welt beziehungsweise eine Welt mit ein paar fantastischen Details wäre allerdings notwendig.

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