Tag Archiv für Aprilscherz

April, April

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Auflösung des Aprilscherzes

Ja, es war ‚mal wieder so weit – der erste April ist vorbei. Und wie jedes Jahr gab es zwischen mehreren ’seltsam aber wahr‘-Meldungen eine, die nicht nur seltsam sondern auch gelogen war. In den Fußstapfen von Harald Scheerer, Günter Tolar, Samuel Scherrer und Wolfgang Spier gebe ich dann auch bekannt, was wahr und was falsch war.

Die erste Meldung, das My-Little-Pony-Rollenspiel, soll tatsächlich kommen. Der Verlag Rover Horse kündigte es an, was auch ineinigen Rollenspielforen bereits erwähnt wurde. Nebenbei bemerkt:Es ist dort anscheinend auch ein Spiel zu den Tributen von Panem in der Mache.

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Flughafenspiele

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AprilscherzIn den letzten Tagen hat es eine Reihe Ankündigungen gegeben, die für Brett- und/oder Rollenspieler hochinteressant sind. Aus Platz- und Zeitgründen melde ich die Sachen einzeln und im Stundenrhythmus.

Vom Berliner Vormais-Verlag wurde eine frühe Beta-Versio0n eines Spiels zum Berliner Flughafen angekündigt. In B-E-R – Baue Eine Ruine versuchen bis zu sechs Spieler Bauaufträge ezu erhaltgen, die vom Senat ausgeschrieben werden.

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Oink!

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Scrofa – The Baconing

AprilscherzScrofaNeuerdings scheint es gerade für neue Rollenspielsysteme unumgänglich zu sein, dass sie über Crowdfunding finanziert werden. Ausnahmen sind mittlerweile ziemlich selten geworden. Und so habe ich heute auch die Ehre, ein Rollenspiel, das ab heute in einem Rollenspielprojekt finanziert werden soll, zu besprechen.

Leider gibt es zu diesem Rollenspielprojekt keine 'PDF-only‘-Level, weshalb, kann man aus der Systembeschreibung wahrscheinlich leicht ableiten. Glücklicherweise wird es aber in einem niederländischen Verlag verlegt, so dass wenigstens keine hohen Zoll- oder Portokosten zu erwarten sind. Für diese Rezension habe ich allerdings PDFs des Spieler- und Spielleiterhandbuchs vorliegen – das Problem liegt bei diesem Projekt eher in den Würfeln.

Die PDF enthält noch keine Illustrationen – diese sollen zumindest teilweise auch als Pledgelevel angeboten werden.

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Ich gestehe

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Der Aprilscherz

Nachdem ich gestern tatsächlich nur einen einzigen Post hatte, haben sich einige Leser tatsächlich gefragt, ob dieser Post ein Aprilscherz sein sollte oder nicht – normalerweise verstecke ich meinen Aprilscherz ja zwischen mehreren ziemlich seltsam klingenden Echt-Posts. Und so habe ich auch drei Anfragen hierzu via e-Mail erhalten.

Meine aktuelle Arbeit lässt mir leider nicht allzu viel Zeit, so dass ich mich tasächlich gezwungen sah, dieses Jahr nur den einen Aprilscherz on-line zu stellen. Eine Papierfisch GmbH gibt es nicht, und auch ein Derrick T. Finn ist nicht existent. Und Fernando Brielle? Man kann ja Fernando Álvarez de Toledo, Herzog von Alba nach dem 1. April und der niederländischen Stadt Brielle fragen…

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich diesen Post bereits am Dienstagabend geschrieben habe und auf etwa Mitternacht geplant. Das 1.-April-Logo und die entsprechenden Tags habe ich beim eigentlichen Posting inzwischen nachgeholt.

Update: Da man mich danach fragte: die beiden Illustrationen waren natürlich auch nicht die von real existierenden aktuellen Spiele-Autorenmaschinen. Der Computer war ein KC 85/4, der in der DDR vom VEB Mikroelektronik "Wilhelm Pieck“ Mühlhausen ab 1988 hergestellt wurde Der "3D-Drucker“ war in Wirklichkeit eine Diatype Drucksatzmaschine der H. Berthold AG aus den 50er Jahren.

Roboautor

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Neue Methoden für Spiele-Erfinder
Nutzung unter cc-by-sa, Autor: WIkipedia-User Grandy02

Der Computer, der einen Spieleautoren ersetzen kann

AprilscherzWahrscheinlich ist dem einen oder anderen bereits aufgefallen, dass es am Sonntag keine Finanzexperten gab. Der Grund hierfür ist einfach: Ich war anderweitig unterwegs. eigentlich hatte ich geplant auf die Namenlosen Tage in Syke zu fahren, aber dann erhielt ich eine Einladung zu einer Pressekonferenz für ausgewählte Teilnehmer. eigentlich sollte diese erst nächste Woche stattfinden, aber aus organisatorischen Gründen wurde sie eine Woche vorgezogen.

Natürlich mussten wir ein Non-Disclosure-Agreement unterschreiben, allerdings nehme ich an, dass das NDA die Fassung war, die für nächstes Wochenende vorgesehen war. Als Termin, vor dem nichts veröffentlicht werden darf, steht in der NDA nämlich 'der nächste Monatserste' an Stelle eines expliziten Datums, und anscheinend hat niemand bemerkt, dass der Monatserste bereits heute ist – zumindest habe ich die News noch nirgendwo anders gesehen.

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April April

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Auflösung des Aprilscherzes

Ja, es war 'mal wieder so weit – der erste April ist vorbei. Und wie jedes Jahr gab es zwischen mehreren 'seltsam aber wahr‘-Meldungen eine, die nicht nur seltsam sondern auch gelogen war. In den Fußstapfen von Harald Scheerer, Günter Tolar, Samuel Scherrer und Wolfgang Spier gebe ich dann auch bekannt, was wahr und was falsch war.

Die erste Meldung, das Busen Memo, ist korrekt. Den Verlag inkognito gibt es wirklich, und auch das Spiel.

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Umkleide

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Aprilscherz – Neues von Uhrwerk

Neues zu berichten gibt es von Uhrwerk. Wie der Verlag gestern Abend im Rahmen einer kleinen Veranstaltung für geladene Gäste bekannt gab, plant Uhrwerk für das laufende Jahr eine PR-Offensive. Eingeläutet werden soll das ganze mit einem komplett neuen Auftreten des Supportteams.

„Auch wenn unsere Supporter mit orangefarbenen T-Shirts bereits einen gewissen Wiedererkennungs-Effekt hatten – nicht zuletzt, weil sie sich so vom Dauerschwarz der Con-Besucher abhoben –, wurden sie oftmals in größeren Räumen übersehen.“ sagte P. Götz, der 'Chef' vom Uhrwerk. "Unser Orange war einfach in sich als Signal nicht stark genug und nicht bekannt genug – das Ulisses-Grün oder auch das Pegasus-Magenta sind in der Szene deutlich besser bekannt. Und da die reine Farbgebung deshalb nicht ausreicht, haben wir ein komplettes neues Outfit entwerfen und herstellen lassen.“

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Gestern…

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… war es 'mal wieder so weit. Wie man am Logo rechts sieht, war gestern wieder der Tag, an dem auch und insbesonders Qualitätsjournalisten ihre Leser mit ausgesuchten Enten in den neuen Monat schickten. Ob es um ein von der EU bezahltes Projekt als Alternative zu Google StreetView ging (wie in der Druckausgabe der c’t), oder um große Lücken in den Open StreetMaps in Berlin (wie in der on-line Ausgabe von Heise), oder auch um eine Benefizgala zugunsten der notleidenden FDP (Tagesschau) – die Ideen waren bunt gemischt.

Und ja, auch unsere Rezension gehörte in dieses Ressort. Auch wenn die Grundidee des Spiels sicher nicht völlig unmöglich ist: ein derartiges Problem hätte sich beim allerersten Spieltest bereits herausgestellt. Außerdem waren natürlich die Namen ein Indiz: Prima dell’Maggio heisst ganz einfach 'vor dem Mai‘, und der 'pesce d’aprile' ist dasselbe wie der französische poisson d’avril: ein Aprilfisch, also eben eine Falschmeldung zum 1. April.

Glücksritter

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Signor Rossi

Viele erinnern sich sicher noch an die Zeichentrickfilmserie "Herr Rossi sucht das Glück“, die in den '60er und '70er Jahren in Italien entstand, und die in den '70ern auch nach Deutschland kam. Signor Rossi, ein Fabrikarbeiter, sucht auf den verschiedensten Wegen nach dem Glück. Leider, so die Zeichentrickfilme, gibt es aber das komplette Glück nicht, irgendwo ist immer ein Wermutstropfen. Die Folgen enden damit, dass Signor Rossi reumütig zu seiner Arbeit zurückkehrt.

Ich erinnere mich, dass damals Diskussionen entstanden, ob die Filme neben dem Unterhaltungswert auch als Moral die Lehre enthielten, dass man mit seiner Rolle im Leben zufrieden sein solle und gar nicht erst nach Höherem streben. Hiervon haben die Leute von Prima dell’Maggio sich nicht abhalten lassen, und ein Brettspiel zum Thema Signor Rossi herausgebracht.

In der Schachtel findet man:

  • ein Spielbrett
  • ein normaler sechsseitiger Würfel
  • Sechs Zielkarten
  • 96 Erlebniskarten
  • vier Spielfiguren
  • die Spielregel auf Italienisch und Englisch

Die vier Spielfiguren stellen alle Signor Rossi dar, allerdings trägt nur eine davon den aus der Serie bekannten roten Anzug, die anderen tragen grün, blau und gelb. Der Würfel zeigt jeweis von 1 bis 5 Punkte in Form von Gaston an, statt einer 6 ist die Fee zu sehen. Die Karten und das Spielbrett haben ganz normale Qualität, allerdings sind die Karten extrem gut verpackt: die Plastikhülle war beinahe nicht zu öffnen.

Auf dem Spielbrett sind Szenen aus den verschiedenen Serien und Episoden zu sehen – von den Zeitreisen nach Rom und in die Steinzeit über die Urlaubsversuche bis hin zu den sportlichen Betätigungen von Signor Rossi sind viele bekannte Punkte wiederzufinden.

Die Erlebniskarten zeigen Signor Rossi in verschiedensten Situationen und erläutern diese, außerdem gibt es jeweils eine Liste mit Punkten, welchem Ziel Signor Rossi sich mit diesem Erlebnis annähert.

Diese Ziele sind nicht nur die aus den Zichentrickfolgen bekannten Ziele: ein guter Urlaub, Eine Zeit, in der man leben kann, Sport, sondern auch andere, verwadnte Ziele: Reichtum, eine neue Wohnung, ein vernünftiges Auto… Für jedes dieser Ziele gibt es eine Zielkarte.

Zu Spielbeginn zieht jeder Spieler zufällig ein Ziel. Durch Würfeln auf dem Spielbrett bewegt man seine Spielfigur auf Felder, auf denen man neue Erlebniskarten ziehen kann, Mitspielern Erlebniskarten klauen kann, Mitspieler verpflichten kann, Erlebniskarten zu tauschen etc. Ziel ist es, 100 Punkte für das eigene Ziel zu zu sammeln. Wer als erster seine 100 Punkte zusammen hat, gewinnt.

Das klingt wie ein Spiel für Schulkinder, eventuell mit ein wenig Bluffen und Gedächtnistraining wer welche Karte erhalten hat. Und allzu lange sollte das Spiel damit ja auch nicht dauern, oder?

Leider wurde in der Redaktion jeder Versuch, das Spiel zu spielen, abgebrochen: nach mehreren Stunden verzweifelter Versuche, die nötigen Punkte zu sammeln. Die Spieler beklagten sich, dass ständig die Mitspieler ihnen genau die Karten wegnähmen, die sie unbedingt zum Sieg benötigten. Auch die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen das Ziel auszutauschen, half da nicht. Bei Schulkindern (insbes. Grundschülern) ist da Streit vorprogrammiert.

Und dann der Clou: Als das Spiel wiederholt nicht enden wollte, habe ich einmal die Punkte der jeweiligen Ziele zusammengezählt. Die meisten Punkte konnte man bei dem Versuch sammeln, eine Zeit zu finden, in der es sich leben lässt: Hier kam ich auf volle 96 Punkte, wenn alle Karten mit Zeitreise-Punkten zusammenzählte. Die kleinste Gruppe war das Ziel 'die wahre Liebe‘, wo man nur 88 Punkte sammeln konnte.

Wir erinnern uns: es gewinnt, wer 100 Punkte sammelt. Es ist in diesem Spiel also konstruktionsbedingt nicht möglich zu gewinnen. Das Spiel hält einem zwar die notwendigen Punkte vor die Nase, wie die sprichwörtliche Karotte, aber wie in der Serie muss der Spieler sich am Ende damit zufriedengeben, dass er nicht gewinnen kann, und dass er besser dran gewesen wäre, erst gar nicht zu versuchen, seine Situation zu verbessern.

Und das ist auch eine Lehre, die man aus einem Spiel ziehen kann.

Hersteller Primo dell’Maggio
Autor Pesce D.A. Prile
Spieler 2-4
Denken 4
Glück 1
Geschicklichkeit 0
Preis ca. € 28,95

Aprilscherz-Auflösung

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Wie die meisten sicher gemerkt haben, war gestern der 1. April, der Tag, an dem – zumindest in Deutschland – man ein Nicht-Qualitätsmedium daran erkennt, dass es keinen Aprilscherz veröffentlicht.

Da dieses Blog zwar nicht unbedingt unter die Qualitätsmedien fällt, andererseits aber auch nicht gerade Boulevard-Niveau hat, gab es gestern auch bei uns wieder einen Aprilscherz – und eine Reihe ernster, aber seltsamer Meldungen.

Um zu beginnen: Das Urinal-Spiel ging bereits vor einem Vierteljahr durch die Medienlandschaft. Unter anderem kann man die 'Toirettsu' hier bestaunen.

Auch die Tablecloth Hour ist nicht erdacht, wie u.a. dieser Link beweist.

Auch der Download eines Abenteuers für Cthulhu Now! ist ernst gemeint. Allerdings hat es da bei der Erstellung der PDF wohl ein paar kleinere Probleme gegeben, so dass ich die Datei in den nächsten Tagen noch einmal ersetzen werde.

Wer den Links im Posting gefolgt ist, weiss auch, dass die Meldung, das Chris Gosse aus der Kernredaktion von DSA ausscheidet, ebenfalls korrekt war.

Frei nach Sherlock Holmes: wenn man alles ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt – so unwahrscheinlich es auch klingt – falsch sein. Und was fehlt noch: das mit einem verräterischen Tippfehler angepriesene Rollenspiel Punky Got Lucky. Mücken heißen nämlich Punkie (mit 'ie‘), wenn auch Punxsutawney beispielsweise tatsächlich existiert. Und weiter?

Nein, die Light Inventive Role-Playing Acssciation gibt es nicht, die Domäne lirpa.com gehört Jef Poskanzer, dem ich an dieser Stelle danke für die Genehmigung, die URL zu verwenden. Das Titelbild wurde gezeichnet von der talentierten Andrea 'Anari' Wiechmann, auch ihr noch einmal herzlichen Dank. 

Und das war es dann auch schon für dieses Jahr – nächstes Jahr will ich auf jeden Fall versuchen, mir etwas neues einfallen zu lassen.