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Zheleznaia doroga

Russian Railroads

Russian Railroads

Vor wenigen Tagen wurde der Publikumspreis Deutscher Spielepreis verliehen. Im Gegensatz zum Kritikerpreis Spiel des Jahres werden die Preisträger bei diesem Preis über eine allgemeine Umfrage im Internet ermittelt – zumindest seit dem Multiplikations-Skandal des Jahres 2000 (der Spielepreis war also sozusagen eine Art Vorläufer des Gelben Engels ;-) ). Die Stimmen werden in der Regel von Vielspielern abgegeben, was sich auch in der Liste der Preisträger widerspiegelt.

Preisträger war das Hans-im-Glück-Spiel Russian Railroads, das auch bei uns noch auf der ‘To Do’-Liste stand. Während der SPIEL hat dann meine Testrunde – die tagsüber keine Zeit für einen Messebesuch hatte – dann das Spiel tatsächlich getestet. Hier die Ergebnisse der Runden – man hat mehrere Tage gespielt (siehe unten, wieso).

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Fiktionaler Konflikt

Hot War

Hot War: Battle for Oil

Was wäre wenn… diese Frage stellen sich sowohl Verteidigungsminister und Generäle als auch CoSim-Spieler. Der russische Herausgeber Zvezda, der in erster Linie militäische und andere Modelle produziert, ähnlich wie das bei uns bekanntere Revell, bietet für seine Modelle mit der Art of Tactic-Reihe CoSims an, die in verschiedenen historischen und pseudo-historischen Settins spielen.

So gibt es unter anderem ein Szenario, das zum Glück nicht wahr wurde, aber durchaus hätte wahr werden können. In Hot War – Battle for Oil gab es weder Glasnost noch Perestroika, dafür aber herrscht in einem fiktiven 1990 ein Ressourcenkrieg, da, wo die Ressourcen liegen – im mittleren Osten. Amerikanische und Sowjetische Einheiten versuchen, die Vorherrschaft über eben diese zu gelangen

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Likeritis

Social Network

Social Network

Zum Thema soziale Netzwerke hat auch der lettische Verlag Brain Games ein Spiel veröffentlicht – passenderweise heißt es Social Network, und um ebensolche geht es natürlich.

Jeder der bis zu 6 Spieler erhält die Karten seiner Farbe, deren Rückseite eine Computermaus darstellt – und möchte sie eigentlich möglichst schnell loswerden. Dabei müssen gezwungenermaßen die Mitspieler helfen, denn die meisten der Karten sind “Likes”, und die kann man ja nicht einfach so wild ins leere Web spielen – sondern lediglich auf fremde Profile oder Likes.

Wie also entstehen Profile? Nun, jeder Spieler hat ein solches vor sich, das zunächst einmal leer ist. Dort hinein dürfen an eigenen Karten lediglich Galerien, Wettbewerbe oder Quizkarten gespielt werden.

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Elementares Energiegerangel

Ortus

Ortus

Wenn man über niederländische Spieleverlage spricht, fällt einem schnell auf, dass diese – verglichen mit Herausgebern anderer Länder – sehr oft für ihre Verlagsnamen ihre Muttersprache verlassen. Englisch scheint die Sprache der Wahl zu sein, auch wenn man im Lande der Windmühlen normalerweise Niederländisch und Friesisch spricht. Dies gilt auch für den Utrechter Herausgeber FableSmith, die sogar die nötige Energie aufgebracht haben, die gesamte Verlagswebsite auf Englisch zu schreiben.

À propos Energie: Die wollen auch die Krieger des Tiger- und auch die des Drachenordens haben. Energiequellen befinden sich in der Arena, und sie zu besetzen, ziehen die Elementarkrieger beider Orden gegeneinander ins Feld…

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Die Vorlieben von Tentakel-Aliens…

Tentacle Bento

Tentacle Bento

…kennt man ja aus diversen Animes und Mangas – hübsche Mädchen. Die gibt es in Hülle und Fülle an der Takoashi Universität, und daher haben die Aliens diese infiltriert und wollen jetzt die Studentinnen… nun, “einkassieren”.

Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines dieser Aliens, und versucht, für sich die meisten Mädchen abzugreifen (und zu verhindern, daß die Mitspieler das tun). Dazu muss man aus den Karten (insgesamt sind es 108) “Captures” bilden, die man dann vor sich ablegt – aber sicher“ sind sie da noch nicht, abgerechnet wird zum Schluss.

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Elementares Vierfachschach

Loka

Loka

Hat es euch eigentlich beim Schachspielen schon mal gestört, dass grundsätzlich der Angreifer schlägt, und dabei nicht verlieren kann? Mich schon, und Alessio Cavatore wohl auch.

Dieses Problem gibt es bei Loka nicht – das ganze erinnert im ersten Moment ganz bewusst stark an Schach, aber es hat eben auch Elemente, die man sonst eher aus dem Tabletopbereich kennt.
Zuerst einmal das Spielbrett – es ist beidseitig bespielbar, auf der Rückseite findet sich ein ganz gewöhnliches Schachbrett, wer unbedingt will, kann mit den Loka-Figuren auch Schach spielen (Regeln dazu, wer sie nicht kennt, liegen ebenfalls vor – im Anhang an die Loka Regel (alles in Englisch).

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Flinke Wortschatzbastelei

Zweins

Zweins

Es gibt eigentlich nur einige wenige Fakten, die man über Adlung-Spiele allgemein sagen kann: Sie sind günstig, passen in die Jackentasche und verwenden Karten als Spielmaterial. Ansonsten bieten sie eine bunte Bandbreite an Spielideen, so auch hier wieder mit Zweins.

Das Spielmaterial ist schlicht, aber schön – es handelt sich um 66 beidseitig bedruckte Motivkarten, und die Spielanleitung, die – inklusive zwei alternativen Spielideen für jüngere Kinder – auch auf zwei Seiten Platz hat. Die Kartenqualität ist, wie man es von Adlung gewohnt ist, sehr gut, die Karten liegen angenehm in der Hand und sind griffig – sollen sie auch sein.

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Mystisches Terraforming

Terra Mystica

Terra Mystica

2012 tauchte der Verlag Feuerland mit Terra Mystica auf der SPIEL auf – und verkaufte aus. 2013 hat eben dieses Spiel – wie ich denke völlig zurecht – den deutschen Spielepreis (und auch noch diverse andere) gewonnen, und dennoch schreibe ich diese Rezi erst kurz vor der SPIEL 2014, wo Feuerland mit der ersten Erweiterung aufwarten wird. Warum gerade jetzt?

Das hat mehrere Gründe. Einer ist sicher auch der, dass ich gerne noch mehr Leute auf dieses Spiel und diesen Verlag aufmerksam machen möchte, die vielleicht” nur auf der SPIEL mal stöbern” wollen; aber der Hauptgrund ist der, dass ich gerne verschiedene Besetzungen durchprobieren mag, vor allem bei Spielen, wo die verschiedenen Spieler eben nicht genau dieselben Startbedingungen haben, und mich interessiert vor allem, ob dennoch irgendwo Chancengleichheit herrscht, so dass es also wirklich nur Geschmackssache ist, welche Rolle man spielt.

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Prügelei im Gaslicht

Victorian BrawlerVictorian Brawler

Auf der RPC waren dieses Jahr eine ganze Reihe interessanter Stände zu finden – wie eigentlich jedes Jahr -, aber es gab auch eine überraschend große Anzahl Stände, die eigentlich etwas anderes anbieten, aber dennoch auch kleine Brett- oder Kartenspiele hatten. Leider waren diese dadurch schwierig zu finden, weil diese Angebote meist durch das Hauptangebot untergingen.

Einer dieser Anbieter war das Amt für Ætherangelegenheiten, eine Webseite, auf der eine steampunkge Webserie über eben dieses Amt erscheinen soll. Neben der Präsentation der Webserie (oder besser: der Arbeiten an selbiger, denn bislang sind nur zwei Trailer und ein Poster zu bewundern) wurde auch ein kleines Würfelspiel angeboten, das von den GentleZen Studios entwickelt worden war, und das einen Boxkampf in viktorianischen Zeiten simuliert. Kämpfer sind natürlich nicht die viktorianischen Gentlemen, die schauen nur zu wie sich ‘der Pöbel’ – bezahlte Kämpfer (wenn sie gewinnen) prügelt.

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Es ist was faul im Märchenland…

12 Realms12 Realms

…zumindest ist da einiges an Chaos los, und die Spieler sollen’s wieder richten… Aber a propos Chaos: Das herrscht auch zumindest erst mal auf dem Deckel von 12 Realms – so viele Logos auf ein und demselben Spiel habe ich lange nicht gesehen. Und auf der Rückseite noch mehr… ja was denn… dem Uneingeweihten erschließt sich nicht so ganz direkt, wer denn nun eigentlich dahintersteckt, und woher das Spiel überhaupt stammt.

Immerhin, es ist doch eine deutsche Version (eine englische gibt’s auch, bzw. bald wieder, derzeit ist sie wohl vergriffen, und eine französische wird gerade bei Ulule finanziert). Um das ein wenig zu erklären bedarf es einer kleinen Vorgeschichte: 12 Realms wurde per Kickstarter Crowdfunding ins Leben gerufen, der Verlag Mage Company (Sitz in Bulgarien) hat sich einige Partner mit ins Boot geholt (so z.B. die SpieleSchmiede), das Funding ist Anfang 2013 gelungen und zur Spiel 2013 ist das Ganze dann erschienen.

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