Tag Archiv für Deutsch

Bauchaos im Oval

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Die Baumeister des Colosseum

Solange das Colosseum steht, steht auch Rom – so sagten es die alten Römer. Aber dazu muss es ja erst einmal gebaut werden, und genau das ist die Aufgabe der Spieler in diesem Spiel von Schmidt.

Bis zu vier Spieler sollen die passenden Rohstoffe organisieren, die notwendig sind, die jeweiligen Bauabschnitte zu bauen. Den entsprechenden Fortschritt kann man recht hübsch auf dem dreidimensionalen Spielplan erkennen – und auch, dass es immer schwerer, sprich aufwendiger wird, weiterzubauen. Die Spielschachtel dient sogar als Sockel für den Bauplatz – und darin findet sich eine ganze Menge Material:

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Wüster Fluch

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Die Bilder des Isidor Necpla

Nach den Kurzabenteuern in den ersten beiden Urdapedias liegt nun mit dem 28seitigen Abenteuer „Die Bilder des Isidor Necpla“ das erste komplette Abenteuerszenario für Wolsung vor. Und ich bin mal wieder in dem Dilemma, wie rezensiere ich ein Abenteuer, ohne allzu viel über den Inhalt zu verraten…

Fangen wir einmal so an: Das Cover des Abenteuers zeigt eines der namensgebenden Bilder – denn dieser im Titel genannte Isidor dokumentierte eine Expedition, und das Titelbild zeigt deren Teilnehmer (minus Isidor, der hat ja das Bild gemacht). Und um diese Expedition – ins ferne Khemre – geht es auch in diesem Abenteuer, oder um das, was aus ihr wurde.

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Etwas andere Endzeit

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No Return Corebook

„Mal wieder Endzeit?“ war der erste Gedanke den ich hatte, als mich in Herne jemand ansprach und auf den Stand von No Return deutete. Endzeitsettings gibt es ja eine ganze Reihe, von vielen davon bin ich eher wenig begeistert (es gibt Ausnahmen, was bei mir vor allem dann der Fall ist, wenn man sich nicht wie in irgendeinem Zombiefilm vorkommt).

Nun also die Frage – ist dieses hier das sich No Return nennt eine solche Ausnahme? Der freundliche Mensch mit Mütze, der mir dieses Corebook in die Hand drückte, sagte, dass dem so sei, und ein erster Überblick überraschte auch eher positiv, also habe ich mich getreu unserem Motto „if it’s a game, we’re game“ drauf eingelassen, und – das hat sich gelohnt.

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Pantheon-Splitter

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Splittermond – Die Götter

Hier liegt mir nun ein Band vor, auf den ich schon sehr gespannt war, und der auf der letzten SPIEL dann endlich da war – wer auch einen Priestercharakter durch Lorakis führt, wird es sicherlich nachempfinden können. Zwar waren solche Charaktere schon von Beginn an spielbar, aber über ihren Hintergrund – insbesondere eben über die Götter, in deren Auftrag sie ja unterwegs sind – war nicht allzu viel veröffentlicht worden.

Inwieweit hat sich das nun mit diesem Band gebessert? Deutlich, würde ich sagen, wenn auch in bekannter Splittermond-Manier nicht total in Stein gemeißelt. Wie auch schon in anderen Publikationen wird auch hier dem Spieler wie auch dem Spielleiter eine ganze Menge Freiraum gelassen – etwas, was Splittermond-Spieler erfahrungsgemäß eher schätzen.

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Diablo vu?

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Im Feuer der Dämonen

Ein Spielbuch zu rezensieren ohne dabei allzu viel über den Inhalt zu verraten, denn den soll der Leser ja entdecken – normalerweise ganz schön schwierig, in diesem konkreten Fall fällt es mir aber etwas leichter.

Im Feuer der Dämonen ist der zweite Band der Reihe „Destiny Quest“ – das Abenteuer setzt sich aus mehreren Quests zusammen, die jede für sich einen eigenen Subplot bieten, deren Reienfolge zwar nicht völlig frei wählbar, aber in einem bestimmten Rahmen schon variabel ist. Schon an dieser Aufmachung erkennt man, welches Genre hier Pate gestanden hat, oder sogar konkret, welche Serie – wer Blizzards „Diablo“-Spiele kennt, wird manches Déja vu haben, was dem Spiel aber keinen Abbruch tun muss.

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Give Me Five!

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Five

Spiele bringen Menschen zusammen. Schon seit Urzeiten setzen sich Menschen an einen Tisch (oder sonstwohin), um miteinander zu spielen und dabei treten Kommunikations­hindernisse, wie zum Beispiel verschiedene Sprachen, oft in den Hintergrund.

Und Spielen macht Spaß Es zerstreut, lenkt vom Alltagsstress ab, lässt bestenfalls Probleme vergessen, und man lernt sogar oft unterbewußt noch etwas. Von daher sind Spiele sicherlich gut geeignet, Kontakte zu knüpfen ein Gedanke, der seitens des Verlages Steffen-Spiele dazu führte, angesichts des großen Flüchtlingsstroms, der Deutschland 2016 erreichte, eine Spielesamlung herauszugeben mit verschiedenen, einfach zu erklärenden Spielen, und mit Anleitungen in den häufigsten Sprachen der Flüchtlinge.

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Stadt Land Gurkensalat auf Speed

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Speedy Words

Stadt-Land-Fluss ist sicherlich so ziemlich jedem bekannt, oftmals als Pausenfüller aus Freistunden, von Klassenfahrten oder eben einfach so. Dieses an sich relativ simple Spielprinzip greift nun Speedy Words aus dem Schweizer Verlag Game Factory auf.

Wie schon in der jüngeren Vergangenheit bekommt man auch hier ein kompaktes, kleines Spiel in einer hübschen, handlichen Blechdose, die sich aufgrund der Größe auch gut mitnehmen lässt praktisch, denn Speedy Words ist ein Zwischendurchspiel für durchaus größere Gruppen, die gerade einmal ein paar schnelle Partien durchzocken wollen.

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Fingerfertige Wortakrobatik

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CardArt
CardArt
Was besteht aus 67 Karten und einer Spielanleitung? Richtig, ein Adlung-Spiel. Dass diese thematisch so ziemlich alles bieten können, haben wir in der Vergangenheit schon oft erlebt, und da ist es auch hier nicht überraschend, dass wieder etwas neues zum Vorschein kommt.

Bei CardArt sind die Karten Spielmaterial im doppelten Sinne – einerseits stehen auf ihnen Begriffe, die die Mitspieler erraten sollen, andererseits soll man diese Karten einsetzen, um diese Begriffe darzustellen – es darf nicht gesprochen werden (Geräusche sind erlaubt), dafür aber Karten gelegt, gestapelt, was auch immer (nur nicht geknickt oder schlimmeres).
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Ruf der Märchen

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Cthulhus Ruf 7

Cthulhus Ruf 7Noch eine Erwerbung der RPC: das Magazin Cthulhus Ruf erscheint ja zweimal im Jahr, einmal zur RPC und einmal zur Spiel. Herausgeber ist nicht mehr eine Privatinitiative (unter freundlicher Unterstützung durch den Cthulhu-Lizenzinhaber Pegasus Spiele), sondern die deutsche Lovecraft-Gesellschaft (dLG), die de facto eigentlich bereits 2011 im damaligen Irish Pub im Centro Oberhausen gegründet wurde, und die seit einiger Zeit auch der offizielle Herausgeber des Magazins ist.

Um Leuten, die damals keine Chance hatten, die ersten (mittlerweile vergriffenen) Ausgaben zu erwerben, entgegenzukommen, gibt es auf der Webseite des Ruf die erste und zweite Ausgabe mittlerweile zum Download. Zur Spiel sollten – laut dem Magzin-eigenen Blog – eigentlich die 6.und 7 Ausgabe noch verfügbar sein, sowie die neue 8. Ausgabe erscheinen, die mir natürlich noch nicht vorliegt. Die 7. Ausgabe habe ich aber hier liegen und inzwischen auch ausgiebig testen können.

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Doppelpack

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Hellfrost Piraten des Kristallstroms

Piraten des KristallstromsAuf der RPC haben wir eine Reihe Rollenspielprodukte in die Hand gedrückt bekommen, die wir jetzt langsam durcharbeiten. Eines der Produkte war Piraten des Kristallstromes aus dem Hause Prometheus Games, für das Savage-Worlds-Setting Hellfrost.

Zunächst einmal ganz allgemein vorweg: das Abenteuer ist zwar für Hellfrost geschrieben, ist aber nur sehr eingeschränkt settingspezifisch. Die Abenteuer – es sind deren zwei in dem Heft zu finden – passen grundsätzlich mit kleinen Anpassungen in nahezu jedes beliebige Fantasy-Setting. Die einzigen Seriennummern, die man abfeilen müsste, sind die Namen der Hellfrost-eigenen Götter (und ggf. ein paar nichtmenschliche Gegenspieler). Der Kristallstrom ist eine Gegend, in der – durch den namensgebenden Fluss verbunden – eine Reihe Städte als Handelsstädte prosperieren. Ein Sumpf – der Mückensumpf – zieht sich einen Teil des Weges am Fluss entlang, und es ist natürlich eher kalt – aber sogar die klimatischen Bedingungen kann man für das Abenteuer weitestgehend ignorieren.

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