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Duell in den Finnischen Wäldern

Kaleva

KalevaDuellspiele gibt es viele – sowohl solche mit gleichen als auch mit asymmetrischen Startbedingungen. Zu denen mit gleichen zählen unter anderem Klassiker wie Schach, Shogi, Stratego, sogar Schiffe versenken… wichtig ist hierbei, dass beide Spieler über die gleichen Ressourcen verfügen, die sich nur z.B. durch die Farbe unterscheiden.

Zu dieser Kategorie zählt auch Kaleva aus dem Hause Mindwarrior. Der finnische Verlag hat hier ein zunächst schlicht anmutendes Spiel in ein Ambiente der finnischen Folklore verpackt, und das schlägt sich im Material nieder. Was soll man da also erwarten?

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Elementare Siegel

Five Seals of Magic

Five Seals of MagicDer Erzmagier ist verschwunden, der arkane Turm unbesetzt – das ist die Ausgangssitution bei "Five Seals of Magic", und nun treten fünf Kandidaten an, diese Stelle neu zu besetzen – traditionsgemäß der Schamane des Nordens, die Hexe des Ostens, der Zauberer des Südens, die Seherin des Westens und der Hexenmeister aus dem Jenseits.

Klingt eindrucksvoll? Sieht auch so aus, was da aus der russischen Spieleschmiede Igrology (Vertrieb über Hobby World bzw internationale Partner) kommt. Vor allem… bunt, sowohl was die Artwork, als auch das Material selbst angeht.

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Meins!

My Village

My VillageNachdem Village aus dem gleichen Verlag 2012 ja heftigst Preise abgeräumt hat (unter anderem Deutscher Spielepreis Gold und Kennerspiel des Jahres), ist es über viele Spieltische gewandert und kam auch gut an – allerdings gab es immer wieder ein Zitat über das Spiel im Dorf: "Du pfuschst mir in meine Planung".

Dem ist jetzt mit "My Village" Abhilfe geschaffen worden – hier managt jeder Spieler sein eigenes Dorf, und da kann ihm kein Gegenspieler "reinpfuschen" – Gevatter Tod allerdings schon, und der tut das auch in schöner Regelmäßigkeit.
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Eine Bootsfahrt, die ist…

Alte dunkle Dinge

Alte Dunkle Dinge…schaurig, könnte man meinen, zumindest, wenn es um das ominöse Flussboot aus Alte Dunkle Dinge geht. Bis zu vier (größenwahnsinnige?) Abenteurer haben nichts besseres zu tun, als mit einem solchen Boot einen ominösen Fluss hinaufzufahren, und treffen auf… na, das wissen sie zunächst noch nicht.

Kickstarter sei Dank gibt es das Spiel überhaupt, und bei Feuerland ist es nun auch auf Deutsch erschienen, und es kann sich sehen lassen. Nirgends in der Anleitung ist das Wort "Cthulhu" erwähnt, oder auch nur eine Andeutung des entsprechenden Mythos, aber dennoch wird genau diese Atmosphäre durch das Material gut vermittelt.

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Räusper-5-6-7-6-Bumm

Die fiesen 7

Die fiesen 7"Ein Versprecher kommt selten allein" ist der Untertitel des recht niedlich anmutenden Spiels Die fiesen 7 von Drei Hasen in der Abendsonne. Der kleine Verlag aus Uehlfeld hatte zunächst mit Spielen aufgewartet, die eher für Kinder gedacht waren, mittlerweile möchte ich da das "eher" lieber durch ein "auch" ersetzen.

Die Schachtel im recht handlichen Jackentaschen-Format (13×13 cm im Quadrat, und gut 4 cm hoch) wird von sieben hübsch karikierten, klischeehaften Gangstern geziert, die sich nachher auch auf dem Spielmaterial wiederfinden. Das sind die "fiesen 7", und die zählen in irgendeinem Hinterzimmer ab, weil sie um die Beute zocken – und das kann ganz schön turbulent werden.

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Römische Architektur

Porta Nigra

Porta NigraAugusta Treverorum – älteste Stadt in Deutschland, von der man das nachweisen kann – heißt heute Trier, liegt in Rheinland-Pfalz und beherbergt einige gut erhaltene Werke alter römischer Baukunst.

Um eben diese Bauwerke geht es bei Porta Nigra – die gleichnamige ist eines der vier historischen Bauwerke, die die Spieler in diesem Spiel von Eggert-Spiele errichten wollen. Dass dazu einiges an Taktik vonnöten ist, merkt man allerdings schnell.

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Obstsalat

Pi mal Pflaumen

Pi mal Pflaumen"Ich mag keine Stichspiele" – dieses Statement gab es von einigen meiner Tester, bevor sie dieses nette kleine Spiel aus dem Hause Pegasus kennenlernten. Dann brachte sie erst mal der Name zum Schmunzeln… "Was, Pi mal Pflaumen? Wasn das… gib mal her…" und schon wurde es ausprobiert.

Nun, strenggenommen ist Pi mal Pflaumen ein Stichspiel – aber eines, das auch Leute mögen, die sonst keine Stichspiele mögen, denn es funktioniert völlig anders. Man muss nichts bedienen, der Stich wird nicht von einem einzelnen Spieler "mitgenommen", sondern wieder verteilt, und wer die schwächste Karte legt bekommt sogar noch eine Pflaume als Bonus, und zwischendurch wird auch noch mit Pi jongliert – was kein Obst ist, aber trotzdem in Kartenform vorliegt.

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Enten gegen Roboter

RevoltaaA

RevoltaaA?!? …das war zumindest der erste Gedanke, als ich RevoltaaA in die Finger bekam. Was ist denn das? Ein Stichspiel offenbar, aber ein Knizia… dann ist da sicher mehr als nur ein Trick dabei…

Und so ist es auch. Der niederländische Verlag PLAYthisONE liefert hier in der kleinen quadratischen Schachtel ein ungewöhnliches Stichspiel, bei dem man nicht nur einmal um die Ecke denken muss, um zu gewinnen. Dass hierbei gerade Enten gegen Roboter antreten, ist dabei eher nebensächlich – man kann (und wird auch bald) die Stichfarben genauso gut als rot und blau bezeichnen.

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In die Pfanne hauen…

Fungi

Fungi…tut man ja so manches mal seinen Gegenspieler. Bei Fungi tut man das auch in anderer Weise – um ersteres zu können, muss man nicht nur ausreichend Pfannen haben, sondern auch genug Pilze, die man in eben diese hauen kann, um möglichst viele Punkte zu erreichen.

Ja, ihr habt richtig gelesen, man kann Pilzpfannen nicht nur essen, sondern damit auch Punkte machen, zumindest in diesem Spiel, und wenn man danach Appetit bekommen hat, kann man natürlich auch wirklich ein paar Pilze in die Pfanne hauen, vielleicht bekommt man ja beim Spielen Ideen.

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Absturz

Lost Legacy

Lost LegacyEs gibt Spiele, die sieht man, und will sie sofort spielen, und will sie dann auch immer wieder auf den Spieltisch packen. Dann gibt es solche, die kommen eher unscheinbar daher, und man merkt erst beim Spielen, hey, das kann ja richtig was.

Und dann gibt es Spiele, da ist das umgekehrt. Die sehen beeindruckend aus, machen neugierig, und wenn man sie dann gespielt hat… bestenfalls noch ein Gähnen, man ist schlicht enttäuscht. So ein Exemplar habe ich nach langer Zeit mal wieder vorliegen – und auch wenn es aus dem Hause Pegasus zu uns kommt, sind die Flügelpferde nicht schuld, sie haben es ja lediglich übersetzt (Das Original ist von Alderac).

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