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Immer auf der Hut vor dem Hut

BlackHatBlack Hat

Als “Black Hat” werden Hacker bezeichnet, die sich, weil sie es können, mit den besonders aufwendigen Sicherheitssystemen von Computernetzwerken anlegen, sich darin bewegen wo sie hin wollen, sei es für Nervenkitzel oder um daraus finanzielle Vorteile zu erlangen, aber es kommt ihnen nicht unbedingt darauf an, dort zuerst reinzukommen, sondern vielmehr zu kommen und zu gehen ohne Spuren zu hinterlassen. Und genau darum geht es auch in diesem Spiel – bis zu sechs Hacker versuchen, möglichst geschickt in ein Netzwerk einzudringen und an Daten und Zugänge zu gelangen, die sich lohnen, und sich dabei nicht erwischen zu lassen.

Heute soll um umgerechnet 16:00 MEZ Uhr das Kickstarter-Projekt starten, mit dem das Spiel (teil-)finanziert werden soll. Auf der Projektseite steht jedenfalls, dass die 6.000 €, die das Projekt bringen soll, nur einen Teil der Produktionskosten ausmache, der Rest kommt aus der Kasse des Herstellers.

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Headbanging! Titten! Moshpit! Groupies!

Ready To RockReady to Rock

…die Überschrift sagt es schon ganz gut, was einem hier alles begegnen kann (und noch mehr) – man ist Rocker auf einem großen Konzert (a la Wacken), und möchte zur Bühne – verständlich, aber irgendwo auch lebensmüde. Daher wird das ganze in diesem Spiel mit Karten simuliert.

Das Spiel wird im Selbstverlag herausgegeben und ist daher auch nicht bei den ‘üblichen Verdächtigen’ zu finden. Aber es wird auf der Webseite des Spiels direkt angeboten und aus Italien versandt, so dass man es recht einfach und einigermaßen schnell erwerben kann, wenn man beispielsweise ein Weihnachtsgeschenk für einen Rocker sucht.

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Filmklassiker

Seven Swords

Seven Swords

Die sieben Samurai ist sicherlich so ziemlich jedem ein Begriff – und das Motiv der sieben Elitekämpfer, die ein Dorf gegen eine ganze Armee von Banditen verteidigen, ist schon oftmals in diversen Versionen verfilmt worden. So zum Beispiel in den Filmen Die glorreichen Sieben, Winnetou und sein Freund Old Firehand, Sador – Herrscher im Weltraum und Das große Krabbeln, dem Anime Samurai 7 oder dem Stephen-King-Roman Wolfsmond.

GenX verpackt dieses Thema diesmal in ein Brettspiel für 2 Spieler – einer kontrolliert die Banditen, die das Dorf überfallen wollen, der andere die sieben Samurai (und was sie so vorbereitet haben). Welche Ziele wer jeweils verfolgt, sollte klar sein…

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Fiktionaler Konflikt

Hot War

Hot War: Battle for Oil

Was wäre wenn… diese Frage stellen sich sowohl Verteidigungsminister und Generäle als auch CoSim-Spieler. Der russische Herausgeber Zvezda, der in erster Linie militäische und andere Modelle produziert, ähnlich wie das bei uns bekanntere Revell, bietet für seine Modelle mit der Art of Tactic-Reihe CoSims an, die in verschiedenen historischen und pseudo-historischen Settins spielen.

So gibt es unter anderem ein Szenario, das zum Glück nicht wahr wurde, aber durchaus hätte wahr werden können. In Hot War – Battle for Oil gab es weder Glasnost noch Perestroika, dafür aber herrscht in einem fiktiven 1990 ein Ressourcenkrieg, da, wo die Ressourcen liegen – im mittleren Osten. Amerikanische und Sowjetische Einheiten versuchen, die Vorherrschaft über eben diese zu gelangen

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Sushi für alle

Sushi Draft

Sushi Draft

Dass Sushi das Lebensmittel ist, an das man zuerst denkt, wenn es um Japan geht, ist sicherlich unbestritten. Takahiro hat daraus ein hübsches kleines Spiel gemacht, in dem die Spieler in die Rolle von Kindern schlüpfen, die eine Sushi-bar besuchen. Einerseits wollen sie möglichst viel Sushi einer Sorte essen, andererseits hat die Mutter ihnen einen leckeren Pudding in Aussicht gestellt, wenn sie möglichst viele verschiedene Sorten probieren – welches Ziel mag man wohl eher erreichen?

Das Spiel kommt in einer sehr ambientemäßigen Aufmachung daher: in einer Bambusschachtel (wenn auch noch mal eine Plastikschachtel innendrin liegt). Sowohl die 18 Wertungschips (aus Karton, stabil) und die 32 Sushi-Karten (hervorragendes, widerstandsfähiges Material, beschichtet) sind rund – das macht zwar das Mischen ggf. etwas schwieriger, aber hübsch ist es trotzdem. Die Karten zeigen jeweils eine Art Sushi (es gibt zwei Joker, die eine gemischte Platte zeigen), und auf einigen ist etwas Wasabi zusätzlich abgebildet – das ist aber nur für die fortgeschrittene Regel wichtig.

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Likeritis

Social Network

Social Network

Zum Thema soziale Netzwerke hat auch der lettische Verlag Brain Games ein Spiel veröffentlicht – passenderweise heißt es Social Network, und um ebensolche geht es natürlich.

Jeder der bis zu 6 Spieler erhält die Karten seiner Farbe, deren Rückseite eine Computermaus darstellt – und möchte sie eigentlich möglichst schnell loswerden. Dabei müssen gezwungenermaßen die Mitspieler helfen, denn die meisten der Karten sind “Likes”, und die kann man ja nicht einfach so wild ins leere Web spielen – sondern lediglich auf fremde Profile oder Likes.

Wie also entstehen Profile? Nun, jeder Spieler hat ein solches vor sich, das zunächst einmal leer ist. Dort hinein dürfen an eigenen Karten lediglich Galerien, Wettbewerbe oder Quizkarten gespielt werden.

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Forscher in der afrikanischen Savanne

String Savanna

String Savanna

Dass ein Spiel, in dem es um die Beobachtung afrikanischer Tiere geht, ausgerechnet aus Japan kommt, hätte ich nicht gedacht. Allerdings trifft das auf String Savanna zu – die Spieler verkörpern Forscher, die Tiere in der afrikanischen Savanne beobachten sollen.

Das Spielmaterial kommt in einer handlichen, kleinen grünen Schachtel daher – es besteht aus:

  • 37 Tierplättchen
  • 30 Forschungsplättchen
  • 7 Landplättchen (alle aus Karton)
  • 1 langer brauner Feldfaden
  • 1 kurzer grauer Forschungsfaden
  • 4 × 40 Siegpunktmarker (4 Farben, Kunststoff)
  • 30 Forschungsmarker (je 6 in 5 Farben, Holz)
  • Spielanleitungen in Deutsch, Japanisch, Englisch und Französisch

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Elementares Energiegerangel

Ortus

Ortus

Wenn man über niederländische Spieleverlage spricht, fällt einem schnell auf, dass diese – verglichen mit Herausgebern anderer Länder – sehr oft für ihre Verlagsnamen ihre Muttersprache verlassen. Englisch scheint die Sprache der Wahl zu sein, auch wenn man im Lande der Windmühlen normalerweise Niederländisch und Friesisch spricht. Dies gilt auch für den Utrechter Herausgeber FableSmith, die sogar die nötige Energie aufgebracht haben, die gesamte Verlagswebsite auf Englisch zu schreiben.

À propos Energie: Die wollen auch die Krieger des Tiger- und auch die des Drachenordens haben. Energiequellen befinden sich in der Arena, und sie zu besetzen, ziehen die Elementarkrieger beider Orden gegeneinander ins Feld…

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Die Vorlieben von Tentakel-Aliens…

Tentacle Bento

Tentacle Bento

…kennt man ja aus diversen Animes und Mangas – hübsche Mädchen. Die gibt es in Hülle und Fülle an der Takoashi Universität, und daher haben die Aliens diese infiltriert und wollen jetzt die Studentinnen… nun, “einkassieren”.

Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines dieser Aliens, und versucht, für sich die meisten Mädchen abzugreifen (und zu verhindern, daß die Mitspieler das tun). Dazu muss man aus den Karten (insgesamt sind es 108) “Captures” bilden, die man dann vor sich ablegt – aber sicher“ sind sie da noch nicht, abgerechnet wird zum Schluss.

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Elementares Vierfachschach

Loka

Loka

Hat es euch eigentlich beim Schachspielen schon mal gestört, dass grundsätzlich der Angreifer schlägt, und dabei nicht verlieren kann? Mich schon, und Alessio Cavatore wohl auch.

Dieses Problem gibt es bei Loka nicht – das ganze erinnert im ersten Moment ganz bewusst stark an Schach, aber es hat eben auch Elemente, die man sonst eher aus dem Tabletopbereich kennt.
Zuerst einmal das Spielbrett – es ist beidseitig bespielbar, auf der Rückseite findet sich ein ganz gewöhnliches Schachbrett, wer unbedingt will, kann mit den Loka-Figuren auch Schach spielen (Regeln dazu, wer sie nicht kennt, liegen ebenfalls vor – im Anhang an die Loka Regel (alles in Englisch).

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