Tag Archiv für Finnland

Juweliere

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Robogem

RobogemNein, es ist keine Variante zu den Robofish, die zur Zeit das Fernsehen unsicher machen. Robogem ist ein Brettspiel unter dem Label Oppi & Ilo – das ist aber nicht, wie man als unbedarfter Deutscher vielleicht denken könnte, eine Großvater-Enkelin-Kooperation, sondern Finnisch für "Lernen und Spaß", ein Label des Hauses Sanoma Pro. Hauptprodukt von Sanoma Pro sind Bücher – die Brettspiele sind mehr oder weniger ein "Hobby" eines großen Buchverlages.

Bei Robogem müssen die Spieler Roboter programmieren, damit diese auf dem Spielbrett Edelsteine aufsammeln. Dass dies aber nicht ein Roborally-Klon ist, wird gleich beim ersten Zug klar – die Spieler programmieren und ziehen nacheinander und nicht gleichzeitig.

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Robomemo

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Tiny Robots

Tiny RobotsUnter dem Namen Arctic Union haben sich eine Reihe von Verlagen zusammengeschlossen, die als gemeinsames Merkmal haben, dass sie alle aus Finnland kommen. Die Spiele decken hierbei eine große Bandbreite ab, von Vielspieler-Spielen bis hin zu Spielen, die eher für den Spielernachwuchs gedacht sind.

Doorway Games gehört trotz des englisch klingenden Namens ebenfalls zur Arctic Union. Der kleine Verlag aus Lojo in Finnland hat meines Wissens bislang erst zwei Spiele produziert, das neueste heißt Tiny Robots. In einer Fabrik werden Roboter aus Bauteilen zusammengebaut, mit dem Ziel, diese möglichst fehlerfrei und funktional auszustatten. Dennoch sind die Roboter im Endeffekt Einzelanfertigungen.

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Da staunste Bauklötze…

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Block Out!

Block OutIn den letzten Jahren haben wir immer wieder festgestellt, dass aus dem "hohen Norden“ einiges neues auf die SPIEL kam – insbesondere aus Finnland. Viele dieser Spiele fielen dadurch auf, dass sie sehr hochwertiges Material verwenden, aber auch, dass sie ganz neue Spielkonzepte anbieten oder mehrere bekannte auf bisher unbekannte Weise miteinander verbinden. Ein weiteres Beispiel dafür ist Block Out! von Tactic, deren Verbreitungs- und Verkaufsgebiet bisher hauptsächlich Skandinavien und Osteuropa umfasst.

Auf den ersten Blick denkt man: Was ist denn das? In einer mittelgroßen rechteckigen Schachtel befinden sich 55 Karten (davon 43 Klotzkarten und 12 Aktionskarten) und 9 Bauklötze aus Holz, sowie die Spielregel (auf Finnisch, Schwedisch, Norwegisch Dänisch, Französisch, Niederländisch, Englisch und Polnisch). Das soll ein Spiel sein?

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Baustelle

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Robot Factory

Robot FactoryEin Computer 'denkt' ja viel schneller als ein Mensch, und so dürfte es nicht wundern, wenn so ein Roboter sich auch am stressigsten Tag des Jahres in der Fabrik noch langweilt. Und so haben die Roboter dieser Firma ein Wettrennen erfunden, in dem sie nebenbei – neben ihrer normalen Tätigkeit – noch eigene Roboter zusammenbauen.

Das ist die Geschichte des Spiels Robot Factory von Roll D6 Games, zu dem heute die Crowdfunding-Kampagne startet. Wir hatten einen Prototyp vorliegen, in dem natürlich einige Bestandteile noch nicht die endgültige Form hatten.

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Immer auf der Hut vor dem Hut

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BlackHatBlack Hat

Als "Black Hat“ werden Hacker bezeichnet, die sich, weil sie es können, mit den besonders aufwendigen Sicherheitssystemen von Computernetzwerken anlegen, sich darin bewegen wo sie hin wollen, sei es für Nervenkitzel oder um daraus finanzielle Vorteile zu erlangen, aber es kommt ihnen nicht unbedingt darauf an, dort zuerst reinzukommen, sondern vielmehr zu kommen und zu gehen ohne Spuren zu hinterlassen. Und genau darum geht es auch in diesem Spiel – bis zu sechs Hacker versuchen, möglichst geschickt in ein Netzwerk einzudringen und an Daten und Zugänge zu gelangen, die sich lohnen, und sich dabei nicht erwischen zu lassen.

Heute soll um umgerechnet 16:00 MEZ Uhr das Kickstarter-Projekt starten, mit dem das Spiel (teil-)finanziert werden soll. Auf der Projektseite steht jedenfalls, dass die 6.000 €, die das Projekt bringen soll, nur einen Teil der Produktionskosten ausmache, der Rest kommt aus der Kasse des Herstellers.

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Erbschaftsstreit

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vasaranallaVasaran alla

Ein Millionär ist gestorben, und die Erben sitzen jetzt zusammen um zu entscheiden, wer welche seiner Besitztümer erhalten soll. Natürlich hat jeder seine eigenen Vorstellungen, was er aus dem Nachlass gerne hätte, und dies Vorstellungen kollidieren oftmals mit denen der anderen Erben. Andererseits gibt es aber immer wieder auch Dinge, die man gerne hätte, und die man mit anderen Erben tauschen kann. Am Ende haben dann alle einigermaßen das erhalten, was sie wollten – aber wer hat denn jetzt die besten Schnäppchen gemacht?

Das ist das Thema von Vasaran alla (Finnisch für 'unter den Hammer‘). Das Spiel stammt aus dem Hause Roll D6, von denen ja auch Villit Kuviot stammt, das wir vor gut zwei Wochen besprochen haben.

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Verbundmuster

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villitkuviotVillit Kuviot

Aus Finnland kommt der Verlag Roll D6 Games, der in den letzten Jahren mit der Arctic Union auf der SPIEL stand. Arctic Union ist ein loser Zusammenschluss von Herausgebern, der insbesondere für die Präsenz auf der SPIEL zusammenarbeitet und versucht, auch eine Anlaufstelle für kleine, neue Verlage zu sein. 2013 sahen wir zum ersten Male bewusst auch Spiele, die eher als Familienspiele gelten dürfen, neben den aus Finnland bekannten Expertenspielen.

Roll D6 Games ist ein Verlag, der gerade im Familienspielbereich sehr aktiv ist, und das gilt natürlich auch für Villit Kuviot, was sich grob übersetzen lässt als "Wilde Muster“ oder "Wilde Figuren“. Und genau um Muster bzw. Figuren geht es auch in dem Spiel. (Übrigens: 'Villit Kuviot' ist auch der finnische Titel des Films Wild Things – der allerdings nichts mit dem Spiel zu tun hat.)

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Karten der Karibik…

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HoundOfTheSeaHounds of the Sea

Auch Finnen spielen Rollenspiele – wieso auch nicht? Der Verlag Myrrysmiehet ist an sich wohl ein Rollenspielverlag, hat aber mit Hounds of the Sea eine Art Spiel versucht, das den traditionellen Brett- oder Kartenspieler ans Rollenspiel heranführen soll. Dazu bedient es sich gleich zweierlei: Erst einmal besteht es – neben den Regeln und einer Karte der Karibik – aus einem normalen Pokerdeck (wenn auch in piratischem Style mit entsprechender Artwork), und eben des Themas Piraten, das ja eigentlich immer aktuell ist.

Wie also läuft das Spiel? Die Spieler denken sich jeweils einen Charakter aus – wobei die Karten ein wenig helfen; die höchste Karte der ersten Kartenhand bestimmt, welche Position auf dem Schiff man hat – und dann geht’s auch schon los.

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Turmbau einmal anders

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trivit1Trivitria UP

Dem geneigten Leser mag es schon aufgefallen sein, dass viele der Spiele, die wir rezensieren, oft im ein oder anderen Sektor eine Nullwertung haben. Oft ist das der Faktor Geschick, manchmal auch einer der anderen, aber nur selten hat ein Spiel in allen Sektoren Punkte. Eine derartige eierlegende Wollmilchsau liegt uns jetzt mit Trivitria UP vor – hier geht es prinzipiell darum, einen Turm zu bauen, oder vielmehr zu vermeiden, dass dieser einstürzt – aber wer womit baut und für wen, das wird durch Würfel und Fragekarten entschieden.

Moment mal – Fragekarte? Würfel? Ich denke hier geht es um Turmbau? Wie passt denn das? Ja, genau. Trivitria UP passt in keine Schublade so richtig rein – das letzte Mal ist mir das mit Caterpillar – Age of Tank passiert, und das liegt schon eine Weile zurück. Das vorliegende Spiel bietet sowohl etwas für Leute mit gutem Allgemeinwissen,als auch für solche mit geschickten Fingern, aber auch für Taktiere ist etwas dabei, denn man kann auch die Mitspieler vor schwer lösbare Probleme stellen.

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Wer weiß?

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iKnowiKnow

Auf der Spiel wurden eine ganze Reihe neuer Quizspiele vorgestellt, die sich in der Methodik und Thematik teilweise ziemlich unterschieden. Während das eine (bezzerwizzer) auf eine Kombination mit Gedächtnis- und Sicht-Spielen setzt, verwendet das andere (Up) einen Baumechanismus, und das dritte (Prestel) ist ein Spiel speziell zum Thema Malerei. Noch einen anderen Weg geht iKnow von Tactic Games, einem Verlag aus Pori in Finnland.

Uns lag eine gemischte Vorabversion vor – bislang scheint nur eine finnische Version erschienen zu sein. Gemischt heißt hier: ein Teil der Fragen war auf Deutsch, ein Teil auf Englisch. Genau genommen: ein Viertel der Fragen war Deutsch, drei Viertel Englisch. Die Fragen sind teilweise länderspezifisch, daher beschränken wir uns bei der Rezension auf die deutschen Fragen – auch wenn wir zum Testspielen natürlich auch englische Fragen benutzt haben.

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