Tag Archiv für genX

Einsames Haus, verbotenes Buch…

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The Possession
The Possession
…und leichtsinnige junge Leute – so fängt doch so mancher Horrorfilm an, oder? Na, so beginnt jedenfalls auch „The Possession“ aus dem Hause GenX. Wenn man das Setting erst einmal anschaut, fühlt man sich vielleicht sogar an Blair Witch oder ähnliche Szenarien erinnert.

In „The Possession“ übernehmen die Spieler die Rolle eines von bis zu fünf jungen Leuten, die aus Neugier in ein entsprechendes „einsam gelegenes Haus im Wald“ eindringen – und plötzlich ist alles anders, und dann ist man sich bald seines Lebens nicht mehr sicher. Es wird zu einem Wettrennen darum, das verantwortliche Buch (das Necronomicon, wer hätte es gedacht) zu vernichten, ehe die „besessenen“ Mitspieler einem einen Strich durch die Rechnung, oder vielmehr einen Schnitt durch den Hals machen.
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Jetzt kriechen auch Griechen…

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Stalag18Stalag 18

…zumindest durch Fluchttunnel, denn eben diese sechste Nationalität ist mit Stalag 18 dazugekommen. Ja, auch an genX ist das Motto "wir erweitern mal“ nicht vorbeigegangen, und das zusätzliche Material gibt einige optionale Möglichkeiten. Hatten wir uns bei der Rezi zu Stalag 17 noch über den recht großen Karton gewundert, macht der jetzt schon etwas mehr Sinn – voll ist er aber noch nicht, ob da irgendwann noch eine Erweiterung ansteht?

In Stalag 18 finden sich jedenfalls einige zusätzliche Materialien, zuallererst besagte Griechen, wie auch Ersatzmarken für die bisherigen Nationalitäten; die einzelnen Gefangenen haben nun optional bestimmte Talente, die sie nutzen können, wenn sie am Ausbruch beteiligt sind. Außerdem gibt es einen weiteren Satz Karten (Warehouse), und es gibt Regeln für das Handeln verschiedener Materialien.

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Wettrennen zwischen Eis und Schnee

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NNWPorthwest Passage Adventure

Die Nordwestpassage – der Seeweg zwischen dem festen Teil der Arktis und Kanada hindurch – ist heutzutage durchaus ein Begriff. Allerdings war alles irgendwann mal das erste mal, und auch diese Passage wurde irgendwann mal entdeckt. Genau das wollen die Spieler in diesem Spiel tun – und zwar als erste.

Wenn man die handliche Schachtel öffnet, findet man zunächst einen sehr großen Stapel Stanzbögen. Kein Wunder, denn der Großteil des Spieles besteht aus – glücklicherweise sehr stabilen, dennoch gut herauszulösenden – Pappcountern.

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Runter kommen sie immer

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airshowAir Show

Flugshows mit historischen Flugzeugen haben ihren Reiz – außerdem läßt sich mit ihnen auch Geld verdienen. Diese Erfahrung können zumindest die Spieler bei Air Show machen – denn genau das haben sie vor, Geld verdienen mit schönen alten Flugzeugen. Damit das auch klappt, muß natürlich erst mal etwas Geld investiert werden, denn der Start sieht ein wenig mager aus – man hat gerade einmal zwei eher gewöhnliche Showflugzeuge, eine kleine Flughafenanlage und etwas Startkapital.

Dieses Kapital kann man für ganz verschiedene Dinge nutzen – man kann damit seinen Flugplatz ausbauen, oder – mindestens genauso wichtig – weitere Flugzeuge kaufen.

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Selbstverwirklichung

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sorprenSorprendedores

Spiele zu Büchern oder Filmen gibt es ja des öfteren. So auch dieses – Sorprendedores ist von El Sorprendedor, einem spanischen Bestseller inspiriert worden. Der Name läßt sich schwerlich übersetzen, das englische "Karma Business“ geht in die richtige Richtung, aber ein wirklich treffender deutscher Begriff fällt mir dazu auch nicht ein.

Im Spiel übernimmt jeder Spieler die Rolle eines Unternehmers, der sich seinen jeweiligen Lebenstraum erfüllen möchte. Dazu wählt man zu Beginn einen von je 5 Vorschlägen aus, die man erhält – auf der Rückseite erfährt man dann, was man zur Erfüllung erreichen muß – Gewinnpunkte in 1-3 Bereichen und Karmapunkte.

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Ein Käfig voller Helden …

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Stalag 17

… läßt grüßen – zumindest hat man bei Stalag 17 zunächst mal diesen Eindruck. Wer die Fernsehserie mit dem Titel dieser Besprechung kennt (im Original: Hogan’s Heroes) weiß zumindest schon mal um den Spielort, und auch die Spielzeit – ein Stalag ist ein deutsches Kriegsgefangenenlager (Stammlager) im 2. Weltkrieg. Hier ist es nun mal nicht das Stalag 13 aus der Fernsehserie, sondern eher das Stalag 17 aus dem Film von Billy Wilder – und dementsprechend, weil sie hier nicht unbedingt den schusseligen Feldwebel Schulz und den obertrotteligen Oberst Klink vorfinden, wollen die Gefangenen hier auch wirklich ausbrechen.

Soviel zum Setting – wie also ist diese ja doch etwas prekäre Situation in einem Spiel umgesetzt? Zuerst einmal öffnet man eine recht voluminöse Schachtel, und wundert sich, wieso da nach dem Auslösen der Counter (40 Überwachungscounter in den Werten 1 und 5, sowie 15 Gefangenencounter) so viel Platz ist – da hätte locker eine Schachtel mit der halben Größe gelangt. Außer den erwähnten Countern gibt es nämlich lediglich noch 84 Karten (einfache Spielkartenqualität) und 6 Würfel (5 Objektwürfel und ein normaler W6) – und – ach ja, natürlich die Spielanleitung, in Spanisch und Englisch (wenn die englische auch ein wenig holprig ist, aber man versteht sie).

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