Tag Archiv für gratis

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Gratisrollenspieltag am 8. April

Wie wahrscheinlich den meisten bekannt sein dürfte, ist am nächsten Samstag, dem 8. April, wieder einmal Gratisrollenspieltag in Deutschland. Vor vier Jahren fand der erste dieser Tage statt, und seither sind sie eine Art Institution geworden. Vorbild für diese Aktion ist der Free RPG Day in den USA, der dieses Jahr am 17. Juni stattfinden wird.

Ziel dieses Tages, der von Rollenspielverlagen, Händlern und auch Privatleuten unterstützt wird, ist es, mit Einführungsrunden und Testrunden zum einen neue Spieler für das Hobby zu gewinnen und zum anderen Spielern Gelegenheit zu geben, etwas anderes zu spielen als das System, dass sie sowieso kennen. Hierzu werden zum einen entsprechende Testrunden (oftmals von Verlagssupportern) angeboten, den teilnehmenden Läden, Vereinen usw. werden aber auch Gratismaterialien zur Verfügung gestellt, die Besuchern ermöglichen sollen, billig (eben gratis) an grundlegendes Material zu kommen. Oftmals befinden sich Einsteigersets im Paket, Abenteuer für einen Abend und Ähnliches. Ein wenig ist das wie beim Überraschungsei: man weiß nie vorher, was man bekommen wird. Und wie bei der Süßware werden im voraus Teile bekannt gegeben, die sich in diesen Paketen befinden werden – nicht unbedingt in jedem siebten Ei, und man muss bedenken, dass die Pakete natürlich nur einen begrenzten Umfang haben können.

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Gratiscodex

Fate Codex 1-2 gratis erhältlich

Fate Codex 1-2Der Fate Codex ist ein im Schnitt ungefähr monatlich bis zweimonatlich erscheinendes e-Zine für Fate-Spieler und -Spielleiter. Das Magazin veröffentlicht Artikel zu Fate, Quickstart-Settings und mehr, zu einem recht günstigen Preis.

Um Nicht-Abonnenten und -Förderern einen Eindruck zu geben, wie so ein Exemplar des Magazins aussieht, hat Magpie Games die zweite Ausgabe des ersten Jahres bei DriveThru für kurze Zeit gratis zum Download bereitgestellt.

Die Ausgabe wird – wie jede Ausgabe des Codex – geliefert in einem Bündel aus drei Formaten: sowohl als PDF für Leute, die den Codex auf dem PC lesen, als auch als ePub und als mobi-Datei für Tablets, Smartphones und eBook-Reader. Diese Ausgabe enthält Artikel zu folgenden Themen:

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Gratistag

DriveThruRPG
In den USA wird heute der Free RPG Day gehalten, die amerikanische Inspiration zum Gratisrollenspieltag.

Nebedn Gratis-Material, das man in Rollenspielläden im ganzen US-Lande mitnehmen kann, bieten einige Verlage auch Gratismaterial zum Download an. Ic h stelle hier einmal zusammen, von welchen Aktionen ich gehört habe.

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Festliche Grüße

Abenteuer zum Fest

Frohes FestAuf diesem Wege möchte ich zunächst einmal allen Lesern meines Blogs ein Frohes Fest (was auch immer gerade gefeiert wird – die Auswahl ist ja nicht gerade klein) wünschen. Und da ich die Rollenspieler in letzter Zeit vernachlässigt habe (auch, um die Leser, die Geschenke für das Fest suchten, zu unterstützen), habe ich beschlossen, heute einmal speziell für die Rollenspieler etwas zu tun. Und zwar keine Rezension, sondern etwas besseres.

Es gibt auf dem Web – gar nicht so überraschend – eine ganze Reihe von Abenteuern, die das Weihnachtsfest und die Umgebung zum Thema haben. Im Folgenden möchte ich gerne einige dieser Abenteuer – und zwar solche, die gratis verfügbar sind – nennen. Die meisten dieser Abenteuer sind recht kurz und übersichtlich, so dass jemand, der morgen eine Runde leiten soll, noch genug Zeitz hat, eines dieser Abenteuer auszuwählen und vorzubereiten. Und der 2. Weihnachtstag ist traditionell ja ein Tag, den man mit Freunden verbringt (nach dem 1., der eher der Familie vorbehalten ist…)

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Gratis-Cthulhu

PegasusPDFs Spieler- und Spielleiterhandbuch

Wier ich soeben sehe, hat Pegasus die o.g. PDFs seit kurzem gratis im eBokk-Laden stehen. Wie lange, und ob das eine begrenzte Zeit gültig ist, weiss ich leider nicht. Ich nehme aber an, dass diese Bände nahezu abverkauft sein dürften und Pegasus keinen neuen Druck auflegen will, da ja die englische Version 7 vor der Türe steht, die dann auch zeitnah in Deutschland übernommen werden soll.

Wer die beiden Werke haben will kann Spielerhandbuch und Spielleiterhandbuch über diese Links beim Pegasusshop bestellen. Wer bereits Kunde bei DriveThru oder im Ulisses-Ebookshop ist, kann und sollte sich mit der gleichen e-Mailadresse anmelden, da dann kein neuer Account ertöffnet werden muss und man alles in einer Bibliothek steht, wo man die Sachen auch bei Verlust neu herunterladen kann.

Disclaimer Die beiden Links beinhalten zwar eine Affiliate-ID, da das Affiliate-Programm aber einen Prozentsatz der Kaufsumme auszahlt, habe ich von den o.g. Links direkt nichts. Wer zusätzlich noch andere PDFs kauft, zahlt auch keinen Cent mehr als ohne Affiliate-Link – gibt mir aber eine Kleinigkeit auf mein Kundenkonto…

Totentanz redux

losmuertos

Los Muertos – Erstverkaufstag

Es gibt viele Ansätze, wen oder was man im Rollenspiel spielen kann: Menschen, Orks, Elfen, Katzen, Aliens, Roboter, Werwölfe, Plüschtiere und so weiter. Eher ungewöhnlich ist aber die Idee, einen Toten zu spielen. Tote sind immerhin so etwas wie Schnabeltiere: Sie machen nicht viel, wenn man (für letztere) einer Zeichentrickserie glauben darf. Aber so wie es in der erwähnten Serie den Agenten P gibt, kann man sich auch bei der Einschätzung der Toten irren. Und nein, es sind nicht irgendwelche Untote – die als spielbare Wesen kennt man ja beispielsweise von der World of Darkness oder Deadlands -, sondern wirklich Tote.

Für das Rollenspiel Los Muertos hat der Autor André Pönitz sich einen ganz besonderen Hintergrund ausgesucht: Die Totenwelt der Azteken. Auch wenn mangels einer leistungsfähigen Schrift vor der Landung der Europäer und angesichts der Zerstörungen der Bildercodices eine Menge Wissen über die Kultur der Azteken verloren gegangen ist, ist bekannt, dass sie wohl an eine Unterwelt in neun Ebenen glaubten, in die die Toten kamen. Um die Reise durch diese Unterwelt geht es in Los Muertos.

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Gratistempel

Liebhaber der 'klassischen' Abenteuer und des allerersten D&D erinnern sich noch immer gerne an einen der berühmt-berüchtigsten Dugeons: den Temple of Elemental Evil. Zusammen mit dem Abenteuer um das kleine Dörfchen Hommelet war das ursprünglich eine vierteilige Abenteuerserie, die später dann als Sammelband neu aufgelegt wurde.

Wer sich noch an diese Zeiten zurückerinnert, oder wer einmal sehen will, wie die Abenteuer damals denn so aussahen (und auch moderne Pathfinder- und D&D-Abenteuer sehen doch ziemlich anders aus), kann dich bis zum 29. September eine Gratisversion des Abenteuers downloaden. Normalerweise kostet die PDF des Moduls knapp 7,50 Euro (oder 9,99 US-Dollar).

Elementare Codes

codincaCodinca

Da ja die Mayas, Azteken, Inkas usw. für 2012 den Weltuntergang vorausgesagt hatten (oder zumindest etwas vergleichbares), ist es kein allzu großes Wunder, dass sich 2012 einige Spiele Motive aus den Kulturkreisen der mittel- und südamerikanischen Indianerstämme zum Thema gewählt haben. Hierzu zählt auch Codinca von Back Spindle Games, einem neuen, kleinen Spieleverlag aus Nordirland. In diesem Spiel versuchen die Spieler, als erste einen Inkatempel zu öffnen, indem sie die – für sie – jeweils richtigen Codes bewerkstelligen.

Das uns vorliegende Exemplar ist ein Vorabexemplar, das auf der SPIEL 2012 präsentiert wurde. Was das Spielprinzip angeht, wird sich hier wohl nichts ändern, wohl aber noch etwas an der Verpackung (wünschenswert, auch wenn diese schön ist, aber leider auch sehr instabil), und möglicherweise auch noch am Material (was aber nicht unbedingt nötig wäre – das vorliegende Material ist wirklich gut). Zum Spiel gehören:

  • das Spielbrett aus stabilem, beschichteten Karton
  • 24 "Schlüsselscheiben“, ebenfalls aus stabilem, beschichteten Karton
  • 16 Symbolmarkern, je 4 pro Element und mit je einem goldenen und einem silbernen Symbol versehen
  • 4 Glücksaktionskarten
  • 2 Glücksaktionsübersichtsblätter
  • 1 Schloß-„Totem“ (Holzkegel)
  • 20 Glückstokens (aus Holz)
  • 12 Fallenkarten (beschichteter Karton)
  • Die Spielanleitung (in Englisch)

Die Kartonteile müssen jeweils noch aus Stanzbögen gelöst werden, was problemlos verlief. Sehr positiv ist anzumerken, dass die Kartonteile sehr stabil und widerstandsfähig sind – also bitte nicht von dem Argument "ist doch alles Pappe“ abschrecken lassen, das merkt man kaum.
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Totentanz

Anm.: Ursprünglich sollte Los Muertos im Druck bereits früher erscheinen, das wurde dann aber verschoben. Gestern stand auf der Prometheus-Webseite noch, dass die Druckversion von Los Muertos heute verkauft werde, heute ist der Eintrag veschwunden. Und auf Nachfrage bei Prometheus höre ich dann, dass die Bücher och nicht eingetroffen seien. Ich habe deshalb die Rezension – die ursprünglich hier stand – erst einmal gestoppt, um sie am tatsächlichen Erstverkaufstag dann zu veröffentlichen.
Wer sich interessiert, kann sich die PDF-version ja schon einmal hier herunterladen – es lohnt auf jeden Fall.

Update: Die Rezension ist inzwischen >erschienen, da die Druckversion noch länger dauern wird und eine erweiterte version sein wird.

Drusenspiel

SeeleSeelenfänger RPG

Pessimisten sagen ja, es lohne kaum noch, noch ein neues Rollenspielsystem zu entwickeln: Zum einen seien die Tage des Rollenspiels durch schwindende Spielerzahlen gezählt, zum anderen könne ein neues System auch nichts neues mehr bringen. Und wenn man altes nur in neuer Form wiederkäue, sei es fraglich, ob man noch Interessenten finde. Und alles sei schon einmal da gewesen. Andere meinen, die Aussage, die Rabbi Akiba ben Joseph von Karl Gutzkow zugeschrieben wurde, werde durch neue Systeme regelmäßig widerlegt. Hierfür werden dann Beispiele beigebracht wie Cavemaster mit seinem ungewöhnlichen Charakter- und Probensystem, Panty Explosion mit seinem beste-Freundin-Rivalin-System oder auch Finsterland mit seiner KuK-Steampunk-Welt.

Ein anderer relativer Newcomer auf dem Markt ist Seelenfänger, das vom Internet heruntergeladen werden kann – auch ich habe für diese Rezension die Downloadversion verwendet. Wer unbedingt eine Papierversion haben und nicht selber ausdrucken will, kann über eine e-Mailadresse auf der Homepage mit dem Autoren Kontakt aufnehmen – der Papierband wurde mit Softcover auf vereinzelten Messen / Cons für knapp 20 Euro angeboten. Aber lohnt sich die Ausgabe?

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