Tag Archiv für Kartenspiel

Farbfreunde

Der kleine König und seine Freunde

Der kleine König (und seine Freunde)

66 Karten, einer kleine Schachtel und ein Spiel (oder auch mehrere mit ähnlichen regeln): Das ist das Erfolgsrezept von Adlung-Spiele. Neben den Karten steckt in der Regel nur noch eine Spielregel in der Schachtel, in diesem Fall mit Regeln auf Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch, Tschechisch und Italienisch. Auf der Schachtel steht auch korrekt das int. KFZ-Kennzeichen für Polen, im Heft ist aber dann einfach nur ‘P’ abgedruckt. Die Regel ist trotzdem auf Polnisch, nicht auf Portugiesisch.

Der namengebende ‘kleine König’ ist übrigens der, der manchem Kind aus den Sandmännchen-Gute-Nacht-Geschichten bekannt ist. Neben ihm tauchen im Spiel selbst noch die kleine Prinzessin, Grete und Pieps (das Pferd und der Vogel) auf, auf dem Titelbild sind auch Buschel, Tiger und Wuff (Eichhörnchen, Katze und Hund) zu sehen.

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Finanzexperten

moneyDie (in Zukunft hoffentlich wieder) wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Nach mehreren Wochen krankheitsbedingter Pause beginne ich jetzt wieder mit der Übersicht. Am Wochenende habe ich auf der SPIEL noch von einer ganzen Reihe kommender Projekte gehört, so dass auch in den nächsten Wochen jede Menge Gelegenheiten zu finden sein werden, sein Geld zu investieren.

Auf der SPIEL waren aber auch mehrere Plattformen vertreten, neben der SpieleSchmiede und Giochistarter hzabe ich auch eine Plattform gefunden, die zur Zeit ähnlich wie GameSalute bei der Produktion und beim Fulfillment hilft, demnächst aber auch selbst als Finanzierungsplattform aktiv werden will (/und dann einen ähnlichen Service bieten will wie die Spieleschmiede): der Boardgamestarter (BGS) aus Großbritannien. Im gespräch kündigte man mir dort an, demnächst mit den ersten Projekten starten zu wollen.

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Likeritis

Social Network

Social Network

Zum Thema soziale Netzwerke hat auch der lettische Verlag Brain Games ein Spiel veröffentlicht – passenderweise heißt es Social Network, und um ebensolche geht es natürlich.

Jeder der bis zu 6 Spieler erhält die Karten seiner Farbe, deren Rückseite eine Computermaus darstellt – und möchte sie eigentlich möglichst schnell loswerden. Dabei müssen gezwungenermaßen die Mitspieler helfen, denn die meisten der Karten sind “Likes”, und die kann man ja nicht einfach so wild ins leere Web spielen – sondern lediglich auf fremde Profile oder Likes.

Wie also entstehen Profile? Nun, jeder Spieler hat ein solches vor sich, das zunächst einmal leer ist. Dort hinein dürfen an eigenen Karten lediglich Galerien, Wettbewerbe oder Quizkarten gespielt werden.

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Die Vorlieben von Tentakel-Aliens…

Tentacle Bento

Tentacle Bento

…kennt man ja aus diversen Animes und Mangas – hübsche Mädchen. Die gibt es in Hülle und Fülle an der Takoashi Universität, und daher haben die Aliens diese infiltriert und wollen jetzt die Studentinnen… nun, “einkassieren”.

Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines dieser Aliens, und versucht, für sich die meisten Mädchen abzugreifen (und zu verhindern, daß die Mitspieler das tun). Dazu muss man aus den Karten (insgesamt sind es 108) “Captures” bilden, die man dann vor sich ablegt – aber sicher“ sind sie da noch nicht, abgerechnet wird zum Schluss.

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Flinke Wortschatzbastelei

Zweins

Zweins

Es gibt eigentlich nur einige wenige Fakten, die man über Adlung-Spiele allgemein sagen kann: Sie sind günstig, passen in die Jackentasche und verwenden Karten als Spielmaterial. Ansonsten bieten sie eine bunte Bandbreite an Spielideen, so auch hier wieder mit Zweins.

Das Spielmaterial ist schlicht, aber schön – es handelt sich um 66 beidseitig bedruckte Motivkarten, und die Spielanleitung, die – inklusive zwei alternativen Spielideen für jüngere Kinder – auch auf zwei Seiten Platz hat. Die Kartenqualität ist, wie man es von Adlung gewohnt ist, sehr gut, die Karten liegen angenehm in der Hand und sind griffig – sollen sie auch sein.

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Machtgerangel auf der Tischwelt

Guar

Guar Fantasy

Auf “Tierra Mesa”, der Tischwelt, leben Menschen, Zwerge, Elfen, Orks und Barbaren (naja, irgendwie sind das ja eigentlich auch Menschen, aber irgendwie anscheinend auch nicht…). Alle wollen an die Macht – und in diesem Durcheinander versuchen die Spieler, eine entsprechende Armee zusammenzubekommen, bevor es die anderen tun.

Das Material ist simpel – es gibt 50 Karten die die Einheiten der 5 Völker repräsentieren, und 12 Aktionskarten, mit denen die Gegenspieler gewissermaßen angegriffen werden können. Die Kartenqualität ist sehr einfach, was bei einem Spiel, in dem man ggf. Karten schnell greifen muss nicht gerade günstig ist. Dafür sind die Illustrationen der Einheitskarten wirklich sehr niedlich – jede zeigt ihrem Wert (5 – 50) entsprechend die jeweilige Einheit des Volkes der jeweiligen Farbe.

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Mini-Experten

Heute gibt es leider nur eine kurze Übersicht über Crowdfunding-Projekte im Spielebereich, außerhalb von Kickstarter.

Der Grund dafür ist nicht sonderlich angenehm: seit Freitagmorgen liege ich im Krankenhaus, und die Internetverbindung mit dem Surfstick ist hier nicht sonderlich gut – nach einer kurzen Zeit sinkt die Geschwindigkeit so weit, dass man kaum noch etwas laden kann. Deshalb bringe ich jetzt nur die nicht-Kickstarter-Projekte, von denen ich nur drei Brettspiele gefunden habe. Sollte die Geschwindigkeit noch einmal besser werden, reiche ich den Rest schnellstens nach.

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Finanzexperten

moneyDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Auch heute wieder die Übersicht über die neuen Crowdfunding-Projekte im Spielebereich.

Bei der Durchsicht der Projekte ist mir aufgefallen, dass ich ein Projekt übersehen hatte, als es ursprünglich aktiviert wurde. Es fiel mit jetzt auf, weil es nächsten Samstag ausläuft – noch ist also Zeit, sich zu beteiligen. Das Projekt sit Conclave (IG), ein schnelles Rollenspiel, das nur ganz wenig Aufbauzeit benötigt und auf Karten basiert.

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Finanzexperten

moneyDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Nach einer etwas kürzeren Woche kommt wieder am gewohnten Sonntagabend die Übersicht über Crowdfunding-Projekte im Spielebereich.

So langsam nähern wir uns der SPIEL, inzwischen dürfte es für die Projekte ziemlich knapp werden, wenn eine Erfüllung auf der SPIEL angedacht ist. Auch eine Erfüllung vor dem Jahresende (Weihnachtsgeschenke?) ist mittlerweile eher schwierig zu erreichen, auch wenn vereinzelte Projekte es anstreben.

Normalerweise erwähne ich an dieser Stelle Projekte, die noch ein wenig Unterstützung benötigen könnte, und die in der kommenden Woche auslaufen. Diese Woche habe ich allerdings nur ein Projekt gefunden, das knapp unter dem Finanzierungsziel steht: Escape Hunt Amsterdam EUF ist ein Live-Action-Escape-Room-Abenteuer, ähnlich den verschiedenen Smartphone-Apps wie “1000 Doors”, und soll in Amsterdam gebaut werden.

Im Laufe der Zeit habe ich bereits die verschiedensten Gründe erlebt, aus denen ein Projekt (möglicherweise) nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt erfüllt werden kann. Neben Unfähigkeit und Unwillen der Projektleiter habe ich auch einen Fall einer plötzlichen Erkrankung (Tales from the Floating Vagabond – die Meldung der Lungenentzündung mit Koma gab es hier) erlebt – und jetzt wäre fast ein Projekt buchstäblich abgesoffen. Und das in einem der trockensten Staaten der USA überhaupt, in Arizona.

Wie Rick Loomis von Flying Buffalo schrieb, ist ein Teil seines Warenlagers in der Überschwemmung, die die Gegend rund um Phoenix AZ heimsuchte, vernichtet worden. Anders als Steve Jackson Ende Oktober vorigen Jahres hat er zwar sein Haus behalten, da es höher lag, aber dafür ist ein Teil seines externen Warenlagers unter Wasser geraten. (für ein interessantes Bild kann man hier schauen, das oberste Bild entstand in Loomis’ Heimatstadt Scottsdale). Glücklicherweise ist die 7. Ed. von Tunnels&Trolls erst ‘fast fertig’ und soll demnächst zum Drucker geschickt werden…

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Finanzexperten

moneyDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Nach dem Con in Krefeld also heute die leicht verspätete Crowdfunding-Übersicht. Nächste Woche sollte es dann wieder zum normalen Zeitpunkt so weit sein…

Die Kickstarter-Monokultur hat nur eine Woche angehalten; diese Woche gibt es wieder eine Reihe Projekte von anderen Plattformen.

Diese Woche wurde die Welt der Videospiele vor allem erschüttert von etwas, das unter dem Namen Gamergate läuft. Aus einer ursprünglichen persönlichen Vendetta eines Menschen gegen eine(n) ehemalige(n) ‘S.O.’ entwickelte sich über eine ganze Reihe von Zwischenstationen eine Diskussion darum, ob Journalisten und Rezensenten sich an der Finanzierung (sei es über einmaliges Crowdfunding oder auch über Abo-Modelle wie bei Patreon) von Produkten beteiligen, diese danach noch erwähnen oder gar rezensieren dürfen, weil ja ein gewisser Interessenkonflikt nicht ganz abzustreiten ist. Es gab sogar eine IndieGogo-Kampagne zu diesem Thema, die aber schnell wieder gestoppt wurde. Ich möchte aber hier aus diesem Anlass noch einmal feststellen: ich personlich finde es nicht schlimm, auch Spiele, bei deren Finanzierung ich mich beteiligt habe, zu rezensieren, wenn ich diese Tatsache bei der Rezension mit offenlege. Und ja: Wenn es einmal tatsächlich ein schlechtes Spiel sein sollte, würde ich auch einen Verriss desselben als Rezension schreiben.

Scheffeln (SpSch)hat seine Finanzierung doch noch geschafft, das Stretch Goal für einen achten Mitspieler ist allerdings nicht erreicht worden.

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