Tag Archiv für Kickstarter

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Sign

Jedes Jahr gibt es in Essen neue Verlage zu finden. Nur so konnte die Messe den aktuellen Höchststand von etwa 1100 Verlagen (dieses Jahr erzielt) erreichen.Einige dieser neuen Verlage sind ganz einfach zum ersten Mal auf der Spiel, bestehen aber schon länger, andere dieser Verlage sind im Endeffekt ganz neu. So ein ganz neuer Verlag ist der niederländische Verlag The Mountain Men, dessen Name sich auf die Nachnamen der drei Gründer bezieht: zwei Brüder namens Kattenberg, und ein Mitgründer namens van den Berg. Den ursprünglich angepeilten Namen des Verlages Berg Games konnte man nicht verwenden, da man mit dem Namen mit einem Hersteller von Kinder-Gokarts, -Fahrrädern, -Trampolins usw. kollidierte.

Deshalb wurde dann die Firma umbenannt, gleichzeitig wurde auch das Spiel mit einem neuen Namen versehen: vor ziemlich genau einem Jahr wurde das Spiel als „Tamps“ über Kickstarter finanziert. Der neue Name beschreibt ein wenig besser, worum es in dem Spiel geht: seinen Teamkameraden Informationen zu signalisieren, ohne dass die Gegenseite diese Informationen versteht.

In der Spieleschachtel fanden wir:

  • 80 Karten
  • die Spielregel auf Deutsch, Englisch und Niederländisch.

Die Karten haben gute Qualität und Pokerformat – sie sind gegenüber Bridgekarten etwas breiter, wodurch die Symbole auf den Karten größer werden konnten.Diese Symbole stellen jeweils ein Dreieck da, von dem jeweils einige Bereiche „unsichtbar“ und andere wiederum weiß dargestellt sind. Es gibt insgesamt 16 verschiedene Symbole, jedes Symbol erscheint einmal auf den Karten einer Farbe, Karten können fünf verschiedene Farben haben. Gespielt wird das Spiel mit mindestens vie und bis zu neun Spielern, die in zwei oder drei möglichst gleich große Gruppen aufgeteilt werden.

Vor der ersten Runde müssen sich die Spieler eines Teams auf ein Signal einigen, mit dem sie den mit Spielern anzeigen, dass sie einen Satz von fünf Karten mit dem gleichen Symbol gesammelt haben. Dieses Zeichen unterliegt bestimmten Einschränkungen: alle Spieler müssen es sehen können, es darf nicht ein Geräusch sein (also kein Hüsteln oder Klatschen), es darf nicht „digital“ sein (also zum Beispiel keine SMS), es darf keinen Körperkontakt zwischen zwei Spielern beinhalten. Es ist natürlich klar, dass die Spieler des/der anderen Teams dieses Signal nicht erfahren sollten.

Gespielt wird in Runden, so eine Runde endet, wenn ein Fünfling – oder der Verdacht auf einen Fünfling – gewertet wird. Spielanfänger können zu Beginn jeder Runde ein neues eigenes Zeichen absprechen, bei erfahrenen Spieler wird empfohlen, dass es jeweils einen Punkt kostet, wenn eine Gruppe ihr Signal ändern will.

Zu Beginn einer Runde erhält jeder Spieler aus dem gemischten Kartendeck fünf Karten, außerdem werden je nach Spieleranzahl 5-8 Karten offen in die Mitte gelegt. Wenn alle Spieler ihre Handkarten angesehen haben,dürfen alle Spieler gleichzeitig Karten tauschen.Tauschen darf man immer nur mit den Karten aus der Tischmitte, nicht mit anderen Spielern, und auch immer nur eine Karte gleichzeitig. Hierbei ist jedem Spieler überlassen, ob er erst die neue Karte von der Tischmitte nimmt und dann eine Handkarte ablegt oder umgekehrt. Unter keinen Umständen darf man während des Spiels also weniger als vier oder mehr als sechs Karten auf der Hand haben.

Man versucht, durch dieses tauschen fünf Karten mit dem selben Symbol zu sammeln. Allerdings kann der Spieler, der den Fünfling gesammelt hat, nicht selber punkten. Stattdessen muss er über das vereinbarte Signal einen Mitspieler deutlich machen, dass er den Fünfling hat. Dabei muss man natürlich versuchen, dieses Signal so unauffällig zu geben, dass die Gegenspieler es nicht bemerken.

Wer jetzt bemerkt oder zu merken glaubt, dass ein anderer Spieler einen Findling signalisiert, kann mit dem Ruf „Sign!“ einen anderen Spieler andeuten, der einen Fünfling haben soll. Dieser „Beschuldigte“ Spieler muss anschließend seine Hand aufdecken und es gibt Punkte. Wenn die Behauptung, der Spieler habe einen Fünfling, stimmt, erhält das Team des Spielers, der die Beschuldigung aufstellt, ein. Wenn die Behauptung nicht stimmt und der Anschuldiger nicht im Team des Beschuldigten sitzt, erhält das Team des Beschuldigten einen Punkt. Wenn aber ein eigenes Teammitglied irrtümlich einen Fünfling behauptet hat, erhalten alle anderen Teams (bei mehr als zwei Teams) einen Punkt.

Anschließend werden die Karten zusammen geworfen, neu gemischt und eine neue Runde beginnt.

Das Spiel endet, wenn ein Team eine vorher festgelegte Anzahl Punkte erreicht hat, oder wenn eine vorher festgelegte Anzahl Runden gespielt wurde. Es gewinnt, welches Team am Ende des Spiels die meisten Punkte erzielt hat.

Eine Einzelrunde dauert in der Regel nicht mehr als 4-5 Minuten, ein ganzes Spiel ist entsprechend von der Anzahl der Siegpunkte/vereinbarten Runden abhängig.

Jedes Team muss natürlich darauf achten, ein Signal zu wählen, dass die Gegenseite nicht leicht durchschaut, gleichzeitig muss es aber deutlich genug sein für die eigenen Mitspieler. Hier einen gesunden Mittelweg zu finden, ist nicht ganz einfach.

Das Spiel eignet sich gleichermaßen für Gelegenheitsspieler wie für Vielspieler, auch Analyseparallytiker, das Spiel zum Stehen zu bringen.

Mit einer Spielerzahl von 4-9 steht das Spiel auf der Grenze zum Partyspiel; manche Rezensenten bewerten es auch als solches, ich persönlich würde es aber eher als Gesellschaftsspiel mit sozialer Komponente bezeichnen. Immerhin gibt es eine ganze Menge Leute, die in der Regel nicht viel von Partyspielen halten (ich gebe zu, ich gehöre auch zu ihnen), denen dieses Spiel aber dennoch gut gefällt. Auch meine Testrunden meinte bereits, ich solle das Spiel doch öfter einmal mitbringen – so als Aufwärmspiel oder Absacker oder so.

 

Sign ist nicht leicht zu erwerben, auf der Webseite des Herausgebers sind aber einige Niederländische und Belgische Läden zu finden, die es anbieten.

Hersteller The Mountain Men
Autor Jesse van den Berg, Salko Joost Kattenberg, Rens Kattenberg
Künstler Salko Joost Kattenberg
Spieler 4-9
Denken 7
Glück 6
Geschicklichkeit 3
Preis ca. 10 €

Die Eiligen der letzten Tage

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Zwei bald endende Rollenspiel-Crowdfunding-Projekte

In der letzten Zeit war es bei mir ja relativ ruhig. Ich war endlich in der Reha, hatte aber ein kleines Problem: es gab zwar WLAN, aber nicht in den Patientenzimmern, sondern nur in einem allgemeinen Flur relativ weit von meinem Zimmer entfernt oder Café des Hauses. Da ich zur Zeit meine Artikel angesichts meiner noch immer eingeschränkten Nutzbarkeit meiner linken Hand meinem Computer diktiere (Dragon NaturallySpeaking ist hierfür ein geniales Programm) und außerdem mein Notebook so langsam eine schwächelnde Batterie aufweist, konnte ich nicht alles so veröffentlichen, wie ich es gerne getan hätte.

Inzwischen bin ich aber wieder zu Hause (seltsamerweise wurde ich sogar an einem Feiertag entlassen) – und als ich zu Hause ankam, hatten sich anscheinend einige Dateien von Dragon zerschossen, so dass ich das Programm erst einmal nur installieren musste. Aber jetzt habe ich erst einmal ein paar Tipps für Leute, die gerne bei der Finanzierung von Projekten helfen. Morgen werde ich dann versuchen, meine persönlichen Eindrücke von der SPIEL zusammenzufassen. Drückt mir die Daumen, dass man mir die nötige Zeit lässt.

Beide Projekte, die ich vorstellen möchte, liegen mir irgendwie am Herzen.

Im ersten geht es um ein Rollenspielbuch (Soloabenteuer), dass wir bereits im Jahr 2013 besprochen haben. Allerdings soll jetzt nicht das Buch Reiter der schwarzen Sonne neu aufgelegt werden – zur Zeit wird die 6. Auflge verkauft –, sondern eine Übersetzung. Nachdem eine Kleinauflage einer englischsprachigen Version relativ erfolgreich die Wasser testen konnte, soll jetzt eine größere Auflage produziert und vertrieben werden.

Das ursprüngliche Finanzierungsziel von 6000 € wurde relativ leicht überschritten: zur Zeit, da ich dies schreibe, steht der Zähler bei über 27.000 € und 637 Unterstützern. Neben dem Material, wie wir es brauchen hatten, sollen unter anderem zwei weitere Kapitel (eines als Kickstarter-exklusiv, das andere über ein Stretch Goal) hinzugefügt werden. Außerdem gibt es eine CD mit einem speziellen Soundtrack.

Das Projekt, das geneigte Leser hier finden können, läuft noch bis Sonntagabend um Mitternacht.

Und jetzt zum zweiten Projekt.

Wer unser Blog schon längere Zeit liest, weiß wahrscheinlich schon, dass ich ein ziemlicher Fan des Rollenspielsystems Fate bin besonders interessant finde ich daher dasTäuscherland-Projekt zu Seelenfänger. Dies ist Fate-typisch ein Settingband, in dem nicht nur die Welt beschrieben wird, sondern auch ein paar zusätzliche Regeln, die die Grundregeln von Fate Core für die Welt sprechend anpassen – das gratis downloadbare Fate Core wird zusätzlich benötigt, ist aber (mit Ausnahme von vier Fate-Würfeln) das einzige, was man zusätzlich benötigt. Auch dieses Projekt endet Sonntagabend um Mitternacht. Die Projektseite ist vielversprechend, was Qualität und Optik dieses Bandes betrifft – vor allem die Illustrationen wissen zu gefallen.

Wer also noch ein paar Euro investieren will, hat zwar nicht viel Zeit, könnte aber sicher dümmeres mit seinem Geld anfangen als es in eines dieser Projekte zu stecken. Bei beiden richte ich die Antennen (anstelle von Daumen) hoch.

SPIEL Tag 3 – Big Players und ausverkaufte Titel

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…und wieder ein Besucherrekord gebrochenspiel-2016

Menschentrauben – das war schon am Bahnhof ein Eindruck, der schon eine Stunde früher als Freitag entstand. Die Essener Verkehrsbetriebe versuchten das ein oder andere per Sonderzug auszugleichen, aber der Andrang ließ einfach nicht nach – kein Wunder, dass es auf der SPIEL selbst dann größtenteils ähnlich aussah.

Für mich waren diesmal hauptsächlich die Hallen 3 und 4 dran – In der 3 finden sich vor allem die großen Stände der Szenegrößen, und ein paar kleinere Verlage am Rand; die 4 ist eine eher kleine Halle, in der sie Verlagsmischung wirklich recht bunt ist. Und natürlich galt es auch noch den ein oder anderen zu erwischen, der bisher nicht erreichbar war – resultiert natürlich in viel Lauferei.

– Für „zwischenmenschliche Interaktion“ der etwas anderen Art sorgt Bohéma aus Ungarn (6-C-127); Schmuse-Duell ist ein Partnerspiel, wohingegen „Die Partykracher“ sich wohl am besten auf einer solchen spielen lassen.

– bei Incorporated (7-G-111) Geht es um Global Players im Hintergrund, die versuchen, die Wirtschaftswelt ein wenig zu steuern und dabei möglichst viel Geld zu machen), dabei aber die Weltpolitik auch nicht aus den Augen lassen sollten.

– BeWitched (3-M-106) hat ein kleines Upgrade zu Hossa am Start – „Hossa op Kölsch“. Direkt nebenan bei 2F (3-M-108) finden sich dieses Jahr mit Fabelsaft, Futschikato und der Kartenspielversion zu Funkenschlag drei Neuheiten ein.

– Drei Hasen in der Abendsonne präsentieren drei Spiele in Halle 3 (3-G-101) – zB das Deduktionsspiel Gauner raus, das mich von der Deduktionsidee ein wenig an Galaxis als Kartenspiel mit Block erinnert; bei „Länder toppen“ muß man mit Ländern der Welt, oder vielmehr ihren Daten, quasi ein wenig pokern, um damit in bester Trumpf-Quartett-Manier in den unterschiedlichen Kategorien zu gewinnen – aber man setzt eine ganze Reihe Länder, bevor man vergleicht.

– Viele Neuheiten gibt es auch bei Blackrock aus Frankreich (3-O-104 und 3-O-111); bei „Chimere“ versuchen die Spieler, ebensolche zu züchten; Haru Ichiban ist ein Zweipersonenspiel, in dem es um Wasserlilien geht, und bei Bubblee Pop versucht man, in Candy Crush Manier bunte Blasen zu zerploppen – ebenfalls ein Zweispielerspiel.

– franjos (3-M-104) Hat mit „Donkey Derby“ eine Neuauflage des 80er Jahre Klassikers „Favoriten“ neu im Programm.

– Der Schweizer Verlag Game Factory (3-F-111) hat eine ganze Palette Neuheiten aufgefahren, die sich alle eher schnell spielen lassen, aber deutlich mehr Anspruch haben als man auf den ersten Blick meint – Bei Match Madness versucht man, mit Symbolen bedruckte Quader schneller richtig anzuordnen als die Mitspieler, um ein bestimmtes Muster zu erzeugen, aber es gibt immer nur eine Lösung; Macroscope erweckt bei Kindern der 70er und 80er Jahre Erinnerungen an „Dalli-Klick“. Tripolo erfordert Schnelligkeit, und zwar sowohl der Hände als auch der Gedanken (und entsprechende Konzentration), und Top Face strengt die Gesichtsmuskeln an, denn hier geht es darum, Grimassen nachzustellen – und diese dann auch richtig zu erraten.

– Beim Kneipen-Quiz (moses-Verlag, 3-M-115) müssen die Spieler als Team beweisen, dass die fiktiven Mitbewerber wirklich solche Flaschen sind, wie sie auch aussehen, indem sie die durchaus kniffligen Fragen möglichst richtig beantworten.

– Medusa Games (6-C-117) fordert in „Nine Worlds“ die Herrscher der verschiedenen Welten der nordischen Mythologie auf, diese gegen die jeweils anderen zu verteidigen. Das Spiel macht grafisch schon mal einiges her.

– Werde der neue Zar ist ein Angebot, das Waldemar Kutsch den Spielern an Stand 4-A-107 macht – er beschreibt das Spiel selbst als ähnlich den Siedlern von Catan, mit einem Schuß Risiko und noch ein paar eigenen Ideen. Auf jeden Fall wird hier mit 3 Würfeln gewürfelt, woher die Ressourcen kommen – also sind die 10 und die 11 statistisch am lukrativsten.

– Ninja Arena (2 mt games, 4-B-125) präsentiert die erste kleine Erweiterung – und kann sich über mangelnden Andrang sicher nicht beklagen. Die Traube um den Stand ist enorm, und die Probespiele dauerbesetzt. Daß nächstes Jahr ein größerer Stand her muß ist sicher. Und da die erste Version ausverkauft ist, ist der gerade laufende Kickstarter die beste Möglichkeit für Neueinsteiger, sich die Ninjas nach Hause zu holen.

– Wizards and Unicorns von Steamdeer (6-B-121) liegt zwar erst als Prototyp vor, aber lange dauert es nicht mehr bis zum offiziellen Release dieses Spiels um einen Wettbewerb um Fans im Fantsy-Reich – der Kickstarter ist frisch gestartet und auf ebendieser Plattform zu finden.

– Henning Poehl von Sphinx (3-J-100) wandelt diesmal ein wenig auf Cthulhus Spuren und hat ein passendes Spiel herausgegeben – Iäh Cthulhu Fthaghn, sag ich da nur. Die Auflage des hübschen Würfelspiels ist limitiert und numeriert.

– Deer Lord (6-C-123) vom gleichnamigen Verlag kommt aus Belgien und ist ein interaktionsreiches Spiel für größere Gruppen, das stellenweise ein wenig an „Erwischt!“ erinnert, aber nicht nur Aufgaben, sondern auch Duelle beinhaltet. Man versucht, die Karten mit den Aufgaben loszuwerden, ohne dass die anderen merken, dass man hier Aufgaben erfüllt. Neben dem Startset gibt es auch Erweiterungen für unterschiedliche Spielertypen – introvertiert, extrovertiert und „enge Freunde“.

So…
Das war zumindest der letzte Frühstücksüberblick – der Finaltag und ein Abschluß folgen. Ich werde mich Heute noch ans „Reste einsammeln“ machen, und den ein oder anderen Termin wahrnehmen – und mich wieder ärgern, dass die SPIEL zwar größer, aber die Tage nicht länger werden. Vielleicht sehen wir uns nachher…

Finanzexperten

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Crowdfunding-ÜbersichtDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Willkommen, Freunde der Wolke, zur pfingstlichen Crowdfunding-Übersicht.

Diese Woche war die Ausbeute ein klein wenig kleiner, aber immer noch sehr ergiebig.

Viele Crowdfunding-Plattformen bieten unter anderem an, dass man über PayPal mitfinanzieren kann. Mitte nächsten Monats ändert PayPal allerdings seine Richtlinien dahingehend, dass der "Käuferschutz", mit dem man über PayPal eine Rückerstattung von Geldern beantragen kann, wenn bei einem Kauf mit Bezahlung über PayPal die versprochene Ware nicht geliefert wird oder anders ist als versprochen, für Crowdfunding-Projekte eingestellt wird. Es dürfte auch für PayPal schwierig sein, bei Nichterfüllung Gelder zurückzuerhalten. Allerdings dürfte die Schutzfrist in vielen Fällen sowieso verstrichen sein, so dass PayPal sich auf diesem Weg wohl vor allem die Arbeit sparen will, die ablehnenden Bescheide herauszugeben.

Ein besonderer Fall von Nichtlieferung wurde diese Woche bekannt. Die Gesellschaft, die den peachy Printer – einen 3D-Printer für damals sensationelle 100 Dollar – produzieren wollte, ist anscheinend selbst Opfer krimineller Machenschaften geworden. Wie in diesem Update erklärt wird, habe ein Mitarbeiter einen Gutteil der finanziellen Mittel veruntreut, um sich selbst ein Haus zu bauen. Die Software, Materialliste, Bauanleitung etc. für den Drucker wurden teilweise bereits veröffentlicht, der Rest soll binnen Kürze folgen. Was weiter mit der Gesellschaft etc. geschieht, steht aber noch in den Sternen.

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Finanzexperten

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Crowdfunding-ÜbersichtDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht.

Zur Zeit schwankt die Anzahl der neuen Projekte eher wenig, auch die Verteilung zwischen den verschiedenen Plattformen ist grundsätzlich ähnlich.

Es gibt wieder einmal Meldungen, die zeigen, dass die Teilnahme an einem Crowdfunding immer ein gewisses Risiko beinhaltet. So hat die CST-01, die „dünnste Armbanduhr der Welt, Anfang der Woche ein Backers-only Update gepostet, das laut SlashGear nur die Papiere enthält, mit denen ein Konkursverfahren (oder ein anderes Verfahren in der gleichen Richtung – man kann amerikanisches Recht nich eins-zu-eins auf deutsches Recht abbilden) angezeigt wurde. Aktiva – Warenlager, Inventar und Patenteigentum – von (auch für Experten von SlashGear überrasschend glatten) 30.000 US-Dollar sollen hier Verpflichtungen aus Vorverkäufen und anderen Verpflichtungen von 891.563 Dollar gegenüberstehen – wobei die Crowdfunding-Beiträge in Höhe von 990.171 US-$ (nach Abzug von Gebühren etc.) noch nicht hineingerechnet wurden.

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Finanzexperten

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Crowdfunding-ÜbersichtDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht.

Zur Zeit schwankt die Anzahl der neuen Projekte eher wenig, auch die Verteilung zwischen den verschiedenen Plattformen ist grundsätzlich ähnlich.

Auch wenn die Plattform nicht den Start des Crowdfundings einläutete – IndieGogo entstand im Jahr vor dem Start von Kickstarter, und SellaBand und ArtistShare sind noch einmal deutlich älter – darf man Kickstarter wohl dafür verantwortlich machen, dass das Phänomen in den letzten Jahren so bekannt geworden ist. Und diese Woche feierte Kickstarter den 7. Geburtstag. Wir möchten uns dem Crowdfundinsider anschließen und Herzlichen Glückwunsch sagen.

Passend zum Geburtstag gibt es auch einige "durchstartende" Projekte, die sehr schnell ihr Finanzierungsziel erreichten und weit, weit überschritten. Bemerkenswert ist unter anderem das Brettspiel-Projekt Dark Souls EUF, das sein Finanzierungsziel von 50.000 Britischen Pfund bereits nach 3 Minuten (!) erreicht hatte, und in den ersten 24 Stunden bereits mehr als eine Million Pfund erzielt hatte. Seither hat sich die Finanzierungskurve zwar ein wenig abgeflacht, aber inzwischen liegt die Gesamtsumme bei 1,8 Millionen Pfund. Kicktraq erwartet ein Gesamtergebnis von knapp vier Millionen, womit das Projekt in etwa auf Rang 7 aller Kickstarter-Projekte landen würde – noch über dem Veronica-Mars-Filmprojekt von 2013.

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Finanzexperten

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Crowdfunding-ÜbersichtDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht.

Als würde man mich ärgern wollen, habe ich ausgerechnet diese Woche, eine Woche nur nach Einführung der Kategorie, keine neuen InDemand-Projekte bei IndieGogo gefunden. Ich werde dennoch auch in Zukunft diese Kategorie weiter führen.

Neues gibt es von den Exploding Kittens zu melden. Nein, kein neues Projekt: Das Spiel ist jetzt auch als App für Android und iOS erhältlich. Allerdings gilt der im Artikel angegebene Preis für die App nur für Käufe in den USA: auf meinem Androiden kostet das Spiel 2,14 €.

In anderen Crowdfunding-Spiele.-News gibt es zur Zeit größeren Unmut bei den Backern von Call of Cthulhu: The Writhing Dark, einem Projekt, das sowohl Poker- wie auch Tarot-Decks für die Backer versprach. Besonders sauer sind viele Backer, dass die versprochenen Kartendecks inzwischen kommerziell im Verkauf erhältlich sind, aber zwei Jahre nach dem versprochenen Lieferdatum noch nicht an die Backer ausgeliefert wurden.

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Finanzexperten

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Crowdfunding-ÜbersichtDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht. Die Ausbeute hat "Normalmaß",würde ich sagen.

Allerdings füge ich eine neue Rubrik hinzu. Seit einiger Zeit bietet IndiegGogo unter dem Namen InDemand eine Option, die es neuerdings in ähnlicher Form auch bei Kickstarter gibt: wer ein finanziertes Projekt verpasst hat, kann gelegentlich auch hinterher noch über die Plattform "vorbestellen", wobei Bezahlung und andere Konditionen die gleichen bleiben wie während des ursprünglichen Projektes. Ich weiß nicht, ob auf diesem Weg auch noch weitere Stretchgoals aktiviert werden können – eine Chance für Nutzer, die ein Projekt verpasst haben, ist es allemal.

IndieGogo bietet InDemand an als Pledgemanager, explizit auchz für Projekte, die auf anderenPlattformen bereits erfolgreich gefunded wurden.

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Finanzexperten

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Crowdfunding-ÜbersichtDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht. Gefühlt (ich führe keine Statistik) war der Ertrag diese Woche ein wenig geringer. Ich hoffe allerdings, dass mir nicht noch Projekte durch die Lappen gingen – bei einem der regelmäßigen Speicherschritte hatte ich Projekte in zwei Kategorien verloren, und hoffe, sie alle wiedergefunden zu haben.

Für Leute, die ein eigenes Crowdfunding-Projekt aufziehen wollen, bietet Crowdfunding-de eine zusammenstellung mit vier neuen Tipp – unter anderem ein Fragebogen zum Projekt, damit man sich besser über die Gefahren und Chancen, aber auch über Stolperfallen im klaren wird.

Auf dem jährlichen Tribeca Film Festival, das nächsten Mittwoch beginnen wird, sind laut einem Bericht von Crowdfundinsider insgesamt zehn Filme gemeldet, die über Indiegogo finanziert wurden.

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Finanzexperten

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Crowdfunding-ÜbersichtDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht. Die Liste der Projekte ist diese Woche besonders lang geworden.

Für Leute, die eine Crowdfunding-Kampagne starten wollen, ist Krowdster eine recht nützliche Einrichtung. Der Dienst bietet jetzt mit den Medienlisten Zusammenstellungen von Medien – Zeitungen, TV, Radio, Onlinemedien – mit den Schwerpunkten USA und UK an, die außerdem beispielsweise auf Nische gefiltert sein können, damit man sich an Medienvertreter wendet, die für das Projektthema auch wirklich zuständig sind.

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