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RPC 2013

 

Bereits seit einigen Wochen hört man in Rollenspielkreisen Kommentare zum disjährigen Termin der RPC und der Tatsache, dass gleichzeitig in der KölnMesse die Rheinschau stattfindet. Genauer gesagt, ist dieses Jahr die RPC allem Anschein nach sogar ein Teil der Rheinschau – nicht nur der Hallenplan (PDF) weckt diesen Eindruck.

Wenn man die Homepage der Rheinschau durchsucht, findet man allerdings nur einen kleinen Verweis auf die RPC selbst – ein Link auf der rechten Seite führt zur Homepage der RPC. Aber es gibt noch ein Indiz, das diesen Verdacht nährt…

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Spiel – Nachlese

SPIELWie immer am Tag nach der Messe eine Rückbetrachtung. Was ist uns noch aufgefallen, worüber haben wir uns gewundert, was war besonderes anzumerken?

Auf der Spiel kam es uns dieses Jahr noch etwas weniger voll vor als noch voriges Jahr – und voriges Jahr hatte ja einen kleinen Besucherrückgang zu verzeichnen. Allerdings gilt dieser “Rückgang” vor allem für Samstag und Sonntag; das dürfte aber auch der Tatsache geschuldet sein, dass dieses Jahr die SPIEL erstmals seit längerer Zeit in die Nordrhein-Westfälischen Herbstferien fiel.

Jedes Jahr gibt es zwei, drei Phänomene, die wie ein Thema über der Spiel zu schweben scheinen. Manchmal sind sie aus der aktuellen Situation zu erklären (die Welle der Titanic-Spiele nach dem Erscheinen des Films mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslett), manchmal kommen sie allerdings gefühlt auch aus dem Off.

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Spiel – Tag 4

SPIELReste

Mehr als in den letzten Jahren wurden dieses Jahr Anfragen nach Rezensionsexemplaren beantwortet mit “Schaut am Sonntag nochmal vorbei, ‘mal sehen, was dann noch da ist”. Damit haben wir eigentlich keine Probleme – nur dass dies am Sonntag dazu führt, dass unsere Taschen und Koffer noch viel voller werden als in den letzten Jahren schon. Da finde ich persönlich es schon fast besser, wenn das Spiel sich dann als ausverkauft erweist, und versprochen wird, das Spiel zuzuschicken.

Aber alles in allem können wir, denke ich, mit der SPIEL wieder zufrieden sein – glücklich bin ich nur teilweise: Nur der Teil oberhalb der Knie ist glücklich, der Teil unterhalb ist alles andere als das.

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Spiel – Tag 3

SPIELSpezialisten

Die “Außenhallen” 4, 5, 7, 8 und 9 beherbergen neben der ComicAction eine Unmenge kleinerer, vor allem ausländischer Verlage. Und heute eben auch die Redakteure von Roachware.

Auffällig war, dass gefühlt mindestens doppelt so viele französische Verlage zu finden waren als letztes Jahr – einschließlich einzelner, die es tatsächlich besser fanden, unser relativ schlechtes Französisch anzuhören als Englisch zu reden (bzw. nicht einmal Englisch konnten). Aber gehen wir einmal die interessantesten Stände durch.

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Spiel – Tag 2

SPIELDie Großen und mehr

Es ist schon eine gute Tradition für Roachware: am Freitag ist der Tag der drei großen Hallen 10, 11 und 12, wo unter anderem so ziemlich alle großen deutschen Spielefirmen ihre Stände haben, aber auch eine ganze Reihe kleinerer. Wenn danach noch ein wenig Zeit übrig ist, wird schon ein wenig vom Folgetag angehängt.

Erschwert wurde dies dieses Jahr dadurch, dass uns durch unser Jubiläum die Zeit gefehlt hatte, Termine bei den “Großen” zu vereinbaren. Aber dennoch hat das meiste ziemlich gut geklappt.

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Spiel – Tag 1

SPIELRollenspiel und weiteres

Heute war dann der erste offizielle Tag der SPIEL, und das heißt für Roachware traditionell: Halle 6 – Rollenspiele. Und wenn wir durch die Halle durch sind, “mal sehen, was wir noch schaffen.

Zunächst einmal mussten wir allerdings noch für eine Eintrittskarte sorgen – Del’Roh benötigte seine noch, aber das haben wir dann recht gut und vor allem noch rechtzeitig hinbekommen. Danach wurde zunächst einmal bei Bézier Games ein Exemplar von Mutant Meeples abgeholt – ich hatte beim Kickstarter einbezahlt, und man sieht es auch auf dem Stadtplan von Meeptropolis :).

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Spiel – Tag 0

SPIELPressekonferenz und Neuheitenschau

Es ist ‘mal wieder so weit. Zweite Oktoberhälfte, Essen, Internationale Spieltage. Ab morgen 10:00 Uhr öffnet wieder die weltgrößte Endverbraucher-Messe für Spiele ihre Pforten, bis Sonntagabend. Für Freunde des geflegten Brett-, Karten- Rollen- oder auch Kinderspiels gibt es hier wieder alles, was man sich nur wünschen kann. Und wie üblich war heute um 11:00 die Pressekonferenz und anschließend die Neuheitenschau.

Auf dieser Neuheitenschau waren natürlich auch die Redakteure von Roachware, und haben sich umgesehen. Neben einigen interessanten Spielen haben wir aber auch noch andere Dinge aufgespürt – und ein paar Tipps, wenn man ein besonderes Spiel erwerben will. Wir haben nämlich bereits Kandidaten ausgemacht für den Preis “als erstes ausverkauft”.

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Spiel – Nachlese

Dann war da noch…

Wie jedes Jahr auch diesmal noch einige Kleinigkeiten, Randnotizen, Takeouts und ähnliches zur Spiel.

Man sollte ja meinen, dass nach weit über 20 Jahren die Organisation der Spiel das Ereignis im Griff hat. Aber doch: irgendetwas geschieht immer. Dieses Mal schien es wohl in erster Linie an der Messegesellschaft zu liegen. Zur Pressekonferenz begrüßte die Messe die Journalisten im komplett renovierten Saal, der such die neue, helle Vertäfelung wesentlich freundlicher wirkte. Allerdings hatte man so einiges in der Technik noch nicht so ganz im Griff, gerade was die Geräuschinstallation anging: der traditionelle Einspieler mit Clips aus der vorjährigen Spiel war ohrenbetäubend laut. Man sah auch keine Mikrofone stehen, um Fragen zu stellen, was dazu führte, dass Fragen der Journalisten von den Kollegen nur schwer zu verstehen waren. Man hofft, dass das nächstes Jahr besser klappt.

Überhaupt schien die Messe Essen ihre Technik neu organisiert zu haben. Auch an den Kassenhäuschen soll eine neue technische Installation Einzug gehalten haben, hörte ich. Dass diese den Kassierer(inne)n noch Einarbeitungsporobleme machte, soll einer der Hauptgründe für die langen Schlangen am Donnerstag gewesen sein.

Über die Messeräumlichkeiten gesprochen: der Platz war meistens knapp. Gerade am Samstag war manchmal nur unter Missachtung aller Höflichkeitsregeln überhaupt noch ein Vorankommen möglich. Hier wäre eine Ausweitung um eine Halle (auch zugunsten weiterer Aussteller) vielleicht sinnvoll – auch wenn meine Beine da sicher anderer Meinung sind: die würden eine kleinere Messe bevorzugen ;)

Auch diese Messe hatte wieder einige Themen, die sich druch die Hallen zogen. Nach vielen Jahren gab es wieder Spiele um Wein – und dann gleich ein rundes halbes Dutzend. Es ist schon interessant zu sehen, wie sich so etwas immer in Wellen entwickelt.

Ein anderes Thema war für eine ganze Reihe Verlage ein gemischtes Gefühl: ‘haben wir nicht mehr’ war überraschend oft zu hören. Auch Verlage, die seit Jahr und Tag dabei sind und daher einigermaßen einschätzen können, was wohl auf sie zukommt, waren von plötzlich knappen Vorräten gepeinigt. Wohl dem, der, wie beispielsweise Pegasus in Sachen Junta: Viva il Presidente oder Thunderstone, Asmodee in Sachen 7 Wonders (1300 Stück in 4 Stunden!) oder Spieltrieb, schnell aus dem Lager Nachschub holen konnte – und wehe, wenn dann der LKW unterwegs eine Panne hat, wie bei letzteren. Andere Verlage hatten zu weite Wege, um Nachlieferungen noch organisieren zu können, und so waren eine ganze Menge Spiele nicht mehr verfügbar. Treefrog hatte Vorbestellungen von London bereits frühzeitig gestoppt, um auf der Messe noch etwas verkaufen zu können – und hatte das letzte Exemplar der limitierten Auflage am Donnerstag im 11:20, das letzte der ‘normalen’ Ausgabe am Freitagmittag da. Countdowns waren häufiger zu sehen, so zum Beispiel bei Mars is ours von B2FGames.

LARP-Ausrüster waren dieses Jahr wieder weniger in Halle 6, wodurch wohlauch ein wenig Platz für Nicht-Rollenspieler frei wurde. Vielleicht nicht unbedingt der beste Platz, aber Jets von Spieltrieb oder auch Foodle passen irgendwie zu den Besuchern – das eine, weil es eben ein wenig Tabletop-artig ist, beim anderen geht es um richtige Ernährung.

Spiel – Tag 4


Abschlußarbeit
Kaum zu glauben, was man noch alles entdeckt, wenn man meint, bereits alles gesehen zu haben. Ich hatte heute mehrere Male den Effekt ‘Wieso habe ich mit denen noch nicht gesprochen?’

Geplant besucht haben wir heute allerdings Amigo. Die haben unter anderem einige kleinere neue Spiele, die ‘Wiederauflagen’ von bekannten Spielen sind. Friedemann Frieses Friesematenten erscheinen teilweise (als Teil 1), der Rest soll noch als 2 erscheinen. Die Illustrationen sind neu, ansonsten soll sich nichts geändert haben. Wizard Extreme benutzt einige Mechanismen von Wizard, ist aber wesentlich schneller. Die kleine Ausgabe von Privacy soll nicht nur mit der großen voll kompatibel sein, sondern auch noch eine Nummer pikanter. Und Bohnanza – Fun and easy soll eine Version speziell für Bohnanza-Neulinge sein.


dV hat neben Neuausgaben von King Me und Werwölfe auch eie Art Werwolf-Brettspiel’ für 4-8 Spieler mit dem Namen Lupusburg und den Sieger von Lucca 2009, Kaboom.

Eine Nummer zu teuer für die meisten dürfte das Cricket-Spiel Wicked Wickets von Boadicea’s Backyard sein, das mit ‘nur’ 600 Euro ins Kontor schlägt. Dafür erhält man aber auch edelstes Material: ein ganzer Spieltisch in Handarbeit, individuelle Zinnminiaturen – und ein Spiel, bei dem es nicht auf Technik, sondern rein auf Brettspielfähigkeit ankommt, fast wie ‘Cricket als Tabletop’.

Twilight Creations bietet unter anderem Zombiegeddon und Forever Young an – letzteres geht ausbnahmsweise nicht um Zombies sondern um Vampire.

Cranio Creations hat mit Escape from the Aliens in Outer Space ein Spiel, das an den Film Aliens erinnert…

Zuguterletzt wollen wir die Redaktion Phantastik nicht vergessen, die nicht nur einen Abenteuerband für Private Eye, sondern auch den siebten Master’s Survival Pack mit Gebäudegrundrissen und Abenteuerideen für Gaslicht anbietet.

Ansonsten gab es sicher noch vieles, was mir jetzt so schnell nicht einfällt. Vielleicht kommt in den nächsten Tagen noch eine Übersicht von Del’Roh, ansonsten kommt von mir noch das Gesamtresümee mit Kommentaren und Takeouts, und dann in allernächster Kürze bereits die ersten Rezensionen – die dann auch noch Erstverkaufstagsrezis sein werden!

Spiel – Tag 3


Kleinverlage

Wie immer, auch vom heutigen Tage eine Übersicht über die Besonderheiten, die uns auf der SPIEL ins Auge gefallen sind. Meine Füße spielen übrigens immer noch mit, ich bin ganz überrascht – vor allem, da sie sich am Donnerstag bereits laut beklagt hatten, und seither wieder weniger klagen.

Heute waren wir vor allem in den Hallen 4, 5 und 9, also bei den Kleinverlagen. Dazu haben wir aber auch ein paar Stände entdeckt, die uns in den ersten Tagen seltsamerweise völlig entgangen waren.

Begonnen haben wir bei Isensee, den wir gestern nicht mehr geschafft hatten. Geschenke für den Radscha wollen eingesammelt werden, und ein ausgefeilter Zugmechanismus sorgt dafür, dass die (zufällige) Anordnung der Zielfelder auf dem Spielplan keine extrem kurzen Partien verursacht.

Der zweite Stand, den wir völlig übersehen hatten, war der Stand von Midgard in der Rollenspielhalle. Und der Verlag scheint wirklich von einer Produktivphase erwischt worden zu sein: Die Liga freier Terraner für Perry Rhodan, Quellenbücher zu Thalassa und Nihavand, und Abenteuer 1890 sind ein bemerkenswerter Output.

Die Schweden von Gigantoskop haben mit Genesis ein Spiel zum ersten Buch Moses’ herausgebracht. Als Engel versucht man, den Schöpfungsvorgang zu ordnen und zu unterstützen – es sei denn. man ist der ‘Dunkle Engel’.

Wer die Grenzen Europas – oder der Amerikanischen Teilstaaten – gut kennt, hat bei Grenzenlos von CGE sicher einen unschätzbaren Vorteil, weil nicht wichtig ist, wie weit zwei Länder voneinander entfernt ist, sondern wie viele Länder mindestens dazwischen liegen.

Red Glove hat einen Deutschen Distributor gefunden: Abacus Spiele. Darum wird man wohl auch in Zukunft in Deutschland mit Jerusalem selbige Stadt in den Kreuzzügen besuchen können.

R&R Games bietet mit Covert Action einen Blick in die Welt der Geheimdienste und mit Masters of Venice in die Welt der Handelsfürsten in Venedig im 15. Jahrhundert.

Der Spielspass-Verlag hatte zwei Partyspiele im Angebot, im Partyalarm spielen zwei gemischte Teams in insgesamt 18 verschiedenen Disziplinen gegeneinander.

Das Team von Krok Nik Douil Editions schickt in Mâamout die Jäger des Jahres 10.000 v.Chr. auf Mammutjagd – die schwieriger gewesen zu sien scheint, als man sich das gemeinhin so vorstellt.

Valley Games Inc. hat mit Bugs ein Stichspiel um Insekten, im Stle des Großen Dalmuti. Und in Crows versucht man, Krähen mit glänzenden Objekten anzulocken und von den Feldern der Mitspieler fernzuhalten.

In Impossum von BiWo geht es um seltsame Tiernamen – wobei man nie sicher sein kann, ob das Tier, das die Mitspieler gerade nennen, auch tatsächlich existiert oder nicht.

So viel für heute, morgen ist ja auch noch ein Tag – der, an dem wir alle möglichen Reste noch abklappern müssen…