Tag Archiv für Rezension

Turmbau

Würfeltürme von Warmage

Es gibt verschiedene Methoden, wie „Betrügern“ mit Würfeln ihre Arbeit erschwert werden kann. So gibt es Würfel, die so gebaut sind, dass sie unberechenbar hin und her springen, was es schwierig macht, sie aus der Hand so fallen zu lassen, dass sie ein bestimmtes Ergebnis zeigen.Ebenfalls haben Schummler oft Probleme mit Kugelwürfeln. Würfelbecher – zumindest wenn sie korrekt eingesetzt werden – sind eine weitere Option… aber es gibt Experten, die beim Hochheben des Bechers so schnell ein schlechtes Ergebnis erkennen, dass sie den unerwünschten Würfel mit dem Würfelbecher noch einmal anstoßen.

Eine weitere Option sind Würfeltürme, die es wohl beinahe genauso lange gibt wie Würfel. Als „Turricula“, also als kleine Türme wurden sie bereits in alten römischen Zeiten verwendet. In nahezu unveränderter Form – bis auf ein paar optische Variationen – gibt es diese Türme auch heute noch.

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…etwas mehr auf dem Kerbholz gefällig…?

Mea Culpa
Dass sich 2017 die Reformation zum 500. Mal jährt, ist auch diversen Spieleverlagen aufgefallen – dementsprechend gab es das ein oder andere Spiel zum Thema „Luther“, oder zumindest drumherum – so auch dieses hier:

Der Zoch-Verlag nimmt die Mißstände der damaligen Zeit, die Martin Luther damals anprangerte, ganz bewußt satirisch-sarkastisch aufs Korn. Bei Mea Culpa geht es darum, die eigene Seele vor der Hölle zu retten – und das geht nun mal nur durch Ablaßbriefe, wie der brave Christenmensch ja weiß. Da es aber gar nicht so einfach (und schon gar nicht billig) ist, an diese zu gelangen, reicht es vielleicht ja auch, einfach weniger zu sündigen als all die anderen Sünder…?

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…wir gegen die Flaschen!

Kneipenquiz – Das Original
Seit einigen Jahren bietet der Verlag moses aus Kempen am Niederrhein neben seinen bekannten „Black Stories“ auch einige andere Spiele an – in denen es vornehmlich um Wissen geht. Gut ins Konzept paßt da natürlich das Kneipenquiz – eben jenem Trend nachempfunden, der sich derzeit recht großer Beliebtheit erfreut.

In dieser „Tischvariante“ eines solchen Kneipenquiz spielen die Spieler gemeinsam gegen vier virtuelle Teams, repräsentiert durch verschiedene Flaschen. Ziel ist es, das eigene Team, die „Eule“, in 5 Runden vor alle Flaschen zu bekommen – je nach Schwierigkeitsgrad kann das schon an unmöglich grenzen… aber schauen wir doch erst enmal in die liebevoll gestaltete Schachtel. Darin findet man:

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Juwelenblasen

Bubblee Pop

Spiele vom Match-3-Typus sind ja nicht unbedingt neu. Als kleine Zwischendurchspiele für den Computer beispielsweise bei Facebook gibt es sie seit einigen Jahren, das erste dieser Art war wohl „Bejeweled“. In unserer kurzlebigen Zeit dürfte wohl Candy Crush der0bBekannteste Vertreter dieser Art Spiele sein. Inzwischen haben sie auch das Smartphone erobert, und bereiten sich weiter aus – sogar auf dem Brettspieltisch ist man vor ihnen nicht mehr sicher.
Aus Frankreich – genasuer: aus der kleinen Gemeinde Moras, die nur ungefähr 500 Einwohner hat – kommt ein solches Spiel; der Verlag nennt sich Bankiiiz. Auch hier gibt es farbige Blasen, die auf einen Planeten herabfallen. Wenn hierbei Dreierreihen entstehen, lösen sich diese Reihen auf, und der Spieler erhält Punkte.

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Wenn Esel rennen

Donkey Derby

Der Verlag Franjos ist ja auf diesem Blog auch ein gerngesehener Gast; bekannt für relativ einfache Spiele mit wertigen Bestandteilen, häufig aus Holz. Leider schafft es der Verlag nur selten, mehr als ein Spiel in einem Jahr herauszubringen.

Gegeneinander zu rennen – oder andere Wesen gegeneinander rennen zu lassen – ist ein Zeitvertreib, dem die Menschheit seit vielen 1000 Jahren huldigt. Pferde, Schnecken, Strauße, Windhunde, Hamster – all diese Tiere „dürfen“ sich zum Vergnügen der Menschheit quälen. Gerade in Südeuropa werden auch oft Rennen veranstaltet von Tieren, die er dafür bekannt sind, sich störrisch allen Versuchen zu widersetzen, sie zu höherer Geschwindigkeit anzusparen: Esel. Und genau das ist das Thema dieses Spiels, bei dem man auf die schnellsten Esel auf der Bahn wettet.
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Jung, pleite, verzweifelt

Jung, pleite, verzweifelt

Barracuda

Nein, es geht nicht um das Reality-TV-Programm, auch wenn das Spielthema die Mitspieler als Barbesitzer in diese Situation bringt. Und ein Rosin, der den Spielern aus der Patsche hilft, ist auch nicht zu finden.

Eine Reihe Bars, die vom Namen her an Mittelmeer-Gefilde erinnern,sind für die Spieler zu pachten. Jeder hätte gerne fünf Anteile an Bars, aber die kosten teuer Pacht – und wer nicht mehr zahlen kann, geht pleite und scheidet aus dem Spiel aus. Wir mit seinem Geld am besten haushalten kann, hat die besten Chancen zu gewinnen. Das Spiel stammt aus dem Verlag Drei Hasen in der Abendsonne und erweckt auch mit seinem äußeren eben jenen Urlaubsflair, den ich soeben angesprochen habe..

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Give me Five!

Five!

Spiele bringen Menschen zusammen. Schon seit Urzeiten setzen sich Menschen an einen Tisch (oder sonstwohin), um miteinander zu spielen – und dabei treten Kommunikationshindernisse, wie zum Beispiel verschiedene Sprachen, oft in den Hintergrund.

Und Spielen macht Spaß – Es zerstreut, lenkt vom Alltagsstress ab, lässt bestenfalls Probleme vergessen, und man lernt sogar oft unterbewußt noch etwas. Von daher sind Spiele sicherlich gut geeignet, Kontakte zu knüpfen – ein Gedanke, der seitens des Verlages Steffen-Spiele dazu führte, angesichts des großen Flüchtlingsstroms, der Deutschland 2016 erreichte, eine Spielesamlung herauszugeben – mit verschiedenen, einfach zu erklärenden Spielen, und mit Anleitungen in den häufigsten Sprachen der Flüchtlinge.

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Darwin lässt grüßen…

Evolution – Der Einstieg

Wer das „Großspiel“ des gleichen Namens kennt, weiß zumindest, worum es hier geht: Nur die stärksten – oder auch am besten entwickelten – werden überleben, das wußte auch schon Darwin.

Schmidt Spiele präsentiert mit Evolution – Der Einstieg eine handliche, abgespeckte Version dieses Spiels, das sich recht flink spielt, und auch gerade neue Spieler, die sich vor großen Spielen vielleicht scheuen, eher ansprechen sollte – der Untertitel „klein und gemein“ passt sehr gut. In der handlichen kleinen Schachtel im Mitbringformat findet der geneigte Spieler:

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Fürstentum im Kartenformat

Die Burgen von Burgund – Das Kartenspiel

Ein Trend der jüngeren Vergangenheit ist es, beliebte Spiele, die aufzubauen ein etwas größerer Aufwand ist, oder die schlicht viel Platz zum Spielen erfordern, als Alternativversionen mit Würfeln oder Karten herauszubringen, die das Thema und auch zumindest in etwa das Spielprinzip beibehalten.

Ein schönes Beispiel dazu ist Die Burgen von Burgund – Das Kartenspiel aus dem Hause Ravensburger, respektive Alea. Das beliebte Gesellschaftsspiel, von eingefleischten Fans liebevoll „BuBu“ genannt, nun als reine Kartenversion, in einer handlichen kleinen Schachtel, und natürlich auch günstiger als das „Original“. Und was verbirgt sich in dem kleinen Karton?

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…und hüte dich vor dem Intriganten…!

Mit List und Tücke

Dieser Rat ist durchaus ernstzunehmen – zumindest, wenn man vorhat, eine Partie Mit List und Tücke zu spielen. Die Neuheit aus dem Hause Kosmos kommt in einer handlichen kleinen Schachtel daher, die gut in die Tasche passt und sich dementsprechend gut mitnehmen lässt.

Was also soll man denn tun mit „List und Tücke“? Nun, strenggenommen… störende Individuen um die Ecke bringen… oder zumindest „entfernen“, um es mal diplomatisch auszudrücken, immerhin möchte man ja selbst den meisten Einfluss haben, und nicht irgendwer. Dazu befinden sich in der Schachtel folgende Materialien:

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