Tag Archiv für Roachware

Conroller

Seit meinem Schlaganfall merke ich verstärkt, wie wichtig Barrierefreiheit im täglichen Leben sein kann. Bei weitem nicht jedes Gebäude – in Deutschland nicht einmal jedes öffentliche Gebäude – ist für den Nutzer eines Rollstuhls oder eines Rollators (oder auch einer Zimmer Frame) gut zugänglich.

Leider gilt diese Beschränkung auch bei Cons. Bei manchen Cons muss man mehrere Treppen steigen, um die Spieltische zu erreichen, was für einen schwerbehinderten Spieler leicht einmal ein großes Problem darstellen kann. Dass diese Spieler dann erst gar nicht das Risiko eingehen wollen, später vor Treppenhäusern das Handtuch werfen zu müssen und unverrichteter Dinge wieder heimfahren zu müssen, kann man sich vielleicht vorstellen.

Leider ist mir bislang keine Informationsquelle bekannt, auf der man nachschlagen kann, wie es mit der Behindertenfreundlichkeit der verschiedenen Cons aussieht. Deshalb gibt es ab dem heutigen Tag ein Conwiki, das über die Menüzeile oben in diesem Block erreicht werden kann.

Zur Zeit enthält das Wiki noch ein paar wenige rudimentäre Angaben zu ein paar Cons, auf denen ich bereits häufiger war (als ich noch beweglich war), aber da mein Wunsch ist, diese Informationen für den gesamten deutschsprachigen Raum zusammen zu tragen, darf natürlich jedermann die Conliste erweitern und die Angaben bei den Einzelcons ergänzen.

Weitergehende Angaben zu den Cons, wie beispielsweise Eintrittspreise, können natürlich selbstverständlich auch hinzugefügt werden. Wer einen Kon hinzufügt wird aber gebeten, Angaben zur Barrierefreiheit mit anzugeben.

<emY>Update: Ein paar <del>niedere Lebensformen</del> Spammer haben das Wiki so zugemüllt, das es bereits nach ein paar Wochen nicht mehr benutzt werden kann. ‚Ich muss mich jetzt erst einmasl auf die Suche nach einem leichter zu administrierenden Wiki-System machen, und dann wird neu gestartet…</em>

 

2015-6

Zum Jahreswechsel

FeuerwerkZum Jahreswechsel wird ja allgemein ein Rückblick gehalten auf das vergangene und ein Ausblick auf das kommende Jahr. Und da heute Abend sowieso die Geschäfte geschlossen haben, schließe ich mich dem Trend an und blicke zurück und vor…

2015 war für Roachware ein eher normales Jahr – zu Jahresbeginn noch tägliche Rezensionen, später wurde es dann weniger und gegen Ostern war ich, wie in den letzten Jahren auch, durch den Stap0el Spiele, der bei mir lag, durch. Dann war mehr oder weniger warten angesagt, bis zur SPIEL, und seither gab es wieder tägliche Rezenbsionen – jeweils mit Ausnahme der Sonntage, an denen ja seit mehr als zwei Jahren normalerweise die Finanzexperten erscheinen.

Mit über 250 Postings dieses Jahr habe ich im Schnitt 0,69 Artikel pro Tag veröffentlicht – wobei ein paar Tage auch mehrere Postings hatten, wodurch die Zahl der Tage, an denen ich etwas gepostet habe, auf 227 auskam. Auch das ist immer noch eine gute Zahl…

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In eigener Sache

*Kopfschüttel* Nachdem vor ein paaar Wochen (ich berichtete) jemand meine Webseite 'live' gespiegelt hatte, was ich aber schnell abstellen konnte, versucht man jetzt auf brutalerem Wege, meine Webseite zu 'knacken'.

Seit gut einer Woche sehe ich Versuche, ein Login auf meiner WordPress-Installation zu erhalten. Dumm nur (für die Angreifer), dass ich über derartige Versuche unterrichtet werde, wenn

  • ein Benutzername verwendet wird, der nicht ein registrierter Bnutzer ist
  • Mehrere Versuche hintereinander, ein falsches Passwort einzugeben, entdeckt werden
  • unnatürlich viele Seitenaufrufe in kürzester Zeit von der gleichen IP-Adresse kommen.

Einmal abgesehen davon, dass meine Installation die IP-Adressen sofort für mehrere Stunden blockiert, ist natürlich selbstverständlich, dass ich die mneisten dieser IP-Adressen (im zweiten Fall auf jeden Fall) längere Zeit auf eine unbefristete Blockliste setze. Meine Installation prüft natürlich immer noch, wie viele Kontaktversuche von der Adresse ankommen, und irgendwann – wenn die letzten versuche lange genug zurück liegen, also nicht schon am nächsten Tag – werde ich die IP-Adressen auch wieder frei geben.

Und ntürlich habe ich auch den WP-typischen Admin-Zugang mit dem Benutzernamen admin auf einen anderen Loginnamen umgeändert. Welchen? Das verrate ich natürlich nicht. Weitere Namen, die schon versucht wurden, sind zum Beispiel Roachware, jibjabst (SRSLY? WTF?), feed, The Roach, admin123, www, alo (ehem. Redakteur) …

Sollte in der Zwischzenzeit die IP-Adresse jemand anderem zugewiesen werden (dynamischer Zuweisung zum Dank) und man meine Seite deshalb nicht mehr sehen können: ein Hinweis wäre nett, dann kann ich den Block schneller wieder lösen.

Prosit Neujahr

Alles Gute

Logo2Und so geht mit 2014 das nächste Jahr zu Ende, und in den Fernsehprogrammen und Zeitschriften überschlagen sich die Rück- und Ausblicke auf das letzte und das nächste Jahr. Da kann Roachware natürlich nicht zurückstehen, und ebenfalls einen Augenblick inne halten. Immerhin hat es wieder einige Veränderungen hinter den Kulissen gegeben, die kaum nach außen dringen.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich mit dem letzten Jahr recht zufrieden bin, auch wenn nicht alles nach Wunsch verlief. Der größte Teil der Spiele, die wir zur SPIEL erhalten hatten, war bis Anfang April besprochen, und das, obwohl ich jeden Arbeitstag mehr als elf Stunden unterwegs war und danach noch die Rezensionen in Elektronen verpacken musste. Interessant allerdings, dass gerade die Berichte von der SPIEL und der RPC die höchsten Besucherzahlen anzogen. Aber auch die Rezensionen und unsere Kolumne Finanzexperten mit den jeweils neuesten Crowdfunding-Projekten werden regelmäßig gelesen. A>lles in allem sind unsere Besucherzahlen recht gut.

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In eigener Sache

Ich muss mich hier entschuldigen. Entschuldigen bei den Lesern, die Freitag die neue Ausgabe der 'Finanzexperten' erwarteten – mir sind da ein paar Dinge dazwischen gekommen, so dass ich wahrscheinlich erst Donnerstag oder Freitag dieser Woche dazu kommen werde…

Entschuldigen muss ich mich aber auch bei den Lesern, die heute den RPC-Rückblick erwarteten. Als ich gesten Abend nach Hause kam, erfuhr ich, dass bereits Samstagmittag das Telefon ausgefallen war – und bei den Versuchen, es wieder in Gang zu kriegen, hatte man dann noch schnell mal eben das ganze Netzwerk hier neu verkabelt – mit sehr zweifelhaftem Erfolg. (Ich weiss immer noch nicht, wozu es gut sein soll, wenn ein Netzwerkkabel zwei Ports im selben Switch verbindet…) Nachdem ich die Verkabelung wieder in Ordnung gebracht hatte, hatte ich zwar wieder ein funktionierendes Netzwerk, aber Internet und Telefon taten es immer noch nicht.

Laut Selbstdiagnose des DSL-Modems sollte dieses kaputt sein, so dass ich erst noch in die Stadt musste, ein neues kaufen. Und als ich dann endlich (vor wenigen Minuten) zurückkam, klackte es mehrere Male im Modem, und polötzlich funktionierten Internet und Telefon wieder… Weshalb, und was da wirklich los war? Keine Ahnung.

Allerdings muss ich morgen früh wieder aus den Federn, da bereits um sechs Uhr die Frühschicht beginnt. Ich werde versuchen den Bericht morgen dann fertigzustellen und zu veröffentlichen…

Prosit Neujahr!

Logo2Alles Gute

Das Jahr 2013 iist nunmehr zu Ende, und 2014 steht vor der Türe. Zeit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, und eine Aussicht auf das kommende Jahr zu machen.

Das letzte Jahr war für mich persönlich vor allem von viel Freizeit geprägt – Von März bis etwa Mitte November war ich das, was man gemeinhin 'arbeitssuchend' nennt. Was natürlich für die Rezensionen gut war, für mein Bankkonto allerdings weniger. Das Blog hat sich weiter entwickelt, macht mir aber immer noch viel Vergnügen…

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Verspätungen

Kurz in eigener Sache: Da ich gestern verhindert war, wird es die Finanzexpoerten diese Woche mit ein wenig Verspätung geben – ich hoffe, morgen.

Für alle, die sich wundern: ich habe seit etwa zwei Wochen eine Tätigkeit als Aushilfe für das Weihnachtsgeschäft eines großen Versandhändlers begonnen – diese Arbeit ist allerdings befristet auf das Jahresende. Bis auf weiteres gibt es Schichtdienst und Überstunden. Zur Zeit beginnt die Arbeit um 5 Uhr und endet um 15 Uhr, die Alternative sind Arbeitszeiten von 15 Uhr bis fast ein Uhr nachts.

Ich werde dennoch mein bestes tun, um regelmäßig weitere Rezensionen on-line zu stellen, das ist versprochen.

In eigener Sache

Logo2Was kommt?

Es wird dem einen oder anderen schon aufgefallen sein, dass es in letzter Zeit ein wenig ruhiger geworden ist, was Spielebesprechungen angeht. Der Grund hierfür ist recht einfach erklärt: Von den Spielen, die wir zur SPIEL letztes jahr erhalten hatten, ist der größte Teil bereits besprochen. Genau genommen: bis auf ganz wenige Spiele, die aus dem Ausland kommnen und von denen dieses Jahr noch eine deutsche Version erscheinen soll, sind alle Spiele, die bei mir liegen, inzwischen besprochen. Del’Roh hat noch einen Stapel, für den er laut eigener Aussage nur noch die Rezension tippen muss – getestet habe er schon.

Das heißt aber auch für alle Herausgeber: jetzt ist ein idealer Zeitpunkt, neue Spiele einzuschicken, da wir hier Zeit haben zu testen, und ich Zeit habe Rezensionen zu schreiben. Und wenn jemand in nächerer Zukunft ein neues Spiel herausbringen will, gibt es auch immer noch unser Erstverkaufstags-Versprechen, das gerade für größere Verlage mit dem unvermeidlichen Vorlauf interessant sein dürfte. Es ist auch nicht nötig, vorher anzufragen, ob wir denn vielleicht gerne das und das Spiel rezensieren wollen – unser Motto ist "If it’s a game, we’re game“.

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April April

Auflösung des Aprilscherzes

Ja, es war 'mal wieder so weit – der erste April ist vorbei. Und wie jedes Jahr gab es zwischen mehreren 'seltsam aber wahr‘-Meldungen eine, die nicht nur seltsam sondern auch gelogen war. In den Fußstapfen von Harald Scheerer, Günter Tolar, Samuel Scherrer und Wolfgang Spier gebe ich dann auch bekannt, was wahr und was falsch war.

Die erste Meldung, das Busen Memo, ist korrekt. Den Verlag inkognito gibt es wirklich, und auch das Spiel.

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Position der Orkhorde

Zwischenbericht

Wer heute nachgesehen hat, hat es schon festgestellt: die Orkhorde ist in die BeuteFinanzierungsphase eingetreten. Was heißt das?

Zum einen natürlich, dass wir den ersten Schritt zur Finanzierung des Projekts über StartNext abgeschlossen haben. 100 Fans haben sich bei StartNext gemeldet, was in sich schon ein kleiner Erfolg ist. Aber es heißt auch, dass ab sofort jeder, der mehr tun will als nur zusehen, ob dieses Projekt läuft (und beispielsweise ein eigenes Exemplar zum Vorzugspreis ergattern will), a sofort Geld spenden kann.

Nein, dazu wird das Geld nicht an unsere Konten überwiesen: bei StartNext wird ein Sponsorbetrag zunächst einmal auf einem Treuhandkonto hinterlegt. Dies geschieht in einem relativ einfachen Zwei-Schritte-Vorgang: zunächst einmal meldet man sich bei StartNext an, dass man x Euro für das Projekt spenden will. Nachdem die hierfür notwendigen Daten erfasst sind, wird im zweiten Teil dann das Geld auf ein persönliches Treuhandkonto eingezahlt.


Hierfür stehen Euch bei StartNext effektiv drei Wege zur Verfügung. Zum einen kann man das Geld ganz 'normal' vom eigenen Bankkonto überweisen. In diesem Fall erhaltet Ihr, nachdem die Spendenabsicht registriert wurde, die entsprechenden Bankdaten (einschließlich Kontonummer, Bankleitzahl und Verwendungszweck) von StartNext angezeigt. Um sicher zu gehen, dass die Überweisung dann auch rechtzeitig eingeht, solltet Ihr dann auch nicht mehr viel Zeit verstreichen lassen und die Überweisung fertig machen.

So eine Überweisung kann auch aus dem Ausland erfolgen, und angesichts des 'geringen' Betrages sollte das auch bei einer Bank im Euro-Raum nicht teurer sein dürfen als eine Überweisung im eigenen Land. Da eine Überweisung (vor allem aus dem Ausland) länger dauern kann – vor allem, wenn man den Auftrag noch in die Bank bringen muss – steht diese Methode nur bis 5 Tage vor Ende der Finanzierung offen.

Ähnlich läuft es bei Verwendung von sofortüberweisung.de. Das ist ein Dienst, den manche Banken anbieten, bei dem man direkt den Betrag unter Verwendung der Kontonummer, PIN und TAN überweisen lassen kann. Der Vorteil gegenüber der normalen Banküberweisung ist, dass das Geld direkt beim Empfänger gutgeschrieben wird, man also auch keine Banklaufzeit berücksichtigen muss.

Die dritte Methode (leider nur in Deutschland verfügbar) erfordert ein wenig Vorarbeit, wenn man sie nicht sowieso schon nutzt: FidorPay. FidorPay funktioniert prinzipiell ähnlich wie PayPal, mit ein paar kleine, aber feinen Unterschieden. Zum einen werden Transaktionen nahezu in Echtzeit abgewickelt – bei PayPal kan eine Überweisung schon einmal dauern, u.a. da der Empfänger diese bestätigen muss – und sind die Transaktionen gebührenfrei – auf beiden Seiten! Man kann das Konto auch als e-Wallet gebrauchen oder als Prepaid-Kreditkarte betrachten: Man kann hiermit wie mit einer MasterCard auch on-line bezahlen.

Was die Vorarbeit betrifft: offiziell hat man nicht nur eine deutsche Adresse nötig sondern auch ein deutsches Bankkonto. Letzteres scheint aber eher nominell zu sein – da ich in NL arbeite, habe ich auch mein Konto in den Niederlanden. Zur Adresskontrolle musste ich bei der Post vorbeigehen: das PostIdent-Verfahren erfordert, dass man mit seinem Personalausweis zur Post geht, wo der Schalterbeamte die Daten überprüft, die auf einem Vordruck stehen. Alles, was dies kostet, ist allerdings ein wenig Zeit: das PostIdent-Verfahren ist für den Kunden gratis.

Wer sich wundert, wieso ich oben von einem 'persönlichen Treuhandkonto' sprach: das Geld kommt zu keiner Zweit auf ein Konto von StartNext, selbst wenn StartNext in der Zeit pleite gehen sollte, können diese Gelder nicht in die Konkursmasse genommen werden. Und, so weit ich weiß, sind die Gelder sogar nach Sponsor getrennt auf Konten gelagert, mit einem Reservierungsvermerk, für welches Projekt wie viel versprochen wurde. Erst wenn das Projekt am Ende der Laufzeit komplett finanziert wurde, wird es umgebucht auf das FidorPay-Konto des Projekts.

Womit wir zu der zweiten wichtigen Frage kommen: was ist, wenn das Projekt doch nicht finanziert werden sollte? Wenn am Ende der Laufzeit zwanzig, hundert, tausend Euro fehlen?

In jedem dieser Fälle (und wenn ein einziger Euro fehlt) werden dann alle Gelder zurückgezahlt. Hierbei haben die Sponsoren mit FidorPay-Konto einen Vorteil, weil da nur der Sperrvermerk gelöscht werden muss, damit das Geld wieder verfügbar wird.

Wer das Geld überwiesen hat, erhält eine Mail von der Bank, in der gefragt wird, was mit dem Geld geschehen soll. Man kann es dann verwenden, um andere Projekte zu unterstützen, man kann aber auch das Geld zurück überweisen lassen. Das geht dann allerdings natürlich nicht ganz so schnell wie das Entfernen eines Sperrvermerks, schon weil die Mail verschickt werden muss und der Sponsor eine Entscheidung treffen und kommunizieren muss.

Noch eine Frage zum finanziellen Teil, die mir kürzlich auch gestellt wurde: was ist, wenn das Projekt vorzeitig finanziert ist. Haben die Nachzügler dann Pech gehabt?

Das hängt ganz eindeutig davon ab, für welches Dankeschön man sich interessiert. Ein Projekt kann ohne weiteres überfinanziert werden – es läuft auf jeden Fall die volle Laufzeit – und zusätzliches Geld kann verwendet werden das Projekt noch interessanter zu machen. Ich will nicht zu viel sagen, aber ein paar Ideen haben wir schon, was man eventuell noch machen könnte. Aber zunächst einmal muss es zumindest so aussehen, als könnten wir das Hauptziel erreichen, bevor ich da mehr sage.

Wer allerdings einer der Titelbild-Orks werden will, hat natürlich Pech, wenn bereits 5 Supporter sich gemeldet haben, oder wer ein Ork werden will (Stufe Orkscout) blickt dumm, wenn bereits 22 Scouts angemeldet sind. Es lohnt daher, schnell zu sein, um sich das gewünschte Dankeschön zu sichern.

Und auch, wer etwas anderes will: gerade in so einem Fall müssen wir ja auch noch ein paar Verhandlungen durchführen, damit alles vernünftig läuft. Das muss dann auch in der vorgegebenen Zeit abgeschlossen sein.

Also: Los geht’s!