Tag Archiv für Rollenspiel

Detektivfutter

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Liebe, Geld und andere Intrigen für Private Eye

Für das Detektivrollenspiel Private Eye erscheint klassisch jedes Jahr zur Spiel ein Abenteuerband. Durch meinen Schlaganfall im Jahr 1916 war ich leider nicht in der Lage, den "Jubiläumsband" Nummer zehn zeitnah zu besprechen, ich erhielt sowohl ihn als auch Band 11 auf der letzten Spiel. Den elften Band mit dem Ttel Auge um Auge habe ich ja bereits an dieser Stelle besprochen – da dies der neueste Band war, fand ich es eigentlich nur sinnvoll, ihn vorzuziehen.

Aber selbstverständlich will ich unseren Lesern unsere Meinung zu Bd. 10 nicht vorenthalten. Immerhin bietet dieser Band, anders als Nummer elf, gleich drei Fälle, die die geneigten Detektive zu lösen haben. Und auch dieses Mal dürften die Gehirnwindungen der Spieler leichtes "Alpenglühen" zeigen. Allerdings gibt es in diesem Band, anders als in Nummer elf, keine Themen, die empfindsame Gemüter unangenehm finden könnten. Nun ja, kriminelle Aktivitäten und in einem Fall ein Mord sind nicht zu vermeiden, aber es ist mE nichts, was bei entsprechender Veranlagung zu Flashbacks führen könnte.

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In eigener Sache

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Domäne zu verkaufen

Wie der geneigte Leser vielleicht bereits weiß, bin ich seit meinem Schlaganfall nicht mehr in der Lage zu arbeiten. Hierdurch bin ich dann auch von Unterstützung aus öffentlicher Hand abhängig. Diese ist abhängig von einer Reihe Voraussetzungen, unter anderem muss bestehendes Vermögen gegebenenfalls erst „verwertet“ werden.

Was gehört nun zu diesem Vermögen? Das scheint den entsprechenden gewährenden Stellen relativ frei überlassen zu sein, denn…
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Würfelhammer

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Würfelwerfer Hammer mit Festung des Nekromanten

Zum Abschluss meiner kleinen Reihe Würfeltürme will ich diesmal ein Gerät vorstellen, das denselben Zweck verfolgt, aber eben kein Turm ist. In Reading in Berkshire ist die DrawLabirma Pro Entertainment ansässig, die spezielle Würfelwerfmechanismen unter dem Namen „Legendary Dice Throwers“ produziert.

Anders als in Würfeltürmen funktionieren diese Würfelwerfer, indem sie die Würfel auf mechanischem Wege beschleunigen und in einem Ziel platzieren, das wie ein Würfelteller mit einem hohen Rand die Würfel daran hindert, wild über den Tisch zu rollen und den Weg auf den Fußboden zu suchen. Auch hierbei soll ein Einfluss des Werfer auf das Würfelergebnis unmöglich gemacht werden. Hinzu kommt dann noch, dass der Akt des Würfelns selbst ein wenig zelebriert werden kann, womit der Eindruck, den die Spieler erhalten, ganz besonders wird.

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Cthurm

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Surreal Dice Tower

Heute bespreche ich den teuersten Würfelturm, der mir bislang zur Rezension vorgelegen hat. Die Frage für mich war: lohnt sich die zusätzliche Ausgabe verglichen mit den "normalen" Angeboten; inwieweit unterscheidet sich der Turm von den üblichen?

Mir geht es bei meinen Würfelturm-Rezensionen ausdrücklich vor allem um Türme mit ungewöhnlicher Technik (wie die Wendeltreppe im Crystal Twister) und um Türme, die optisch besonders herausstechen. Irgendwie gehört der Surreal Dice Tower tatsächlich in beide Kategorien. Hergestellt wird er von Jason A. Hite, der auf seiner eigenen Webseite seine Skulpturen und Filme präsentiert. Der besprochene Turm wurde in der Zeit vom 15. Juli bis 19. August vorigen Jahres über Kickstarter finanziert, in China produziert und mit minimaler Verspätung (angepeiltes Lieferdatum war Januar, Lieferung an die Backer erfolgte Mitte Februar) ausgeliefert.

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Bunter Turm

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Würfelturm Schloss in bunt

Jeder Würfel erzählt eine Geschichte. Unter diesem Motto produziert der polnische Produzent Q-Workshop nicht nur Würfel, sondern auch Zubehör wie beispielsweise Würfelbeutel, Würfelbecher und Würfeltürme. Von diesem Produzenten liegt mir hier ein Exemplar vor, das künstlerisch unbegabte Menschen besonders attraktiv finden könnten. Die Außenseite des Würfelturms ist nämlich bereits farblich gestaltet.

Von den verschiedenen Turmmodellen des Herstellers handelt es sich hierbei um die Version eines menschlich-mittelalterlichen Turmes. Für ein paar Euro weniger kann man den Turm auch ohne Bemalung erwerben, der preisliche Unterschied zwischen der unbemalten und der bemalten Version ist im Onlinehandel ungefähr zehn Euro – und somit ist der unbemalte Turm wohl eher etwas für Leute, die unbedingt selber bemalen wollen.

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Turmmann

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Würfelturm im Meeple-Design

Diese Woche wollte ich einmal alle noch ausstehenden Würfelturm-Rezensionen schreiben. Diese Rezensionen bedeuten für mich im Rahmen der Erstellung insofern eine besondere Anstrengung, als ich die Produktfotos selber mache, wirkliche Boxshots gibt es ja leider von so etwas nicht.

Anfangen möchte ich mit einem Produkt aus Polen. Nein, es geht heute nicht um einen Würfelturm aus dem Hause Q-Workshop, der Hersteller ist der vom Namen her eher unbekannte Hersteller GeekMod aus Zukowka bzw. Blonie.
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Sternentritt

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Erdenstern-Konzert bei Kickstarter

 

Erdenstern ist ja in Rollenspielkreisen recht bekannt für seine CDs mit Hintergrundmusik für die verschiedensten Runden. Wir haben bereits eine ganze Reihe CDs von Erdenstern hier im Blog besprochen, in der Regel fiel unser Urteil positiv aus… Ausnahmen gab es nur in den Fällen, in denen unser Urteil sehr positiv ausfiel.

Als reines Studioprojekt hat das Erdenstern-Team bislang allerdings nur Tonträger bzw. Downloads produziert. Schon lange gab es daher immer wieder Anfragen, ob denn Erdenstern nicht irgendwann einmal ein Konzert geben wolle.

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In eigener Sache

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Krank- und Gesundmeldungen

Ich muss mich noch einmal bei meinen Lesern entschuldigen. In den letzten Monaten machte meine Gesundheit wahre Kapriolen.Wer sich für Details interessiert (Achtung, es könnte für empfindsame Gemüter unappetitlich werden), kann weiter unten im Posting unter „das geschah“ nachlesen. Für Fans von „TL>DR“ kommt aber erst der Ausblick auf die nahe Zukunft.

in den nächsten paar Wochen (angeblich 3-4, ich rechne aber eher mit 8-12) sollte meine neue Wohnung fertiggestellt werden. Bis dahin muss ich mit meinem Notebook arbeiten, werde aber versuchen einige neue Rezensionen zu veröffentlichen. Wenn ich die Wohnung bezogen habe, steht ein neuer Computer auf dem Programm, auf dem ich dann das Diktierprogramm neu installieren will und dann einigermaßen regelmäßig schreiben will.

Nächstes Wochenende steht außerdem für mich dir AdventureCon auf dem Plan. Wer mich treffen will, kann es dort gerne tun – ich freue mich bereits auf die Con, denn es ist die erste Con, die ich seit Mai 2016 besuchen kann.

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R.I.P. André Wiesler

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25.09.1974-23.11.2017

André Wiesler Wie Ulisses Spiele heute bekannt gab, ist am letzten Donnerstag plötzlich und unerwartet André Wiesler verstorben.

André ist im Rollenspielbereich nicht nur bekannt für seine Arbeit, beispielsweise als Autor von Shadowrun-Romanen, auch Werke wie Raumhafen Adamant, LodlanD oder auch das John Sinclair Abenteuerspiel wären wohl ohne ihn undenkbar gewesen. Auch war er Chefredakteur des Envoyer, vom Januar 2008 bis zur letzten eigenständigen Ausgabe im November 2009.

Für Ulisses Spiele managete er de Crowdfundings. Auch sein letztes Projekt, das Rollenspiel Protektor – Monsterjäger mit Sockenschuss (zu seinem gleichnamigen Roman, der im Verlag Thorsten Low erschienen ist) wurde noch im September erfolgreich finanziert.

Außerdem machte der gebürtige Wuppertaler sich einen Namen als Teil der Wuppertaler Wortpiraten und als Poetry-Slammer.

André hinterlässt eine Frau und einen Sohn, denen unser Mitgefühl gilt.

Cuia est ultio?

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Auge um Auge

Es ist irgendwie schon eine Tradition: jedes Jahr erscheint ein neuer Abenteuerband zum Rollenspiel Private Eye. So steht in diesem Jahr bereits auf dem Umschlag „Abenteuerband No. 11“, diesen Band und auch den Band des Vorjahres (Liebe, Geld und andere Intrigen) habe ich dieses Jahr auf der SPIEL erhalten – und will jetzt zuerst den neueren Band besprechen, weil ich davon ausgehe, dass der ältere Band meinen Lesern schon eher bekannt sein könnte.

Jan Christoph Steines legt mit Auge um Auge einen Band mit einem interessanten Abenteuer vor, dass die Spieler, wenn sie den Fall bis in die Einzelheiten aufklären, vor einige unbequeme Fragen stellt. Wie die Spieler diese Fragen beantworten, dürfte für die jeweilige Runde sicher sehr interessant sein. Allerdings bietet dieses Abenteuer auch eine Problempunkte, die der Spielleiter überlegen sollte, bevor er das Abenteuer seiner Gruppe präsentiert.

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