Tag Archiv für Rollenspiel

Finanzexperten

Crowdfunding-ÜbersichtDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht.

Diese Woche habe ich gleich zwei Beispiele dafür, dass die Formulierung und Terminierung einer Crowdfunding-Kampagne wichtig sein kann. Da ist zum einen der Cards Against Humanity-Klon Disgruntled Decks. Das Projekt – das am 2. Februar gestartet war und nur in die USA liefert – wurde bereits am 6 Februar gestoppt (obwohl der offizielle Finanzierungszeitraum noch bis zum 3. März weiterläuft), weil es so erfolgreich war. Amerikanische Kunden können zwar noch vorbestellen, aber die Produktion des Spiels ist bereits angelaufen und neue Pledges sind auch nicht mehr möglich.

Euin anderes Beispiel ist das – wahrscheinlich erfolglose – Projekt zum Jeu de l’amour EUF. Das Projekt soll nur eine Woche laufen und startete letzten Montag – offizieller Stopp ist am heutigen Sonntag um Mitternacht. In einer wöchentlichen Übersicht wie unserer fällt ein derartiges Projekt daher tendenziell ‚durch die Maschen‘.

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So langsam stellt sich das „Business as usual“ ein. Die Menge der neuen und auslaufenden Projekte ist nahezu am Normalmaß angekommen.

Eine neue Plattform gibt es zu vermelden. In Deutschland scheint die Tendenz hin zu Klein- und Privatplattformen zu gehen – nach Ulisses bietet jetzt auch Prometheus (PC) die Crowdfinanzierung der eigenen Projekte auf einer eigenen Plattform an. Während man bei einer solchen Privatplattform davon ausgehen kann, dass die meisten, die hier nachschauen, auch Interesse haben, schränkt man durch eine Privatplattform doch den Kreis der möglichen Finanziere deutlich ein.

Bei Prometheus dürfte das – auch angesichts der Verzögerungern bei früheren Projekten – Elyrion war bereits für Weihnachten 2014 (!) versprochen worden, jetzt soll endlich zumindest die reine Textversion schon einmal an die Backer verschickt werden, das Hardcover für die neue Ausgabe des SW-Grundregelwerks hat sich um zehn Monate verspätet etc. – wohl weniger Effekt haben: Die Pledger hätten wahrscheinlich auf jeden Fall gepledgt.

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Wassermusik

Erdenstern: Aqua

Erdenstern - AquaSchon seit vielen Jahren ist Erdenstern in Rollenspielerkreisen ein Begriff für gelungene Hintergrundmusik. Die Bibliothek der Fantastischen Musik ist mit acht Titeln (anders als auf der eigenen Webseite angegeben also neun CDs, denn Into the Light ist eine Doppel-CD) ja abgeschlossen, dennoch kann das Trio es nicht lasen und produziert weiter.

So erschien auch Aqua, eine neue CD zum Thema Wasser und Tiefsee. Anders als bei Into the Blue geht von dem Verkaufserlös ein Zehnt(el) an die XCetacean Research and Rescue Unit, eine schottische NGO zum Schutz der Wale. Eva-Maria Irek, ein Drittel von Erdenstern, ist dort ehrenamtliche Mitarbeiterin.

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So langsam stellt sich das „Business as usual“ ein. Die Menge der neuen und auslaufenden Projekte ist nahezu am Normalmaß angekommen.

Ein recht erfolgreiches Spiel, das 2012 über Crowdfunding finanziert worden war, ist Cards Against Humanity. Ständig erscheinen inoffizielle Erweiterungen – wer diese Kolumne verfolgt, weiß, dass kaum eine Woche vergeht, in der nicht eine weitere Erweiterung angeboten wird. Aber auch die Herausgeber des Originalspiels, die inzwischen eine große Firma um das Spiel aufgezogen haben, ruhen sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Sie bleiben dem Crowdfunding-Gedanken verbunden, beispielsweise mit Blackbox, einem Service, der Privatprojekten die Erfüllunh erleichtern will und hierbei ein beeindruckendes Komplettpaket schnürt. Aber für die heimatlichen Unternehmen – das Unternehmen ist in Chicago beheimatet – tut CAH noch viel mehr, wie Melody Kramer hier erläutert.

Über Kickstarter gesprochen: Auch Kickstarter selbst ist gewachsen. Einer der allerersten, die in das Unternehmen eintraten, als es noch jung war, war Fred Benenson, der zweite Vollzeitangestellte von Kickstarter überhaupt. Im Laufe der Zeit wuchs seine Rolle noch, und zur Zeit ist er (noch) „Vice President of Data“. Noch? Ja, denn, wie er in diesem Posting ankündigt, wird er Mitte Februar die Firma verlassen und neue Herausforderungen suchen.

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Die Zahl der Projekte hat inzwischen wieder nahezu Normalmaß angenommen – allerdings wirkt sich die Zeit der wenigen Projekte vor Weihnachten dahingehend aus, dass entsprechend wenige Projekte das Ende der Laufzeit erreichen.

Ich habe eine weitere Plattform in meine Liste der zu durchsuchenden Plattformen aufgenommen: WeMakeIt (WMI) ist eine europäische Plattform mit Sitz in der Schweiz. Innerhalb der EU hat WMI Büros in Wien und Berlin, Projekte werden üblicherweise auf Deutsch (die meisten), Französisch oder Englisch eingestellt. WMI richtet sich vor allem an Kulturschaffende.

Wie wichtig es sein kann, sein Projekt richtig einzusortieren, zeigt das Projekt zu Büronymus EUF (SN): Da das Projekt ursprünglich unter "Design" eingeordnet war, war es mir entgangen. Erst im Laufe der letzten Woche wurde es in "Spiele" umkategorisiert, so dass ich es jetzt noch melden kann.

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Einsame Rettung

Aborea: Der dunkle Fürst

Aborea - der dunkle FürstAborea ist ein Rollenspielsystem, das speziell für Einsteiger gedacht ist. Hier haben wir eine Rezension der Grundbox veröffentlicht. Seither ist zwar nicht so viel wie beispielsweise für DSA, aber doch einiges an neuem Material erschienen.

Bei einem Titel hat man sich aber wohl für eine Verwirrungsstrategie entschieden. Unter dem Namen Der dunkle Fürst erschien nämlich bereits 2014 ein Soloabenteuer als PDF und Kindle-eBook, zum Preis von unter 1,50 Euro. Dieses Abenteuer hatte einen recht dünnen Inhalt und enttäuschte daher die Leser / Käufer ein wenig, die ein Werk von der Größe eines FatasyAbenteuerSpielBuches erwartet hatten – was bei dem Preis aber auch übertrieben gewesen wäre. Diese Version hatte ca. 130 Abschnitte und war offensichtlich ein Teaser zu einem größeren Abenteuer. Der neue dunkle Fürst hat zwar den gleichen Namen, ist aber ein recht dickes Paperback und zählt stolze 579 Abschnitte.

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Wie vorige Woche angekündigt, war ich am Wochenende in Herne auf der Morpheus, deshalb habe ich gestern eine Rezension veröffentlicht und heute kommt die neue Übersicht.

Die Anzahl der Projekte steigt wieder. Der Rollenspielbreich ist richtig groß geworden, aber auch der Brettspielbereich ist deutlich gewachsen. Ein Kurzläufer hat mich diese Woche irritiert – irgendwie hatte ich das Gefühl, ihn vor ein paar Wochen gesehen zu haben, aber nach längerer Suche entdeckte ich, dass ich ein ähnliches Spiel in Erinnerung hatte.

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Glaubenssache

Faith – The Sci-Fi RPG

FaithAuf der Spiel geben sich bekanntlich nicht nur die Brettspielverlage ein Stelldichein – auch Tabletopper und Rollenspieler kommen dort auf ihre Kosten. Bei der Menge an Rollenspielmaterial muss man schon etwas Besonderes anbieten, wenn man ein neues Rollenspielsystem dort an den Mann bringen will. Das gilt doppelt, wenn man noch nicht als Rollenspielproduzent international bekannt ist.

Ein solcher Unbekannter ist Burning Games, ein englisch-spanischer Verlag, der auf der letzten Spiel das im vorigen Jahr erschienene Faith präsentierte. Finanziert wurde es voriges Jahr über Kickstarter, auf der Spiel waren die ersten Produktionsexemplare zu sehen, die eigentliche Auslieferung begann im November und Ende Dezember wurde die Lieferung in die USA in Angriff genommen – am 30. verließ das Schiff den Hafen und befindet sich zur Zeit westlich der Azoren. Da der Online-Store Bestellungen erst erfüllen wollte, wenn die amerikanischen Rewards verschickt sind, ist jetzt wohl der ideale Zeitpunkt für eine Rezension.

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Langsam wächst sie wieder, unsere Übersicht. Der Brettspielbereich ist immer noch sehr klein, allerdings gibt es diese Woche schon wieder beinahe normale Anzahlen im Rollenspiel- und im "nicht in die EU"-Bereich.

Ich hoffe, nächste Woche wird die Menge nicht wesentlich größer – nächstes Wochenende ist die Morpheus, und ich plane eigentlich, dort aufzutauchen. Diese Übersicht wird dahger wahrscheinlich erst am Montag erscheinen.

In allgemeinen Crowdfunding-News möchte ich dieses Mal wieder einmal auf die Risiken verweisen, die mit den Projekten einhergehen. Nicht nur, dass Fandyu (eine spanische Plattform) geschlossen zu sein scheint – ich kann jedenfalls die Webseite nicht mehr erreichen -, diese Woche sdah ich auch wiede rzwei Beispiele technischer Projekte, die man wohl als "dumm gelaufen“ einordnen muss, wenn sie nicht sogar absichtlich gegen die Wand gefahren wurde.

Das ist zum einen schon längere Zeit die Befürchtung beim Sigmo-Projekt (IG), und das nicht erst seit dem letzten Update der Projektersteller vor zehn Monaten. Laut Kommentar musste das Gadget neu entwickelt werden, weil einer der Hardware-Lieferanten abgesprungen sei. Allerdings befürchten die Pledger das Schlimmste – eben auch, weil das Team sich seither nicht mehr gerührt hat und weil die Webseite des Teams inzwischen auch nicht mehr funktioniert.

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2015-6

Zum Jahreswechsel

FeuerwerkZum Jahreswechsel wird ja allgemein ein Rückblick gehalten auf das vergangene und ein Ausblick auf das kommende Jahr. Und da heute Abend sowieso die Geschäfte geschlossen haben, schließe ich mich dem Trend an und blicke zurück und vor…

2015 war für Roachware ein eher normales Jahr – zu Jahresbeginn noch tägliche Rezensionen, später wurde es dann weniger und gegen Ostern war ich, wie in den letzten Jahren auch, durch den Stap0el Spiele, der bei mir lag, durch. Dann war mehr oder weniger warten angesagt, bis zur SPIEL, und seither gab es wieder tägliche Rezenbsionen – jeweils mit Ausnahme der Sonntage, an denen ja seit mehr als zwei Jahren normalerweise die Finanzexperten erscheinen.

Mit über 250 Postings dieses Jahr habe ich im Schnitt 0,69 Artikel pro Tag veröffentlicht – wobei ein paar Tage auch mehrere Postings hatten, wodurch die Zahl der Tage, an denen ich etwas gepostet habe, auf 227 auskam. Auch das ist immer noch eine gute Zahl…

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