Tag Archiv für RPG

Fan-Magazin für Wolsung

Urdapedia #1

Manchmal plant man, aber das Leben spielt einem einen Streich. So geschehen mit meiner Rezension zu diesem Zusatzheft zu Wolsung.

Erhalten hatte ich das Heft im Januar 2016 auf der Morpheus, die Urform dieses Artikels habe ich, soweit ich mich erinnern kann, am 16./17. Mai vorigen Jahres geschrieben. Am 18. wollte ich den Artikel dann online stellen.

Wie der geneigte Leser sich vielleicht erinnert, hatte ich am 18. Mai dann morgens „meinen“ Schlaganfall. Während der folgenden zwei, drei Monate im Krankenhaus hatte ich dann zwar mein Notebook zur Hand, den Computer, auf dem der Artikel stand, aber nicht. Und als ich dann aus dem Krankenhaus kam, wurde durch den unumgänglichen Updatelauf mein Computer so weit zerschossen, dass ich ihn komplett neu aufsetzen musste. Den Artikel habe ich dadurch dann leider erst einmal vergessen gehabt. Als mich jetzt die Redaktion Phantastik darauf ansprach, habe ich den Artikel natürlich erst einmal (vergeblich) gesucht – er hätte ja auch auf einer meiner externen Festplatten stehen können –, und dann neu geschrieben. So kommt es, dass erst jetzt diese Rezension online gehen kann.

Wolsung ist ein steampunkiges Rollenspiel, das in einem fantastischen 19. Jahrhundert spielt und das wir hier in der englischen Version besprochen haben.

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Akteure

Ultima Ratio – Protagonisten

Eher selten erscheint etwas Neues für das System ULTIMA RATIO – Im Schatten von Mutter. Mir liegt hier ein Band mit Erweiterungsregeln vor. Unter dem Titel "Protagonisten" erhält man hier ein 64 Seiten starkes Heft mit Klammerheftung, das sich vor allem an den Spieler wendet.

Für den geneigten Spieler bieten sich hier vor allem weitere Optionen, den eigenen Charakter auszugestalten. Das Heft kommt in der von den anderen Heften hier bekannten Aufmachung daher, mit einem relativ düster wirkenden Titelblatt, und nutzt auch ein ähnliches Layout, sogar die Dreiecke, mit denen die Würfel angedeutet werden – die bei diesem System ja alle vierseitig sind – haben sich nicht verändert.

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Ich packe meinen Koffer

Basisausstattung (nicht nur) eines Fate-Spielleiters

Zur Feier des Tages – und um zu beweisen, dass ich noch lebe – möchte ich einmal eine kurze Übersicht geben, was ich so üblicherweise einstecke, wenn ich mich auf den Weg mache, eine Rollenspielrunde zu leiten. Hierbei kommt mir zugute, dass ich bereits seit Jahren auf Cons als Spielleiter tätig bin – ursprünglich hatte ich DSA angeboten, bin aber seit einigen Jahren im Supportteam von Pegasus für Cthulhu tätig. Außerdem seit einiger Zeit sehr angetan vom Fate-System, so das ich auch das privat recht häufig leite.

Natürlich benötigt man für diese verschiedenen Systeme teilweise dann auch unterschiedliche Materialien, aber wenn man es genauer betrachtet: so groß sind die Unterschiede gar nicht. Der Unterschied ist größer, wenn ich mir ansehe, was ich für eine Con so alles einpacken muss oder für eine Privatrunde mitnehme.
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Wenn einer eine Reise tut…

Atlas der bekannten Welt – Aborea

Aborea-Atlas… dann braucht er einen Atlas. Diese Binse haben sich einige Rollenspielsysteme zu Herzen genommen, wobei ihre „Reiseführer“ oftmals eher den Charakter eines Baedeker haben, und weniger den eines klassischen Atlas. In der zweiten Ausgabe von ATD&D gab es sowohl einen echten Atlas (zumindest in einer CC 2-Version) und einige Reiseführer, unter dem Namen Marco Volo. In diesen Büchern plauderte der namensgebende Charakter aus dem Nähkästchen und erzählte von dem, was er auf seinen Reisen erlebt hat.

Ähnlich umfangreich stellt sich bei Das Schwarze Auge dar. Auch hier gibt es, nach Landstrichen getrennt, eine ganze Reihe einzelner Bände, die zusammengenommen das Format einer kleinen Enzyklopädie ausmachen. Hier gibt es in bunter Folge an Sachtexte gemahnende Artikel, Erfahrungsberichte à la Marco Volo, Kommentare der Bewohner der einzelnen Landstriche und eigentlich gar nicht für einen dritten Leser gedachte Tagebuchauszüge und Ähnliches.

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Besondere Weihnacht

Weihnachtsspecials im Rollenspiel

Der Winter ist eine Zeit, in der sich viele Rollenspielrunden verstärkt treffen. Im Sommer locken zu viele andere Gelegenheiten, aber im Winter werden viele häuslich.
Allerdings dabei auch gelegentlich der Gedanke auf, die aktuelle Festzeit irgendwie im Abenteuer zu verarbeiten.
Natürlich kann man hierfür auch einfach die Spielercharaktere dazu verpflichten, die Aufgabe des Geschenkebringers zu übernehmen – oder die Weihnachtsgeschichte nach Dickens nacherzählen. Für wirklich stimmige Weihnachtsabenteuer kann man aber vielleicht als Vorbild bekannte Fernsehprogramme verwenden.

Auch manche Fernsehserie nutzte die Gelegenheit unverblümt bei Dickens abzukupfern: so verkörperte der 6-Millionen-Dollar-Mann selbst die drei Geister um einen Scrooge zu bessern.
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RPC – Zwischenbilanz

Der erste Tag ist geschafft, der zweite liegt vor uns – wie schlägt sie sich denn bei ihrem Jubiläum, die RPC?

Nun, man hat das Gefühl, dass sich ein gewisser Rhythmus mittlerweile eingestellt hat. Chaos ist zwar was schönes, aber bei einer Messe weniger wünschenswert, und so haben sich die verschiedenen Unterkategorien des Rollenspiels und was im Fandom so dazugehört mittlerweile etwas besser geordnet – thematisch besser zusammen passend als das in den Anfängen der Fall war, und die gesamte Messe wirkt diesmal wieder etwas übersichtlicher und weniger gestopft.

Zwischen den einzelnen Ständen ist auch im großen und ganzen ausreichend Platz (ein wenig drängelig wird es stellenweise an der Zeichnermeile, wo die KünstlerInnen wirklich viel zu tun haben – wer also noch ein Bild in Auftrag geben will, sollte sich ranhalten). Das Wetter meint es diesmal gut mit den Spielern, der Außenbereich ist gut frequentiert und auch sehenswert (Greifvogelschau, Jugger, Livebühnen – eine bunte Mischung). Lediglich die Fressbuden lernen es einfach nicht: Wenn ihr Kunden wollt, bietet zu spielertauglichen Preisen an, solange eine (kleine) Portion soviel kostet wie manches Regelwerk, bleibt das Gros der Spieler Selbstversorger und kauft sich lieber was „bleibendes“.
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Heißkalte Thronspiele

Das Lied von Eis und Feuer – Der Kampagnenführer

Kampagnenführer

Dass die Werke George R.R. Martins das Fandom derzeit derart überrollen, dass man hier getrost von einem weiteren Meilenstein der Fantasyliteratur sprechen kann, ist kein Geheimnis mehr. Dass daher das Setting „Westeros“ sicherlich Rollenspieler dazu reizen wird, hier auch rollenspielerisch tätig zu werden, ist dementsprechend selbstverständlich.

Neben dem Grundregelwerk, das man natürlich braucht, um sich Charaktere zu erstellen (und vorzugsweise auch ein Haus, denn das ist im Sinne von Game of Thrones wohl der stimmigste Hintergrund, wieso eine Gruppe von Charakteren zusammenarbeitet), liegt mit dem Kampagnenführer ein massives Werk vor, das als eine gigantische Ressource anzusehen ist. Und hier war vor allem die Frage interessant: Muss man die Bücher, respektive Filme, kennen, um hier stimmungsvoll spielen oder gar spielleiten zu können? Nachdem ich persönlich – man mag es kaum glauben – quasi gar keine Vorkenntnisse des Universums hatte (ein paar Bruchstücke aus einigen Filmfolgen, irgendwann mitten in der Nacht auf einer Con nebenher halb wahrgenommen ist wirklich nicht gerade viel), kann ich sagen: Es geht auch völlig ohne, dank eben dieses Kampagnenführers.

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RPC – Vorgeplänkel

An diesem Wochenende – also heute und morgen – öffnet wieder die RPC in Köln ihre Pforten. Diesmal werde ich sie alleine besuchen (und Genesungswünsche an Roach gerne weiterleiten); natürlich sind bei den Verlagen wieder die „üblichen Verdächtigen“ vertreten, wenngleich da auch das ein oder andere neue Gesicht dazwischen sein dürfte – so freue ich mich schon auf games 2mt, die schon letzte Woche in Herne „Ninja Arena“ präsentieren konnten.
Auch andere Verlage werden mit Neuheiten aufwarten – so habe ich kurzfristig noch erfahren, dass Pegasus wohl Roll for the Galaxy druckfrisch dabeihaben wird.
Turniere wird es auch geben – so zB im Bereich Krosmaster oder Mage Wars, wie auch Spielmöglichkeiten in den Bereichen Tabletop, Rollenspiel, und was auch immer das Fandom so reizt. Natürlich gibt es auch wieder Preise – wer die bekommt, dazu vermutlich heute Nacht mehr.
Und damit verabschiede ich mich erst mal bis – heute Nacht eben, denn ich mache mich jetzt auf den Weg nach Köln.

Fatewirtschaftslehre 102

Aspekte und Stunts

Fate

Ich sehe schon die ersten verwirrten Blicke. Fatewirtschaftslehre? Geht es dabei nicht nur um Fatepunkte, die Einnahmen und Ausgaben davon? Aber so wie es bei der Betriebswirtschaftslehre um mehr geht als nur Cash Flow und die Gewinn- und Verlustrechnung, so geht es bei Fate um mehr als nur den Kreislauf der Fatepunkte. Heute möchte ich ein paar kurze Blicke auf Aspekte und Stunts werfen, Tipps geben, wie man sie sinnvoll baut – und auch aufzeigen, inwiefern auch hier Fate mit einigen Grundannahmen klassischer Rollenspielen aufräumt.

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Finanzexperten

Crowdfunding-ÜbersichtDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Willkommen, Freunde der Wolke, zur pfingstlichen Crowdfunding-Übersicht.

Diese Woche war die Ausbeute ein klein wenig kleiner, aber immer noch sehr ergiebig.

Viele Crowdfunding-Plattformen bieten unter anderem an, dass man über PayPal mitfinanzieren kann. Mitte nächsten Monats ändert PayPal allerdings seine Richtlinien dahingehend, dass der "Käuferschutz", mit dem man über PayPal eine Rückerstattung von Geldern beantragen kann, wenn bei einem Kauf mit Bezahlung über PayPal die versprochene Ware nicht geliefert wird oder anders ist als versprochen, für Crowdfunding-Projekte eingestellt wird. Es dürfte auch für PayPal schwierig sein, bei Nichterfüllung Gelder zurückzuerhalten. Allerdings dürfte die Schutzfrist in vielen Fällen sowieso verstrichen sein, so dass PayPal sich auf diesem Weg wohl vor allem die Arbeit sparen will, die ablehnenden Bescheide herauszugeben.

Ein besonderer Fall von Nichtlieferung wurde diese Woche bekannt. Die Gesellschaft, die den peachy Printer – einen 3D-Printer für damals sensationelle 100 Dollar – produzieren wollte, ist anscheinend selbst Opfer krimineller Machenschaften geworden. Wie in diesem Update erklärt wird, habe ein Mitarbeiter einen Gutteil der finanziellen Mittel veruntreut, um sich selbst ein Haus zu bauen. Die Software, Materialliste, Bauanleitung etc. für den Drucker wurden teilweise bereits veröffentlicht, der Rest soll binnen Kürze folgen. Was weiter mit der Gesellschaft etc. geschieht, steht aber noch in den Sternen.

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