Tag Archiv für Schweiz

Stadt Land Gurkensalat auf Speed

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Speedy Words

Stadt-Land-Fluss ist sicherlich so ziemlich jedem bekannt, oftmals als Pausenfüller aus Freistunden, von Klassenfahrten oder eben einfach so. Dieses an sich relativ simple Spielprinzip greift nun Speedy Words aus dem Schweizer Verlag Game Factory auf.

Wie schon in der jüngeren Vergangenheit bekommt man auch hier ein kompaktes, kleines Spiel in einer hübschen, handlichen Blechdose, die sich aufgrund der Größe auch gut mitnehmen lässt praktisch, denn Speedy Words ist ein Zwischendurchspiel für durchaus größere Gruppen, die gerade einmal ein paar schnelle Partien durchzocken wollen.

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Die Entstehung der Eidgenossenschaft, zweite Instanz…

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Unita

UnitaDie Schweiz gehört – für manchen vielleicht überraschend – zu den ältesten Staaten Europas. Sie ist mehr als 500 Jahre älter als Italien, Belgien oder die Niederlande, offiziell wird die Gründung der Schweiz auf den 1. August 1291 gelegt mit dem historisch belegbaren Bundesbrief von 1291, sowie dem wohl eher mythischen Rütlischwur. In den Folgejahren entwickelten sich Spannungen zwischen der Eidgenossenschaft und den ursprünglich auch aus der Schweiz stammenden Habsburgern – so unterstützten die Schweizer bei der Königswahl von 1314 den Wittelsbacher Kandidaten (Ludwig der Bayer) und nicht den Habsburger Friedrich der Schöne.

Das insgesamt dritte Spiel aus der Schweizer Spieleschmiede Helvetia Games behandelt – in der gewohnt leicht phantastischen Weise – diese Unabhängigkeit Helvetiens von seinen Nachbarn. Aber außer, dass die teilnehmenden Völker lustige Pendants zu den realen Fraktionen darstellen, muss man nicht allzu sehr über Schlachten nachdenken, wohl aber über Taktik, denn alle haben hier dasselbe Ziel, und somit auch dasselbe Problem: Die anderen Spieler sind dezent im Weg.

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Schaffe, schaffe, Minen baue…

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ShafausaShafausa

…das klingt, zumindest im Fantasybereich, doch irgendwie nach Zwerg, oder? So auch bei Shafausa, dem zweiten Spiel von Helvetia Games. Die Zwerge von Shafausa (das rein zufällig so heißt – nein Quatsch, das ist natürlich volle Absicht) ist von Zwergen bevölkert, und diese tun, was Zwerge nun mal tun – graben, und zwar nach Schätzen. Dass das die benachbarten Vampire (aus Zugriga) mitbekommen, führt dazu, dass sie mitsamt den anderen Rassen der Region Helvetia auch etwas von dem zwergischen Kuchen abbekommen wollen… und im Endeffekt wird hier die erste Fantasy-Börse Helvetias eröffnet.

Ja, allen Ernstes – die verschiedenen Rassen treffen sich, um mit ihren Rohstoffen zu handeln und zu spekulieren, und ihre eigene Region davon profitieren zu lassen. Also handeln die Spieler in Gestalt von Zwergen, Elfen, Ogern usw. mit Holz, Stein, Eisen, Kohle, Kupfer, Silber und Gold, bauen Minen, Lagerhäuser und sonstige nützliche Gebäude (und auch ganze Städte, denn irgendwo müssen die Gebäude ja hin), und spekulieren ggf. noch am Fantasyäquivalent einer Börse, um die Preise der Rohstoffe in ihrem Sinne in die richtige Richtung zu schubsen. Ist doch mal was anderes als dass sich die verschiedenen Rassen nur gegenseitig eins auf die Glocke geben, oder?

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Hopp Helvetia!

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helvetiacupHelvetia-Cup

Dass Schweizer Fußball spielen können, wissen wir spätestens seit dem FC Basel. Dass Schweizer gute Spiele herausgeben, wissen wir spätestens seit Anno Domini, und dass Schweizer einen etwas schrägen Humor haben, merkt man auch recht schnell… außerdem verfügen sie wohl über eine gute Portion Selbstironie, und heraus kommen dann… Spiele wie Helvetia Cup.

Worum geht es hier? Stehen da allen ernstes irgendwelche Spinner mit Steckenpferden und Narrenkappen auf dem Platz und spielen Fußball gegen Drachen…? Ja, genau das passiert hier bei Helvetia Cup. Und die Verrückten wie auch die Drachen sind nicht nur auf Karten abgebildet – nein, auch die Figürchen, die die Mannschaften repräsentieren, sind sehr aufwendig und niedlich gestaltete Figuren, passend bemalt bis hin zur Spielernummer, da weiß Helvetia Cup definitiv zu begeistern. Auch das übrige Spielmaterial ist von sehr hoher Qualität – ein schöner Spielplan, der ein in verschiedene Bereiche aufgeteiltes Fußballfeld zeigt, Karten mit den Spielerprofilen (beidseitig bedruckt für beide Versionen des Spiels), Teamkarten (sehr schöne Artwork und gute Qualität), Tore aus Karton, farbige Marker aus Holz (für Boosts und gelbe Karten), Würfel (W20 und spezielle W6, einfach, aber gut), noch dazu eine Karte von Helvetia – denn hier spielt das ganze, wie auch andere Spiele aus diesem Verlag. Dazu später mehr.

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