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9 Monate nachbauen

Hallo.

Wie man in den letzten zwei Tagen sah, hat es technische Probleme gegeben. Inzwischen habe ich das Blogsystem wieder ans Laufen gebracht, allerdings fehlt noch eine Menge neuer Inhalt.

Den will ich in den nächsten Tagen wieder einbauen.

Was war passiert?

Irgendwie war aus der Datenbank der gesamte Inhalt des Blogs verschwunden. Nicht schlimm, dachte ich, schließlich habe ich ein Back-up, mit dem nur ein, zwei Postings verloren gegangen wären. Aber… wenn ich versuche, das zu installieren, erhalte ich nur ein paar um die Ohren. “Could not create table”, “User unknown” und so weiter.

Im Endeffekt habe ich den Inhalt des alten Blogspot-Blogs noch einmal importiert, und muss jetzt aus der .sql-Datei die weiteren Postings neu importieren. Wie lange das genau dauern wird, weiss ich nicht, aber ich werde mit den neuesten Postings anfangen und bis zum Umzug rückwärts arbeiten.

Aber bevor ich das tue, muss ich erst einmal das alte Lay-out und die alten Farben wiederherstellen. Es wird also noch ein paar Tage dauern, bis hier wieder alles beim alten ist.

Update: Leider sehe ich keine Chance, die Kommentare wiederherzustellen, die gemacht wurden. Langsam aber sicher komme ich aber voran – ich fürchte aber, es wird noch ein paar tage dauern, bis ich alle Artikel wiederhergestellt habe.

Update 2: inzwischen sollte alles wieder da sein, wo es hingehört. Wenn noch etwas fehlt, bitte ich, mich darauf hinzuweisen. Ich behalte die Datei mit den Rohdaten selbstverständlich noch.

Neues vom Feuerbringer

Redaktion für Savage Worlds / Neues zu Spherechild

Christian Loewenthal von Prometheus Games hat heute morgen eine Nachricht rundgeschickt, die für die ZUkunft von Savage Worlds viel gutes verspricht.

Zunächst einmal soll dieses Jahr noch ein weiteres Produkt für die Reihe erscheinen, was genau, steht allerdings nicht in der Mail. Dennoch dürfte das die Freunde dieses Rollenspiels erfreuen. Aber dann kommt ‘der Affe aus dem Ärmel’, wie der Holländer sagt.


Prometheus scheint nicht zufrieden damit zu sein, wie schnell zur Zeit Produkte erscheinen. Daher will man jetzt eine Redaktion aufbauen, die sich speziell mit Savage Worlds beschäftigen soll.

Zunächst einmal besteht diese Redaktion aus Falk ‘Friedensbringer’ Bongert und Sebastian ‘Grosi’ Deutsch. Sie sollen die Arbeit der verschiedenen Bandredakteure, Autoren etc. koordinieren und verwalten.

Das wird wohl eine Menge Arbeit werden, denn für nächstes Jahr stehen immerhin ein Dutzend Titel alleine für Savage Worlds im Verlagsplan – und Prometheus macht ja mehr als nur das.

Und wie schon gesagt, auch zu Spherechild gibt es etwas neues. Pünktlich zur DreieichCon am letzten Wochenende ging ein Einsteigerheft online, das zur Zeit von der Spherechild-Webseite heruntergeladen (PDF) werden kann. Dies soll bereits einen ersten Eindruck geben von der Neuauflage des Systems, das ion den letzten zwei Jahren gründlich überarbeitet wurde und zur RPC im Frühjahr in 2. Auflage erscheinen soll. Eine gute Gelegenheit, sich bereits einmal einzuarbeiten.

500

Laut der Zählung von Blogspot / Google sollte dies der 500. Post bei Roachware sein. Wie ich finde, schon eine stolze Zahl. Grund für einen kleinen Blick zurück und voraus.

Der große Blick wird dann nächsten September erfolgen, wenn das Blog fünf Jahre alt wird. Vieles ist in der Zeit passiert, und für das nächste Jahr ist auch etwas geplant.

Ich habe das Blog damals angefangen, um vor allem Rollenspiele zu rezensieren. Inzwischen ist der Hauptpunkt des Blogs ja auf Gesellschaftsspielegegangen, nicht zuletzt, weil Rollenspielmaterial nicht mehr so oft erscheint. Auch früher (Rezensionen für die Clubzeitschrift von Casus Belli) hatte ich ja schon ein paar Rezensionen zu Brettspielen geschrieben, so dass ich da nicht ganz unbeleckt war.

Der Entschluss, grundsätzlich keine Computerspiele ins Blog zu nehmen, aber bei Überlappungen auch einmal über den Tellerrand zu schauen, steht immer noch. Aber auch im Spielebereich gibt es ein paar Gebiete, zu denen ich selber keinen Draht habe, und da habe ich dann auch versucht, mich zu verstärken.

Für Sammelkartenspiele hatte ich eine Zeitlang eine Redakteurin, Antje Looman. Leider hatte sie nicht die nötige Zeit und sich schnell wieder verabschiedet. Staattdessen kam noch jemand für Tabletops, Del’Roh.

Bis jetzt hat es mit viel Spaß gemacht, und ich hoffe, dass das auch noch lange so bleiben wird. Womit ich zur Zukunft komme.

Wie ich bereits schrieb, feiert das Blog nächstes Jahr Geburtstag. Natürlich wollen wir da irgendwie feiern, die Frage ist nur, womit. Daher würde ich gerne die Frage an die Leser stellen (auch wenn es hier kaum Kommentare gibt, sehe ich ja an den Statistiken, dass es Leser geben muss).

Was kann Roachware tun, um das Jubiläum zu feiern?

* Wir könnten natürlich ein Preisausschreiben machen. Ein Quiz mit Fragen zu Rollen- und Gesellschaftsspielen.

* Wir könntern selber ein Spiel herausbringen. Da wäre dann die Frage der Finanzierung, oder ob wir evtl. einen Partner an Land ziehen können…

* Ein Sammelband mit den bisher erschienenen Rezensionen, vielleicht als PoD oder eBook

* etwas anderes?

Wer eine weitere Idee hat – oder wer eine bereits abgegebene Idee befürwortet -: Ihr wisst ja, wo das Kommentarformular ist

Strauße mushen

Savannah Tails / Strauß voraus

Das Gebrüderpaar Lamont, das für Fragor Games verantwortlich zeichnet, ist bekannt für seine Spiele mit Tierbezug. Von der optisch schönen ‘Sheer Panic’ (mit modellierten Schafen), über den Rattenfänger bis hin zu Schlittenhunderennen haben sie schon alles mögliche produziert. Voriges Jahr zur SPIEL präsentierten sie dann Savannah Tails, das inzwischen auch unter dem Titel Strauß voraus bei Kosmos auf Deutsch erschienen ist.

Das Spiel ähnelt ein wenig dem in 2008 erschienenen ‘Snow Tails’ – ein Schlittenhunderennen, bei denen man als Musher ein Gespann so schnell möglich über den Parcour zu führen versuchte. Allerdings hat der Musher es bei Savannah Tails etwas einfacher – das Spiel ist schneller, aber nicht unbedingt weniger komplex und interessant.
In der Verpackung des Originalspiels findet man:

  • fünf hölzerne Straußenfiguren in fünf Farben
  • zu jeder Farbe ein Satz mit 20 Zugkarten, die Sätze enthalten die gleichen Karten
  • für jeden Spieler eine Übersichtskarte
  • 25 Strckenabschnitte, aus denen die Rennstrecke zusammengestellt werden kann
  • 15 doppelseitige Vorteilskarten
  • für jeden Spieler drei Vorteilsmarker
  • ein Regelheft in Deutsch und eines in Englisch

Das alles in gewohnter Qualität – die Strauße sehen zwar eher aus wie Gänse, aber das tut dem Spiel an sich keinen Abbruch. Die Karten sind sehr stabil und fühlen sich auch fester und dicker an als normal – auch das ist kein Problem.

So weit ich die Kosmos-Version gesehen habe, ist sie – mit Ausnahmne der größeren Verpackung, die das für Kosmos typische Quadrat-Format hat – so gut wie identisch. Nur die Straße sehen doch deutlich mehr nach Strauß aus. Dies führte zu einem resignierten Kommentare der Lanmont-Brüder: ‘Und uns sagten die Hersteller der Meep-Meep-Meeple, dass die nicht besser hergestellt werden könnten…’

Die Streckenteile, aus denen die Rennstrecke ausgelegt wird, zeigen insgesamt vier farbig markierte Strecken, sowie Hindernisse, Wasserlöcher, Tiere und Affenbrotbäume. Aus diesen wird eine Rennstrecke ausgelegt – es wird empfohlen, eine Rennstrecke von 12-14 Streckenabschnitten zu verwenden, wobei die Abschnitte zweiseitig bedruckt sind, von denen jeweils ein Seite einen einfacheren Parcours zeigt, die andere einen schwierigeren. Dann erhält jeder Spieler die Bewegungskarten, Straußenfiguren und Vorteilskarten einer Farbe. Welche Seite der Vorteilskarten (auch diese sind zweiseitig) in dem Spiel verwendet werden soll, wird jetzt auch – und für alle gleich – festgelegt.
 
Jeder Spieler hat 4 Handkarten, aus denen er in seinem Zug eine ausspielt und den Strauß entsprechend bewegt. Dabei muss der Strauß seine Bewegung auf einem Feld Farbe beenden, die auf der Karte angegeben wird, und der Strauß darf sich während seines Zuges nie von der Farbe wegbewegen, immer nur hin. Die Reihenfolge in der Runde wird über die Position bestimmt: der vorderste Strauß beginnt, dann kommt der 2. und so weiter. Wenn mehrere Strauße gleichauf liegen, zieht der, der dem Affenbrotbaum auf der Karte näher ist, zuerst. Wer seine gesamte Bewegung auf Feldern einer Farbe absolieren kann, erhält eine Extrabewegung von 2 Zusatzfeldern. So geht das jede Runde: Ausspielen, Strauß bewegen, Karte nachziehen. Leider darf man seinen Zug nicht freiwillig vorzeitig beenden, es sei denn, man wird durch andere Strauße, Löwen oder Krokodile blockiert.

Wer in seinem Zug durch ein Wasserloch läuft (diese sind selten), darf eine seiner drei Vorteilskarten aktivieren (einen Markierungsstein drauflegen). Dieser Vorteil kann (mit einer Ausnahme) im späteren Spiel genau einmal verwendet werden, danach wird die Karte abgelegt. Die Ausnahme ist ein Vorteil, der einem gestattet, eine Karte mehr auf der Hand zu halten.

Leider gibt es auch Hindernisse, so eine Seilbrücke, die den Kurs auf eine Spur begrenzt, eine Düne, die die Strauße beim Anstieg zurückwirft, oder beim Abstieg beschleunigt, und Treibsand, der die Bewegung behindert. Diese Hindernisse lassen sich wegen der Zugbeschränkungen durch die ausgespielte Farbe leider nicht immer umgehen.

Dasselbe gilt für die Tiere, die den Straußen auflauern. Löwenfelder können weder betreten noch durchlaufen werden, Gepardenfelder kosten Vorteilskarten. Stachelschweine beenden die Bewegung, ein Krokodil behindert nur insoweit, als man nicht den Zug darauf beenden darf – den Filmstunt des ‘Rennens über die Alligatorbrücke’ darf man gerne versuchen. Warzenschweine schließlich sorgen für Chaos, indem sie einen zwingen, alle Handkraten abzuwerfen. Es gibt nur eine Möglichkeit, Dünen, Tribsand und Tiere zu umgehen: mit Ausspielen einer 2.

Die Spielregel ist mit dem von den Lamonts bekannten Humor geschrieben, und sehr gut verständlich. Hier nur zwei Beispiele für den Humor: Während Strauße für Löwen ‘nichts anderes als schnell laufende Mahlzeiten’ sind, sind sie für Geparden ‘nichts anderes als langsam laufende Mahlzeiten’. Der letzte Abschnitt der Spielregel beschreibt, wei man schnell starten kann, miot dem Kommentar ‘Die Zeit zum Regellesen ist verlorene SPielzeit (auch wenn dieser Hinweis nun zu spät kommt)’.

Trotzdem sit das Spiel nicht ohne. Man sitzt ständig zu planen, wie man mit seinen Handkarten möglichst schnell möglichst weit voraus kommen kann, wobei die Reihenfolge, in denen man diese Karten ausspielt, natürlich auch wichtig ist. Zusätzlich versucht man, die Hindernisse so weit möglich zu umgehen, und sich an den Wasserlöchern zu erfrischen. Das alles führt zu einem schnellen (ca. 20 Minuten) Spiel, das dennoch viel Planung und Nachdenken erfordert. Dennoch ist es auch für Gelegenheitsspieler geeignet, wenn es auch seinen Charme erst beim wiederholten Spielen völlig entfaltet.

Drakensang-Demo ist ‘raus

Ich tauche nur ‘mal kurz aus Aventurien auf, um mitzuteilen, dass es von Drakensang jetzt auch eine Demo gibt. Die wiegt ‘nur’ 500 MB und sollte auf der Homepage zum Download bereitstehen. Leider scheint die Seite zur zeit geheiset zu sein…

Ein Lebenszeichen

Nach langer Zeit tut sich wieder etwas in diesem Blog.

Der Grund ist vielgestaltig. Zum einen hatte ich auf der Arbeit (irgendwomit muss ich das tägliche Brötchen ja bezahlen) viel Stress, so dass ich abends nicht mehr den nerv hatte, noch an meinem Blog zu arbeiten. Zum zweiten warte ich auf Rezensionsmaterial. Allerdings wollte ich vorige Woche – im Rahme meines Urlaubes – endlich wieder in Gang kommen, hate mir aber auf der NordCon eine heftige Erkältung eingefangen, so dass ich lezte Woche komplett außer Gefecht war.

Später heute will ich noch einen Bericht zum PfingstPogo, und morgen oder so dann zum NordCon schreiben. Auch Spielrezensionen werden wieer aufgenommen werden.

Alles Gute


und Vermißtmeldungen

Zum Neuen Jahr noch alles Gute. Ich war über Silvester / Neujahr bei Bekannten, auch umSpiele zu testen, und komme soeben wieder zurück. Möge allen Lesern das Neue Jahr nur Gutes bringen.

Auch diesen Monat wieder die Frage: wer weiß etwas über das Schicksal dieser Firmen? Es sind Spieleherausgeber, die irgendwie vom Erdboden verschwunden sind…

Hier die aktuell Vermißten:

  • Kidult. Der Herausgeber aus Italien hat zwar seine Webseite noch aktiv, Mails kommen aber zurück, weil die Mailbox voll ist. Updates scheint es auch schon längere Zeit nicht mehr gegeben zu haben, und in Essen, wo Kidult letztes Jahr noch einen großen Stand hatte, war dieses Jahr keine Spur zu entdecken. Ich habe auch bei Amigo und Carletto nachgefragt, aber die konnten mir auch nicht weiter helfen: Amigo sagt, dass die Vertriebsabmachung vor gut einem Jahr in freundlicher Atmosphäre aufgelöst worden sei.
  • Q.E.D. Games. Hier befürchte ich, dass der Verlag schon längere Zeit nicht mehr existiert. In der Wayback Machine endet die Webpräsenz im Dezember 2004, es scheint, dass der Verlag seither auch nicht mehr existiert. Ich wäre aber für genauere Informationen dankbar.
  • The Buntu Circus. Ich nehme als sicher an, dass Andy Cox und Brian Armstrong den Verlag nicht mehr haben, dennoch würde mich interessieren, ob sie noch etwas im Spielebereich tun, sowie ob es eine Chance gibt, dass das Spiel noch einmal erscheint. Ich habe ein Exemplar, und werde auch eine Rezension schreiben, aber es wäre schön, wenn das Spiel auch wieder erhältlich würde.

Soweit für diesen Monat.

Alles Gute

Anläßlich des Tages wünsche ich allen Lesern

Frohe Weihnacht, Happy Kwanzaa, Merry Agnostica oder was sonst alles gewünscht werden kann.

State of the Nation

Guten Morgen.

Eine kurze Entschuldigung, weshalb seit fast einer Woche nichts mehr erschienen ist, ist wohl in Ordnung. Der Hintergrund ist einer, der oft bei derartigen Verzögerungen Hintergrund ist. Nein, nicht dass ich keine Lust mehr hätte – im Gegenteil.

Es sind ganz einfach Computerprobleme. Seit zwei Wochen sind meine beiden Computer nicht ganz in Ordnung. Erst machte der Lüfter meines Desktop-Rechners Lärm, er war wohl zu alt und das Lager verschlissen. Und jetzt ist mein Notebook auch noch irgendwie komisch drauf, und ich verbringe meine Zeit, den Fehler zu finden.
Dennoch will ich versuchen, heute mittag eine Besprechung zu posten, von der Arbeit aus. Und mit etwas Glück (und evtl einer Neuinstallation des Noteooks) wird noch diese Woche der normale Service wieder aufgenommen.

Blog-Fehler

Ich stelle soeben fest, dass die Kommentarfunktion des Blogs nicht funktioniert. Sobald ich weiss, wieso, und was ich berichtigen muss, wird es wieder klappen…