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Tierkenner

Manymals – Serengeti Park

Manimals Serengeti ParkIn den 80er Jahren lief eine recht eigenartige, aber kultige Fernsehserie. Hauptfigur war ein Uniprofessor und Berater der Polizei in New York namens Dr. Jonathan Chase. Der konnte sich durch Konzentration in verschiedenste Tiere verwandeln, zum Beispiel in einen Falken, ein Pferd oder einen schwarzen Panther. Anfang der ’90er Jahre lief Manimal, wie die Serie im Original lief, dann auch im Deutschen Fernsehen.

Man könnte die Serie als Taufpaten für die Manimals/Manymals/Anymals/Animals-Reihe von Kartenspielen von Adlung Spiele ansehen. Die Namensähnlichkeit ist allerdings die einzige Übereinstimmung zwischen der TV- und der Spielereihe. In der Spielereihe geht es um die (manchmal recht überraschenden) Eigenschaften von Tieren – in der durch uns getesteten Fassung um Tiere, die im Seregeti Park Hodenhagen zu finden sind.

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Flotter Dreier?

3 sind eine zuviel

3 sind eine zuvielAls ich das Spiel auspackte und die Spieler die Karten sahen, war die erste Reaktion: "Ist das 6 nimmt?" Die Vermutung mag naheliegend sein – einige Mechanismen ähneln denen des genannten Spiels -, aber 3 sind eine zu viel ist ein ganz eigenständiges Spiel, das nur oberflächlich dem Spiel um die Hornochsen ähnelt.

Auch hier legt man Karten in reihen an, und sortiert diese nach dem Wert, und wenn die Reihe zu lang wird – hier sind es allerdings fünf Karten -, muss / darf man Karten aus der Auslage nehmen. Bei der Endabrechnung heißt es dann aber: 3 sind eine zu viel.

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Absturz

Lost Legacy

Lost LegacyEs gibt Spiele, die sieht man, und will sie sofort spielen, und will sie dann auch immer wieder auf den Spieltisch packen. Dann gibt es solche, die kommen eher unscheinbar daher, und man merkt erst beim Spielen, hey, das kann ja richtig was.

Und dann gibt es Spiele, da ist das umgekehrt. Die sehen beeindruckend aus, machen neugierig, und wenn man sie dann gespielt hat… bestenfalls noch ein Gähnen, man ist schlicht enttäuscht. So ein Exemplar habe ich nach langer Zeit mal wieder vorliegen – und auch wenn es aus dem Hause Pegasus zu uns kommt, sind die Flügelpferde nicht schuld, sie haben es ja lediglich übersetzt (Das Original ist von Alderac).

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Tiere finden

Vier im Zoo

Vier im ZooWann waren wir zuletzt im Zoo? Ich muss zugeben, bei mir kann ich dar gar nicht mehr so genau sagen, nicht zuletzt, weil ich mir den Zoobesuch zur Zeit auch gar nicht leisten könnte. Und dabei hat Kleve sogar einen international nicht ganz unbedeutenden Zoo – neben vielen seltenen bis beinahe ausgestorbenen heimischen Tierarten findet man hier auch Kamele und sogar Rote Pandas, das Wappentier des Firefox-Browsers.

Etwas ’normalere‘ exotische Tiere gilt es aber in Vier im Zoo zu finden: hier geht es um Zebras, Giraffen, Geier, Kängurus, Löwen, Elefanten, Nilpferde, Flamingos und Pinguine. Sie bilden das Suchspektrum in diesem kleinen, schnellen Spiel von F-Hein-Spiele.

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Besch…

Poop

Es gibt Spiele, bei denen freut man sich bereits im Voraus, dass man sie testen darf. Es gibt Spiele, da ist man gespannt, wie sie denn sein werden. Es gibt Spiele, bei denen man misstrauisch ist. Und es gibt Spiele, bei denen man in Versuchung kommt, eine chronische Erkrankung vorzutäuschen, um die Rezension jemand anderem aufs Auge zu drücken.

Ein solches Spiel ist sicherlich Poop, das mir auf der SPIEL in die Hand gedrückt wurde. Herausgeber ist Feels Right Design, die normalerweise Kampagnen für gemeinnützige Organisationen wie Amnesty International oder Code Pink organisiert. Poop dürfte daher eher als 'nebenbei gemacht' zu betrachten sein. Finanziert wurde es unter anderem über Kickstarter in zwei Kampagnen, wo ja viele seltsame Ideen auf einen fruchtbaren Boden fallen.

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Familien-Duell in klein

High Five

High FiveSpielshows gibt es wie Sand am Meer. Aber nicht allzu viele sog. Formate können das Publikum lange Zeit locken. Manche hatten ihren Erfolg eher dem Charisma der Showmaster zu verdanken (Am laufenden Band, Dalli Dalli…), bei anderen dürfte der Erfolg eher dem Format geschuldet sein (Glücksrad / Wheel of Fortune, Jeopardy/Riskant – auch Der große Preis nutzte ein fast identisches Format). Viele dieser Formate kamen ursprünglich aus Amerika, so auch das des Familien-Duells (später: 5 gegen 5), das 1976 in den USA als Family Feud startete.

Während es bei vielen Spielen darauf ankommt, wenn möglich einzigartige Antworten zu finden (wie zum Beispiel bei Stadt-Land-Fluss), ist das Ziel bei High 5 genau iwe bei den zuletzt genannten Shows, Antworten zu geben, die möglichst viele andere ebenfalls geben – in der Fernsehshow von vorher befragtenm Menschen, im Spiel von den Mitspielern. Das Spiel aus moses.' Matchbox-Serie hat fast nichts mit dem gleichnamigen Spiel zu tun, das Nordelf International 1992 produzierte – es ist aber ebenso ein Partyspiel.

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Burgenwürfel

Knatsch

(Das heute abend besprochene Spiel kann natürlich nicht mehr übers Internet bestellt werden und rechtzeitig zur Bescherung ankommen. Daher habe ich ein Spiel gewählt, das man in gut sortieren Spieleläden mit ein klein wenig Glück dennoch finden kann.)

KnatschDas Leben der alten Rittersleute muss schön gewesen sein. Nicht nur im Lied von Fredl Fesl / den Hot Dogs und anderen Versionen des Themas, nicht nur in alten Rittersagen oder auch in Comics wie Prinz Eisenherz und De Rode Ridder, auch in Spielen wird dieses Bild vermittelt. In Knatsch von Abacus Spiele beispielsweise 'zoffen' die Spieler sich als Ritter um Burgen und den Sieg im Turnier. Je mehr burgen man besitzt, und je mehr Turniersiege man vorweisen kann, desto besser.

Historisch bedeutete jede Burg natürlich erst einmal einen Kostenposten, und viele Burgen konnten durch die zu ihnen gehörende Ländereien mehr schlecht als recht versorgt werden. Diese Versorgung wird allerdings in dem Spiel ausgespart, hier geht es nur um den Erwerb von Burgen – sei es von leerstehenden Burgen, sei es, dass man sie den lieben Mitspielern wegnimmt. Wenn die einen lassen.

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Perlen und Diamanten

Die Portale von Molthar

Die Portale von MoltharEine Streitmacht zusammenzustellen, mit der man einen Gegner besiegen kann – ein nicht allzu seltenes Spielthema. Meist ist so ein Spiel zweiteilig – man baut seine Armee auf und muss sich anschließend noch mit dem Gegner auseinandersetzen – ob das jetzt die Mitspieler sind, oder auch das Spiel selber, wie bei Thunderstone. In manchen Spielen hat man auch bereits die Armee, und muss nur noch den Gegner bekämpfen. Seltener sind Spiele, bei denen es nur darum geht, die Streitmacht zusammenzustellen.

Molthar ist ein Fantasy-Reich, in dem seit langer Zeit die Dunkelheit herrscht. Die Spieler sind Helden, die ihre Streitmacht zusammenstellen wollen, mit denen sie diese Dunkelheit besiegen können. Das Spiel endet allerdings bereits, wenn man die Truppe aufgebaut hat – es wird dann davon ausgegangen, dass sie auch stark genug ist.

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Bunte Mischung

Shuffle Monopoly Junior & Shuffle Spiel des Lebens

ShuffleAnscheinend ist die Reihe der kleinen Kartenspiele unter dem Sammeltitel Shuffle ziemlich erfolgreich, zumindest hat Hasbro sie dieses Jahr fortgesetzt. Nach den von uns voriges Jahr als Auswahl der aktuellen Reihe besprochenen Shuffle-Ausgaben von Monopoly Deal, Nerf und My Little Pony stellte Hasbro uns dieses Jahr netterweise die Shuffle-Ausgaben von Monopoly Junior und Spiel des Lebens zur Verfügung.

Da beide Spiele recht einfach erklärt sind und es mit großen Schritten auf Wiehnachten zugeht, bespreche ich sie hier gemeinsam. Hinzu kommt auch, dass der Preis der Shuffle-Spiele es leicht macht, sie als kleine Mitbringsel einzustecken – und sie sind, da sie aus dem Hause Hasbro kommen, auch in Supermärkten zu finden, wenn es ganz schnell gehen muss.

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Stadtlandkarten

Smart Guy

Smart GuyIn einer Beziehung sind die Titel der sog. "Match Games“ des moses.-Verlags irreführend. Ich meine damit nicht, dass sie größer sind als eine normale Streichholzschachtel – sie wirken immerhin auf mich wie die Schachteln, in denen Kaminanzünder in Streichholzform verkauft werden. Manch ein Käufer könnte aber beim flüchtigen Blick auf die Schachtel auf die irrige Idee kommen, dass es Spiele aus Großbritannien oder gar den USA sind – die Reihenbezeichnung 'Match Games' legt das ebenso nahe wie die einzelnen Titel der Reihe -, und man muss schon genauer hinsehen, um zu erkennen, dass es sich hier um deutsche Spiele handelt.

Besonders genau hinsehen muss man bei Smart Guy, denn der Untertitel lautet hier "Who’s the best?“. Erst wenn man auf die Rückseite blickt, sieht man deutschen Text. Bei anderen Spielen der Reihe ist wenigstens auf dem Titelbild noch ein deutschsprachiger Untertitel zu sehen – beim von uns bereits besprochenen Bad Habit ist es beispielsweise "Wer hat den größten Knall?“

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