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Akteure

Ultims Ratio – Protagonisten

Ultima Ratio – Protagonisten – das Cover

Eher selten erscheint etwas Neues für das System "ULTIMA RATIO – Im Schatten von Mutter". Mir liegt hier ein Band mit Erweiterungsregeln vor. Unter dem Titel „Protagonisten“ erhält man hier ein 64 Seiten starkes Heft mit Klammerheftung, das sich vor allem an den Spieler wendet.

Für den geneigten Spieler bieten sich hier vor allem weitere Optionen, den eigenen Charakter auszugestalten. Das Heft kommt in der von den anderen Heften hier bekannten Aufmachung daher, mit einem relativ düster wirkenden Titelblatt, und nutzt auch ein ähnliches Layout, sogar die Dreiecke, mit denen die Würfel angedeutet werden – die bei diesem System ja alle vierseitig sind – haben sich nicht verändert.

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Turmbau

Würfeltürme von Warmage

Es gibt verschiedene Methoden, wie „Betrügern“ mit Würfeln ihre Arbeit erschwert werden kann. So gibt es Würfel, die so gebaut sind, dass sie unberechenbar hin und her springen, was es schwierig macht, sie aus der Hand so fallen zu lassen, dass sie ein bestimmtes Ergebnis zeigen.Ebenfalls haben Schummler oft Probleme mit Kugelwürfeln. Würfelbecher – zumindest wenn sie korrekt eingesetzt werden – sind eine weitere Option… aber es gibt Experten, die beim Hochheben des Bechers so schnell ein schlechtes Ergebnis erkennen, dass sie den unerwünschten Würfel mit dem Würfelbecher noch einmal anstoßen.

Eine weitere Option sind Würfeltürme, die es wohl beinahe genauso lange gibt wie Würfel. Als „Turricula“, also als kleine Türme wurden sie bereits in alten römischen Zeiten verwendet. In nahezu unveränderter Form – bis auf ein paar optische Variationen – gibt es diese Türme auch heute noch.

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Speisen wie ein Baratheon…

Game of Thrones – die offiziellen Kochbücher

…oder doch eher wie ein Stark? Wie – klingt nach Game of Thrones? Ja, das soll es auch. Und wer die Romane liest, weiß auch, dass dort ganz schön geschlemmt wird – wie Autor George R. R. Martin im Vprwort zugibt, kann er selbst zwar nicht kochen, aber ist doch ein Genießer… von daher entstand das „offizielle Kochbuch“ zu Game of Thrones – und etwas später – und weil davon im ersten noch wenig zu lesen war – „The Sands of Dorne“ mit Spezialitäten aus dem wilden Süden.

Moment mal… Kochbücher? Ihr rezensiert doch Spiele…? Ja, tun wir. Aber wir spielen sie auch, und im Bereich Rollenspiel (wo ja auch schon mal Game of Thrones gespielt wird), tut man das in der Regel in gemütlicher Runde, und was macht man da noch…? richtig, was leckeres essen. Umso schöner, wenn es zum Thema passt. Und das dachten sich auch die Autorinnen.

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Feen drehen

Goblins Drool, Fairies Rule!

goblinsdroolFeen und Goblins haben eine ungewöhnliche Eigenschaft gemein: Wenn sie sich umdreht, wird aus einer Fee ein Goblin; umgekehrt wird aus einem Gobliin eine Fee, wenn er sich umdreht. Dieses hin und her stellt den Hauptmechanismus des Spiels Goblins Drool, Fairies Rule!dar, das vor einiger Zeit von GameSalute über Kickstarter finanziert wurde.

Da jeder Spieler die ihm zu Spielbeginn zugewiesenen Goblins durch liebliche Feen ersetzen will, hebt so ein munteres Feendrehen an.

In der Spieleschachtel befinden sich „nur“ 20 Karten und eine Spielanleitung auf Englisch. Die Karten zeigen jeweils auf der Vorderseite eine Fee und auf der Rückseite einen Goblin, zusätzlich je eins von vier Symbolen (Pilz, Kröte, Sonne und Mond) und den Namen der Fee bzw. des Goblin. Hierbei steht auf der Rückseite einer Pilzkarte immer eine Kröte und umgekehrt, das gleiche gilt für Sonne und Mond. Außerdem gibt es ein paar Karten, die zusätzlich rundum mit Sternen umgeben sind. Diese Sterne finden sich auf beiden Kartenseiten – oder nicht, je nach Karte. Die Karten sind hierbei sehr schön gezeichnet.
Zum Spielbeginn erhält jeder Spieler einen Goblin mit Sternen und drei „einfache“ Goblins, vier Feen ohne Sterne werden offen als Feenring in die Mitte gelegt. Die Karten jedes Spielers liegen auch offen, so dass jeder Spieler über die Karten seiner Gegner immer genau Bescheid weiß. Beginnend mit dem Startspieler (Startspieler-Witz: wer den Namen des Spiels am schnellsten aufsagen kann) hat jeder Spieler drei Dinge zu tun:

  1. Aus den eigenen Handkarten eine Karte in den Feenring spielen. Die Karte darf hierbei nicht umgedreht werden.
  2. Alle Karten umdrehen, die ein Wesen zeigen, dessen Name sich mit dem der gespielten Karte reimt. Da Vorder- und Rückseiten der Karten so verteilt sind, dass sie nie reimen, kann man das auch schnell kontrollieren.
  3. Zuletzt erhält der Spieler alle Karten aus dem Feenring, die das gleiche Symbol tragen wie auch die soeben in den Feenring aufgenommene Karte. Die neue Karte im Feenring wird aber nicht herausgenommen.

Wird eine Sternenkarte gespielt, werden alle Karten umgedreht ohne Berücksichtigung der Reime. Dies geht reihum so weiter, bis ein Spieler gewonnen hat.
es gewinnt, wer entweder alle Goblins aus der eigenen Hand losgeworden ist, oder sechs Feen auf der Hand hat. Ohne Goblins ist die Anzahl der Feen uninteressant, bei sechs Feen ist die Zahl der Goblins uninteressant.
Durch das stetige hin und her zwischen Feen und Goblins, das Umschalten der Symbole und die Wahl der zu drehenden Karten über die Reime kann man so einigermaßen planen, da man zumindest weiß, welches Symbol auf der Rückseite eine ausliegenden Karte steht. Leicht wird auch übersehen, dass man eine Karte nicht erst umdrehen muss, bevor man sie an mit gleichem Symbol an sich nehmen kann. Man kann mit den Reimschemata also einige interessante Effekte hervorrufen. Leider gibt es auch eine Konstellation, in der ein Spiel „festläuft“. Man muss immer aufpassen, dass man mehrere verschiedene Symbole auf der Hand behält, denn man kann nur Karten mit Symbolen erhalten, die man abgibt. Wenn man nur eine Symbolart hat, kann man nicht genug Karten sammeln, um zu gewinnen. Wer will, kann dies auch „vermeiden“, indem man Hände von fünf bzw. sechs Karten verteilt, und das Spielziel auf sechs bzw. sieben Feen erweitert
Für alle, die der englischen Sprache nicht so mächtig sind, enthält die Spielregel auch einen Reimführer, in dem man im Zweifelsfall auch nachsehen kann.
Auch wenn das Spiel auf den ersten Blick wie ein Kinderspiel wirkt, erfordert es doch eine ganze Menge Denkarbeit.
Man kann das ganze natürlich auch – als „Variante“ – mit umgekehrten Vorzeichen spielen: Hier sammelt man Goblins und will Feen loswerden. Am eigentlichen Spiel ändert sich hierdurch aber nichts.
Außerdem wird eine Solitärversion vorgestellt, bei der man mit einer Hand versucht, alle Goblins aus der Hand loszuwerden. Wer es noch schwieriger haben will, kann natürlich auch mit Händen von sechs oder sieben Karten im Solitär spielen.
Das Spiel ist ein nettes kleines Denkspiel, das auch in einer Spielerunde seinen Platz finden wird. Mit einer Spieldauer von einer guten Viertelstunde ist es auch als Aufwärmspiel gut geeignet. Als Absacker wegen der doch nötigen Denkarbeit allerdings eher nicht.

Hersteller Game Salute für Game-o-Gami
Autor David Luis Sanhueza
Künstler Mike Maihack, David Luis Sanhueza
Spieler 1-4
Denken 7
Glück 3
Geschicklichkeit 0
Preis ca. 7,99 €

Goblins Drool, Fairies Rule! bei Amazon

Fingerfertige Wortakrobatik

CardArt
CardArt
Was besteht aus 67 Karten und einer Spielanleitung? Richtig, ein Adlung-Spiel. Dass diese thematisch so ziemlich alles bieten können, haben wir in der Vergangenheit schon oft erlebt, und da ist es auch hier nicht überraschend, dass wieder etwas neues zum Vorschein kommt.

Bei CardArt sind die Karten Spielmaterial im doppelten Sinne – einerseits stehen auf ihnen Begriffe, die die Mitspieler erraten sollen, andererseits soll man diese Karten einsetzen, um diese Begriffe darzustellen – es darf nicht gesprochen werden (Geräusche sind erlaubt), dafür aber Karten gelegt, gestapelt, was auch immer (nur nicht geknickt oder schlimmeres).
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Kiemen auf Zeit

In den Fängen der Seehexe
In den Fängen der Seehexe
Das Prinzip der Spielbücher – Bücher, in denen der Leser zumindest die Richtung bestimmt, in der es weitergeht, und in der Regel auch den Protagonisten gibt (und meist in irgendeiner Art von Schlammassel steckt) ist nicht allzu neu. Im Prinzip handelt es sich dabei um Solo-Abenteuer, die für manche Leute auch schon den Einstieg zum Rollenspiel dargestellt haben (vor allem wenn sie nicht so hack&slay-lastig waren).

Früher – in der „guten alten Zeit“ – war das in Deutschland irgendwie „Männersache“ – der Verlage wegen: die drei, die solche Bücher vertrieben, waren Thienemann, Goldmann und Bertelsmann. Nur ist das mittlerweile schon etwa dreißig Jahre her, und derzeit finden sich solche Bücher vor allem bei Mantikore. Einerseits werden dort seit einiger Zeit die „Einsamer Wolf“ Bände von Joe Dever neu aufgelegt, die ursprünglich von Goldmann publiziert wurden, mittlerweile wird auch Sorcery! (auf Deutsch ursprünglich als die Analand-Saga bei Thienemann erschienen) dort neu aufgelegt, aber es gibt auch diverses eigenes und neues – so auch die Reihe „Die Welt der 1000 Abenteuer“, zu der auch „In den Fängen der Seehexe“ gehört.
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Earthdawn-Musik

Earthdawn Soundtrack I

Earthdawn SoundtrackErstverkaufstagWenn es um Hintergrundmusik fürs Rollenspiel aus deutschen Landen geht, gibt es nur ein paar wenige Namen, die den Leuten da einfallen. Da sind zum einen Sänger, die "In-Welt-Musik" produzieren, wie der Schwarze Barde (Matthias von Zedlitz) oder Amber Zahrahjan (Martina Nöth & Friends), zum anderen gibt es die echte Hintergrundmusik, die rein als stimmungsvolle Untermalung gedacht ist, wie die Bibliothek von Erdenstern oder die CD Geisterdang und Lautenklang von Matthias Harnitz oder auch die CDs die vom Kollektiv DSA-Soundtracks gemacht wurden.

Am heutigen Freitag erscheint eine neue CD mit Musik, unter dem Thema Erdenstern. Herausgeber ist Ulisses Spiele, als Komponisten werden Jan Haak und Konstantine Kazantzis im Booklet genannt, gemeinsam firmieren die beiden unter dem Namen X-Score und haben bereits eine Reihe anderer CDs produziert. Verfügbar ist die Musik sowohl als Silberling, als auch als Download über iTunes, Amazon, Google Play und Spotify. Wir haben einmal in die CD hineingehört. Zur Zeit ist nur der Download verfügbar, man kann den Silberling vorbestellen. Offiziell soll der physische Datenträger mit der Musik dann am 23. März erscheinen, vorbestellen kann man ihn aber auch heute schon.

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Obstsalat

Pi mal Pflaumen

Pi mal Pflaumen"Ich mag keine Stichspiele" – dieses Statement gab es von einigen meiner Tester, bevor sie dieses nette kleine Spiel aus dem Hause Pegasus kennenlernten. Dann brachte sie erst mal der Name zum Schmunzeln… "Was, Pi mal Pflaumen? Wasn das… gib mal her…" und schon wurde es ausprobiert.

Nun, strenggenommen ist Pi mal Pflaumen ein Stichspiel – aber eines, das auch Leute mögen, die sonst keine Stichspiele mögen, denn es funktioniert völlig anders. Man muss nichts bedienen, der Stich wird nicht von einem einzelnen Spieler "mitgenommen", sondern wieder verteilt, und wer die schwächste Karte legt bekommt sogar noch eine Pflaume als Bonus, und zwischendurch wird auch noch mit Pi jongliert – was kein Obst ist, aber trotzdem in Kartenform vorliegt.

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In die Pfanne hauen…

Fungi

Fungi…tut man ja so manches mal seinen Gegenspieler. Bei Fungi tut man das auch in anderer Weise – um ersteres zu können, muss man nicht nur ausreichend Pfannen haben, sondern auch genug Pilze, die man in eben diese hauen kann, um möglichst viele Punkte zu erreichen.

Ja, ihr habt richtig gelesen, man kann Pilzpfannen nicht nur essen, sondern damit auch Punkte machen, zumindest in diesem Spiel, und wenn man danach Appetit bekommen hat, kann man natürlich auch wirklich ein paar Pilze in die Pfanne hauen, vielleicht bekommt man ja beim Spielen Ideen.

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Tierkenner

Manymals – Serengeti Park

Manimals Serengeti ParkIn den 80er Jahren lief eine recht eigenartige, aber kultige Fernsehserie. Hauptfigur war ein Uniprofessor und Berater der Polizei in New York namens Dr. Jonathan Chase. Der konnte sich durch Konzentration in verschiedenste Tiere verwandeln, zum Beispiel in einen Falken, ein Pferd oder einen schwarzen Panther. Anfang der ’90er Jahre lief Manimal, wie die Serie im Original lief, dann auch im Deutschen Fernsehen.

Man könnte die Serie als Taufpaten für die Manimals/Manymals/Anymals/Animals-Reihe von Kartenspielen von Adlung Spiele ansehen. Die Namensähnlichkeit ist allerdings die einzige Übereinstimmung zwischen der TV- und der Spielereihe. In der Spielereihe geht es um die (manchmal recht überraschenden) Eigenschaften von Tieren – in der durch uns getesteten Fassung um Tiere, die im Seregeti Park Hodenhagen zu finden sind.

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