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Earthdawn-Musik

Earthdawn Soundtrack I

Earthdawn SoundtrackErstverkaufstagWenn es um Hintergrundmusik fürs Rollenspiel aus deutschen Landen geht, gibt es nur ein paar wenige Namen, die den Leuten da einfallen. Da sind zum einen Sänger, die "In-Welt-Musik" produzieren, wie der Schwarze Barde (Matthias von Zedlitz) oder Amber Zahrahjan (Martina Nöth & Friends), zum anderen gibt es die echte Hintergrundmusik, die rein als stimmungsvolle Untermalung gedacht ist, wie die Bibliothek von Erdenstern oder die CD Geisterdang und Lautenklang von Matthias Harnitz oder auch die CDs die vom Kollektiv DSA-Soundtracks gemacht wurden.

Am heutigen Freitag erscheint eine neue CD mit Musik, unter dem Thema Erdenstern. Herausgeber ist Ulisses Spiele, als Komponisten werden Jan Haak und Konstantine Kazantzis im Booklet genannt, gemeinsam firmieren die beiden unter dem Namen X-Score und haben bereits eine Reihe anderer CDs produziert. Verfügbar ist die Musik sowohl als Silberling, als auch als Download über iTunes, Amazon, Google Play und Spotify. Wir haben einmal in die CD hineingehört. Zur Zeit ist nur der Download verfügbar, man kann den Silberling vorbestellen. Offiziell soll der physische Datenträger mit der Musik dann am 23. März erscheinen, vorbestellen kann man ihn aber auch heute schon.

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Obstsalat

Pi mal Pflaumen

Pi mal Pflaumen"Ich mag keine Stichspiele" – dieses Statement gab es von einigen meiner Tester, bevor sie dieses nette kleine Spiel aus dem Hause Pegasus kennenlernten. Dann brachte sie erst mal der Name zum Schmunzeln… "Was, Pi mal Pflaumen? Wasn das… gib mal her…" und schon wurde es ausprobiert.

Nun, strenggenommen ist Pi mal Pflaumen ein Stichspiel – aber eines, das auch Leute mögen, die sonst keine Stichspiele mögen, denn es funktioniert völlig anders. Man muss nichts bedienen, der Stich wird nicht von einem einzelnen Spieler "mitgenommen", sondern wieder verteilt, und wer die schwächste Karte legt bekommt sogar noch eine Pflaume als Bonus, und zwischendurch wird auch noch mit Pi jongliert – was kein Obst ist, aber trotzdem in Kartenform vorliegt.

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In die Pfanne hauen…

Fungi

Fungi…tut man ja so manches mal seinen Gegenspieler. Bei Fungi tut man das auch in anderer Weise – um ersteres zu können, muss man nicht nur ausreichend Pfannen haben, sondern auch genug Pilze, die man in eben diese hauen kann, um möglichst viele Punkte zu erreichen.

Ja, ihr habt richtig gelesen, man kann Pilzpfannen nicht nur essen, sondern damit auch Punkte machen, zumindest in diesem Spiel, und wenn man danach Appetit bekommen hat, kann man natürlich auch wirklich ein paar Pilze in die Pfanne hauen, vielleicht bekommt man ja beim Spielen Ideen.

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Tierkenner

Manymals – Serengeti Park

Manimals Serengeti ParkIn den 80er Jahren lief eine recht eigenartige, aber kultige Fernsehserie. Hauptfigur war ein Uniprofessor und Berater der Polizei in New York namens Dr. Jonathan Chase. Der konnte sich durch Konzentration in verschiedenste Tiere verwandeln, zum Beispiel in einen Falken, ein Pferd oder einen schwarzen Panther. Anfang der ’90er Jahre lief Manimal, wie die Serie im Original lief, dann auch im Deutschen Fernsehen.

Man könnte die Serie als Taufpaten für die Manimals/Manymals/Anymals/Animals-Reihe von Kartenspielen von Adlung Spiele ansehen. Die Namensähnlichkeit ist allerdings die einzige Übereinstimmung zwischen der TV- und der Spielereihe. In der Spielereihe geht es um die (manchmal recht überraschenden) Eigenschaften von Tieren – in der durch uns getesteten Fassung um Tiere, die im Seregeti Park Hodenhagen zu finden sind.

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Flotter Dreier?

3 sind eine zuviel

3 sind eine zuvielAls ich das Spiel auspackte und die Spieler die Karten sahen, war die erste Reaktion: "Ist das 6 nimmt?" Die Vermutung mag naheliegend sein – einige Mechanismen ähneln denen des genannten Spiels -, aber 3 sind eine zu viel ist ein ganz eigenständiges Spiel, das nur oberflächlich dem Spiel um die Hornochsen ähnelt.

Auch hier legt man Karten in reihen an, und sortiert diese nach dem Wert, und wenn die Reihe zu lang wird – hier sind es allerdings fünf Karten -, muss / darf man Karten aus der Auslage nehmen. Bei der Endabrechnung heißt es dann aber: 3 sind eine zu viel.

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Absturz

Lost Legacy

Lost LegacyEs gibt Spiele, die sieht man, und will sie sofort spielen, und will sie dann auch immer wieder auf den Spieltisch packen. Dann gibt es solche, die kommen eher unscheinbar daher, und man merkt erst beim Spielen, hey, das kann ja richtig was.

Und dann gibt es Spiele, da ist das umgekehrt. Die sehen beeindruckend aus, machen neugierig, und wenn man sie dann gespielt hat… bestenfalls noch ein Gähnen, man ist schlicht enttäuscht. So ein Exemplar habe ich nach langer Zeit mal wieder vorliegen – und auch wenn es aus dem Hause Pegasus zu uns kommt, sind die Flügelpferde nicht schuld, sie haben es ja lediglich übersetzt (Das Original ist von Alderac).

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Tiere finden

Vier im Zoo

Vier im ZooWann waren wir zuletzt im Zoo? Ich muss zugeben, bei mir kann ich dar gar nicht mehr so genau sagen, nicht zuletzt, weil ich mir den Zoobesuch zur Zeit auch gar nicht leisten könnte. Und dabei hat Kleve sogar einen international nicht ganz unbedeutenden Zoo – neben vielen seltenen bis beinahe ausgestorbenen heimischen Tierarten findet man hier auch Kamele und sogar Rote Pandas, das Wappentier des Firefox-Browsers.

Etwas ’normalere‘ exotische Tiere gilt es aber in Vier im Zoo zu finden: hier geht es um Zebras, Giraffen, Geier, Kängurus, Löwen, Elefanten, Nilpferde, Flamingos und Pinguine. Sie bilden das Suchspektrum in diesem kleinen, schnellen Spiel von F-Hein-Spiele.

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Besch…

Poop

Es gibt Spiele, bei denen freut man sich bereits im Voraus, dass man sie testen darf. Es gibt Spiele, da ist man gespannt, wie sie denn sein werden. Es gibt Spiele, bei denen man misstrauisch ist. Und es gibt Spiele, bei denen man in Versuchung kommt, eine chronische Erkrankung vorzutäuschen, um die Rezension jemand anderem aufs Auge zu drücken.

Ein solches Spiel ist sicherlich Poop, das mir auf der SPIEL in die Hand gedrückt wurde. Herausgeber ist Feels Right Design, die normalerweise Kampagnen für gemeinnützige Organisationen wie Amnesty International oder Code Pink organisiert. Poop dürfte daher eher als 'nebenbei gemacht' zu betrachten sein. Finanziert wurde es unter anderem über Kickstarter in zwei Kampagnen, wo ja viele seltsame Ideen auf einen fruchtbaren Boden fallen.

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Familien-Duell in klein

High Five

High FiveSpielshows gibt es wie Sand am Meer. Aber nicht allzu viele sog. Formate können das Publikum lange Zeit locken. Manche hatten ihren Erfolg eher dem Charisma der Showmaster zu verdanken (Am laufenden Band, Dalli Dalli…), bei anderen dürfte der Erfolg eher dem Format geschuldet sein (Glücksrad / Wheel of Fortune, Jeopardy/Riskant – auch Der große Preis nutzte ein fast identisches Format). Viele dieser Formate kamen ursprünglich aus Amerika, so auch das des Familien-Duells (später: 5 gegen 5), das 1976 in den USA als Family Feud startete.

Während es bei vielen Spielen darauf ankommt, wenn möglich einzigartige Antworten zu finden (wie zum Beispiel bei Stadt-Land-Fluss), ist das Ziel bei High 5 genau iwe bei den zuletzt genannten Shows, Antworten zu geben, die möglichst viele andere ebenfalls geben – in der Fernsehshow von vorher befragtenm Menschen, im Spiel von den Mitspielern. Das Spiel aus moses.' Matchbox-Serie hat fast nichts mit dem gleichnamigen Spiel zu tun, das Nordelf International 1992 produzierte – es ist aber ebenso ein Partyspiel.

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Burgenwürfel

Knatsch

(Das heute abend besprochene Spiel kann natürlich nicht mehr übers Internet bestellt werden und rechtzeitig zur Bescherung ankommen. Daher habe ich ein Spiel gewählt, das man in gut sortieren Spieleläden mit ein klein wenig Glück dennoch finden kann.)

KnatschDas Leben der alten Rittersleute muss schön gewesen sein. Nicht nur im Lied von Fredl Fesl / den Hot Dogs und anderen Versionen des Themas, nicht nur in alten Rittersagen oder auch in Comics wie Prinz Eisenherz und De Rode Ridder, auch in Spielen wird dieses Bild vermittelt. In Knatsch von Abacus Spiele beispielsweise 'zoffen' die Spieler sich als Ritter um Burgen und den Sieg im Turnier. Je mehr burgen man besitzt, und je mehr Turniersiege man vorweisen kann, desto besser.

Historisch bedeutete jede Burg natürlich erst einmal einen Kostenposten, und viele Burgen konnten durch die zu ihnen gehörende Ländereien mehr schlecht als recht versorgt werden. Diese Versorgung wird allerdings in dem Spiel ausgespart, hier geht es nur um den Erwerb von Burgen – sei es von leerstehenden Burgen, sei es, dass man sie den lieben Mitspielern wegnimmt. Wenn die einen lassen.

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