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Kreisverkehr

Samsara

SamsaraIch hatte ja vor einer Woche bereits Quint-X von Gerhards Spiele besprochen, diese Woche folgt mit Samsara ein Spiel, das wenig vom „üblichen Gerhards-Spiel“ abweicht.
Der Unterschied bei Samsara besteht aber nicht darin, dass es aus weniger ansprechendem Material hergestellt wäre, sondern darin, dass (ausnahmweise) hier in der Verpackung zwei Würfel zu finden sind. Es zwar so, dass Spiele aus dem Hause Gerards normalerweise keine Würfelspiele sind, aber Ausnahmen hat es immer schon gegeben – Spiele wie Camino oder Switch belegen das deutlich. Allerdings ist Samsara das erste Spiel auf der Webseite von Gerhards, das im Bereich Strategie/Taktik mit Würfeln aufwartet – die anderen findet man im Bereich Familie, eines dieser Spiele wird auch im Bereich KiTa/Schule/Lernen genannt.

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Kornmauer-Pascherei

Cornish Smugglers

Penzance in Cornwall ist den meisten wahrscheinlich eher bekannt als Piratennest – das Musical Pirates of Penzance von Gilbert und Sullivan dürfte da einen nicht unwesentlichen Anteil beigetragen haben. Wenigstens ist man nicht gezwungen, das Brettspiel Conrnish Smuggler nur einmal alle vier Jahre – am 29. Februar – zu spielen.

Erschienen ist das Spiel bei Grublin Games bereits 2013, nachdem es erfolgreich über Kickstarter finanziert wurde. Wir haben unser Rezensionsexemplar allerdings erst voriges Jahr auf der SPIEL erhalten, und kamen jetzt dazu, es zu testen.

(Anm.: Eigentlich sollte diese Rezension bereits Montag on-line gehen, aber unsere Internet-Verbindung war down, und wir haben erste seit gestern Abend wieder eine zuverlässige Verbindung. Ich werde aber versuchen, trotzdem diese Woche drei Rezensionen on-line zu bekommen.)

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Kolonia Exoterra

Alien Frontiers

Alien FrontiersEin Thema, das in Spielen immer wieder auftaucht, ist die Kolonisation neuen Landes oder neuer Planeten. Von den Siedlern von Catan bis Outpost: Die Bandbreite möglicher Spieltypen ist groß, die möglichen Settings sind vielfältig, und jedes Spiel ist anders. Das gilt natürlich auch für Alien Frontiers.

Das Spiel war das erste, das der Herausgeber je herausbrachte; es wurde Ende 2011 über Kickstarter finanziert. Eine zweite Auflage kam schnell hiinterher (die Ur-Auflage war gerade mal 1000 Stück). Neben Erweiterungen gibt es dann auch noch Alien Frontiers: Aurora, aber das ist keine Erweiterung, sondern eine internationale/europäische Version, ebenfalls crowdfinanziert, aber über Ulule. Allerdings hatte diese arge Lieferprobleme – statt, wie versprochen, im November 2012 zu erscheinen, werden anscheinend gerade ausgeliefert.

Das Spiel wurde in der neuen Auflage vom (seit Ende 2012) neuen Inhaber von Clever Mojo, GameSalute, produziert. Wer sich ein wenig schlau gemacht hat, weiß, dass GameSalute zur Zeit einen ähnlich relativ schlechten Ruf hat, was die Erfüllung von Projekten angeht – bei Alien Frontiers war es noch einigermaßen erträglich. Der projizierte Erfüllungstermin von November wurde nur vier Monate überzogen. (Und ich meine das ‚nur‘ nicht ironisch: Vier Monate sind eher normal bei Kickstarter-Projekten im Spielebereich, so weit ich das sehe.) Vorher war nur eine Vorab-Lieferung erhältlich, die unter anderem auch auf der SPIEL ausgehändigt wurde.

Backer mussten jedenfalls nicht so lange auf die Spiele warten wie die Backer der Rocket Dice, deren Auslieferung im Rocket-Dice-Projekt für Oktober 2013 angekündigt waren: Ein Posting vom 24. Februar 2015 bestätigte, dass die Würfel endlich bei GameSalute eingetroffen waren und jetzt versandt werden sollen, und in den (zeitweise sehr negativen) Kommentaren zum Projekt kommen jetzt die ersten Meldungen, dass Würfel bei den Backern eingetroffen sind. Wieso ich die Rocket Dice erwähne? Sie sind nicht nur thematisch zum Spiel passend, sondern waren auch in vielen Pledgeleveln als Material enthalten.

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Hochbau

Talō

TaloDrei Hasen in der Abendsonne sind auf dieser Seite ja auch nicht mehr ganz unbekannt – wir haben von ihnen bereits Spiele wie Bim Bamm! oder Sonne und Mond besprochen haben. Neben kleinen Kartenspielen wie den genannten hat der Verlag aber auch ‚größere‘ Spiele im Angebot. So stellte man auf der letzten SPIEL das Spiel Talō vor.

Aus einem Bauplatz rangeln die Spieler um den höchsten Platz auf dem noch zu errichtenden Gebäude. Eine Art King of the Hill könnte man sagen. Zuel ist es, sich auf der zehnten Ebene zu positionieren.

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Weltrennrätsel

The Peides Curse: Earth

Peides CurseWir schreiben das Jahr 2223. Die ganze Welt ist unter der Macht des Bösen, das alles Leben auf der Erde in Angst und Schrecken hält. Alles Leben? Nein – vier Superhelden, die von den Mächten des Guten für diesen Zweck auserwählt wurden, wurden mit der Aufgabe betraut, den Mächten des Gute n die Türe zu öffnen und den Kampf gegen das Böse anzuführen. Aber damit der Kampf überhaupt beginnen kann, müssen die neun Codes gefunden werden, die das Tor des Himmels öffnen. Diese Codes sind über die Flughäfen der Welt verteilt. Und da sie gute Freeunde sind, haben diese vier Superhelden beschlossen, einen Wettstreit daraus zu machen.

Das ist die Grundvoraussetzung ders Spiels The Peides Curse: Earth, das vom malaysischen Herausgeber Game Design House produziert und vorigen Herbst in Essen präsentiert wurde. Wir haben ein Demo-Exemplar, das in Essen für Demospiele verwendet wurde, zur Rezension erhalten.

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Weltraumrettung

Jupiter Rescue

Jupiter Rescue

Twilight Creations ist bekannt für seine, teilweise schwarzhumorigen, Spiele im SF- und Horrorgenre. Auch nach dem viel zu frühen Tod von Todd Blankenstein im März 2013 produziert der Verlag unter der Leitung seiner Frau und früheren Vize von Twilight Creations, Kerry, weiter.

Mit Jupiter Rescue hat der Verlag – so weit ich weiß – das erste kooperative Spiel herausgebracht. Ursprünglich erschien das Spiel unter dem Namen Jupiter Deep bei The Game Crafter, ein Jahr später erschien diese Version bei Twilight Creations. Auf einer Raumstation wurden Aliens gesichtet, die die unbewaffneten Kolonisten angreifen. Bis zu sieben Roboter haben jetzt die Aufgabe, möglichst viele der Kolonisten zu retten – eine Mindestzahl wurde ihnen vorgegeben. Können die Roboter die Kolonisten retten, oder fallen letztere den Monstern zum Opfer?

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Baustelle

Robot Factory

Robot FactoryEin Computer ‚denkt‘ ja viel schneller als ein Mensch, und so dürfte es nicht wundern, wenn so ein Roboter sich auch am stressigsten Tag des Jahres in der Fabrik noch langweilt. Und so haben die Roboter dieser Firma ein Wettrennen erfunden, in dem sie nebenbei – neben ihrer normalen Tätigkeit – noch eigene Roboter zusammenbauen.

Das ist die Geschichte des Spiels Robot Factory von Roll D6 Games, zu dem heute die Crowdfunding-Kampagne startet. Wir hatten einen Prototyp vorliegen, in dem natürlich einige Bestandteile noch nicht die endgültige Form hatten.

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Wirren des Bürgerkrieges

Conjurers

Der König ist tot , es lebe… der Bürgerkrieg? Dieser Effekt eines Königsmordes ist in der Hintergrundgeschichte von Conjurers eingetreten, und die einzelnen Orte suchen verzweifelt nach Helden, die sie vor den kriegerischen Horden schützen können. Um den am besten geeigneten Helden zu finden, wird ein Turnier abgehalten, und die Spieler stellen Zauberer dar, die an eben diesem Turnier teilnehmen wollen.

Der dänische Verlag Wonder Games ist eigentlich der Eigenverlag von Niels Wonsyld, der mit dem Spiel voriges Jahr seinen Erstling auf den Markt brachte. Die Schachtel ist modern-quadratisch, dick und schwer. Dementsprechend ist auch eine Menge Material drin, das aber ein wenig seltsam zusammengestellt wirkt.

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Elementares Vierfachschach

Loka

Loka

Hat es euch eigentlich beim Schachspielen schon mal gestört, dass grundsätzlich der Angreifer schlägt, und dabei nicht verlieren kann? Mich schon, und Alessio Cavatore wohl auch.

Dieses Problem gibt es bei Loka nicht – das ganze erinnert im ersten Moment ganz bewusst stark an Schach, aber es hat eben auch Elemente, die man sonst eher aus dem Tabletopbereich kennt.
Zuerst einmal das Spielbrett – es ist beidseitig bespielbar, auf der Rückseite findet sich ein ganz gewöhnliches Schachbrett, wer unbedingt will, kann mit den Loka-Figuren auch Schach spielen (Regeln dazu, wer sie nicht kennt, liegen ebenfalls vor – im Anhang an die Loka Regel (alles in Englisch).

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Ei-Volution

velociraptorVelociraptor! Cannibalism!

…oder auch (zumindest in schöner Regelmäßigkeit) „Guten Appetit“, könnte man zu diesem durchaus humorigen Spiel sagen, das uns aus den USA erreicht. Es wurde per Kickstarter gefunded, und das so erfolgreich, dass eine „Mythos Expansion“ direkt mitgeliefert wurde (ja, es ist der Cthulhu-Mythos gemeint… was sonst).

In der doch eher schweren quadratischen Schachtel (Standardmaß 30 x 30) befinden sich neben der Spielanleitung (in Englisch):

  • 8 (+4) Spielertableaus
  • 70 (+10) Körperteil-Karten
  • 92 (+20) Dschungel-Karten
  • 10 Klima-Karten
  • 30 Eiermarker
  • einige Ziplocktüten

(Angaben in Klammern beziehen sich auf die zusätzlichen Materialien der Mythos Expansion)

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