Tag Archiv für Con

Neues vom Simia-Pokal

Der Simia-Pokal, veranstaltet von den Selemer Tagebüchern, und dem DSA-Hexenkessel, ist ein Wettbewerb, in dem man aufgerufen ist, Material für eine Spielhilfe einzureichen. Die besten Einreichungen werden dann auf der DreieichCon prämiert und als gesammeltes Werk veröffentlicht.

Dieses Jahr ist das Thema des Wettbewerbs Alltagshelden, wie aus der Ausschreibung hervorgeht. ein Thema, zu dem sicher viele etwas zu sagen haben. Wenn man sich ansieht, was in den letzten Jahres bei den vorigen beiden Simia-Pokalen entstanden ist, wird man wohl auch dieses Jahr wieder hohe Erwartungen an das Ergebnis stellen.

Übrigens: nicht erschrecken, wenn man auf dem Hexenkessel nachsieht: Da steht zwar, es gehe um Auf Aves' Spuren, aber es ist der Simia-Pokal gemeint. Ein wenig religiöse Verwirrung…

Ausgeschlafen


Morpheus 2009

Lang, lang ist’s her, aber ich habe inzwischen (endlich) ein paar Nachfragen beantwortet bekommen. Die fehlenden Informationen habe ich allerdings nicht von Jörg Janinhoff erhalten, sondern von Carsten-Dirk Jost, einem anderen Orga-Mitglied und ersten Vorsitzenden des Herner BuRg e.V. Jörg soll TK-Probleme haben, dennoch möchte ich noch einmal auf meinen Aufruf verweisen.

Der Morpheus ist traditionell der erste Con im Kalenderjahr und findet statt am ersten oder zweiten Wochenende im Jannuar. Der Ort, an dem das ganze stattfindet, ist das Spielezentrum Herne, gelegen in der Jan-Vogel-Straße. Nachdem die Con einige Jahre lang zweimal im Jahr stattfand, findet sie seit einiger Zeit nur noch einmal im Jahr statt. So hatte sie in diesem Jahr dann die laufende Nummer 23. Und die Orga hatte sich verschworen, eine kleine Veränderung einzuführen, die einen intreressanten Effekt hervorrief: statt einen Raum im Spielezentrum nachts für die Schläfer herzurichten, wurde eine Übernachtungsgelegenheit im CVJM organisiert, wodurch der ganze Con ein wenig leerer wirkte, weil man abends nicht Tische in den anderen Räumen belegte um nicht nachts noch umziehen zu müssen.

Der Transport zum CVJM funktionierte sogar recht gut, und allgemein waren Stimmen zu hören, dass die Lösung deutlich angenehmer war als das Schlafen in einem Raum des Spielezentrums. Durch die Bauweise des Spielezentrums (eine Treppe, drei Etagen, kein Aufzug) ist die Veranstaltung ja leider nicht sonderlich behindertenfreundlich, aber der anwesende, an den Rollstuhl gefesselte Ulisses-Supporter kam dennoch ganz gut zurecht.

Da der Eintritt frei ist, hat die Orga auch nicht einen so genauen Überblick über die Gästezahl wie bei Cons mit Eintritt, aber man geht davon aus, dass – angesichts der Tischbelegung an den drei Tagen – mehr als 300 Besucher da waren, was eine leichte Steigerung bedeutete.

Das Wetter kann da nicht viel zu beigetragen haben – im Januar ist das Wetter eigentlich immer so, dass man sich zweimal überlegt, ob man eine größere Reise unternehmen will, ob es jetzt nasskalt oder wie dieses Jahr eisig kalt mit Schnee ist. Das Wetter hatte auch noch einen zweiten unangenehmen Nebeneffekt: die Toiletten mussten ja schließlich hin und wieder gelüftet werden, und waren daher zeitweise unangenehm kalt. Womit ich gleich zu einem anderen Punkt komme, der auf vielen Cons ein Problem ist: die Hygiene der Toiletten war recht gut.

Wirklich gut war die Haupteinnahmequelle des Cons, mit der die Unkosten bestritten werden müssen: die Gildenküche. Die Preise waren hervorragend und geldbörsenschonend, und das Essen gut. So sollte es iommer sein.

Unterstützung fand die Orga wie üblich von Supportern verschiedener Verlage: Pegasus bot Karten- und Rollenspiele an (und eröffnet traditionell ja die Munchkin Crusade in Herne), DSA’ler, Alveraniare und Myraniare waren da, und auch die Supporter vom Heidelberger Spieleverlag waren hochwilkommen.

Es gab aber auch noch weitere Möglichkeiten, sein Geld los zu werden: die Tombola war ganz nett – sogar die Nieten erhielten noch einen Trostpreis (so lange der Vorrat reichte – und ein Päckchen mit zehn Bleistiften kann ein Rollenspieler wohl immer gebrauchen…). Ein Verkaufsstand der Highlander war anwesend, und ich meine, auch Sabine Weiss gesehen zu haben, kann mich da allerdings auch im Jahr vertun.

Auch abseits der Supporterrunden gab es eine Menge Rollenspielrunden aller möglichen Couleur. Highlight war wohl ein MPA (MultiParalleles Abenteuer) zu DSA. Aber auch die 'Nischenprodukte' wurden ganz gut unterstützt.

Die Räumlichkeiten sind überhaupt sehr angenehm: neben dem eher brettspiellastigen Erdgeschoss (wo auch die Küche ist) gibt es über zwei weitere Stockwerke Räume, in denen meist nicht mehr als ein, zwei Gruppen spielen – nur ein Raum bietet mit sechs Spieltischen die Chance sich die Stimmbänder zu ruinieren. Der größte Raum im 1. OG war sogar mit Decken abgehangen in eine Reihe 'Spielzellen' aufgeteilt worden, was den Lärmpegel dort noch einmal deutlich minderte.

Wie bereits gesagt: die Orga tat alles um den Con zu einem Erfolg zu machen, ihre Einstellung geht wohl am besten aus einem Kommentar hervor: "Es ist immer schön zu berichten, dass auch dieser Morpheus ohne Zwischenfälle abgelaufen ist und Alle gesund nach Hause gekommen sind.“

Wenn man das alles zusammenfasst: ein sehr netter Con, den man auf seinem Plan haben sollte, wenn er einigermaßen erreichbar ist.

Veranstaltung

Morpheus

Ort

Spielezentrum Herne

Eintritt

frei

Teilnehmer

ca. 300

Dauer

Freitagabend – Sonntagabend

An der Leine gespielt


Hspielt

Wo liegt die Grenze zum Großcon? Für manche liegt sie bei 100 Besuchern – das würde ich für sehr niedrig halten. Andere sehen nur einen Con mit mindestens 1.000 Besuchern als 'wirklich groß' an, aber dann bleiben – wenn man einmal die eher messeartigen Veranstaltungen außen vor läßt, eigentlich nur noch FeenCon, NordCon und RatCon übrig. Eine sinnvolle Grenze für diese Einteilung liegt also irgendwo dazwischen

‚Irgendwo dazwischen' liegt auch die Hspielt, ein anderer Traditionscon, veranstaltet vom selben Verein, der auch die FeenCon durchführt. Die Besucheranzahl ist laut den Veranstaltern bereits seit Jahren konstant und liegt bei rund 500 Besuchern an beiden Tagen.

Interessant war, dass das Gebäude, in dem die Hspielt stattfand, in der Nachbarschaft nahezu unbekannt war (obwohl sowohl 'Stadtteilzentrum Nordstadt' als auch 'Bürgerschule' eher anderes vermuten lassen). Nachdem ich nämlich mit dem Navi in der Nähe des Veranstaltungsortes einen der seltenen Parkplätze gefunden hatte, konnten mir weder Kneipiers, Kioskbudenbesitzer noch der vorbeikommende Postbote (!) den Weg weisen. Erst als ich, wie ich anschließend feststellte, nahezu einen kompletten Kreis um das Gebäude gelaufen war,fand ich jemand, der mir helfen konnte: ein Orgamitglied, am Namensschild zu erkennen.

Anders als andere Cons, die die Orga an T-Shirts in bestimmten Farben kenntlich macht, und bei denen die Besucher sich mit Armbändern oder Stempeln ausweisen können, benutzt die Hspielt Ansteckschilder, an denen man die Rolle erkennen kann. Das hat so seine Vor- und Nachteile: man kann sie nicht durch Händewaschen verlieren, man kann sie nicht zu eng anlegen … aber je nach Kleidung können sie ganz schön stören. Auch bat die Orga, beim endgültigen Verlassen des Geländes die Schilder zurückzugeben (wegen der Kosten verständlich), was ich tat – und dann in meiner Tasche ein weiteres Schild entdeckte, als ich zuhause ankam. Wie das dahin gekommen ist? Mir ein Rätsel.

Das Gebäude ist ein langer Schlauch, mit Treppenhäusern an beiden Enden. Aber man konnte nicht vom Erdgeschoss bis ins oberste Obergeschoss vordringen, indem man auf einer Treppe blieb. Das Treppenhaus, das vom Eingang am weitesten entfernt war, verband Erdgeschoss und 1. OG, vom 1.OG ins 2. OG musste man dann aber wieder die Treppe am Eingang selbst nehmen. Das Treppenhaus am Eingang zwischen EG und 1. OG wurde für die Spielrundenaushänge verwendet, so dass man dort nicht die Etage wechseln konnte. Man stand also hin und wieder (vor allem im 1. OG) vor einer Treppe, die genau in die andere Richtung ging als die, in der man gerade gehen wollte. Allerdings hatte dieser Aufbau den Vorteil, dass die Spielrundenaushänge nicht so wild umlagert waren wie auf manchen anderen Cons.

Was die Spielrunden betrifft: im Programmheft standen 40 Stück verzeichnet, die größtenteils auch stattfanden – und zusätzlich gab es noch eine ganze Menge ad hoc angesetzte Runden. Das Programm was vielfältig: von DSA und Cthulhu bis hin zu Engel und freien Crossovern (nahezu) ohne Regeln war alles zu finden. Der Platz war allerdings teilweise arg eng: Da keine 'normalen' Tische mehr frei waren, wichen einige Runden notgedrungen sogar in das hauseigene Café aus. Supporter wurden gesichtet von Pegasus, der Edition Phantastik, Ulisses, Prometheus…

Dennoch war das Programm deutlich größer, denn 500 Tagesbesucher sind nicht alleine hiermit 'still zu halten'. Workshops zu DSA, Cthulhu, Mittelaltertanz oder Romanschreiben bildeten einen munteren Reigen, und waren teilweise ebenfalls stark überlaufen. Eine ganze Reihe Händler gab Gelegenheit, die letzten Cent gewinnbringend anzulegen. Und auch für das leiblioche Wohl war gesorgt: ein Hähnchengrill stand draußen, mit Wertmarken, die man drinnen erhalten konnte, konnte man sich am Samstagabend dort verpflegen. Ein besonderes Highlight war dann der Film Astropia, der nachts gezeigt wurde.

Ungewiss ist das weitere Schicksal des 'Goldenen Bechers‘, da dieses Jahr einige der Veranstalter zum letzten Mal dabei waren. Man kann nur hoffen, dass sich da Ersatz findet.

Die Toiletten waren akzeptabel – zwar nicht supersauber, aber auf jeden Fall brauchbar. Allerdings waren sie ein wenig knapp, was die Stückzahl anging. Zu bestimmten Zeiten harrte eine nette Schlange der Dinge.

Eine Sache ist mir allerdings ein wenig unangenehm aufgefallen: auch wenn es im Programm angekündigt wurde, war ich doch überrascht, dass nachts alle Außentüren verschlossen waren. Man kann verstehen, dass nachts die Gefahr größer ist, dass jemand von 'draußen' versucht, hineinzukommen und sich mausig zu machen, aber im Brandfalle oder ähnlichem wäre wertvolle Zeit verloren gegangen, bis die Fluchtwege geöffnet gewesen wären. Leider verfügt die Bürgerschule nämlich auch nicht über 'Fluchtbalken‘, wie man sie vor allem im Amerikanischen Raum findet: Außentüren, die von außen nicht zu öffnen sind, die aber auf der Innenseite einen türbreiten Riegel haben, den man nur runterdrücken muss (oder gegen den man nur laufen muss), damit die Türe trotzdem auf geht. Dass so etwas nicht vorhanden war, war sicher kein Verschulden der Conorga, aber ich weiss nicht, was passiert wäre, wenn der Kreisbrandmeister (oder sein Gegenstück in Hannover) vorbei gekommen wäre…

Mit 500 Gästen war das Bürgerzentrum wohl an der Kapazitätsgrenze, wenn man sich so ansah, wie voll es an manchen Stellen zeitweise war.

Durch das umfassende Angebot hat die Hspielt sich einen Namen gemacht, und das ist inzwischen zu einem Selbstläufer geworden: weil das Angebot so groß ist, machen die Verlage ihre Produktvorstellungen gerne hier, weil das Angebot so groß ist, kommen die Spieler auch exotischerer Spiele her – und das wiederum sorgt für die Angebote an Spielrunden etc. Unter den zweitägigen Cons (Samtagmorgen bis Sonntagabend) nimmt sie sicher nicht zu Unrecht einen Platz in der Spitze ein.

Veranstaltung

Hspielt

Ort

Bürgerschule Stadtteilzentrum Nordstadt, Hannover

Eintritt

beide Tage: 6 , ein Tag: 4 €

Teilnehmer

ca. 500

Dauer

Samstagvormittag – Sonntagabend

Ohne Wünschelrute

Die rätselhafte Unerschöpflichkeit des kostbaren Nasses

Auf Aves' Spuren ist der Name eines regelmäßig stattfindenden Abenteuerwettbewerbs. Es werden zu einem vorgegebenen, weit gefassten Thema Abenteuer eingereicht, die besten erhalten auf der RatCon (die bekanntlich zur Zeit in Dortmund stattfindet) einen Preis. Diese Preisverleihung soll planmäßig zu demselben Zeitpunkt stattfinden, da diese Rezension on-line verfügbar wird.

Das Thema des diesjährigen Wettbewerbes war 'Dungeons' unter dem Titel "Im Fackelschein“, ein Phänomen, das angesichts der derzeit grassierenden Retro-Welle wohl nicht ganz uninteressant zu sein scheint. Es gab eine Menge zum Teil ziemlich langer Einsendungen, und die Veranstalter haben es sich sicherlich nicht leicht gemacht, einen Sieger zu küren.(Nur zur Verdeutlichung: ich gehöre nicht zur Jury, und habe mich auch nicht am Wettbewerb beteiligt. Ich schreibe noch vor RatCon-Beginn diese Rezension anhand einer PDF, die mir freundlicherweise von den Ausrichtern des Wettbewerbes überlassen wurde.)

Der Sieger – dessen Abenteuer auch auf der RatCon in 'Totbaumversion' erhältlich sein soll, aber auch zum Download angeboten werden soll, hat mit 'Die rätselhafte Unerschöpflichkeit des kostbaren Nasses' eine ziemlich interssante Version abgeliefert. Jodoran (der Künstlername des Autors) hat ein weit über 50 Seiten starkes Werk abgeliefert um Intrigen und Geheimnisse in einem Tulamidischen Palast.

Wo kommt das Wasser eigentlich her, das nicht nur den Palast sondern auch die Stadt erfrischt? Die Helden werden beauftragt (bzw. beauftragen sich selbst) das herauszufinden. Ein Karte der Installationen gibt es nänlich nicht – schon weil es ein Kartierverbot gibt.

Das Abenteuer geht aber weit über die Erforschung der Wasserinstallation hinaus. Es wird die gesamte Bewohnerschaft des Palastes beschrieben, die alle bei der Erforschung helfen oder diese behindern können – mit gut verständlichen Gründen, weshalb, und einem allgemeinen Schauplkatz, in dem man viel mehr machen kann als 'einfach nur' die Installation zu erforschen.

Nicht von ungefähr wird auch ausführlich die Möglichkeit besprochen, dass die SCs keine Reisenden Abenteurer sondern Bewohner des Palastes sein können, und viele weiterführende Informationen und Ideen geliefert, wie man eine Themengruppe à la 'Im Palast des Sultans' hierauf basieren kann

Manchmal ist es allerdings auch etwas viel – nach dem ersten Durchlesen hatte ich jedenfalls Schwindelgefühle, weil die vielen Namen und Personen nicht gerade zur Übersichtlichkeit beitrugen. Für die Verwendung als Kampagnenmodul ist so etwas allerdings unumgänglich.

Überhaupt gelingt der Zisternenqueste der Spagat zwischen Abenteuer und Hintergrundwerk überraschend gut. Man gerät unwillkürlich in Versuchung, den Palast so schnell wie möglich in einer eigenen Kampagne einzubauen. Und auch das Basisabenteuer ist ungewöhnlich genug – man bedenke nur, dass sowohl dahergereiste Abenteurer als auch im Palast wohnende Diener des Sultans in der Regel aus Etikettegründen waffentechnisch abgerüstet daherkommen müssen. Auch sind es mehr Rätsel und Fallen, die es zu überwinden gilt als Monster, was gerade zu dem gegebenen Hintergrund hervorragend passt

Schön sind auch so manche 'Kleinigkeiten‘, die zeigen, dass der Autor sich viele Gedanken gemacht hat, wie zum Beispiel 'Kontrollpunkte' im Palast, die Leuten, die das Passwort nicht sagen, eine Woche lang jeden Tag eine Ohrfeige 'aus heiterem Himmel' versetzen. Nicht unbedingt gefährlich, aber eine nette Kleinigkeit, die man unter 'Dungeondressing' verbuchen kann.

Das Format des Abenteuers ist eindruckweckend: die mehr als 50 Seiten sind eng bedruckt, es gibt nur wenige Illustrationen (die zugegebenermaßen nicht den Ansprüchen eiones offiziellen Abenteuers genügen würden). Verglichen mit anderen DSA-Produkten wurde die Zisternenqueste sicher ein kompletter Abenteuerband werden – und würde viele Abenteuerbände aus der Urzeit ohne Probleme überflügeln.

Wer sich für Tulamidische Baukunst interessiert, wer ein 'etwas anderes' Dungeon sucht, aber auch wer Lust hat an (ergebnis-)offen gestalteten Palastintrigen, kann mit diesem Abenteuer nicht daneben liegen.

Hersteller Auf Aves Spuren

Autor

Jodoran

Spieler

2-6, RPG

Denken

n/a

Glück

n/a

Geschicklichkeit

n/a

Preis ca.

gratis-Download, Preis für Ausdrucke auf dem RatCon nicht bekannt

Con-Liste

Ich bin bereits mehrfach gfragt worden: die 'Con-Rolle' im linken Balken (die, ich weiss, meist hoffnungslos out of date ist), ist nicht gedacht als Auflistung der nächsten Cons, sondern nur als Übersicht, auf welchen Cons ich zu erscheinen plane. Es kann aber immer etwas schief gehen.

Für alle, die einen brauchbaren ConKalender suchen, gab es bislang hauptsächlich den ziemlich vollständigen Conkalender der GfR. Allerdings erhält dieser jetzt einen interessanten Konkurrenten.

Karsten V., von dem auch der hervorragende Aggregator RSP-Blogs stammt, hat mit Rollenspiel-Cons einen neuen Dienst aus der Taufe gehoben, der durch Verwendung von Web-2.0-Content (vor allem: eine Google-Karte) die Cons noch übersichtlicher sichtbar macht. Man kann so ziemlich schnell erkennen, welche Cons eigentlich in einer Entfernung stattfinden, die zu reisen man gewillt ist, und welche nicht.

Mir gefällt der Service, und Conversanstalter sollten ihn auf jeden Fall ebenfalls nicht ignorieren.

Neues vom KingCon

Wie bereits bekannt, soll nächstes Jahr nur ein einziger KingCon stattfinden. Veränderungen im Organisationsteam sorgen dafür, dass die ursprünglich angedachten zwei Male pro Jahr nicht durchzuhalten sind.

Inzwischen steht auch schon der Termin, nämlich das Wochenende vom 11. bis zum 13. Juni 2010. Man wird sich also zum Beispiel überlegen müssen, ob man die Eröffnung der Weltmeisterschaft im FNB-Stadion sehen oder doch lieber nach Duisburg fahren will – die Fußballweltmeisterschaft beginnt just am 11. Juni.

Laut der Blogmeldung von ChaosAmSpieltisch ist auch bereits wieder ein Gutteil des allgemeinen Rahmens klar. Stattfinden wird der KingCon wieder im Jugendheim Die Insel in Duisburg-Neuenkamp, und auch die berühmte (und gute) Gyrossuppe soll wieder am Start sein. Die stets freundlichen Leute von den Dragoncats haben ebenfalls bereits ihr Kommen zugesagt, und es steht zu erwarten, dass die üblichen Supporter ebenfalls zu sehen sein werden: die Heidelberger und Pegasus haben ja sowieso ein deutschlandweites Team, Prometheus Games hat seinen Sitz in Duisburg, Sven Flottmann (8t88) und Uwe Vitz von der Würfelwelt sind ja auch auf vielen Cons zu sehen…

Wenn ich nicht noch eines besseren belehrt werde, gehe ich auch ganz einfach davon aus, dss der Eintrittspreis (der KingCon war bislang gratis) unverändert bleibt, und dass Leute, die auf dem vorigen KingCon die 'bodenlose Tasse' (im KingCon-typischen kräftigblau-knallorange-Design) erworben haben, diese wie versprochen auch in 2010 weiter benutzen können.

Mit all diesen Punkten (und einigen weiteren, die laut Posting aber noch nicht spruchreif sind) dürfte der KingCon auch nächstes Jahr wieder ein Anrater sein.

Today A King

KingCon 4

Am Wochenende vom 1. März dieses Jahres fand der 4. KingCon statt – nach dem Eröffnungscon in der Landfermann-Schule war dies das dritte Mal, dass das Jugendzentrum "die Insel“ in Duisburg-Neuenkamp Austragungsort war. Wie immer war der Eintritt unschlagbar günstig (jedenfalls kann ich mir keinen Con vorstellen, bei dem man als normaler Besucher noch Geld dafür erhält, dass man auftaucht, was dann tatsächlich günstiger wäre als "Eintritt frei“ wie hier). Das Workshop- und Vortrags-angebot war weiter ausgebaut worden, und die 'üblichen Verdächtigen' qua Support und Händler waren auch da.

Das Wetter spielte auch ein wenig mehr mit als beim letzten Mal, es regnete wenigstens nicht, auch wenn es recht kalt war. Aber das ist in dieser Zeit des Jahres zu erwarten, und drinnen waren die Temperaturen angenehm.

Die Lokalität ist ringförmig gebaut, mit einem großen saalartigen Hauptraum, drei Gruppenräumen, einer Küche, und mehreren Nischen am Rundgang. Platz genug für ein gutes Dutzend Rollenspielrunden parallel, wenn man den 'Saal' für Brettspielangebote und Händler und einen Gruppenraum für Workshops abzieht. Und es gibt beim KingCon immer eine ganze Reihe interessanter Workshops – abgesehen von den 'großen' Cons wie z.B. NordCon, RatCon oder FeenCon weiß ich keinen Con, der sich mit Workshops und Vorträgen so viel Mühe gibt. Und interessant und brauchbar sind die Workshops auch. Es gab unter anderen dieses Mal einen Workshop über geplante Improvisation, einen Workshop über Action im Rollenspiel von Sven „8t88“ Flottmann, hier nachzusehen, einen über das Halten von Workshops von Andre Wiesler, oder auch einen über das Schreiben und Veröffentlichen von Rollenspielen von David Grasshoff – und das war nur ein kleiner Teil des Angebots.

Aber auch bei den Rollenspielrunden gab es wie immer eine bunte Mischung von neuen und unbekannten Systemen. Elyrion, Shadowrun, Cthulhu, Würfelwelt, DSA … es wurde eine bunte Mischung angeboten, die wohl so ziemlich jeden Geschmack traf.

Außerdem waren Brettspiel-Supporter von Pegasus, den Heidelbergern und Kosmos da – der KingCon ist der einzige RSP-Con, den ich kenne, auf dem Kosmos-Supporter zu sehen sind. Für den Verkauf waren die wie immer sehr netten und umfassend informierten Dragoncats anwesend, die ebenfalls die ganze Nacht hindurch Schnupperrunden der Spiele in ihrem Sortiment anboten.

Aber auch außerhalb des reinen Rollenspiels wurde wieder ein rundes Programm geboten. Es gab die übliche Trash-Tombola, im Anschluss daran eine Amerikanische Versteigerung. Die Küche bot zu den bekannt günstigen Preisen wieder ihre ebenfalls bekannt guten Produkte an, allem voran die Gyrossuppe (die diesesmal sogar ausverkauft wurde). Auch das Obst, das dort gratis (!) angeboten wurde, fand rege Nachfrage. Eine Neuerung war der 'lebenslange bodenlose Becher‘: dieser, in KingCon-Farben (blau-orange) gehaltene Becher gilt nicht nur für den KingCon, auf dem er verkauft wird, sondern auch für alle weiteren KingCons. Eine Flatrate, die sehr attraktiv war.

Die Räumlichkeiten waren, obwohl es sich ja um ein Jugendheim handelt (was einen gewissen Verschleiß bedeutet) hervorragend in Schuss, und auch die Toiletten waren meist sauber. Seltsamerweise scheinen die Cons, die selbst die Sauberkeit der Toiletten organisieren, dies besser kontrollieren zu können als Cons, die einen 'externen' Reinigungsdienst haben. Ob dies der reinen Größe der Cons geschuldet ist oder tatsächlich an der Organisationsform liegt, werde ich wohl am Wochenende vom 5.-7. Juni sehen: der NordCon will die Toiletten diesmal in Eigenregie sauber halten. Aber auch abseits der Toiletten war alles sehr sauber und ansprechend

Leider wird der nächste KingCon, wie bereits geschrieben, erst Mitte 2010 stattfinden. Ich kann schon jetzt sagen: ein Termin, den man sich im Terminkalender vormerken sollte.

Veranstaltung

KingCon 4

Ort

Duisburg-Neuenkamp, Jugendzentrum "Die Insel“

Eintritt

gratis

Teilnehmer

ca. 130

Dauer

48 h (Freitagabend bis Sonntagabend)

Neues vom KingCon

Er hat zwar eine kurze aber dennoch wechselvolle Geschichte hinter sich, der KingCon in Duisburg. 2007 Fand er zum ersten Mal statt, damals noch in der Landfermann-Schule mitten in Duisburg, in direkter Nähe zum Hauptbahnhof. 2008 gab es ihn dann zweimal, im Jugendheim Die Insel.

In diesem Jahr fand der erste (und einzige) KingCon am Wochenende des ersten März statt (und wenn ich eine Antwort auf meine Mail mit Nachfargen erhalten sollte, gibt es selbstverständlich auch eine Rezension :) ). Gleichzeitig wurde angekündigt, dass man es dieses Jahr nicht schaffen werde, einen weiteren KingCon auf die Beine zu stellen.

Jetzt machte die Orga bekannt, dass der KingCon in die Mitte des Jahres rücken werde, und ab nächstem Jahr wieder jährlich stattfinden solle. Grund hierfür ist, dass einer der Organisatoren, Falk Bongert, aus dem Team aussteigen muss wegen anderweitiger Verpflichtungen, so dass René Hegmann und Christoph Moser aus dem alten Team übrigbleiben. Unterstützt werden sollen sie (noch besser?) von Jenny und Angelika, den Besuchern der letzten KingCons bereits als die Küchenfeen bekannt. Es wird sogar zusätzlich zur (bekannt guten) Suppe noch Gegrilltes in Aussicht gestellt.

Der geplante Termin („Mitte Juni“) hat natürlich auch so seine Tücken: er liegt zwar rund vier Wochen vor den Sommerferien in NRW, könnte aber leicht mit einigen anderen, großen Cons kollidieren, die einen überregionalen Einzugsbereich haben (zum Beispiel NordCon und LindenCon). Und so manch ein Congänger wird sich auch überlegen, ob er an zwei aufeinander folgenden Wochenenden auf Cons geht, auch wenn der Eintritt zur KingCon bislang gratis war.

Ich werde das ganze auf jeden Fall im Auge behalten.

Pfingsterinnerung

Normalerweise mache ich keine besondere Reklame für Spiele, Cons oder ähnliches, wenn man von den regulären Rezensionen absieht, die ja weniger Reklame als ernsthafte Besprechung sind, und von den – ausdrücklich als Anzeige gekennzeichneten – Links am Ende von Rezensionen, wenn die besprochenen Artikel bei einem Shop erhältlich sind, der ein 'Assiciates-Programm' hat. Wobei ich dann auch nicht traurig bin, wenn die Anzeige zu keinem Verkauf führt – mir ist schon klar, dass beispielsweise der Pegasus-Shop oder DriveThroughRPG nicht immer die günstigsten Angebote haben.

Diesmal möchte ich allerdings eine Ausnahme machen, und den Lesern einen Con ans Herz legen, der dieses Mal wirklich einige zusätzliche Mühe macht, um mehr Besucher anzuziehen.

Es geht hierbei um den Pogo. Dieser Con, der von der GfR e.V. veranstaltet wird – und zwar von den "Schelmen“, der RV Köln-Leverkusen des GfR. Ich bin selber weder Mitglied des GfR noch der Schelme, noch bin ich bei der Orga der Pogo, aber seit zweieinhalb Jahren regelmäßig auf dem Pogo. Ich kenne ihn als kleinen 'Kuschelcon‘, also einen sehr kleinen, familiären Con, der eine ziemlich feste Stammkundschaft hat, die leider langsam abbröckelte. Dennoch ist er etwas besonderes, schon alleine weil es einer der ganz wenigen offiziellen Cons ist, auf denen ganz regulär gegrillt werden kann – der Morpheus Sommercon ist ja schon einige Jahre nicht mehr gesichtet worden, und auch im FHH (RatCon) ist seit ein paar Jahren das Grillen untersagt: auch wenn meist draußen vor dem Haus ein Grill-Verkaufsstand steht, ist das doch etwas anderes.

Über Wasser gehalten hat der Con sich in den letzten Jahren eigentlich vor allem über die Vampire-Life-Runden, die traditionell in der Nacht vom Samstag auf Sonntag stattfinden, und für die Extraräumlichkeiten zur Verfügung stehen, die keinen Platz für den 'normalen' Con wegnehmen. Ich bin kein Life-Spieler, kann also darüber nicht allzuviel sagen. Allerdings ist die Spielleitung dieser LARPs auch gewillt, notfalls den Plot (und das Hochhaus, in dem sich der Plot laut Drehbuch abspielt) zu sprengen, wie sich im Winter gezeigt hat.

Im kommenden PfingstPOGO sollen allerdings einige Schmankerl angeboten werden. Zum einen soll der Tabletop-Bereich ausgebaut werden, mit einem Alkemy-Turnier, Organisiert wird das Turnier von einem der Organisatoren, die auch das Cosmos 1. Alkemy in Mühlheim veranstaltet haben.

Für Tabletopper, aber auch für Dioramenbauer (und in gewissem Maße auch für Rollenspieler) interessant dürfte auch der Geländebau-Workshop sein, der von den Fotos her schon ganz nett aussieht.

Für LARPer wird es neben dem Vampire-LARP der Domäne Rhein-Erftkreis noch einige weitere interessante Angebote geben. Zum einen will das Kaiserreich Engonien ein Mini-LARP zum 'Reinschnuppern anbieten, Cuirina soll auch auftreten. Außerdem will Wyvern e.K., die auch das Drachenfest veranstalten, mit einem Verkaufsstand für LARP-Artikel vor Ort sein.

Auf Rollenspielgebiet sind wohl auch wieder einige Nettigkeiten zu erwarten. So sollen diesesmal mehrere Cthulhu-Supporter neue Cthultisten suchen, mit Abenteuers, die so ziemlich das ganze Spektrum von Cthulhu abdecken, vom 'klassischen' 1920er über Now! bis hin zum Hexer-Rollenspiel. Shadowrun soll ebenfalls vertreten sein, genauso wie Uwe Vitz von der Würfelwelt. Und dass ein Orga-Mitglied zum Midgard-Support-Team gehört, ist auch kein großes Geheimnis. Aber auch andere (auch kleine) Systeme werden häufig auf der POGO gesehen.

Der PfingstPOGO findet traditionell am Pfingstwochenende vom Samstag vormittags bis Sonntag abends statt; wer also zu Pfingsten unbedingbt Verwandte besuchen muss, kann sich hierfür immer noch den Montag nehmen. mit 3,50 Euronen für einen bzw. 5 derselben für beide Tage ist der Eintritt auch akzeptabel, auch die Küche als bekannt gut und günstig bekannt.

Mehr zum Pogo allgemein kann man auch in meinen alten Besprechungen wiederfinden:

PfingstPOGO 2008

WinterPOGO 2008

Der Pogo findet statt im Jugendzentrum POGO, Zur offenen Tür 1, 50259 Pulheim bei Köln. Eine Anfahrtsbeschreibung findet man auf der Homepage des Cons.

Richtig pralle Campagne

RPC '09

Nach 2007 und 2008 war in diesem Jahr die RPC zum ersten Mal nicht in Münster, sondern fand statt in der Kölner Messe, in den Hallen 2.2 und 3.2 (also jeweils den oberen Etagen dieser Hallen). Die Organisatoren hatten sich alle Mühe gegeben, und auch die Aussteller und Herstgeller hatten kaum Kosten und Mühen gescheut. Aber nicht nur Verkauf und Testrunden wurden angeboten, sondern auch Workshops zu den verschiedensten Themen zogen die Besucher in ihren Bann.

Zur Veranstaltung selber ist relativ wenig zu sagen, wenn man davon absieht, dass die Kölner Messe eindeutig die Nase vorne hat, was die Security angeht. Auch wenn ich Münster naturgegeben besonders schlechte Noten geben würde, war der Tenor auch von anderen eindeutig: die Security in Kölön sorgt für Sicherheit, aber sie ist auch freundlich und man kann mit ihr hervorragend auskommen.

Zugegebenermaßen fiel allerdings eine 'Seltsamkeit' auf: wer mit einer Dauerkarte auf die RPC kam, erhielt am Eingang einen Stempel, damit man am folgenden Tag (oder wenn man kurzzeitig das Messegelände verlassen musste) wiederkommen konnte. Das ist heutztage beinahe anachronistisch – ich kenne derartige Stempel, wenn überhaupt, dann nur von den ganz kleinen Hobbycons, während kleine Veranstaltungen („klein“ verglichen mit der RPC) wie die RatCon, der FeenCon oder die NordCon, aber auch noch kleinere Cons bereits Einlassbändchen verwenden. Einmal abgesehen davon waren die Stempel bei manchen anscheinend auch nicht sonderlich haltbar, wenn man sich auch bei übermäßigem verblassen jederzeit einen neuen Stempel abholen konnte. Dies wurde mir zum Beispiel beim ersten Einlass auch ausdrücklich gesagt, aber das scheint nicht bei jedem bescuher so gewesen zu sein, wie ich im Gespräch mit anderen erfuhr.

Abgesehen hiervon war die reine Organisation und auch das Personal der Messe nur zu loben. Auch die Mitarbeiter, die für die Technik zuständig waren, nahmen alle möglichen Mühen auf sich um es den Gästen so angenehm wie möglich zu machen. Und man hatte sogar das Gefühl, dass es für diese Leute nicht nur eine normale Arbeit war, sondern dass sie sich auch für das interessierten, was da geschah.

Nur zwei Punkte mochten manchem den Spaß ein wenig trüben: die Toiletten waren zwar stets sauber, wenn ich sie aufsuchte, aber für die Veranstaltung wohl zu knapp – es bildeten sich schnell Schlangen. Und die Verpflegungsmöglichkeiten waren nur mit dem Wort "Messepreise“ zu umschreiben.

Die Hallen waren geräumig, und trotz der Menschenmengen wirkte es nie voll. Auch war die Geräuschkulisse verglichen mit der Messe in Essen nur als moderat zu bezeichnen – wahrscheinlich nicht ideal für Rollenspielrunden, aber für normale Gespräche sicher akzeptabel.

Ausnahme war die Situation in den beiden Workshopräumen, die in einem mit Stellwänden abgetrennten Teil des verbindungsflures zwischen den beiden Hallen gelegen waren. Vor allem am Sonntag fiel auf, dass aus der Computerhalle ziemlicher Lärm drang, der die Workshops leider deutlich behinderte. (Womit nicht gesagt werden soll, dass die Situation am Samstag viel besser gewesen wäre.

Kurzmeldungen

Auch außerhalb der Workshops gab es eine Reihe von Dingen zu vermelden. So hatte die Brave New World ein Wahnsinns-Diorama aufgebaut, das 'Projekt 50.000 Orks'. Das ist ein Diorama mit 50 030 Zinnminiaturen, die die Belagerung von Minas Tirith nachstellen sollen. Ich bitte zu entschuldigen, dass ich diese Zahl nicht nachgezählt habe ;)

Es gab eine ganze Reihe Neuvorstellungen, die zum ersten Mal verkauft wurden, nicht nur Freelancer: Hexxagon – 'mal sehen, ob ich von den anderen Sachen noch rezensionsexemplare hereinbekommen kann. Nackter Stahl bot zum Beispiel Xirr Nagesh für Arcane Codex an, von dem jetzt ein Exemplar in der Redaktion liegt. Das Land der Dunkelelfen sieht recht interessant aus – mehr hierüber wird wohl Mitredakteur DelRoh bald schreiben.

Wenn man Nackten Stahl nennt, denkt man heutzutage wohl auch schnell an Prometheus, die zum einen das Savage Worlds Gentleman’s Edition aber auch Western City, Scion:Hero, Opus Anima Investigation und Elyrion – Weiden des Windes an Rollenspielmaterial anboten.

Chromatrix verkaufte die Drakensang Gold Edition und einen Drakensang-Bierkrug, der aus echtem Steingut gemacht zu sein scheint. Erdenstern hat mit Into the Grey einen neuen Rollenspiel-Soundtrack im Angebot, der wohl vor allem für Cyberpunk-artige Spiele geeignet sein soll. Pegasus hatte die Deutsche Ausgabe von Ted Alspach’s Ultimate Werewolf (Link zur Rezension des Amerikanischen Ausgabe) und das Shadowrun-Quellenbuch Vernetzt (Unwired) mitgebracht.

Am Stand von Ulisses war der erst in einigen Wochen erscheindende Hardcover Wahl der Waffen zu sehen und zu kaufen – zumindest zeitweise.

Ankündigungen

Zwei Ankündigungen waren besonders zu vermerken: zum einen soll das Nova RPG, das auf dem, mittlerweise freien, D6-System basiert, dieses Jahr och erscheinen, wenn auch die genauen Modalitäten noch nicht spruchreif sind. Und der Pogo-Con, der as nächste Mal am Pfingstwochenende stattfinden wird, will nicht nur ein Alkemy-Turnier anbieten, wie die Homepage sagt, sondern auch dem LARPer mehr als nur das traditionelle Vampire-LARP in der Nacht: es sollen mindestens zwei echte LARP-Zelte mit dazugehöriger 'Bespaßung' auf dem Rasen des Jugendheims aufgebaut werden, und es werden noch weitere Interessenten für derartige Aktivitäten zu Pfingsten gesucht. Überhaupt will man das Pogo-Programm vielfältiger gestalten.

Die Workshops

Das wichtigste für die RPC sind allerdings für die eingefleischten Rollenspieler die Workshops. Aus zeitlichen / technischen Gründen habe ich leider die Workshops zu Rakshazar und dem allgemeinen Uhrwerk-Programm nicht sehen können, bei den Workshops zum Ulisses-Programm, dem Workshop zu UIthuria und dem zum Pegasus-Programm wurde mir von jeweils berufener Stelle versichert, dass es vom Inhalt her gleich sei zu den Workshops von der Hspielt!. Die Workshops werde ich in den nächsten zwei, drei tagen einzeln zusammenfassen, ich bittte zu verstehen, dass es nicht alles auf inmal geht – es war einfach zu viel Information.