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Crowdfunding-ÜbersichtDie wöchentliche Crowdfunding-Übersicht

Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht.

Die Zahl der Projekte hat inzwischen wieder nahezu Normalmaß angenommen – allerdings wirkt sich die Zeit der wenigen Projekte vor Weihnachten dahingehend aus, dass entsprechend wenige Projekte das Ende der Laufzeit erreichen.

Ich habe eine weitere Plattform in meine Liste der zu durchsuchenden Plattformen aufgenommen: WeMakeIt (WMI) ist eine europäische Plattform mit Sitz in der Schweiz. Innerhalb der EU hat WMI Büros in Wien und Berlin, Projekte werden üblicherweise auf Deutsch (die meisten), Französisch oder Englisch eingestellt. WMI richtet sich vor allem an Kulturschaffende.

Wie wichtig es sein kann, sein Projekt richtig einzusortieren, zeigt das Projekt zu Büronymus EUF (SN): Da das Projekt ursprünglich unter "Design" eingeordnet war, war es mir entgangen. Erst im Laufe der letzten Woche wurde es in "Spiele" umkategorisiert, so dass ich es jetzt noch melden kann.

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Wie vorige Woche angekündigt, war ich am Wochenende in Herne auf der Morpheus, deshalb habe ich gestern eine Rezension veröffentlicht und heute kommt die neue Übersicht.

Die Anzahl der Projekte steigt wieder. Der Rollenspielbreich ist richtig groß geworden, aber auch der Brettspielbereich ist deutlich gewachsen. Ein Kurzläufer hat mich diese Woche irritiert – irgendwie hatte ich das Gefühl, ihn vor ein paar Wochen gesehen zu haben, aber nach längerer Suche entdeckte ich, dass ich ein ähnliches Spiel in Erinnerung hatte.

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Langsam wächst sie wieder, unsere Übersicht. Der Brettspielbereich ist immer noch sehr klein, allerdings gibt es diese Woche schon wieder beinahe normale Anzahlen im Rollenspiel- und im "nicht in die EU"-Bereich.

Ich hoffe, nächste Woche wird die Menge nicht wesentlich größer – nächstes Wochenende ist die Morpheus, und ich plane eigentlich, dort aufzutauchen. Diese Übersicht wird dahger wahrscheinlich erst am Montag erscheinen.

In allgemeinen Crowdfunding-News möchte ich dieses Mal wieder einmal auf die Risiken verweisen, die mit den Projekten einhergehen. Nicht nur, dass Fandyu (eine spanische Plattform) geschlossen zu sein scheint – ich kann jedenfalls die Webseite nicht mehr erreichen -, diese Woche sdah ich auch wiede rzwei Beispiele technischer Projekte, die man wohl als "dumm gelaufen“ einordnen muss, wenn sie nicht sogar absichtlich gegen die Wand gefahren wurde.

Das ist zum einen schon längere Zeit die Befürchtung beim Sigmo-Projekt (IG), und das nicht erst seit dem letzten Update der Projektersteller vor zehn Monaten. Laut Kommentar musste das Gadget neu entwickelt werden, weil einer der Hardware-Lieferanten abgesprungen sei. Allerdings befürchten die Pledger das Schlimmste – eben auch, weil das Team sich seither nicht mehr gerührt hat und weil die Webseite des Teams inzwischen auch nicht mehr funktioniert.

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So kann man sich irren. Eigentlich hatte ich erwartet, diese Woche wieder eine größere Auswahl an neuen Crowdfunding-Projekten vorstellen zu können. Stattdessen ist die Anzahl noch einmal gesackt. Nur die Spielkarten-Decks wirken nicht ganz so schwach auf der Brust – ihre Anzahl ist, verglichen mit voriger Woche, zumindest nicht noch weiter geschrumpft.

Die angekündigte Verschiebung um einen Tag hat sich erübrigt – durch ein Verkettung anderer Umstände bin ich zwar unterwegs, habe aber dennoch die Zeit, heute an dieser Übersicht zu arbeiten.

Angesichts all dieser Fehlprognosen wage ich kaum vorherzusagen, dass dies die letzten Finanzexperten dieses Jahres sein werden – dennoch tue ich das. Allen Lesern dieser Kolumne wünsche ich daher einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht. Nur wenige Tage vor Weihnachten ist 'traditionell' der Tiefpunkt, was die Zahl der neuen Projekte angeht. Das heißt aber auch, dass ich erwarte ab nächster Woche wieder mehr Projekte melden zu können.

Da dies die letzten Finanzexperten vor Weihnachten sind, möchte ich hiermit allen denen, die meine Seite speziell nur für diese Kolumne besuchen, schon einmal alles Gute wünschen.

Nächste Woche ist es allerdings möglich, dass ich bereits am Samstag die neue Übersicht schreibe, weil ich am Sonntag wahrscheinlich unterwegs bin. Wenn nicht, erscheint die nächste Übersicht am Montag.

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Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht. Im Vorlauf zum Weihnachtsfest sank die Anzahl neuer Projekte weiter.

Der Dezember ist auch die Zeit für Jahresrückblicke. Auch wenn diese meist eher in der Zeit der Rauhnächte (die Zeit "zwischen den Jahren“ bis zum 6. Januar/Dreikönigstag) veröffentlicht werden, gab es schon jetzt die ersten Rückblicke im Crowdfunding-Bereich. So gab André Wiesler einen Rückblick auf die insgesamt sechs selbst-organisierten Projekte bei Ulisses-Crowdfunding – das letzte Projekt des Jahres ist ja auch abgeschlossen, und für den Rest des Jahres plant er eigentlich Urlaub. Eher auf den Finanzsektor richten sich die Reflektionen von Dom Wolf bei Crowdfund Insider.

Da ich dieses Mal wenige Projekte zu vermelden habe, habe ich auch noch ein wenig Platz für andere, allgemeine Bemerkungen…

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Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht. Der kickstarter-Anteil ist weiter gesunken, während diese Woche überraschend viele Projekte bei Indiegogo zu finden waren. Der einzige Bereich, der sich der allgemeinen Schrumpfung diese Woche widersetzen konnte, war der Rollenspielbereich – hier gibt es eine solche Menge neuer Projekte, dass ich einen Rekord vermute. Da ich ber leider keine Statistik darüber habe, wie viele Projekte ich jede Woche in den ienzelnen Bereichen melde, kann ich es nicht sicher sagen.

Auch ein ganz besonderes Projekt (Finanzierung eines Gerichtsverfahrens) hat seinen Ursprung im Rollenspielsektor. Es geht hierbei um ein Urheberrechts-Verfahren (GFM), in dem sich Monkey House Games und Fantasy Games Unlimited, auch bekannt als FGU gegenüberstehen. Nachdem FGU 1991 als New Yorker Gesellschaft aufgelöst wurde, hatte Scott Bizar eine längere Zeit das Geschäft ruhen lassen, und ist erst später wieder begonnen, die Spiele des Portfolios neu zu drucken und zu verkaufen. Streitpunkt ist jetzt, inwieweit durch die Auflösung von FGU die Rechte am Villains and Vigilantes an die ursprünglichen Autoren zurückgefallen sind; diese ursprünglichen Autoren wollen unter dem Namen Monkey House Games neues Material entwickeln, während Scott Bizar darauf besteht, die Rechte am Warenzeichen noch immer zu besitzen (und selbst auch Material für das System herausbringt).

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Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht. Im Anlauf zu Weihnachten sinkt die Anzahl der Projekte. Das scheint sich vor allem bei Kickstarter auszuwirken, wo ich dieses Mal sehr wenige Projekte finden konnte, während die Ausbeute bei den anderen Plattformen insgesamt ähnlich gut war wie in den letzten Wochen auch.

Drei noch laufende Projekte, die nicht in unser normales Œuvre passen, ziegen aber, wie sich die Geschäftswelt durch Crowdfunding verändert hat. Zum ersten möchte ich hier das Projekt für einen Windgenerator in Upper Pitforthie, Aberdeenshire, nennen. Finanziert bei Abundance Investment – eine Plattform, die ich normalerweise nicht besuche, weil man hier Kredite und Anteile von Firmen zeichnet, also nach einer gewissen Zeit Geld erhält und nicht Produkte. Das Projekt, das 2.175.000 Britische Pfund einsammeln will, hatte bereits nach einem Tag die erste Million beisammen. Kreditgeber sollen 12 % p.a. für den Kredit erhalten, bei einer festen Laufzeit von einem Jahr.

Das zweite Projekt hat ebenfalls eine politische Message. Und hatte ein sehr niedriges Finanzierungsziel. Das British Board of Film Classification, sozusagen das Gegenstück zur Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft bei uns, beurteilt bereits seit 1912 Filme und entscheidet über ihre Freigabe – ohne diese dürfen britische Kinos einen Film nicht zeigen. Vorschrift ist aber auch, dass die 'Zensoren' den Film auch tatsächlich in seiner vollen Länge ansehen und beurteilen, ohne Schnellvorlauf und ähnliche Tricks. Das lässt das Board sich auch gut bezahlen: 101,50 GBP pro Film plus 7,09 GOB pro Minute.

Als Protest gegen diese Form der Zensur (anders als bei uns, wo ein nicht geprüfter Film auch ohne Kennzeichnung vertrieben werden darf, wenn er nicht Jugendlichen öffentlich zugänglich ist, dürfen Filme, die das Board ablehnt, in Großbritannien überhaupt nicht vertrieben werden) hat ein unabhängiger Filmemacher ein Projekt gestartet, mit dem die Zensoren verpflichtet werden sollen, Farbe beim Trocknen zuzusehen. Der Film soll ausschließlich eben aus einer ununterbrochenen Aufnahme einer Ziegelmauer bestehen, auf der Farbe trocknet. Wie lang der Film sein wird, hängt davon ab, wie viel Geld im Projekt eingezahlt wird – der Regisseur hat eine Aufnahme von 14 Stunden. Wenn unter 6057 GBP eingenommen werden sollte, kürzt er den Film entsprechend, kommt mehr Geld herein, wird er noch einmal neu aufnehmen müssen. Zur Zeit steht das Projekt bei 5.270 GPB, was einer Filmlänge von 12 Std., 8 Minuten und 59 Sekunden entspricht.

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Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht. Einen Monat vor Weihnachten sind es verglichen mit den letzten Wochen relativ wenige Projekte, die ich gefunden habe.

Wie schnell ein Projekt durch Journalisten falsch eingeordnet werden kann, zeigt das Beispiel des Coolest Cooler, dessen Finanzierung im August vorigen Jahres mit großem Erfolg (Ziel: 50.000 US-$, Einnahmen: 13,25 Mio. US-$) finanziert worden war. Geplant war, dass frühe Cooler im Februar geliefert werden sollten, die Hauptmenge der Pledges im Oktober – und mit Amazon wurde ein Vertrag über Lieferung von x Coolern für den Verkauf abgeschlossen. Wie so viele Projekte geriet auch dieses in Produktionsverzug, allerdings anscheinend weniger als viele andere. Die erste Lieferung verließ die Fabrik laut dem eigenen Produktionsblog im Juli. Das übelste Problem war dann allerdings, dass der geplante Lieferant der Motoren durch einen Streik getroffen wurde. Als dann bei Amazon USA die ersten Cooler angeboten wurden, wurden verständlicherweise die Stimmen laut "Wieso Amazon und Neukunden und nicht die Pledger?“ (Wie gesagt, das wurde wegen der vertraglichen Verpflichtung gegenüber Amazon gemacht.) Das Projekt deshalb allerdings gleich als "failed“ zu bezeichnen (wie es hier geschah), dürfte aber eine grobe Überreaktion gewesen sein. In den Kommentaren melden sich dann auch Pledger, die ihren Cooler bereits erhalten haben, und die übrigen dürften wohl auch nicht mehr allzu lange warten müssen.

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Willkommen, Freunde der Wolke, zur neuen Crowdfunding-Übersicht. Diese Woche ist der Rollenspiel-Bereich erschreckend dünn ausgefallen – ich bin aber sicher, dass sich das in den nächsten Wochen wieder einrenkt.

Nach den Erfolgsmeldungen letzter Woche ist mir diese Woche eine Nachricht aufgefallen, die wieder einmal aufzeigt, dass man sich bei der Finanzierung von Projekten den Empfänger genau ansehen sollte – und selbst dann noch keine Sicherheit hat. Interessant ist das bei 'persönlichen Projekten' à la "ich brauche eine Xbox“ oder "bitte bezahlt meine Medizinkosten“, wie man sie auf vielen Plattformen findet, die aber bei GoFundMe gefühlt besonders häufig sind. Zwar sind diese Projekte in der Regel ehrlicher als manche sogar ernstgemeinte Projekte, die dann an anderen Umständen scheitern – immerhin wird einem bei diesen Projekten kein Gegenwert versprochen, weshalb manche sie auch als "Bettelprojekte“ bezeichnen -, aber auch hier kann man Betrüger finden, die auf die Mitleidtour Geld zu verdienen hoffen, wobei sie zusätzlich noch den Vorteil haben, dass dieser Betrug nur schwer auffällt, eben weil man nach der Zahlung bestenfalls noch eine e-Mail "Vielen Dank!“ erwartet.

Ein besonderer Fall ist daher der von Joanna Leigh, die nach den Bombenanschägen auf den Boston Marathon nicht nur von One Fund Boston (das den Opfern des Attentates finanzielle Unterstüzung geben sollte), dem Massachusetts Victims of Violent Crime Program und einem Fundraiser einer Schule in Boston, sondern auch über einen Fundraiser eben bei GoFundMe (die Seite deises Fundraisers ist inzwischen nicht mehr erreichbar) Geld auf betrügerische Weise erhielt. Sie behauptete nicht, direkt von einer Bombe getroffen worden zu sein, sondern dass sie, als sie von den Anschlägen gehört hatte, versucht habe schnell vor Ort zu kommen, dabei einen Unfall hatte und verletzt wurde. Von insgesamt etwa 40.000 Dollar, die sie auf diesem Weg erschwindelte, kamen 9.350 Dollar über Crowdfunding. Sie wurde jetzt zu einem Jahr Gefängnis verurteilt (mit drei Jahren Bewährungsfrist) und 300 Stunden Sozialdienst. Außerdem muss sie das ergaunerte Geld zurückzahlen.

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