Tag Archiv für Roachware

Verspätungen

Kurz in eigener Sache: Da ich gestern verhindert war, wird es die Finanzexpoerten diese Woche mit ein wenig Verspätung geben – ich hoffe, morgen.

Für alle, die sich wundern: ich habe seit etwa zwei Wochen eine Tätigkeit als Aushilfe für das Weihnachtsgeschäft eines großen Versandhändlers begonnen – diese Arbeit ist allerdings befristet auf das Jahresende. Bis auf weiteres gibt es Schichtdienst und Überstunden. Zur Zeit beginnt die Arbeit um 5 Uhr und endet um 15 Uhr, die Alternative sind Arbeitszeiten von 15 Uhr bis fast ein Uhr nachts.

Ich werde dennoch mein bestes tun, um regelmäßig weitere Rezensionen on-line zu stellen, das ist versprochen.

In eigener Sache

Logo2Was kommt?

Es wird dem einen oder anderen schon aufgefallen sein, dass es in letzter Zeit ein wenig ruhiger geworden ist, was Spielebesprechungen angeht. Der Grund hierfür ist recht einfach erklärt: Von den Spielen, die wir zur SPIEL letztes jahr erhalten hatten, ist der größte Teil bereits besprochen. Genau genommen: bis auf ganz wenige Spiele, die aus dem Ausland kommnen und von denen dieses Jahr noch eine deutsche Version erscheinen soll, sind alle Spiele, die bei mir liegen, inzwischen besprochen. Del’Roh hat noch einen Stapel, für den er laut eigener Aussage nur noch die Rezension tippen muss – getestet habe er schon.

Das heißt aber auch für alle Herausgeber: jetzt ist ein idealer Zeitpunkt, neue Spiele einzuschicken, da wir hier Zeit haben zu testen, und ich Zeit habe Rezensionen zu schreiben. Und wenn jemand in nächerer Zukunft ein neues Spiel herausbringen will, gibt es auch immer noch unser Erstverkaufstags-Versprechen, das gerade für größere Verlage mit dem unvermeidlichen Vorlauf interessant sein dürfte. Es ist auch nicht nötig, vorher anzufragen, ob wir denn vielleicht gerne das und das Spiel rezensieren wollen – unser Motto ist "If it’s a game, we’re game“.

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April April

Auflösung des Aprilscherzes

Ja, es war 'mal wieder so weit – der erste April ist vorbei. Und wie jedes Jahr gab es zwischen mehreren 'seltsam aber wahr‘-Meldungen eine, die nicht nur seltsam sondern auch gelogen war. In den Fußstapfen von Harald Scheerer, Günter Tolar, Samuel Scherrer und Wolfgang Spier gebe ich dann auch bekannt, was wahr und was falsch war.

Die erste Meldung, das Busen Memo, ist korrekt. Den Verlag inkognito gibt es wirklich, und auch das Spiel.

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Position der Orkhorde

Zwischenbericht

Wer heute nachgesehen hat, hat es schon festgestellt: die Orkhorde ist in die BeuteFinanzierungsphase eingetreten. Was heißt das?

Zum einen natürlich, dass wir den ersten Schritt zur Finanzierung des Projekts über StartNext abgeschlossen haben. 100 Fans haben sich bei StartNext gemeldet, was in sich schon ein kleiner Erfolg ist. Aber es heißt auch, dass ab sofort jeder, der mehr tun will als nur zusehen, ob dieses Projekt läuft (und beispielsweise ein eigenes Exemplar zum Vorzugspreis ergattern will), a sofort Geld spenden kann.

Nein, dazu wird das Geld nicht an unsere Konten überwiesen: bei StartNext wird ein Sponsorbetrag zunächst einmal auf einem Treuhandkonto hinterlegt. Dies geschieht in einem relativ einfachen Zwei-Schritte-Vorgang: zunächst einmal meldet man sich bei StartNext an, dass man x Euro für das Projekt spenden will. Nachdem die hierfür notwendigen Daten erfasst sind, wird im zweiten Teil dann das Geld auf ein persönliches Treuhandkonto eingezahlt.


Hierfür stehen Euch bei StartNext effektiv drei Wege zur Verfügung. Zum einen kann man das Geld ganz 'normal' vom eigenen Bankkonto überweisen. In diesem Fall erhaltet Ihr, nachdem die Spendenabsicht registriert wurde, die entsprechenden Bankdaten (einschließlich Kontonummer, Bankleitzahl und Verwendungszweck) von StartNext angezeigt. Um sicher zu gehen, dass die Überweisung dann auch rechtzeitig eingeht, solltet Ihr dann auch nicht mehr viel Zeit verstreichen lassen und die Überweisung fertig machen.

So eine Überweisung kann auch aus dem Ausland erfolgen, und angesichts des 'geringen' Betrages sollte das auch bei einer Bank im Euro-Raum nicht teurer sein dürfen als eine Überweisung im eigenen Land. Da eine Überweisung (vor allem aus dem Ausland) länger dauern kann – vor allem, wenn man den Auftrag noch in die Bank bringen muss – steht diese Methode nur bis 5 Tage vor Ende der Finanzierung offen.

Ähnlich läuft es bei Verwendung von sofortüberweisung.de. Das ist ein Dienst, den manche Banken anbieten, bei dem man direkt den Betrag unter Verwendung der Kontonummer, PIN und TAN überweisen lassen kann. Der Vorteil gegenüber der normalen Banküberweisung ist, dass das Geld direkt beim Empfänger gutgeschrieben wird, man also auch keine Banklaufzeit berücksichtigen muss.

Die dritte Methode (leider nur in Deutschland verfügbar) erfordert ein wenig Vorarbeit, wenn man sie nicht sowieso schon nutzt: FidorPay. FidorPay funktioniert prinzipiell ähnlich wie PayPal, mit ein paar kleine, aber feinen Unterschieden. Zum einen werden Transaktionen nahezu in Echtzeit abgewickelt – bei PayPal kan eine Überweisung schon einmal dauern, u.a. da der Empfänger diese bestätigen muss – und sind die Transaktionen gebührenfrei – auf beiden Seiten! Man kann das Konto auch als e-Wallet gebrauchen oder als Prepaid-Kreditkarte betrachten: Man kann hiermit wie mit einer MasterCard auch on-line bezahlen.

Was die Vorarbeit betrifft: offiziell hat man nicht nur eine deutsche Adresse nötig sondern auch ein deutsches Bankkonto. Letzteres scheint aber eher nominell zu sein – da ich in NL arbeite, habe ich auch mein Konto in den Niederlanden. Zur Adresskontrolle musste ich bei der Post vorbeigehen: das PostIdent-Verfahren erfordert, dass man mit seinem Personalausweis zur Post geht, wo der Schalterbeamte die Daten überprüft, die auf einem Vordruck stehen. Alles, was dies kostet, ist allerdings ein wenig Zeit: das PostIdent-Verfahren ist für den Kunden gratis.

Wer sich wundert, wieso ich oben von einem 'persönlichen Treuhandkonto' sprach: das Geld kommt zu keiner Zweit auf ein Konto von StartNext, selbst wenn StartNext in der Zeit pleite gehen sollte, können diese Gelder nicht in die Konkursmasse genommen werden. Und, so weit ich weiß, sind die Gelder sogar nach Sponsor getrennt auf Konten gelagert, mit einem Reservierungsvermerk, für welches Projekt wie viel versprochen wurde. Erst wenn das Projekt am Ende der Laufzeit komplett finanziert wurde, wird es umgebucht auf das FidorPay-Konto des Projekts.

Womit wir zu der zweiten wichtigen Frage kommen: was ist, wenn das Projekt doch nicht finanziert werden sollte? Wenn am Ende der Laufzeit zwanzig, hundert, tausend Euro fehlen?

In jedem dieser Fälle (und wenn ein einziger Euro fehlt) werden dann alle Gelder zurückgezahlt. Hierbei haben die Sponsoren mit FidorPay-Konto einen Vorteil, weil da nur der Sperrvermerk gelöscht werden muss, damit das Geld wieder verfügbar wird.

Wer das Geld überwiesen hat, erhält eine Mail von der Bank, in der gefragt wird, was mit dem Geld geschehen soll. Man kann es dann verwenden, um andere Projekte zu unterstützen, man kann aber auch das Geld zurück überweisen lassen. Das geht dann allerdings natürlich nicht ganz so schnell wie das Entfernen eines Sperrvermerks, schon weil die Mail verschickt werden muss und der Sponsor eine Entscheidung treffen und kommunizieren muss.

Noch eine Frage zum finanziellen Teil, die mir kürzlich auch gestellt wurde: was ist, wenn das Projekt vorzeitig finanziert ist. Haben die Nachzügler dann Pech gehabt?

Das hängt ganz eindeutig davon ab, für welches Dankeschön man sich interessiert. Ein Projekt kann ohne weiteres überfinanziert werden – es läuft auf jeden Fall die volle Laufzeit – und zusätzliches Geld kann verwendet werden das Projekt noch interessanter zu machen. Ich will nicht zu viel sagen, aber ein paar Ideen haben wir schon, was man eventuell noch machen könnte. Aber zunächst einmal muss es zumindest so aussehen, als könnten wir das Hauptziel erreichen, bevor ich da mehr sage.

Wer allerdings einer der Titelbild-Orks werden will, hat natürlich Pech, wenn bereits 5 Supporter sich gemeldet haben, oder wer ein Ork werden will (Stufe Orkscout) blickt dumm, wenn bereits 22 Scouts angemeldet sind. Es lohnt daher, schnell zu sein, um sich das gewünschte Dankeschön zu sichern.

Und auch, wer etwas anderes will: gerade in so einem Fall müssen wir ja auch noch ein paar Verhandlungen durchführen, damit alles vernünftig läuft. Das muss dann auch in der vorgegebenen Zeit abgeschlossen sein.

Also: Los geht’s!

Neues von der Orkhorde

Am letzten Wochenende war AdventureCon, und wir waren dort, haben nicht nur Rollenspielrunden geleitet und gespielt, sondern auch unser Projekt Orkhorde getestet.

Ein netter Nebeneffekt ist, dass wir inzwischen ein wenig an Konzeptpapieren für die Kartenentwürfe haben. Natürlich ist das noch nicht endgültig – viele der Karten sind ja vorläufig reserviert für Unterstützer via StartNext. aber einzelne Skizzen und Entwürfe sind schon zu bewundern…



Hier sieht man zunächst einmal links ein Foto von einer im Spielebereich, vor allem auf Cons, nicht völlig unbekannten Person, nämlich meiner Wenigkeit. Rechts ist eine Entwurfsskizze der Karte des 'Reisenden Händlers‘, eines der regelmäßigen Opfer unserer Orkbande.

Des weiteren haben wir hier noch drei weitere Konzeptbilder, die ich einfach 'mal unkommentiert lasse. Ich denke, vom optischen her geben sie einen guten Eindruck, was zur Zeit Stand der Dinge ist. Natürlich ist jede einzelne Zeichnung erst einmal eine Konzeptskizze – wie bereits gesagt. Also: Fan werden und vor allem weitersagen – nur wenn sich erst einmal genug Leute bei Startnext als Fan registrieren, haben wir eine Chance, die Finanzierungsphase zu erreichen.


Positionsbestimmung der Orkhorde

In eigener Sache – Brettspiel und Jubiläum

Ich hatte es ja schon zu Neujahr angekündigt: das Jahr 2012 wird, als Jubiläumsjahr, ein paar Besonderheiten bieten. Netürlich können Del’Roh und ich das nicht alleine stemmen, sondern wir wollen etwas für unsere Leser tun – wenn diese ebenfalls etwas tun.

In den letzten Tagen war es ja hier im Blog etwas ruhiger. Das lag aber nicht daran, dass wir uns zurückgelehnt hätten und nichts getan, sondern dass wir mit den Vorbereitungen beschäftigt waren. Vorbereitungen wovon? Nun, vom ebenfalls zu Neujahr angekündigten Spiel.


Zu Neujahr haben wir die allerersten Tests mit einem Basisset an Regeln durchgeführt, und seither in vielen weiteren Spielen versucht, das ganze zu verbessern. Inzwischen läuft es so gut, dass wir uns trauen, den nächsten Schritt zu gehen.

Zum einen haben wir zwei Illustratorinnen gesucht (und gefunden), die die Karten des Spiels illustrieren sollen. Erste Ergebnisse konnten wir bereits bewundern, auch wenn die meisten Illustrationen natürlich noch nicht spruchreif sind, und auch noch abhängig von der Finanzierung.

Und genau das ist die nächste große Baustelle. Die Produktion so eines Spiels kostet immerhin auch ein paar Cent, und weder Del’Roh noch ich hätte das nötige Kleingeld in der Portokasse ;) Daher werden wir einen Versuch machen, das via Crowdfunding bezahlen zu lassen. Gerne hätten wir es via Kickstarter gemacht, da diese Plattform international bekannt ist, aber sie steht nur Projekten offen, die über ein amerikanisches Konto verfügen (Sponsoren können überallher kommen, aber zur Auszahlung ist man auf die USA beschränkt). Daher haben wir weiter gesucht, und sind im Endeffekt bei StartNext gelandet.

Startnext-Projekte laufen in zwei Phasen: zuerst benötigt man eine bestimmte Anzahl 'Interessenten‘, die grundsätzlich ihr Interesse bekunden, ein Projekt zu unterstützen. Wenn diese Zahl erreicht wird, wird die eigentliche Finanzierungsphase gestartet, in der dann auch Geld fließen sollte.

Aber so weit sind wir noch nicht, im ersten Schritt benötigen wir erst einmal Fans – Leute, die sich bei Startnext anmelden und Interesse bekunden, uns überhaupt zu helfen.

Also – einfach auf die Seite gehen und Interesse zeigen. :)

2012

Planungen und Neuigkeiten

Am letzten Tag des Jahres 2011 wollen wir einmal vorausschauen, was das kommende Jahr bringen kann. Wie ich bereits erwähnte, wird Roachware im Herbst 5 Jahre alt, und so planen wir da ein paar Kleinigkeiten.

Um mit dem rein kosmetischen zu beginnen: ja, Roachware wird mit ziemlicher Sicherheit ein neues Äußeres erhalten. Nach fünf Jahren ist das beige-braun doch ein wenig alt, auch missfällt mir die feste Spaltenbreite. Damit das einigermaßen schmerzlos läuft, bin ich bereits damit beschäftigt, ein lay-out und ein neues Farbschema zu suchen. Und ja, dann werde ich wahrscheinlich auch von Blogspot weggehen, und ein eigenes Hosting suchen.


Ebenfalls wird das Logo geupdatet. Auch wenn der Effekt, den das derzeitige bietet (es sieht immer aus, als ob es keine quadratische/rechteckige Grundfläche hätte, sondern ein Parallelogramm, obwohl das mit dem Format GIF bzw. JPEG nicht möglich ist), ganz nett ist, sollte es ein wenig aktualisiert werden. Das passt dann gleich zum Neudesign.

Aber das ist nicht alles.

Zum fünfjährigen Jubiläum wollen wir unseren Lesern natürlich auch etwas besonderes bieten. Da fällt einem natürlich zuallererst ein Preisausschreiben ein. Wir werden uns in den nächsten Monaten mit verschiedenen möglichen Sponsoren kurzschließen, damit wir auch entsprechend schöne Preise anbieten können.

Und es gibt da noch etwas, was del’Roh und ich uns überlegen. Wir würden gerne zur SPIEL ein eigenes Spiel herausbringen. Die Grundidee steht bereits (das Leben und Treiben einer Orkhorde), aber wir werden uns noch um die Finanzierung kümmern müssen. Wahrscheinlich werden wir es über Crowdfunding finanzieren müssen. Dementsprechend wird es aber auch passende Incentives geben. Was wäre zum Beispiel davon zu halten, wenn Sponsoren (mit entsprechendem Finanzierungslevel) sich als Ork auf einer der Karten wiederfinden würden? Es wäre, denke ich, nicht nur nett, sich selbst so verewigt zu sehen: Wie wäre es, als Geschenk einen Freund, Partner oder ähnliche so zu verewigen und ihm/ihr ein Exemplar des Spieles zu schenken?

Ich denke noch über einige weitere Aktionen nach, aber das sind auf jeden Fall die aktuellen Planungen für unser Jubiläum.

Ansonsten wollen wir natürlich auch im neuen Jahr Rezensionen und Neuigkeiten aus den Gesellschafts- und Rollenspielbereich bringen, wie man es von uns gewohnt ist. Und auf verschiedensten Cons wird man uns auch dieses Jahr wieder sehen.

Weihnachtsgrüße

Mittlerweile sind die Geschäfte geschlossen, und Besinnlichkeit sollte sich einstellen. Mit anderen Worten: da bis Dienstag keine Einkäufe (außer übers Internet) mehr möglich sind, ein Grund, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Heute und morgen gibt es daher keine neue Rezension, was aber nicht heißt, dass hier nichts geschehen wird.

Aber ich möchte den heutigen Tag nutzen allen Lesern ein Frohes Weihnachtsfest zu wünschen, Happy Hannukah, Kwazy Kwanzaa, Fröhliches Festivus (war eigentlich bereits gestern), Fröhliches Decemberween, ein schönes Ende der zehn Tage von Agnostica, ein geniales Grav-mass und schaurige Yithmas und was der Festtage dieser Tage mehr sind.


In dieser Zeit werden viele neue Vorsätze gefasst, die Medien blicken zurück auf das letzte Jahr, im Radio spielt 'saisonale Musik'. Bei Google, YouTube und vielen anderen fällt Schnee, auch mitmachen?

Ich persönlich werde die Feiertage nutzen, noch das eine oder andere Spiel zu testen und dann in den nächsten Tagen die Rezensionen online zu stellen. Hier geht also alles weiter wie gehabt. Man kann sich aber schon den 1. Januar anstreichen: an dem Tag werden hier ein paar Ankündigungen für das kommende Jahr gemacht werden …

Bis morgen dann.

Aprilscherz-Auflösung

Wie die meisten sicher gemerkt haben, war gestern der 1. April, der Tag, an dem – zumindest in Deutschland – man ein Nicht-Qualitätsmedium daran erkennt, dass es keinen Aprilscherz veröffentlicht.

Da dieses Blog zwar nicht unbedingt unter die Qualitätsmedien fällt, andererseits aber auch nicht gerade Boulevard-Niveau hat, gab es gestern auch bei uns wieder einen Aprilscherz – und eine Reihe ernster, aber seltsamer Meldungen.

Um zu beginnen: Das Urinal-Spiel ging bereits vor einem Vierteljahr durch die Medienlandschaft. Unter anderem kann man die 'Toirettsu' hier bestaunen.

Auch die Tablecloth Hour ist nicht erdacht, wie u.a. dieser Link beweist.

Auch der Download eines Abenteuers für Cthulhu Now! ist ernst gemeint. Allerdings hat es da bei der Erstellung der PDF wohl ein paar kleinere Probleme gegeben, so dass ich die Datei in den nächsten Tagen noch einmal ersetzen werde.

Wer den Links im Posting gefolgt ist, weiss auch, dass die Meldung, das Chris Gosse aus der Kernredaktion von DSA ausscheidet, ebenfalls korrekt war.

Frei nach Sherlock Holmes: wenn man alles ausgeschlossen hat, muss das, was übrig bleibt – so unwahrscheinlich es auch klingt – falsch sein. Und was fehlt noch: das mit einem verräterischen Tippfehler angepriesene Rollenspiel Punky Got Lucky. Mücken heißen nämlich Punkie (mit 'ie‘), wenn auch Punxsutawney beispielsweise tatsächlich existiert. Und weiter?

Nein, die Light Inventive Role-Playing Acssciation gibt es nicht, die Domäne lirpa.com gehört Jef Poskanzer, dem ich an dieser Stelle danke für die Genehmigung, die URL zu verwenden. Das Titelbild wurde gezeichnet von der talentierten Andrea 'Anari' Wiechmann, auch ihr noch einmal herzlichen Dank. 

Und das war es dann auch schon für dieses Jahr – nächstes Jahr will ich auf jeden Fall versuchen, mir etwas neues einfallen zu lassen.

Kalt erwischt

Einige meiner Leser haben sicher schon davon gehört – oder es sogar schon selber bei mir gespielt. Kalt erwischt ist ein Abenteuer, das ich in den letzten drei Jahre 'zigmal auf Cons geleitet habe, in der Regel mit guten Resultaten.

Nach über drei Jahren macht es zwar immer noch Spaß es zu leiten, aber so langsam höre ich doch immer öfter 'Das kenne ich leider schon'. Zeit also, das Abenteuer 'zur Ruhe zu setzen'. Was nicht heißt, dass ich es absolut nicht mehr leiten will – wenn ich auf einer Con gefragt werde, oder es sich so ergibt, dass das eigentlich geplante Abenteuer bereits bekannt ist, kann ich es immer noch wieder herausholen.

Kalt erwischt ist ein Abenteuer für Cthulhu Now!, es kann mit kleinen Änderungen auch in andere Zeiten verschoben werden. Es gibt zwei, drei Stellen, an denen die zeitliche Veränderung dazu führt, dass bestimmte Dinge anders aussehen müssen – in den 20ern war beispielsweise die Judenverfolgung durch die Nazis in Deutschland noch Zukunft, statt Luxusautos benötigt man in der Gaslicht-Epoche wohl eher Kutschen etc. Also Dinge, die ein Spielleiter eigentlich  ohne weiteres hinkriegen sollte :)

Das Abenteuer wird unter einer speziellen Lizenz angeboten. Grundsätzlich gelten hier: Download von meiner Seite: OK. Eine Mail (Adresse steht in der Datei), dass man sich die Datei heruntergeladen hat, wird erwartet – es gibt keine Reklame oder ähnliches, mich interessiert ganz einfach die Anzahl. Beim Weitergeben muss die Lizenz in der Datei verbleiben. Weitergabe erlaubt über eMule, BitTorrent, P2P, oder direkte Kopie der Datei über USB-Stick oder Datenträger. Keine Verbreitung über Downloadarchive, andere Webseiten, Filehoster (außer dem originalen Donwload von meiner Seite), keine Weitergabe als 'Totbaumversion' oder Teil einer kommerziellen Sammlung, keine Integration in größere Abenteuersammlungen, wenn dabei der Eindruck entsteht, es sei ein Teil einer größeren Publikation – also: als selbständige Datei in einem ZIP-Archiv ja, als Seiten 18-35 einer Sammlung 'Cthulhu-Abenteuer' nein.

Und damit, ohne weitere Rederei, biete ich den Downloadlink nach Wahl als PDF, als ePub oder auch als MOBI-Datei an. Wer eine englische Version saucht, kann es als „Cold Comfort“ auf DrveThu finden.
Viel Spaß